<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=GECONSFOR</id>
	<title>GECONSFOR - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=GECONSFOR"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=GECONSFOR&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-24T04:16:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=GECONSFOR&amp;diff=440952&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dr-Victor-von-Doom: Die letzte Textänderung von Hans C. Hainich wurde verworfen und die Version 222313032 von KnightMove wiederhergestellt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=GECONSFOR&amp;diff=440952&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-11-07T01:08:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Hans_C._Hainich&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Hans C. Hainich&quot;&gt;Hans C. Hainich&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/222313032&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/222313032&quot;&gt;222313032&lt;/a&gt; von KnightMove wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Einsatzverband &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;GECONSFOR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rman &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Con&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tingent &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tabilization &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;For&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ce&amp;#039;&amp;#039;) war Deutschlands Beitrag zu den [[NATO]]-Kräften der [[SFOR]]-Mission. Hauptauftrag war die Stabilisierung des noch jungen [[Frieden]]s in [[Bosnien-Herzegowina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SFOR Luchs-Fuchs.jpg|mini|Typische SFOR-Patrouille mit Aufklärungspanzer [[Luchs (Spähpanzer)|Luchs]] und Transportpanzer [[Fuchs (Panzer)|Fuchs]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rajlovac HC.jpg|mini|Hauptquartier des Stabes der GECONSFOR im [[Feldlager Rajlovac]]]]&lt;br /&gt;
Am 13. Dezember 1996 hatte der [[Deutscher Bundestag|Deutsche Bundestag]] mit großer Mehrheit der weiteren Beteiligung an der [[NATO]]-Operation zur militärischen Absicherung des Friedensprozesses im früheren [[Jugoslawien]] zugestimmt. Das neue Mandat schloss sich direkt an das am 20. Dezember 1996 abgelaufene [[Implementation Force|IFOR]]-Mandat an. Am 2. Dezember 2004 endete das SFOR-Mandat endgültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von rund 3.300 deutschen Soldaten war der [[Heer]]esanteil mit rund 2.400 [[Bundeswehr]]angehörigen direkt in Bosnien-Herzegowina stationiert. Das in [[Kroatien]] stationierte Nachkommando [[GECONIFOR]] wurde bis Ende Februar 1997 nach Deutschland zurückverlegt. Die Standorte an der [[Dalmatien|dalmatinischen]] Küste wurden aufgelöst. Der [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffenanteil]] war in [[Italien]] stationiert und unterstützte mit Transportflugzeugen von Deutschland aus. Der [[Deutsche Marine|Marineanteil]] operierte in der [[Adriatisches Meer|Adria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Heeresanteil GECONSFOR (L) war mit Masse am Nordrand von [[Sarajevo]] im [[Feldlager Rajlovac]] stationiert. Weitere deutsche Heerestruppenteile befanden sich in [[Mostar]] (MND-SE), in [[Ilidža]] (NATO-Hauptquartier SFOR/LANDCENT) und im kroatischen [[Zagreb]] (Support Command SFOR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die NATO-Operation stellte Deutschland ein Heereskontingent bereit, bestehend aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* dem „Gepanzerten Einsatzverband“ genannten Überwachungsverband aus [[Panzeraufklärer|Panzeraufklärungs]]- und [[Infanterie]]kräften als Teil eines gemeinsamen deutsch-französischen Einsatzverbandes&lt;br /&gt;
* [[Pionier (Militär)|Pionierkräfte]]&lt;br /&gt;
* [[Heeresflieger]]&lt;br /&gt;
* Aufklärungstrupps, [[Unbemanntes Luftfahrzeug|Drohnenaufklärungskräfte]], Kräfte für die [[Elektronische Kampfführung]]&lt;br /&gt;
* die bisher im Rahmen von IFOR eingesetzte [[Sanitäter|Sanitätskomponente]] in reduziertem Umfang&lt;br /&gt;
* Stabs-, Sicherungs-, Führungsunterstützungs- und Logistikelemente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kamen ein Luftwaffen- und ein Marinekontingent sowie Personal und Führungsunterstützungskräfte für die internationalen [[Hauptquartier]]e. Abhängig von der Lageentwicklung konnten zusätzliche Truppen zur Verstärkung des eigenen Kontingents eingesetzt werden (bis zu 300 Soldaten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitverbände der Deutschen Heereskontingente der SFOR-Nachfolgemission Bosnien-Herzegowina ==&lt;br /&gt;
=== 1. Heereskontingent: Juli 1998 bis Dezember 1998 ===&lt;br /&gt;
Der Kontingentwechsel vom 5. Kontingent GECONSFOR aus dem ursprünglichen SFOR-Mandat ([[Operation Joint Guard]]) zum 1. Kontingent des SFOR-Folgemandat ([[Operation Joint Forge]]) begann ab 6. Juli 1998 und war am 20. Juli abgeschlossen. Insgesamt wurden 2.200 Soldaten dem 1. Heereskontingent zugeordnet. Die bisherige Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Nationaler Befehlshaber im Einsatzgebiet&amp;#039;&amp;#039; wurde in &amp;#039;&amp;#039;Kommandeur deutsches Heereskontingent SFOR&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nationaler Befehlshaber im Einsatzgebiet Heer&amp;#039;&amp;#039; geändert.  Kommandeur des 1. Kontingents wurde Brigadegeneral Klaus Holländer, Kommandeur der [[Panzerbrigade 36]]. Er unterstand unmittelbar dem [[Heeresführungskommando]] in Koblenz. Das Führungszentrum der Bundeswehr setzt wiederum Entscheidungen des Bundesministers der Verteidigung um und war insofern weisungsbefugt gegenüber dem Heeresführungskommando.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Heereskontingent: Dezember 1998 bis April 1999 ===&lt;br /&gt;
Hier handelt es sich um das 2. Nachfolgekontingent. Das Leitkommando hatte das [[IV. Korps (Bundeswehr)|IV. Korps]] in [[Potsdam]]. Der Stab des Deutschen Heereskontingentes erfolgte durch das [[Wehrbereichskommando VII]] und der [[13. Panzergrenadierdivision (Bundeswehr)|13. Panzergrenadierdivision]] aus Leipzig zuzüglich einer Stabs- und Fernmeldekompanie des Führungsunterstützungsregiments 70 aus Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stab und die Stabskompanie des deutschen Anteils an der Multinationalen Division Süd-Ost (MND SE) übernahm das [[Wehrbereichskommando V]] mit der [[10. Panzerdivision (Bundeswehr)|10. Panzerdivision]] aus [[Sigmaringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Anteil an der Deutsch-Französischen Gruppe (DFGFA) der Multinational Brigade Centre innerhalb der MND SE umfasste folgende Verbände:&lt;br /&gt;
* Stab und Stabskompanie der [[Panzergrenadierbrigade 37|Jägerbrigade 37]] aus [[Frankenberg/Sa.|Frankenberg]]&lt;br /&gt;
* Gepanzerter Einsatzverband (GepEinsVbd)&lt;br /&gt;
** Panzeraufklärungsbataillon 13 aus [[Gotha]]&lt;br /&gt;
** [[Panzergrenadierbataillon 371|Jägerbataillon 371]] aus [[Marienberg]]&lt;br /&gt;
** Fallschirmjägerbataillon 373 aus Doberlug-Kirchhain (vorrangig 4./373 als &amp;quot;Auffüllung&amp;quot; Jägertruppe für die 371)&lt;br /&gt;
* Logistikbataillon des Logistikregiments 13 aus [[Weißenfels]]&lt;br /&gt;
* Sanitätseinsatzverband aus dem gemischten Lazarettregiment 12 aus [[Feldkirchen (Niederbayern)|Feldkirchen]]&lt;br /&gt;
* Drohnenbatterie des Artillerieregiments 13 aus [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]]&lt;br /&gt;
* Feldjägerkompanie des Feldjägerbataillons 701 aus Leipzig&lt;br /&gt;
* ABC-Abwehrkompanie des ABC-Abwehrbataillons 805 aus [[Prenzlau]]&lt;br /&gt;
* Pionier- und Feldlagerbetriebskompanie der Pionierbrigade 70 aus [[Gera]]&lt;br /&gt;
* Gemischte Heeresfliegerstaffel des Heeresfliegerregiments 15 aus [[Rheine]]&lt;br /&gt;
* Fernmeldeelektronische Aufklärungskompanie des Fernmelderegiments 320 aus [[Frankenberg (Eder)|Frankenberg]]&lt;br /&gt;
* außerdem Soldaten zur Aufklärung aus der Führungsunterstützungsbrigade 900 aus Rheinbach und der Information aus dem Operative Informationsbataillon 950 aus [[Andernach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Heereskontingent: April 1999 bis August 1999 ===&lt;br /&gt;
Das Leitkommando hatte das [[1. Deutsch-Niederländisches Korps|1. Deutsch-Niederländische Korps]] in [[Münster]]. Der Stab des Deutschen Heereskontingentes erfolgte durch das [[Wehrbereichskommando III]] und der [[7. Panzerdivision (Bundeswehr)|7. Panzergrenadierdivision]] aus [[Düsseldorf]]. Daneben die Stabs- und Fernmeldekompanie des Führungsregiments 30 aus Düsseldorf, der Einsatzunterstützungsverband aus dem Logistikregiment 7 aus [[Unna]] und ein Sanitätseinsatzverband aus der [[Sanitätsbrigade 1]] aus [[Leer (Ostfriesland)|Leer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Anteil an der Multinationalen Division Süd-Ost (MND SE) aus dem Wehrbereichskommando V / [[10. Panzerdivision (Bundeswehr)|10. Panzerdivision]] umfasste:&lt;br /&gt;
* eine gemischte Heeresfliegerstaffel aus dem Heeresfliegerregiment 15 aus Rheine&lt;br /&gt;
* eine Fernmeldeelektronische Aufklärungskompanie des Fernmelderegiments Elektronische Kampfführung 320 aus [[Frankenberg (Eder)|Frankenberg]]&lt;br /&gt;
* eine Drohnenbatterie des Artillerieregiments 7 aus [[Dülmen]]&lt;br /&gt;
* sowie Soldaten der Führungsunterstützungsbrigade 900 aus Rheinbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Anteil an der Deutsch-Französischen Gruppe (DFGFA) innerhalb der MND SE umfasste folgende Verbände:&lt;br /&gt;
* Stab und Stabskompanie aus der [[Panzerbrigade 21]] aus [[Augustdorf]]&lt;br /&gt;
* Feldjägerkompanie des Feldjägerbataillons 730 aus [[Hilden]]&lt;br /&gt;
* Pionier- und Feldlagerbetriebskompanie und ABC-Abwehrkompanie aus der Pionierbrigade 30 aus Hilden&lt;br /&gt;
* Gepanzerter Einsatzverband (GepEinsVbd)&lt;br /&gt;
** Panzergrenadierbataillon 212 aus Augustdorf&lt;br /&gt;
** Panzeraufklärungsbataillon 3 aus [[Lüneburg]]&lt;br /&gt;
* Operative Information durch das Operative Informationsbataillon 950 aus Andernach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 1998 – Dezember 1998 1. Folgekontingent SFOR [[Panzergrenadierbataillon 391]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 1999 – Juni 1999   2. Folgekontingent SFOR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli 1999 – Dezember 1999 3. Folgekontingent SFOR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 2000 – Juni 2000   4. Folgekontingent SFOR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juli 2000 – Dezember 2000 5. Folgekontingent SFOR [[Panzergrenadierbataillon 391]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|SFOR}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nato.int/sfor/index.htm SFOR - Offizielle Seite] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://legacy.lib.utexas.edu/maps/bosnia/bosnia_sfortroop_97.jpg Karte: Stationierungsorte der SFOR 1997]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.bundesheer.at/truppendienst/ausgaben/artikel.php?id=324 |titel=IFOR - SFOR - EUFOR |autor=Michael Pesendorfer |hrsg=Österreichs Bundesheer |werk=Truppendienst Folge 282, Ausgabe 2/2005 |seiten= |datum= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2009-12-09 |sprache= |format= |kommentar= |zitat= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (Geschichte der Bundeswehr)|Geconsfor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auslandseinsatz der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr-Victor-von-Doom</name></author>
	</entry>
</feed>