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	<title>GM-1 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:51:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=GM-1&amp;diff=729111&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-15T08:41:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;GM-1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Verfahren zur Leistungssteigerung von [[Flugmotor]]en oberhalb der [[Volldruckhöhe]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gersdorff&amp;quot;&amp;gt;Kyrill Gersdorff, Kurt Grasmann, Helmut Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Flugmotoren und Strahltriebwerke. Entwicklungsgeschichte der deutschen Luftfahrtantriebe von den Anfängen bis zu den internationalen Gemeinschaftsentwicklungen.&amp;#039;&amp;#039; (Die deutsche Luftfahrt; Bd.&amp;amp;nbsp;2). 3. Aufl. Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, Bonn 1995, ISBN 3-7637-6107-1, S. 160–162.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch Einspritzung von [[Distickstoffmonoxid]] (Lachgas), das von der [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutschen]] [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einspritzung von Lachgas als Mittel der Leistungssteigerung ging auf einen 1939 bei der [[Deutsche Forschungsanstalt für Luftfahrt|Deutschen Forschungsanstalt für Luftfahrt]] von [[Otto Lutz (Unternehmer)|Otto Lutz]] unterbreiteten Vorschlag zurück. Die erste Entwicklung und Erprobung erfolgte an der &amp;#039;&amp;#039;[[Erprobungsstelle Rechlin]] E3&amp;#039;&amp;#039; in Zusammenarbeit mit der &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsischen Gerätebaugesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Erste Flugtests wurden mit einer [[Messerschmitt Bf 109|Bf&amp;amp;nbsp;109&amp;amp;nbsp;E]] mit einem Triebwerk [[Daimler-Benz DB 601|DB&amp;amp;nbsp;601&amp;amp;nbsp;A]] durchgeführt. Im Laufe der Erprobungen erwies sich die gute Anwendbarkeit und Leistungsfähigkeit des Systems.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gersdorff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel war es, den Sauerstoffmangel über der Volldruckhöhe durch Einspritzung von Sauerstoff auszugleichen oder sogar eine Leistungssteigerung über die normale Leistung hinaus zu erreichen. Die Einspritzung reinen Sauerstoffs zeigte sich als motorschädigend aufgrund starker [[Klopfen (Verbrennungsmotor)|Klopfneigung]] bei der Verbrennung sowie starker Korrosion der heißen, metallischen Brennraumwand. Das im Deutschen Reich entwickelte und in mehreren deutschen Flugzeugen mit Erfolg eingesetzte Verfahren unter Anwendung eines Sauerstoffträgers hat sich im Kriegseinsatz ausgezeichnet bewährt. Als Sauerstoffträger wurde hierbei Distickstoffmonoxid (chemische Summenformel N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O, Lachgas) benutzt, davon abgeleitet wurde das Gemisch zunächst unter der Code-Bezeichnung „HA-HA“ (für [[Lachen]]) geführt. Bekannt wurde es dann später als sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Göring-Mischung GM 1&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl R. Pawlas: &amp;#039;&amp;#039;Leistungssteigerung durch Zusatzeinspritzung.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Luftfahrt-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Beitragskennung 8061-100-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leistungsgewinn lässt sich auf drei motortechnische Verbesserungen zurückführen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die [[Motoraufladung|Aufladung]] des Motors verbessert seinen [[Liefergrad]].&lt;br /&gt;
# Die [[Ladeluftkühler|Kühlung der Ladeluft]] durch Verdampfen des flüssigen Gases erhöht seinen [[Carnot-Wirkungsgrad|thermodynamischen Wirkungsgrad]].&lt;br /&gt;
# Das Ersetzen von Luft durch Lachgas erhöht den [[Brennwert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während anfangs druckverflüssigtes N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O (notwendiger Druck zur Verflüssigung 80 bar) verwendet wurde, kam ab 1941/42 wegen der Beschussempfindlichkeit der Behälter kälteverflüssigtes Lachgas (Siedetemperatur −88,5&amp;amp;nbsp;°C) zum Einsatz. Hierzu mussten erst wärmeisolierte Behälter für den Einsatz und den Transport entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einspritzdruck lag bei 4 bar. Die Einspritzmenge konnte bei einigen Mustern wie dem [[Junkers Jumo 213|Jumo&amp;amp;nbsp;213E]] in drei Stufen zu 60, 100 und 150&amp;amp;nbsp;g/s geregelt werden. Bei der maximalen Einspritzung konnte je nach Motorentyp in der Einsatzhöhe ein Leistungsgewinn bis zu 400&amp;amp;nbsp;PS erzielt werden. Mit einer Bf&amp;amp;nbsp;109 G-1/R2 ließen sich mit GM-1-Anlage 100&amp;amp;nbsp;km/h Geschwindigkeitsgewinn in 12.000&amp;amp;nbsp;m Höhe und eine [[Gipfelhöhe]] von 13.800 m erzielen. Beim Einsatz in Höhenaufklärern [[Junkers Ju 88|Ju 88]]T mit [[BMW 801|BMW-801]]-G-2-Motoren konnte die Leistung, die bei diesen Maschinen in 10.000&amp;amp;nbsp;m Höhe von 1730 auf 880&amp;amp;nbsp;PS abfiel, durch GM-1 auf 1430&amp;amp;nbsp;PS gesteigert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gersdorff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietmar Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Mit Sauerstoff zu mehr Leistung – Doping für den Motor&amp;#039;&amp;#039;. In: Flugzeug Classic, 6/2017, S. 30–35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://kurfurst.org/Performance_tests/109G_GM1_instructions/kBetrA_GM1_109G.html &amp;#039;&amp;#039;Kurz-Betriebsanleitung für Flugzeugführer und Bodenpersonal für GM-1-Anlagen in Bf 109 G&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gm1}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftwaffe (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebwerkstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugleistung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leistungssteigerung (Verbrennungsmotor)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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