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	<title>GIZ-Haus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:01:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=GIZ-Haus&amp;diff=1803016&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Emmridet: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-03-06T06:49:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Berlin, Tiergarten, Reichpietschufer, GTZ-Haus 01.jpg|mini|GIZ-Haus am [[Reichpietschufer]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;GIZ-Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am [[Reichpietschufer]]&amp;amp;nbsp;20 im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Tiergarten|Tiergarten]] wurde 1912–1913 nach einem Entwurf des Berliner Architekten [[Paul Karchow]] als Wohn- und Geschäftshaus für die &amp;#039;&amp;#039;Transatlantische Güterversicherungs-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; errichtet und steht unter [[Denkmalschutz]]. Ab 1939 nutzte die [[Amt Ausland/Abwehr|Auslandsabwehr]] der [[Wehrmacht]] unter Admiral [[Wilhelm Canaris]] das Bauwerk, weswegen es heute auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Canaris-Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist. Es gibt allerdings keine Belege, dass Canaris selbst in dem Haus residierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Tietz: &amp;#039;&amp;#039;GTZ-Haus Potsdamer Platz Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Stadtwandel-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-933743-72-9, S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbau durch die Architektin [[Elisabeth Rüthnick]] war das Gebäude ab 2001 Sitz der Hauptstadtrepräsentanz der [[Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit|Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit]] (GTZ) und wird seit 2011 von dem  Nachfolgeunternehmen [[Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit]] (GIZ) genutzt. Es wird als [[Baudenkmal]] in der [[Denkmalliste]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Das isoliert an der Uferstraße stehende Bauwerk ist neben dem [[Weinhaus Huth]] das einzig erhaltene Gebäude des alten Geschäftsviertels zwischen [[Bahnhof Berlin Potsdamer Platz#Potsdamer Bahnhof|Potsdamer Bahnhof]] und [[Landwehrkanal]]. Es entstand als Eckhaus an der Einmündung der – heute weiter östlich verlaufenden – [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tiergarten#Schellingstraße*|Schellingstraße]] in die damalige &amp;#039;&amp;#039;Königin-Augusta-Straße&amp;#039;&amp;#039; (von 1933 bis 1947: &amp;#039;&amp;#039;Tirpitzufer&amp;#039;&amp;#039;, seitdem Reichpietschufer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist an drei Seiten vom &amp;#039;&amp;#039;Urbanen Gewässer&amp;#039;&amp;#039; umgeben, einem mit [[Röhricht|Schilf]] bestandenen Regenwasser[[biotop]], das nach Plänen des Architekten [[Renzo Piano]] 1997/1998 bei der Neugestaltung des [[Potsdamer Platz]]es als dessen südlicher Abschluss angelegt wurde. Östlich des Gebäudes liegt die südliche Zufahrt des [[Tunnel Tiergarten Spreebogen|Tunnels Tiergarten Spreebogen]] (TTS). In der Nähe stehen außerdem das Haus Potsdamer Straße der [[Staatsbibliothek zu Berlin]], das [[Theater am Potsdamer Platz]] und das [[Debis-Haus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Paul Karchows Entwurf für das repräsentative Gebäude datiert auf das Jahr 1910. Bauherr war die Transatlantische Güterversicherungs-Gesellschaft, ein Unternehmen, das auf die Versicherung von Waren im Überseehandel spezialisiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Tiergarten, Reichpietschufer, GTZ-Haus, Erker.jpg|mini|hochkant|[[Erker]] mit Reliefs an der Eckabschrägung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassade des viergeschossigen Hauses mit voll ausgebautem, steilem [[Walmdach]] ist mit [[Werkstein]] verkleidet und besitzt im Erdgeschoss eine kräftige [[Bossenwerk|Rustika]]. An der Fassade zum Reichpietschufer erinnert rechts eine gemeißelte Gedenktafel an Baujahr und Entwurfsurheber: „Erbaut 1913 durch Architekt Paul Karchow“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Straßenfront befindet sich ein markant hervortretender Mittel[[risalit]], der sich im dritten Obergeschoss zu einer Arkaden-[[Loggia]] öffnet. Der Haupteingang wird von zwei großen Säulen mit Komposit[[kapitell]]en flankiert. Das auf ihnen lagernde einfache [[Gebälk]] trug früher eine Skulpturengruppe, die aber nicht erhalten ist. Ein weiterer Risalit liegt an der östlichen Fassade, die ehemals an der Schellingstraße lag. Beide Risalite werden von [[Volutengiebel]]n bekrönt, die im Stil der norddeutschen [[Renaissance]] des frühen 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gehalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eckabschrägung#Gebäude|Eckabgeschrägung]] des Hauses wird im 1. und 2.&amp;amp;nbsp;Obergeschoss von einem zweigeschossigen [[Erker]] markiert, über dem sich im 3. Obergeschoss eine weitere Loggia befindet. Der Erker ist mit Reliefs reich geschmückt. Sie zeigen unter anderem die Köpfe eines Asiaten, eines Amerikaners und eines Afrikaners – ein Verweis auf die globalen Geschäftsinteressen der Bauherren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern des Gebäudes ist vor allem die mit grün-braunen [[Keramikfliese|Keramikplatten]] verkleidete Eingangshalle gut erhalten. An der linken Seite ist ein Wandbrunnen eingelassen, dessen aufgesetzte Keramikfigur jedoch nicht überliefert ist. [[Florales Motiv|Florale Malereien]] in den Wandfeldern wurden nach 1945 rekonstruiert. Außerdem ist ein [[Aufzugsanlage|Fahrstuhl]] mit [[Klassizismus|klassizistisch]] gestaltetem Gitter erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbauten ==&lt;br /&gt;
Die Beseitigung von Schäden aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erfolgte 1949, der südliche Giebel wurde dabei vereinfacht wiederhergestellt. In den [[Nachkriegszeit in Deutschland |Nachkriegsjahrzehnten]] hatte das Haus verschiedene Nutzer. Ein Umbau fand im Jahr 1960 statt. Anfang der 1990er Jahre kam es zum Ausbau des zweigeschossigen Dachbereichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1999 bis 2001 erfolgten [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierung]] und Umbau des Gebäudes für den neuen Eigentümer, die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit. Der nach Plänen der Architektin Elisabeth Rüthnick durchgeführte Umbau erfolgte unter Beachtung von Vorgaben des Denkmalschutzes. [[Rekonstruktion (Architektur)|Rekonstruiert]] wurden außer den beiden historischen Straßenfassaden vor allem die Eingangshalle und das Treppenhaus. So erhielten die über dunklen Holzpaneelen liegenden Wände des Treppenhauses wieder die ursprüngliche kräftig gelbe Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil des Gebäudeinnern wurde demgegenüber umgestaltet und modernisiert. Das Erdgeschoss ist für Tagungen mit unterschiedlicher Teilnehmerzahl mittels Schiebewänden aus Ahornholz variabel aufteilbar. Den Innenhof des Hauses gestaltete Rüthnick als überdachtes, viergeschossiges [[Atrium]], das sich zum [[Potsdamer Platz]] hin öffnet und ebenfalls als Konferenzraum genutzt wird. Im ersten Obergeschoss umläuft eine Galerie mit gläserner Brüstung das Atrium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tietz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Jürgen Tietz| Titel=Tanz der Brandwände| Datum=2001-09-05| Sammelwerk=[[Tagesspiegel]]| Online=https://web.archive.org/web/20210727215439/https://www.tagesspiegel.de/kultur/architektur-tanz-der-brandwaende/253776.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Windspiegelwand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Windspiegelwand.GIZ-Haus.2.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Windspiegelwand&amp;#039;&amp;#039; von [[Olafur Eliasson]] an der Nordfassade vom Piano-See aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2001 schmückt eine &amp;#039;&amp;#039;Windspiegelwand&amp;#039;&amp;#039; des isländischen Künstlers [[Olafur Eliasson]] die nördlichen und westlichen [[Brandwand|Brandmauern]] des Gebäudes. Die Installation besteht aus spiegelnden [[Edelstahl]]platten, die auf einer Metallkonstruktion mobil befestigt sind. Die Anordnung der Spiegel folgt den Stockwerken und – an der Rückseite – Treppenaufgängen des Hauses. Bei Wind bewegen sich die Spiegel und erzeugen dynamische [[Reflexion (Physik)|Reflexionen]], die das isoliert dastehende [[Historismus |historistische]] Gebäude mit seiner modernen Umgebung in Verbindung setzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tietz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Tietz]]: &amp;#039;&amp;#039;GTZ-Haus Potsdamer Platz Berlin.&amp;#039;&amp;#039; (mit Fotos von Hanns Joosten und Florian Bolk) Stadtwandel-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-933743-72-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09050286}}&lt;br /&gt;
* [https://www.giz.de/de/weltweit/repraesentanz_berlin.html GIZ: Repräsentanz Berlin]&lt;br /&gt;
** [https://www.giz.de/de/downloads/giz2013-de-haus-reichpietschufer-berlin.pdf &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre GIZ-Haus&amp;#039;&amp;#039;] (Text, PDF; 29&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
** [https://www.giz.de/de/downloads/giz2013-de-repraesentanz-berlin.pdf &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre GIZ-Haus am Reichspietschufer&amp;#039;&amp;#039;] (in Bildern, PDF; 17,8&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.505682|EW=13.3713001|type=landmark|dim=25|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gizhaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Tiergarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwehrkanal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Emmridet</name></author>
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