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	<title>Gaarden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick über Gaarden.jpg|mini|Blick über Gaarden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gaarden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] von [[Kiel]], der sich in [[Gaarden-Ost]] und [[Gaarden-Süd]] gliedert. Bewohnt ist dieser Stadtteil von ungefähr 21.300 Einwohnern. Ortsfremde meinen mit „Gaarden“ meist Gaarden-Ost, den Stadtteil Nr. 12 von Kiel. [[Gaarden-Süd und Kronsburg]] bilden den Stadtteil Nr. 13 von Kiel. Kiel ist in [[Kiel#Stadtgliederung|18 Ortsbezirke mit 30 Stadtteilen]] gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gaarden-Süd und Kronsburg}}&lt;br /&gt;
Gaarden-Ost liegt an der Hörn auf einer ehemals moorigen Geländestufe, die von 15 Meter auf 25 Meter über dem Meeresspiegel ansteigt. Neben der Förde ist Gaarden von [[Kiel-Südfriedhof]], [[Hassee]], [[Meimersdorf]], [[Kronsburg (Kiel)|Kronsburg]], [[Kiel-Wellsee|Wellsee]], [[Elmschenhagen]] und [[Kiel-Ellerbek|Ellerbek]] umgeben. Nur ein kleiner Teil von Gaarden-Süd stößt heute noch an die Stadtgrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Gaarden&amp;#039;&amp;#039; geht vermutlich darauf zurück, dass ein großes Gebiet, die beiden Dörfer Hemminghestorpe und Wulvesbrooke, einst als Garten verpachtet war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kielive&amp;quot; /&amp;gt; Auch heute noch umfasst Gaarden vor allem im Süden, also in Gaarden-Süd, große [[Grünanlage]]n wie zum Beispiel das Vieburger Gehölz. Erholung bietet beispielsweise der [[Volkspark (Kiel)|Volkspark]], der 1899 als &amp;#039;&amp;#039;Werftpark&amp;#039;&amp;#039; gebaut wurde und von 1936 bis 1945 nach [[Horst Wessel]] benannt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kieler Straßenlexikon |ID=1871 |Name=Volkspark}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt noch heute als sehenswerte Parkanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;gartenrouten-sh.de: [http://www.gartenrouten-sh.de/index.php?id=volksparkgaarden &amp;#039;&amp;#039;Volkspark Gaarden&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 27. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zentrum von Gaarden stellt der 1903 nach dem Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Vineta (Schiff, 1899)|Vineta]]&amp;#039;&amp;#039; benannte Marktplatz &amp;#039;&amp;#039;Vinetaplatz&amp;#039;&amp;#039; dar. Sein Name geht auf die in einer Sage vor der Odermündung in der Ostsee versunkene [[Vineta|Handelsstadt Vineta]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserstrasseneinblick.jpg|mini|Kaiserstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick Gaarden Werft.JPG|mini|Blick über Gaarden, Werftanlagen im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vinetaplatz Kiel Gaarden.JPG|mini|Vinetaplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vinetabrunnen Kiel Gaarden.JPG|mini|Vinetabrunnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grünfläche an der Stelle der früheren Gaardener Schwimmhalle.jpg|mini|Grünfläche an der Stelle der früheren Gaardener Schwimmhalle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vinetaplatz Gaarden Gedenktafel.jpg|mini|Gedenktafel Vinetaplatz (28. November 1986)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Medusastrasse.jpg|mini|In der Medusastraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elisabethstrasse.png|mini|Elisabethstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kiel Gaarden Elisabethstr.JPG|mini|[[Fußgängerzone]] Elisabethstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Gaarden.JPG|mini|St.-Johannes-Kirche]]&lt;br /&gt;
Gaarden wird das erste Mal dokumentarisch 1210 bei der Gründung des [[Kloster Preetz|Klosters Preetz]] erwähnt (als Schreibweisen damals u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Ghardin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Garden&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Schleswig-Holstein, Beständen zur Geschichte der Stadt Kiel: Abt. 119 Adliges Kloster Preetz, S. 1389ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Hervorgegangen sind Gaarden-Ost und Gaarden-Süd aus den beiden Dörfern Hemminghestorpe und Wulvesbrooke.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Name &amp;#039;&amp;#039;Wulvesbrooke&amp;#039;&amp;#039; findet sich heute noch in der direkt an Gaarden-Süd angrenzenden Straße &amp;#039;&amp;#039;Wulfsbrook&amp;#039;&amp;#039; im Stadtteil [[Hassee]] wieder.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mühlenau, an der eine Mühle des Klosters Preetz stand und die heute hauptsächlich unterirdisch verläuft, kennzeichnete die natürliche Grenze zwischen den beiden Dörfern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kielive&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kielive.de/city/show_data.php?id=00000035&amp;amp;blink=http%3A%2F%2Fwww.kielive.de%2Fcity%2Fshow_city.php |wayback=20131018024255 |text=www.kielive.de: Gaarden von Anfang an bis zum 2. Weltkrieg }} Abgerufen am 27. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gründeten sich in den 1860er Jahren drei große [[Werft]]en auf dem Ostufer zwischen der [[Hörn (Kiel)|Hörn]] und der [[Schwentine]]: Die ([[Germaniawerft|Norddeutsche Schiffbaugesellschaft (Germaniawerft)]], die [[Kaiserliche Werft Kiel|Königliche/Kaiserliche Werft Kiel]] und die [[Howaldtswerke-Deutsche Werft|Kieler Schiffswerft (Howaldtswerke)]]). Nach 1871, als Kiel zum [[Reichskriegshafen]] ernannt wurde und in den Werften immer mehr Arbeiter beschäftigt wurden, wuchs die Gemeinde rasch. So wurden 1871 nur 2715&amp;amp;nbsp;Einwohner vermerkt, im Jahr 1910 waren es schon 30.427&amp;amp;nbsp;Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Burkhard Hackländer: &amp;#039;&amp;#039;Kiel.&amp;#039;&amp;#039; Conrad-Stein-Verlag, 3. Aufl. 2006, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaarden-Ost wurde 1901 nach Kiel eingemeindet; Gaarden-Süd folgte neun Jahre später. Die wirtschaftlichen und militärischen Bestimmungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Friedensvertrages von Versailles]] nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] trafen die Werften besonders, so dass die Arbeitslosenzahlen stiegen und die Einwohnerzahlen stagnierten. Deshalb wurde 1923 [[Kronsburg (Kiel)|Kronsburg]] genau wie andere Stadtteile Kiel hinzugefügt, so dass Gaarden nicht mehr zum Randgebiet zählte.&amp;lt;ref&amp;gt;kiel.ingowelt.de {{Webarchiv|url=http://kiel.ingowelt.de/kiel-geschichte2.htm |wayback=20090312070308 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte der Stadt Kiel II. 1867–2003&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-03-19 21:39:21 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 27. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] glichen die Ränder von Gaarden-Ost einer Mondlandschaft. Die umfassende Zerstörung des Stadtteils im [[Luftkrieg]] resultierte zum einen aus der [[U-Boot]]-Produktion auf den Werften, aber auch aus der vor allem durch [[Arthur Harris]] ausgegebenen Taktik der [[Brandbombe]]nteppiche auf Wohngebiete. In vielen Gärten von Kiel kann man heute noch Bomben und die charakteristischen Gewichte der [[Stabbrandbombe]]n finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Schleswig-Holsteinischer Heimatbund, Magazin vom 6/2000, Artikel von Markus Oddey: &amp;#039;&amp;#039;Bomben auf Kiel.&amp;#039;&amp;#039; S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war das Leben in Gaarden zunächst stark an die Werften geknüpft. So beeinflusste auch das Auf und Ab der Werftindustrie diesen Stadtteil wie keinen anderen. Ab Ende der 1950er Jahre kam es nach der Sprengung aller Werftbunkeranlagen zuerst durch das [[Wirtschaftswunder]] zu einem Aufschwung, aber Anfang der 1980er Jahre wurde durch die Konkurrenz bzw. [[Dumpingpreis]]e aus [[Ferner Osten|Fernost]] eine [[Werftenkrise]] in vielen anderen Ländern (darunter auch Deutschland) ausgelöst, woraufhin die [[Europäische Gemeinschaft]] sich entschloss, [[Subvention]]en zuzulassen. Die Krise blieb bei der [[Howaldtswerke-Deutsche Werft|HDW]], der einzigen noch übrig gebliebenen Werft auf dem Ostufer, gleichwohl spürbar. Anfang der 1980er Jahre waren dort noch ca. 12.000 Arbeitnehmer beschäftigt, 1990 waren es 5000 und 1995 noch 3751.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.uni-kiel.de/ewf/geographie/forum/hintergr/sh1995/32_kiel.htm|wayback=20100323055122|text=www.uni-kiel.de: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Kiel – Stadtentwicklung von Kiel.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den [[Berliner Mauer#Der Mauerfall in der Nacht vom 9. zum 10. November 1989|Fall der Mauer]] und das Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] veränderte sich dann die geopolitische Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2026 findet anlässlich der Eingemeindung vor 125 Jahren eine Veranstaltungsreihe statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Probleme ==&lt;br /&gt;
Insbesondere Gaarden-Ost ist durch [[Einwanderung]] geprägt, dort leben verschiedene Nationalitäten. Dies bringt neben einem vielfältigen Kulturmix mit kleinen Geschäften und Restaurants auch Konflikte mit sich. Deshalb gilt Gaarden-Ost als ein [[sozialer Brennpunkt]]. Die Mieten sind trotz der Nähe zum Stadtzentrum geringer, allerdings ist es angesichts der in Großstädten allgemein steigenden Mieten auch in Gaarden schwieriger geworden, eine günstige Wohnung zu finden, zumal Kiel Universitätsstadt ist. Die ehemals stadteigenen [[Sozialer Wohnungsbau|Sozialwohnungen]] gehören mittlerweile dem Wohnungsunternehmen [[Vonovia]] SE und sind aus der [[Mietpreisbindung]] herausgefallen, sodass auch für viele Wohnungen in Gaarden jährlich die Miete erhöht wird. 600 der 3000 Vonovia-Wohnungen in Gaarden werden aufwändig saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Geist |url=http://www.kn-online.de/Kiel/Vonovia-saniert-Wohnungen-Besser-und-teurer-wohnen-in-Gaarden |titel=Vonovia saniert Wohnungen – Besser und teurer wohnen in Gaarden |werk=kn-online.de |datum=2018-11-17 |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil an Arbeitslosen und Menschen mit niedrigem Einkommen ist im 16.&amp;amp;nbsp;Ortsteil von Kiel hoch. Die Arbeitslosenquote lag im ersten Quartal 2011 bei 15,2 %; rund 42 % der Gaardener erhalten Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende ([[Zweites Buch Sozialgesetzbuch|SGB II]] und [[Drittes Buch Sozialgesetzbuch|SGB III]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kiel.de/leben/sozial/sozialraumplanung/kurzpraesentationSozBerichtGaarden11.pdf Sozialraumbericht 2011 Gaarden] (PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB) abgerufen am 30. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2018 stieg dieser Anteil auf 64 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;shz.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.shz.de/regionales/kiel/kieler-stadtteil-gaarden-das-problemviertel-id19937776.html shz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner ist der Anteil der Menschen mit [[Migrationshintergrund]] mit 53 % in Gaarden überdurchschnittlich hoch,&amp;lt;ref name=&amp;quot;shz.de&amp;quot;/&amp;gt; dies spiegelt sich insbesondere in den dortigen Schulen am hohen Anteil Kinder ausländischer Herkunft wider.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=www.kn-online.de, 5. März 2009: &amp;#039;&amp;#039;OB-Kandidaten fordern übereinstimmend mehr Engagement für Gaarden&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Keine-Lust-auf-flotte-Parolen |wayback=20141029135756 }}, abgerufen am 27. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 wurde bekannt, dass der in Hamburg festgenommene [[Al-Qaida]]-Terrorismusverdächtige &amp;#039;&amp;#039;Redouane El-H.&amp;#039;&amp;#039; in Gaarden ein Internetcafé betrieb. Die Moschee der Kieler Islamischen Gemeinde in Gaarden wurde von dem in [[Steenbek-Projensdorf|Projensdorf]] wohnhaften Kofferbomben-Attentäter regelmäßig besucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,433555,00.html www.spiegel.de: Kofferbomber: Kiels Nährboden für Islamisten vom 25. August 2006], abgerufen am 27. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Oberbürgermeisterwahl am 15. März 2009 lag die Wahlbeteiligung in Gaarden unter 20 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://kiel.de/Aemter_01_bis_20/10/Wahlen/OBwahl_2009/ortsbeirat.php?nr=16|wayback=20101219144920|text=www.kiel.de: Oberbürgermeisterwahl am 15. März 2009: Ortsteil 16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der sozialen Probleme des Stadtteils wurde in der Folge &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort: Borowski und die Kinder von Gaarden|Borowski und die Kinder von Gaarden]]&amp;#039;&amp;#039; der Fernsehkrimireihe &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort (Fernsehreihe)|Tatort]]&amp;#039;&amp;#039; am 29. März 2015 thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Archivlink |url=https://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/sendung/tatort-kiel-borowski-und-die-kinder-von-gaarden-100.html |wayback=20170210070831 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der am 10. Oktober 2019 ausgestrahlten Folge 4 der Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Hartes Deutschland – Leben im Brennpunkt]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Privatsender]]s [[RTL II]] wurden verschiedene reale Schicksale dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rtl2.de/sendungen/hartes-deutschland-leben-im-brennpunkt/videos/1100077459-mit-15-schon-heroinabhaengig |titel=&amp;quot;Hartes Deutschland – Folge 4&amp;quot; |abruf=2019-10-10 |sprache=de |archiv-datum=2019-10-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191011145614/https://www.rtl2.de/sendungen/hartes-deutschland-leben-im-brennpunkt/videos/1100077459-mit-15-schon-heroinabhaengig |offline=ja |archiv-bot=2025-03-19 21:39:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Gaarden gehört zum [[Bundestagswahlkreis Kiel]], [[Altenholz]] und [[Kronshagen]] (5), der direkt gewählte Abgeordnete dieses Wahlkreises ist [[Mathias Stein]], [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaarden gehört zum [[Landtagswahlkreis Kiel-Ost]] (15), hier ist die direkt gewählte Abgeordnete seit 2022 [[Seyran Papo]], [[CDU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaarden hat zwei Kommunalwahlkreise, zum einen Gaarden-Ost, direkt gewählter Ratsherr hier ist Wolfgang Schulz, SPD, der andere Wahlkreis ist Gaarden-Süd, hier ist direkt gewählt der Ratsherr Michael Schmalz, auch SPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil ist ein Ortsbeiratsbezirk. Die Funktion eines Ortsbeirates wird auf der Homepage der Stadt [[Kiel]] wie folgt beschrieben: „Die Ortsbeiräte wirken in Angelegenheiten mit, die ihren Stadtteil betreffen. Sie werden von den zuständigen Ämtern über alle wichtigen Vorhaben informiert und hierzu angehört. Interessierte haben beispielsweise bei öffentlichen Anhörungen zu Bebauungsplänen in den Ortsbeiräten Gelegenheit, Anregungen und Kritik zu äußern. Die Ortsbeiräte können Anträge, die speziell ihren Stadtteil betreffen, an die Ratsversammlung und an die Ausschüsse stellen. Zu Mitgliedern der Ortsbeiräte können Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils, aber auch Ratsmitglieder, gewählt werden. Die Sitzungen sind öffentlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat Gaarden besteht aus 13 Mitgliedern, Vorsitzende ist (seit Juni 2023) Edina Dickhoff, [[Bündnis 90/Die Grünen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landeshauptstadt [[Kiel]] unternimmt seit 2018 im Rahmen des Projekts &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Gaarden hoch 10“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/stadtteile/gaarden.php&amp;lt;/ref&amp;gt; verstärkte und gezielte Anstrengungen, um die Potenziale des Stadtteils [[Kiel-Gaarden|Gaarden]] nachhaltig zu fördern. Ziel des Projekts ist es, die Lebensqualität in Gaarden zu verbessern und den Stadtteil attraktiver zu gestalten. Dies soll durch eine integrierte Herangehensweise erreicht werden, die unter anderem folgende Maßnahmen umfasst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entwicklung der [[Stadtviertel|Quartiere]],&lt;br /&gt;
* Erhöhung von Sicherheit und Sauberkeit,&lt;br /&gt;
* Förderung von [[Kunst]] und [[Kultur]],&lt;br /&gt;
* Verbesserung der [[Öffentlicher Verkehr|Verkehrsanbindungen]],&lt;br /&gt;
* Stärkung der [[Bildung]]sangebote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gaarden hoch 10“ ist ein langfristig angelegter Prozess, der auf eine nachhaltige Entwicklung des Stadtteils abzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
* [[Howaldtswerke-Deutsche Werft]]&lt;br /&gt;
* ehemalige [[Margarinefabrik Seibel]] (seit 2006 Musikschule der Volkshochschule Kiel)&lt;br /&gt;
* [[Jungbrunnen Vineta]] (seit 1982 offizieller Jungbrunnen des Landes Schleswig-Holstein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gaarden befand sich bis Ende Mai 2018 eine [[Hallenbad|Schwimmhalle]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kn-online.de/Kiel/Aera-endet-nach-52-Jahren-Schwimmhalle-Gaarden-schliesst-fuer-immer kn-online.de] Schwimmhalle Gaarden schließt für immer.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie das &amp;#039;&amp;#039;[[Freibad]] Katzheide&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Veranstaltungszentrum Räucherei&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Jugendherberge]] und eine Stadtteilbibliothek sowie diverse Kirchen und Moscheen und eine [[Berufsschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaarden verfügt über eine gute Nahversorgung. Die Elisabethstraße ist die Haupteinkaufsstraße, die angrenzend am &amp;#039;&amp;#039;Vinetaplatz&amp;#039;&amp;#039; als [[Fußgängerzone]] eingerichtet ist. Auch in der Stoschstraße, Kaiserstraße und im Kirchenweg haben sich viele Einzelhandelsgeschäfte angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Haltepunkt}}Durch Gaarden verläuft die [[Bahnstrecke Kiel Süd–Schönberger Strand]] mit dem ehemaligen [[Haltepunkt]] Kiel-Gaarden. Von 1911 bis 1961 war in Gaarden zudem eine Bahnstation der [[Bahnstrecke Kiel–Segeberg]], deren Gleise bereits 1962 entfernt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theodor-Heuss-Ring (Kiel)|Theodor-Heuss-Ring]] bzw. Konrad-Adenauer-Damm ([[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;76]]) trennt Gaarden-Süd von Gaarden-Ost auf der Ost-West-Achse. T-förmig dazu verläuft quer durch Gaarden-Ost der [[Ostring (Kiel)|Ostring]] ([[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;502]]) und nach Süden ist Kiel hier mit der Neue Hamburger Straße ([[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;404]]) an das Bundesstraßennetz angebunden. Über die [[Hörnbrücke]] ist [[Kiel Hauptbahnhof]] für Fußgänger und Radfahrer schnell zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
* Fröbelschule – [[Grundschule]]&lt;br /&gt;
* Hans-Christian-Andersen-Schule – Grundschule&lt;br /&gt;
* Fridtjof-Nansen-Schule Kiel – [[Regionale Schule|Regionalschule]]&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftsschule am Brook – [[Gemeinschaftsschule#Schleswig-Holstein|Gemeinschaftsschule]]&lt;br /&gt;
* Hans-Geiger-Gymnasium – [[Gymnasium in Deutschland|Gymnasium]]&lt;br /&gt;
* Regionales Berufsbildungszentrum (RBZ) Technik Kiel – [[Berufsschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportvereine ==&lt;br /&gt;
* [[FT Eiche]]&lt;br /&gt;
* [[TuS Gaarden]]&lt;br /&gt;
* Eintracht Kiel&lt;br /&gt;
* Inter Türkspor Kiel&lt;br /&gt;
* Boxsportclub Kiel e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* MGC Olympia Kiel e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Alte Gaardener Gilde von 1738 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter Gaardens ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--CHRONOLOGISCHE Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Werner (Kunstsammler)|Wilhelm Werner]] (1886–1975), deutscher Kunstsammler&lt;br /&gt;
* [[Bruno und Franz Steffen|Franz Steffen]] (1887–1916), Pilot, Flugzeugbauer und Luftfahrtpionier&lt;br /&gt;
* [[Karl Meitmann]] (1891–1971), Polizei-Zivilkommissar für Schleswig-Holstein (1920–1924), Gau-Sekretär des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]] Schleswig-Holstein (1924–1926), 1. Vorsitzender der [[SPD Hamburg]] (1928–1933 und 1945–1952) und Mitglied des [[Bundestag]]s (1949–1961).&lt;br /&gt;
* [[Bruno und Franz Steffen|Bruno Steffen]] (1891–1973), Pilot, Flugzeugbauer und Luftfahrtpionier&lt;br /&gt;
* [[Walter Alnor]] (1892–1972), preußischer Landrat in [[Kreis Eckernförde|Eckernförde]] (1926–1943), Gebietskommissar im [[Reichskommissariat Ostland]] (1941–1943) und Landrat im [[Kreis Segeberg]] (1950–1959)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=W9AiAQAAIAAJ&amp;amp;q=%22Walter+Alnor%22+Gaarden Gottwaldt / Kampe: &amp;#039;&amp;#039;NS-Gewaltherrschaft: Beiträge zur historischen Forschung und juristischen Aufarbeitung&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 224 (Anm. 31)]; eingesehen am 31. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Patrick Ebert]] (* 1987), deutscher Fußballspieler, begann im Alter von 4 Jahren beim TuS Gaarden mit dem Fußballspielen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-12 |url=http://www.bundesliga.de/en/liga/news/2009/meldung.php?f=143766.php |text=www.bundesliga.de |archivebot=2018-12-03 04:23:30 InternetArchiveBot}}; eingesehen am 29. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Selim Aydemir]] (* 1990), deutsch-türkischer Fußballspieler, begann seine Laufbahn als Jugendspieler beim lokalen Verein TuS&amp;amp;nbsp;Gaarden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dfb.de/3-liga/news-detail/aydemir-kein-freifahrtschein-in-richtung-bundesliga-31772/p/2/ www.dfb.de]; eingesehen am 29. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ekkehard Buchhofer, [[Rolf Reiner Maria Borchard]]: &amp;#039;&amp;#039;Gaarden und Elmschenhagen&amp;#039;&amp;#039;. Band 4 in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Kieler Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;. Borchard &amp;amp; Wegner: Kiel 2008. ISBN 978-3-00-025741-4).&lt;br /&gt;
* Hanns-Jörn Stender: &amp;#039;&amp;#039;Op de anner Siet. Vergnöögliche Vertelln ut dat ole Gaarden&amp;#039;&amp;#039;. Michael-Jung-Verlag: Kiel 1983. ISBN 978-3-923525-11-9.&lt;br /&gt;
* Walter Ehlert: &amp;#039;&amp;#039;Gaardener Handel und Wandel in Geschichte und Geschichten. Streifzüge durch die Geschäftswelt auf dem Kieler Ostufer&amp;#039;&amp;#039;. Sonderveröffentlichung der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 60. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft: Kiel 2017. ISBN 978-3-89876-868-9.&lt;br /&gt;
* Walter Ehlert: &amp;#039;&amp;#039;Das historische Gaarden. Bauernland wird Industriestandort&amp;#039;&amp;#039;. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft: Kiel 2021, ISBN 978-3-96717-042-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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* [http://kiel-wiki.de/index.php?title=Gaarden Gaarden] im Stadtwiki Kiel&lt;br /&gt;
* [https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/stadtteile/gaarden.php Gaarden hoch 10] (mit Fortschrittsberichten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der kreisfreien Stadt Kiel]]&lt;/div&gt;</summary>
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