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	<title>Gabbro - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T15:52:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gabbro&amp;diff=61822&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-35108-67: /* Verwendung und Namensgebung */</title>
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		<updated>2025-11-20T12:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung und Namensgebung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GabbroRockCreek1.jpg|mini|[[Handstück (Geologie)|Handstück]] eines [[Mesozoikum|mesozoischen]] Gabbros aus der [[Sierra Nevada (Vereinigte Staaten)|kalifornischen Sierra Nevada]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gabbro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kompaktes, grobkörniges [[magmatisches Gestein]] [[Pluton (Geologie)|plutonischen]] Ursprungs. Er ist das [[plutonit]]ische Pendant des [[Basalt]]s, d.&amp;amp;nbsp;h., er kristallisierte tief in der [[Erdkruste]] aus einem [[Magma]], das nach Austritt aus einem [[Vulkan]] an der Erdoberfläche zu Basalt erstarrt wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild und Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Star-Galaxy 2007.jpg|mini|hochkant|Naturstein-Muster (ca. 25×15&amp;amp;nbsp;cm) eines unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Star Galaxy&amp;#039;&amp;#039; vertriebenen [[Proterozoikum|proterozoischen]] Gabbros&amp;lt;!-- der aber auch ein Norit sein könnte --&amp;gt; aus dem [[Ostghats]]-Faltengürtel, [[Indien]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabbro hat eine grauschwarze, gelegentlich auch blaugrüne Farbe, die von dem hohen Anteil dunkelfarbiger [[Mineral]]e wie etwa [[Pyroxen]] und [[Olivin]] herrührt, aus denen es sich hauptsächlich zusammensetzt. Der helle Anteil besteht hauptsächlich aus [[Feldspat|Plagioklas-Feldspaten]]. [[Quarz]] oder ein Mineral aus der Gruppe der [[Feldspatvertreter]] können untergeordnet auftreten. Des Weiteren kommen die Minerale [[Hornblende]], [[Biotit]], [[Magnetit]] und [[Ilmenit]] und [[Akzessorien]] wie beispielsweise [[Pyrit]], Magnetit, [[Apatit]] und weitere vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Maresch/Medenbach: Gesteine. S. 60 (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem Vorhandensein von mehr als 5 Prozent Orthopyroxen wird dieses Gestein als [[Norit]] eingeordnet. Neben den Noriten gehört [[Anorthosit]] und [[Hyperit]] zur Gruppe der Gabbros. Sie unterscheiden sich durch den Anteil der [[mafisch]]en Minerale.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit sinkendem Anteil an Plagioklas geht Gabbro gleitend in [[Peridotit]] über, den Hauptbestandteil des oberen [[Erdmantel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Gabbro findet sich vor allem in der [[Ozeanische Erdkruste|ozeanischen Erdkruste]], seltener auch in der [[Kontinentale Erdkruste|kontinentalen]]. Er bildet sich durch das langsame Abkühlen [[basalt]]ischen [[Magma]]s in meist mehr als fünf Kilometer Tiefe, wobei oft [[Pluton (Geologie)|Plutone]] (ausgedehnte Massen Tiefengestein) entstehen. Rezent entsteht er vor allem an mittelozeanischen Rücken durch langsames Auskristallisieren des aufsteigenden Mantelmaterials. Eine schwerkraftbedingte Auftrennung der auskristallisierenden Minerale kann gelegentlich auch zu geschichteten Gabbro-[[Gestein]]en führen. Einige dieser Gabbrovorkommen innerhalb der kontinentalen Kruste gehen möglicherweise auf die Differentiation von sauren Magmen zurück (Harz). Innerhalb einer größeren quarzreichen Magmenkammer bilden sich relativ kleinräumig auch basische, quarzarme oder -freie Gesteine, andere mögen Reste aus Kontinent-Kontinent-Kollisionen sein (inkl. Akkretionskeilen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassifikation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:QAPFdiorite.gif|mini|Einordnung von Gabbro im [[QAPF-Diagramm]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Classif plagioclase (de).svg|mini|Unterteilung der gabbroiden Gesteine&amp;lt;br /&amp;gt;(Pl:&amp;amp;nbsp;[[Plagioklas]], Ol:&amp;amp;nbsp;[[Olivin]], Px:&amp;amp;nbsp;[[Pyroxen]], Cpx:&amp;amp;nbsp;Klinopyroxen, Opx:&amp;amp;nbsp;Orthopyroxen)]]&lt;br /&gt;
Aufgrund des Bestandes an [[Felsische Minerale|felsischen]] Mineralen liegt Gabbro im [[QAPF-Diagramm|QAPF-Klassifikationsdiagramm]] auf Seiten maximaler Plagioklasführung. Gabbro &amp;#039;&amp;#039;[[Sensu stricto|s. str.]]&amp;#039;&amp;#039; (0–5 % Quarz) geht bei zunehmendem Quarzgehalt in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quarzgabbro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; über. Enthält das Gestein stattdessen Feldspatvertreter, so spricht man von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;foidführendem Gabbro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. [[Nephelin]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;gabbro&amp;lt;/nowiki&amp;gt; wird [[Theralith]], [[Analcim]]gabbro &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teschenit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Weitere Arten können anhand des Verhältnisses [[mafisch]]er Minerale unterschieden werden (s. Abb.). So leitet etwa steigender Olivingehalt zum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olivingabbro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und [[Troktolith]] über.&amp;lt;ref&amp;gt;R. W. Le Maitre (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Igneous Rocks – A Classification and Glossary of Terms. 2nd edition. Recommendations of the International Union of Geological Sciences Subcommission on the Systematics of Igneous Rocks&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikrogabbro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden sehr feinkörnige, in der Regel [[Ganggestein|gangförmig]] auftretende Gabbros bezeichnet. Diese Bezeichnung ist im Deutschen häufig synonym mit der Bezeichnung [[Dolerit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Ausbiss (Geologie)|Ausbisse]] von unmetamorphen Gabbrovorkommen finden sich zwar weltweit, sind aber wesentlich seltener und geringumfänglicher als solche von [[granitoid]]en Plutoniten. Gabbro kommt in Deutschland im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] bei [[Bad Harzburg]], im [[Odenwald]] (&amp;#039;&amp;#039;Frankensteiner Pluton&amp;#039;&amp;#039;) und mit einem sehr kleinen Vorkommen im [[Schwarzwald]] bei [[Ehrsberg]] vor. Eingeschlossen in eine Suite aus Amphiboliten und Metagabbros stehen Gabbros auch im Norden des [[Bayerischer Wald|Bayerischen Waldes]] bei [[Furth im Wald]] (Südwestrand der [[Böhmische Masse|Böhmischen Masse]]) an. Ebenfalls in der Böhmischen Masse, jedoch an ihrem Nordostrand unweit der [[Tschechien|tschechisch]]-[[Polen|polnischen]] Grenze beißt der „Gabbrodiorit“ des [[Deštenský Špičák|Deschneyer Spitzbergs]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte und große Vorkommen befinden sich in [[Südafrika]] um [[Rustenburg]], in [[Indien]] im Bundesstaat [[Andhra Pradesh]] und auf [[Grönland]] im [[Skaergaard]]-Komplex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung und Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Verwendet wird Gabbro als Baumaterial im Außen- (Fassaden, Treppen- und Bodenbelag) und Innenbereich (Treppen- und Bodenbelag, Fensterbänke) sowie für [[Grabmal]]e. Alle [[Bearbeitung von Natursteinoberflächen|Bearbeitungsarten]] dieser [[Naturstein]]e sind vom [[Schleifen (Fertigungsverfahren)|Schleifen]], [[Polieren]] bis zum [[Bearbeitung von Natursteinoberflächen#Geflammt|Beflammen]] möglich. Gabbros werden aber auch für [[Schotter]] und als [[Straßenbau]]material eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabbro wurde erstmals durch den deutschen [[Geologe]]n [[Christian Leopold von Buch]] nach einer Ortschaft bei [[Rosignano Marittimo]] in der [[italien]]ischen Region [[Toskana]] benannt. Da Gabbros ähnliche Eigenschaften wie [[Granit]] haben, werden sie oft inkorrekt als &amp;#039;&amp;#039;schwarze Granite&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gestein ist Namensgeber für die [[Gabbro Hills]], eine Gebirgsgruppe in der Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natursteintypen ==&lt;br /&gt;
* [[Black Galaxy|Star Galaxy]] (Indien, [[Andhra Pradesh]])&lt;br /&gt;
* [[Belfast Black]] (Südafrika)&lt;br /&gt;
* [[Impala (Naturstein)|Nero Impala]] (Südafrika)&lt;br /&gt;
* [[Nero Assoluto Z]] (Simbabwe)&lt;br /&gt;
Der Nero Assoluto aus Simbabwe ist eines der wichtigsten Exportgüter des Landes und ein international weit verbreitetes Bau- und Dekorationsgestein. Es wird von mehreren Firmen abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Linda Mujuru: [https://globalpressjournal.com/africa/zimbabwe/zimbabweans-granite-mining-areas-see-little-revenue-prized-stone/ &amp;#039;&amp;#039;Zimbabweans in Granite Mining Areas See Little Revenue From Prized Stone&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Global Press Journal&amp;#039;&amp;#039;, Beitrag vom 19. August 2018 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;150&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Verband-Bodenbelag.jpg|Bodenbelag aus [[Carrara-Marmor]] und [[Impala (Naturstein)|Impala]] (dunkle Platten)&lt;br /&gt;
Impala (Naturstein).jpg|Muster: Impala Dunkel&lt;br /&gt;
GabbroSteinbruchHarzburg.jpg|Gabbro-Steinbruch für Straßenbaumaterial bei [[Bad Harzburg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karlfriedrich Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Natursteine aus aller Welt; entdecken, bestimmen, anwenden&amp;#039;&amp;#039;. S. X, Callwey, München 1997. ISBN 3-7667-1267-5. &lt;br /&gt;
* Walter Maresch, Hans-Peter Schertl, Olaf Medenbach: &amp;#039;&amp;#039;Gesteine. Systematik, Bestimmung, Entstehung&amp;#039;&amp;#039; 2. vollständig neu bearb. Auflage, Schweizerbart, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-510-65285-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gabbro}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plutonisches Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gabbro| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-35108-67</name></author>
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