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	<title>Gabaweyn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T18:03:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gabaweyn&amp;diff=1765451&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-10-19T11:58:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gabaweyn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gabwing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Gabawein&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gobaweyn&amp;#039;&amp;#039;) sind eine ethnische Minderheit in der Region [[Gedo]] im Süden [[Somalia]]s. Ihr traditionelles Siedlungsgebiet liegt entlang dem Fluss [[Juba (Fluss)|Jubba]] zwischen [[Luuq]] und [[Baardheere]]. [[Alex de Waal]] schätzte ihre Zahl 1994 auf 30.000.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AdW&amp;quot;&amp;gt;Alex de Waal: &amp;#039;&amp;#039;The UN and Somalia’s Invisible Minorities&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;A Wave of Change: The United Nations and Indigenous Peoples&amp;#039;&amp;#039;, 1994[http://www.culturalsurvival.org/ourpublications/csq/article/the-un-and-somalias-invisible-minorities culturalsurvival.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen wohl von einer [[schwarzafrika]]nischen Bevölkerung ab, die bereits vor den [[Somali (Volk)|Somali]] in jenem Gebiet gelebt hat. Heute leben sie als Minderheit neben den Somali vom Clan der Marehan-[[Darod]] im Westen und den [[Rahanweyn]] (Reewing) im Osten. Ihre Lebensgrundlage ist der Ackerbau, während die Marehan –&amp;amp;nbsp;wie die meisten Somali&amp;amp;nbsp;– traditionell nomadische Viehzüchter sind; die Rahanweyn sind als sesshafte Bauern und Viehzüchter ebenfalls eine Minderheit unter den Somali.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachlich und kulturell sind die Gabaweyn von den Rahanweyn beeinflusst, wie diese sprechen sie die [[Af-Maay]]-Variante des [[Somali (Sprache)|Somali]]. Ihre Eigenbezeichnung auf Maay ist &amp;#039;&amp;#039;Gabwing&amp;#039;&amp;#039;, während &amp;#039;&amp;#039;Gabaweyn&amp;#039;&amp;#039; die Schreibweise in Standard-Somali ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AdW&amp;quot; /&amp;gt; Sie sind mit den Gasar Gudde verbündet, einem Unterclan der Sagaal-Rahanweyn; auch zur Minderheitengruppe der [[Eyle]] bestehen Verbindungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ioan M. Lewis, [[Mohamed Haji Mukhtar]]: &amp;#039;&amp;#039;Songs from the South&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;African Languages and Cultures. Supplement, No. 3, Voice and Power: The Culture of Language in North-East Africa. Essays in Honour of B. W. Andrzejewski&amp;#039;&amp;#039;. 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit weiteren schwarzafrikanischen bäuerlichen Minderheitengruppen werden sie zum Teil als „[[somalische Bantu]]“ bezeichnet, obschon umstritten ist, ob sie ursprünglich eine [[Bantusprache]]&amp;lt;ref&amp;gt;James Stuart Olson: &amp;#039;&amp;#039;The peoples of Africa: An Ethnohistorical Dictionary&amp;#039;&amp;#039;. 1996, S. 200&amp;lt;/ref&amp;gt; oder eine [[kuschitische Sprache]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;AdW&amp;quot; /&amp;gt; gesprochen haben. Die Somali bezeichnen diese Gruppen als &amp;#039;&amp;#039;Jareer&amp;#039;&amp;#039;, was so viel wie „harthaarig“ oder „kraushaarig“ bedeutet und neben der Haartextur weitere Merkmale wie leicht dunklere Hautfarbe, bestimmte („weichere“) Gesichtszüge und Körperform impliziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Catherine Besteman: &amp;#039;&amp;#039;Unraveling Somalia – Race, Violence, and the Legacy of Slavery&amp;#039;&amp;#039;. University of Pennsylvania Press, 1999, ISBN 978-0-8122-1688-2, S. 116&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bis in die Kolonialzeit wurden die Gabaweyn von den benachbarten Marehan und Rahanweyn dominiert. Sie verfügten über keinen politischen Einfluss. Die gesamte Region Gedo blieb politisch marginal, bis 1969 der zu den Marehan gehörende [[Siad Barre]] in einem Putsch die Macht übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Barres [[Diktatur]] enteigneten Marehan ab den 1980er-Jahren Land von den Gabaweyn, indem sie es gemäß den Bestimmungen des Landgesetzes von 1975 für sich registrierten oder die Bauern mit Waffengewalt verdrängten. Es bestanden Pläne für den Bau eines Großstaudamms bei [[Baardheere]], der den Großteil des Landes überflutet hätte, und die Marehan spekulierten darauf, anstelle der Gabaweyn Entschädigungen dafür zu erhalten. Den Gabaweyn blieben zusehends kleinere Landstücke oder ein Leben als abhängige Arbeiter auf dem zuvor ihrigen Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1991 der [[Vereinigter Somalischer Kongress|Vereinte Somalische Kongress]] (USC) des [[Hawiya]]-Clans Siad Barre stürzte und damit die Vorherrschaft der Marehan beendete, schlossen sich manche Gabaweyn im beginnenden [[Somalischer Bürgerkrieg|somalischen Bürgerkrieg]] dem USC an. Auch dieser nahm jedoch Land und Besitz der Gabaweyn gewaltsam an sich und schützte die Gabaweyn nicht, als Darod-Truppen das Gebiet zurückeroberten und sich an ihnen für die Unterstützung des Gegners rächten. Um 1992 waren die meisten Gabaweyn-Dörfer verlassen und die Bewohner vor Krieg und [[Hungersnot in Somalia in den 1990er-Jahren|Hungersnot]] in die Nachbarländer [[Kenia]] und [[Äthiopien]] geflohen. Bei Friedensverhandlungen um die Region mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft wurden die Interessen der Gabaweyn nicht berücksichtigt. Manche Marehan-Kriegsherren behaupteten, es habe nie eine Gruppe namens Gabaweyn auf dem nun von ihnen beanspruchten Land gelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1990er-Jahre gewann die militante [[Islamismus|islamistische]] Organisation [[al-Ittihad al-Islami]], der Verbindungen zu [[al-Qaida]] vorgeworfen wurden, eine gewisse Anhängerschaft unter den Gabaweyn. Während sie [[Luuq]] kontrollierte, ermöglichte sie es Gabaweyn-Bauern, in die umliegenden Dörfer zurückzukehren und ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten wieder aufzunehmen. Sie wurde 1996 durch eine militärische Intervention Äthiopiens entmachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alex de Waal: &amp;#039;&amp;#039;The UN and Somalia’s Invisible Minorities&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;A Wave of Change: The United Nations and Indigenous Peoples&amp;#039;&amp;#039;. 1994, [http://www.culturalsurvival.org/ourpublications/csq/article/the-un-and-somalias-invisible-minorities culturalsurvival.org]&lt;br /&gt;
* Alex de Waal: &amp;#039;&amp;#039;Chasing Ghosts&amp;#039;&amp;#039;. 2005, [http://conconflicts.ssrc.org/hornofafrica/chasing_ghosts/ conconflicts.ssrc.org]&lt;br /&gt;
* Alex de Waal: &amp;#039;&amp;#039;Class and Power in a Stateless Somalia&amp;#039;&amp;#039;. 2007, [http://hornofafrica.ssrc.org/dewaal/ hornofafrica.ssrc.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Somalia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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