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	<title>G7 (Torpedo) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T10:15:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G7_(Torpedo)&amp;diff=805788&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;H7ibd4z!: linktext geändert, Vereinheitlichung, Einzelnachweise formatiert, typo, form</title>
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		<updated>2024-10-14T15:46:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linktext geändert, Vereinheitlichung, Einzelnachweise formatiert, typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Torpedos&lt;br /&gt;
| Bild            = Torpedos axb01.jpg&lt;br /&gt;
| Bildunterschrift= Torpedos des Zweiten Weltkrieges, in der Mitte ein G&amp;amp;nbsp;7e&lt;br /&gt;
| Bezeichnung     = Torpedo&amp;amp;nbsp;G&amp;amp;nbsp;7a&lt;br /&gt;
| Herkunftsland   = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Hersteller      = &lt;br /&gt;
| Einsatzzeit     = 1934 bis 1960er Jahre&lt;br /&gt;
| Länge           = 7,163&amp;amp;nbsp;Meter&lt;br /&gt;
| Durchmesser     = 533&amp;amp;nbsp;Millimeter&lt;br /&gt;
| Gefechtsgewicht = 1538&amp;amp;nbsp;Kilogramm (Version&amp;amp;nbsp;G&amp;amp;nbsp;7a)&lt;br /&gt;
| Antrieb         = - petroleumbetriebener Dampfgasmotor (G&amp;amp;nbsp;7a) ([[Peter Brotherhood|Brotherhood-Maschine]])&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit = 44&amp;amp;nbsp;[[Knoten (Einheit)|Knoten]]&lt;br /&gt;
| Reichweite      = 6&amp;amp;nbsp;Kilometer (12&amp;amp;nbsp;km bei 30&amp;amp;nbsp;kn)&lt;br /&gt;
| Gefechtskopf    = 280&amp;amp;nbsp;Kilogramm [[Schießwolle 36|Schießwolle&amp;amp;nbsp;36]]&lt;br /&gt;
| Zielortung      = keine&lt;br /&gt;
| Lenkung         = [[gyroskop]]ische Bahnstabilisierung&lt;br /&gt;
| Zusatz          = Zündvorrichtungen&lt;br /&gt;
| Zusatz_Daten    = Aufschlag-, Magnetzünder&lt;br /&gt;
| Extra2          = Waffenplattformen&lt;br /&gt;
| Extra2_Daten    = [[U-Boot]]e und kleinere Überwassereinheiten&lt;br /&gt;
| Extra3          = Exportkunden&lt;br /&gt;
| Extra3_Daten    = u.&amp;amp;nbsp;a. [[Norwegen]] und [[Dänemark]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:G7a Übungstorpedo.jpg|miniatur|Übungstorpedo der Bundesmarine]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;G&amp;amp;nbsp;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der wichtigste [[Torpedo]]typ der deutschen [[Reichsmarine]] und später der [[Kriegsmarine]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Er war bei einem [[Kaliber]] von 21&amp;amp;nbsp;[[Zoll (Einheit)|Zoll]] (entspricht 533&amp;amp;nbsp;mm&amp;amp;nbsp;→ Buchstabe „G“) etwas über 7&amp;amp;nbsp;Meter lang und wurde hauptsächlich in den beiden Ausführungen G&amp;amp;nbsp;7a mit Dampfgasmotor ([[Peter Brotherhood|Brotherhood-Maschine]]) und G&amp;amp;nbsp;7e mit [[Elektroantrieb]] ([[Gleichstrommaschine|Gleichstrommotor]]) gebaut. Auf deren Grundlage wurden später diverse Varianten wie [[Flächen-Absuch-Torpedo]] (FAT) und [[lageunabhängiger Torpedo]] (LUT) entwickelt. Auch der Torpedo&amp;amp;nbsp;G&amp;amp;nbsp;7es (elektrisch/[[sonar]]) bzw. [[Zaunkönig (Torpedo)|T&amp;amp;nbsp;V „Zaunkönig“]] mit akustischer Eigenlenkung war eine G-7-Modifikation. Auf Basis des G&amp;amp;nbsp;7 wurden unter der Bezeichnung [[G 5 (Torpedo)|G&amp;amp;nbsp;5]] probeweise kleinere (kürzere) Torpedotypen entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der G&amp;amp;nbsp;7e wurde auf [[U-Boot]]en und der G&amp;amp;nbsp;7a auf Überwassereinheiten und als Reservetorpedo auf U-Booten verwendet. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges kam es beim Einsatz durch U-Boote aufgrund ungenügender Erprobung von Serientorpedos zu gehäuften Versagern der Torpedos vor allem in Kombination mit [[Magnetzünder (Waffe)|Magnetzündern]]. Dies wurde als [[Torpedokrise]] bezeichnet und führte dazu, dass die modernen Magnetzünder vorübergehend nicht mehr eingesetzt werden konnten. Der G&amp;amp;nbsp;7 basierte auf Entwicklungen aus der Zeit vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Die Serienfertigung erfolgte von 1934 bis Kriegsende, Restbestände der deutschen G-7-Torpedos wurden aber nach dem Krieg noch bis in die 1960er Jahre verwendet, neben der [[Bundesmarine]] auch von Norwegen, Spanien und Dänemark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung von Torpedos geschah in Deutschland zunächst durch die Firma [[BMAG#Torpedos|Schwartzkopff]] während die [[Kaiserliche Marine]] ihre Torpedos anfangs von der Firma [[Whitehead-Werft|Whitehead]] in Fiume bezog. Jedoch schon Ende der 1870er Jahre wurde seitens der Marine in [[Eckernförde]] die sogenannte „Torpedowerkstatt“ (heute: [[Wehrtechnische Dienststelle 71|Wehrtechnische Dienststelle&amp;amp;nbsp;71]]) zur eigenständigen Entwicklung und zum Einschießen der Torpedos eingerichtet. Diese entwickelte sich im Laufe der 1880er Jahre zunehmend zum Zentrum der Forschung und Produktion deutscher Torpedowaffen. Der verbliebene Teil der Torpedowerkstatt wurde nach dem Ersten Weltkrieg als &amp;#039;&amp;#039;Torpedoversuchsanstalt Eckernförde&amp;#039;&amp;#039; (TVA) fortgeführt. 1942 kam zusätzlich die [[Torpedoversuchsanstalt Neubrandenburg]] am [[Tollensesee]] hinzu. Beide TVA wurden 1945 gesprengt. Die Versuchsanlage [[Torpedowaffenplatz Gotenhafen-Hexengrund]] bei [[Gdynia|Gdingen]] (damals „Gotenhafen“) führte von 1942 bis 1945 Tests vor allem für die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorläufer ===&lt;br /&gt;
Der Weg zum Torpedo&amp;amp;nbsp;G&amp;amp;nbsp;7 begann 1906 mit einem Auftrag des [[Reichsmarineamt]]es an die Torpedowerkstatt in Eckernförde zur Entwicklung eines Universaltorpedos für größere Überwassereinheiten. Die Gefechtsentfernung für Überwasserschiffe war zu dieser Zeit so angewachsen, dass die Leistungen des Modells&amp;amp;nbsp;C/06 dessen Einsatzmöglichkeiten stark einschränkten. Bei einem Durchmesser von 45&amp;amp;nbsp;cm und einer Länge von 6&amp;amp;nbsp;m ließ sich die Reichweite von bis zu 5000&amp;amp;nbsp;m mit damaliger Technik nicht mehr sinnvoll steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die neuen Torpedos wurde das Kaliber 50&amp;amp;nbsp;cm gewählt und zwei Torpedotypen mit 6 und 7&amp;amp;nbsp;m Länge als G/6 und G/7 entwickelt. Der sieben Meter lange G/7 erhielt einen reinen Dampfantrieb. Als neues Sprengmittel wurde eine im Vergleich zur bisher verwendeten nassen Schießwolle wesentlich dichtere und stärkere Mischung aus [[Hexanitrodiphenylamin|Hexa]] und [[Trinitrotoluol|TNT]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem des Geradeauslaufs, das die wirksame Reichweite der C-Torpedos deutlich unter der Reichweite des Motors gehalten hatte, wurde durch die Entwicklung eines Zweikreiselsystems gelöst. Dabei übernahmen zwei Kreisel abwechselnd die Stabilisierung, während der jeweils andere mittels Druckluft neu beschleunigt wurde. Die Streuung wurde damit trotz größerer Laufstrecke von 2 % auf 1 % reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Die Torpedos der deutschen U-Boote&amp;#039;&amp;#039;. Mittler Verlag Hamburg, Berlin, Bonn 2005. ISBN 3-8132-0842-7, S.&amp;amp;nbsp;36&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1914 waren alle deutschen Großkampfschiffe mit dem G/7&amp;amp;nbsp;Torpedo ausgerüstet. Ab 1917 wurde der G/7 und eine Variante auch auf großen U-Booten eingesetzt. Allein 1914 wurden 765 G/7&amp;amp;nbsp;Torpedos in Auftrag gegeben, verschossen wurden während des Krieges 203 Stück, zuzüglich 90 der Variante&amp;amp;nbsp;G/7AV.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Die Torpedos der deutschen U-Boote&amp;#039;&amp;#039;. Mittler Verlag Hamburg, Berlin, Bonn 2005. ISBN 3-8132-0842-7, S.&amp;amp;nbsp;42, 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Torpedos mit Gas- oder Dampfgasantrieb eine verräterische Spur aus Abgasblasen hinterließen, wurde für den Einsatz auf U-Booten die Entwicklung eines spurfreien Torpedos mit Elektroantrieb vorgesehen. Dieser wurde jedoch nicht von der Torpedowerkstatt, sondern von [[Siemens|Siemens&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Halske]] entwickelt. Die [[Julius Pintsch AG|Julius Pintsch&amp;amp;nbsp;AG]] (Berlin und [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]]) sollte die Gehäusefertigung und den Zusammenbau übernehmen. Bis zum Ende des Jahres 1916 wurden verbindliche Konstruktionsunterlagen erstellt und der Bau von drei Prototypen beauftragt. Zur Vereinfachung der Entwicklung wurden die Steuer- und Zündvorrichtungen der Drucklufttorpedos beibehalten und für deren Betrieb eine Druckluftflasche vorgesehen. Da aus Gewichtsgründen nicht die notwendige Anzahl von [[Akkumulator]]elementen eingebaut werden konnte, blieb die Geschwindigkeit zunächst bei 24–26&amp;amp;nbsp;kn. Zum Erreichen der projektierten 30&amp;amp;nbsp;kn auf 1500&amp;amp;nbsp;m Entfernung wurde der Torpedo auf 7&amp;amp;nbsp;m verlängert. Diese Version erhielt erstmals die Bezeichnung E/7. Trotzdem wurde die Entwicklung eines neuen Motors und Propellers mit höherer Steigung (für geringere Drehzahl) notwendig. Die Entwicklung zog sich bis Juli 1918 hin. Von dem Auftrag über 1200 E/7-Torpedos sollten die ersten Anfang 1919 fertiggestellt sein, so dass der Elektrotorpedo im Ersten Weltkrieg nicht mehr zum Einsatz kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Die Torpedos der deutschen U-Boote&amp;#039;&amp;#039;. Mittler Verlag Hamburg, Berlin, Bonn 2005. ISBN 3-8132-0842-7, S.&amp;amp;nbsp;45&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg war Deutschland die Produktion von Torpedos untersagt. Mit einem Teil der Anlagen der ehemaligen Torpedowerkstatt wurde 1919 von der [[Reichsmarine|Vorläufigen Reichsmarine]] die Torpedoversuchsanstalt (TVA) gegründet, die offiziell die Aufgabe hatte, die noch vorhandenen Torpedos zu warten. Die TVA erhielt 1923 auch eine Entwicklungsabteilung, die zunächst die mittlerweile fast zehn Jahre alte Technik der vorhandenen Modelle modernisieren sollte, aber auch z.&amp;amp;nbsp;B. die im Weltkrieg nicht vollendete Entwicklung eines [[Magnetzünder (Waffe)|Magnetzünders]] fortsetzen sollte. Wegen des Verbots von U-Booten wurde bei der Reichsmarine zunächst nur an Torpedos für Überwassereinheiten gearbeitet. Die G/7&amp;amp;nbsp;Torpedos wurden in diesem Prozess tiefgreifend umgestaltet. Bis 1926 konnte für den G/7 durch eine strömungsgünstigere äußere Form, sowie Erhöhung des Arbeitsdrucks des Motors und neue Propeller eine Geschwindigkeitssteigerung auf 40&amp;amp;nbsp;[[Knoten (Einheit)|Knoten]] erreicht werden. Dazu wurden an den Motoren weitreichende Änderungen vorgenommen und eine Seewasserkühlung mit separater Pumpe installiert. Diese Torpedos trugen nun die Bezeichnung G&amp;amp;nbsp;7s (zu unterscheiden von dem späteren Projekt eines akustischen Eigenlenktorpedos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Umstellung der Motoren von [[Schiebersteuerung|Schieber-]] auf [[Ventilsteuerung]] konnte die Wirtschaftlichkeit und damit Laufstrecke der Torpedos in einem nächsten Schritt erhöht werden. Durch verbesserte Materialien konnte dann auch der Kesseldruck auf 200&amp;amp;nbsp;bar erhöht werden. Diese Torpedovarianten trugen nun die Bezeichnung G&amp;amp;nbsp;7v und G&amp;amp;nbsp;7v*.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Die Torpedos der deutschen U-Boote&amp;#039;&amp;#039;. Mittler Verlag Hamburg, Berlin, Bonn 2005. ISBN 3-8132-0842-7, S.&amp;amp;nbsp;51&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des elektrisch getriebenen U-Boot-Torpedos&amp;amp;nbsp;E/7 geschah zu dieser Zeit weiterhin bei Siemens&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Halske in Zusammenarbeit mit der Accumulatoren Fabrik&amp;amp;nbsp;AG ([[VARTA|AFA]]). Verzögerungen ergaben sich bei der Bereitstellung geeigneter Elektromotoren durch die [[Siemens-Schuckertwerke]] und leistungsfähigerer AFA-Akkumulatoren. Um die Restriktionen im Torpedobau zu umgehen, bemühte man sich dort um ausländische Partner. Ab Mitte der 1920er Jahre kam es zu Verhandlungen mit Schweden, die 1929 in Bau und Erprobung von drei e-Torpedos unter der Bezeichnung M/29&amp;amp;nbsp;A:1 mündete. Allerdings erfolgten keine Anschlussaufträge. Die Versuche einer Zusammenarbeit mit Spanien scheiterten 1931 (s.&amp;amp;nbsp;u.).&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Die Torpedos der deutschen U-Boote&amp;#039;&amp;#039;. Mittler Verlag Hamburg, Berlin, Bonn 2005. ISBN 3-8132-0842-7, S.&amp;amp;nbsp;65&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung zum G&amp;amp;nbsp;7 ===&lt;br /&gt;
Der Schritt zum G&amp;amp;nbsp;7 wurde 1929 durch die Zusammenarbeit mit der Spanischen Marine vollzogen. Dort hatte man sich auf das 21-[[Zoll (Einheit)|Zoll]]-Maß (533&amp;amp;nbsp;mm) festgelegt. Sowohl für den dampfgasgetriebenen als auch für den Elektro-Torpedo war vorgesehen, dass diese auf Grundlage der von den Deutschen ausgearbeiteten Pläne in Spanien produziert werden sollten. Die Verhandlungen gestalteten sich schwierig, da der spanische Unternehmer Echevarrieta nicht über eine für dieses Projekt ausreichende Finanzgrundlage verfügte, und endeten 1931 mit dem Konkurs des spanischen Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== G&amp;amp;nbsp;7a ====&lt;br /&gt;
[[Datei:G7a Propeller.JPG|mini|Propeller eines G7&amp;amp;nbsp;a]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gyroskop G 7a.jpg|mini|Geradeauslaufapparat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dampfgasgetriebenen Torpedos wurden daraufhin doch in Deutschland gebaut. Der größere Durchmesser erlaubte hier nun eine Leistungssteigerung in fast allen Bereichen. Der Gefechtskopf konnte vergrößert werden, und die ebenfalls vergrößerte Kesselkapazität erlaubte eine größere Reichweite bei gleichzeitig höherer Geschwindigkeit. Der Motor des G&amp;amp;nbsp;7v wurde im Grunde beibehalten, durch den nun möglichen größeren Kolbenhub stieg seine Leistung aber um fast 50 %. Ein neuer Zünder und Geradelaufapparat (VIII) kamen zum Einbau. Die bisher verwendeten Woolwich-Leitflossen mussten gegen ein [[Whitehead-Werft|Whitehead]]-Schwanzstück ausgetauscht werden, da es bei bestimmten Schusslagen zu erheblichen ballistischen Problemen kam. Das Whitehead-Schwanzstück wies aber einen höheren Strömungswiderstand auf, so dass die maximale Geschwindigkeit um einen Knoten auf 44&amp;amp;nbsp;kn sank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauteile und Materialien wurden bei der Anpassung an die größere Hülle hinsichtlich einer effizienten Serienfertigung überarbeitet. So wurden etwa gießtechnisch ungünstige Formen vermieden, Pressteile bevorzugt sowie möglichst Materialien und Teile nach [[Deutsches Institut für Normung|DIN]] verwendet. Im März 1933 wurde die Entwicklung des G&amp;amp;nbsp;7a offiziell für abgeschlossen erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Die Torpedos der deutschen U-Boote&amp;#039;&amp;#039;. Mittler Verlag Hamburg, Berlin, Bonn 2005. ISBN 3-8132-0842-7, S.&amp;amp;nbsp;55&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1934 wurde das erste Schießen im Rahmen der Flottenerprobung durchgeführt. Zu dieser Zeit standen aber noch keine Serientorpedos der Industrie zur Verfügung, sondern es wurden Erprobungstorpedos der Torpedoversuchsanstalt verwendet. Die guten Ergebnisse dieses Truppenversuchs täuschten über Probleme der Serienfertigung hinweg, deren Beseitigung sich dann bis 1942 hinzog. Vor allem die Tiefenhaltung erwies sich als mangelhaft und trug ihren Teil zur sogenannten [[Torpedokrise]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Die Torpedos der deutschen U-Boote&amp;#039;&amp;#039;. Mittler Verlag Hamburg, Berlin, Bonn 2005. ISBN 3-8132-0842-7, S.&amp;amp;nbsp;58, 60&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== G&amp;amp;nbsp;7e {{Anker|G7e}} ====&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen der beiden Versuche internationaler Kooperation flossen in die 1932 bei der Torpedoversuchsanstalt beginnenden Planungen einer deutschen Elektrotorpedoproduktion ein. Für den mit der Bezeichnung G&amp;amp;nbsp;7e geführten Torpedo sollten Abmessungen, Steuereinheit und Gefechtskopf des schon fortgeschrittenen G&amp;amp;nbsp;7a verwendet werden. Er sollte nun 30&amp;amp;nbsp;kn auf 3000&amp;amp;nbsp;m erreichen. Die ersten Prototypen hatten dann 1934 durch Verwendung verbesserter Batterien eine noch höhere Leistung. Diese gingen aber wegen des Fehlens anderer Torpedos in einem Export-U-Boot an die Türkei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion von G&amp;amp;nbsp;7e für die deutsche Kriegsmarine begann 1936. Diese Torpedos erhielten im Unterschied zum G&amp;amp;nbsp;7a jedoch weiterhin Woolwich-Schwanzflossen, die im Unterwasserschuss keine Probleme bereiteten. Der Torpedo erreichte nun 30&amp;amp;nbsp;kn auf 5000&amp;amp;nbsp;m. Bei der Erprobung der ersten Serientorpedos fiel bereits Ende 1936 auf, dass die Torpedos zu tief liefen. Dies wurde durch eine veränderte Tiefenfeder kompensiert. Die eigentliche Ursache wurde jedoch nicht erkannt und auch damit der sogenannten [[Torpedokrise]] im Jahr 1940 der Weg bereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Die Torpedos der deutschen U-Boote&amp;#039;&amp;#039;. Mittler Verlag Hamburg, Berlin, Bonn 2005. ISBN 3-8132-0842-7, S.&amp;amp;nbsp;64&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung ==&lt;br /&gt;
Die Benennung des Torpedos entsprach dem gültigen Nomenklatursystem der Kriegsmarine für Torpedos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für Kaliber 533&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für die Länge von (gerundet) 7&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* angehängter Kleinbuchstabe für die Antriebsart:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für Druckluftantrieb bzw. Dampfgasantrieb&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für [[Elektromotor|Elektroantrieb]] mit [[Bleiakkumulator]]en&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für Elektroantrieb mit Magnesium-Kohlenstoff-Batterien&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für [[Walter-Antrieb]] mit unter Hochdruck stehendem Sauerstoff&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;p&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für Walter-Antrieb mit unter Hochdruck stehendem Wasserdampf&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;r&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für Walter-Strahlantrieb&lt;br /&gt;
* zusätzlicher Kleinbuchstabe:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für akustische Eigenlenkung ([[Sonar]])&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;t&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für Walter-Antrieb als [[Turbine]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für Walter-Antrieb als [[Kolbenmotor]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;w&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für Torpedos [[italien]]ischen Typs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauformen ==&lt;br /&gt;
=== G&amp;amp;nbsp;7a (T&amp;amp;nbsp;I) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufschlagzuender G7a.JPG|mini|links|Aufschlagzünder eines G7a]]&lt;br /&gt;
[[Datei:G7a Motor.JPG|mini|Dampfgasmotor eines G&amp;amp;nbsp;7a]]&lt;br /&gt;
Der G&amp;amp;nbsp;7a wurde mit [[Torpedo#Dampfgas|Dampfgasantrieb]] angetrieben, der [[Petroleum]] als Brennstoff nutzte, und lief in drei wählbaren Geschwindigkeiten von entweder 30, 40 oder später auch 44&amp;amp;nbsp;[[Knoten (Einheit)|Knoten]]. Dabei konnte der 1538&amp;amp;nbsp;kg schwere Torpedo 12, 7,5 oder 6&amp;amp;nbsp;km Strecke zurücklegen. Da der Antrieb jedoch eine deutlich sichtbare Spur von Dampfblasen ausstieß, wurde dieser Torpedo nicht als Grundlage für gelenkte Torpedos verwendet, sondern lediglich für das FAT- und LUT-Programm. Im Sprengkopf des Torpedos waren 280&amp;amp;nbsp;kg [[Schießwolle 36|Schießwolle&amp;amp;nbsp;36]] enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Einführung des Typs&amp;amp;nbsp;G&amp;amp;nbsp;7e auf den deutschen U-Booten wurden die G&amp;amp;nbsp;7a-Torpedos von diesen meist nur noch als Reservebewaffnung für Nachtangriffe mitgeführt und aus neueren Booten teilweise völlig verbannt. Er blieb der Standardtorpedo der Überwasserschiffe. Restbestände wurden auch noch nach dem Krieg verwendet (z.&amp;amp;nbsp;B. von der norwegischen Marine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Version des G&amp;amp;nbsp;7a ist der T&amp;amp;nbsp;XIV, welcher mit 1352&amp;amp;nbsp;kg wesentlich leichter war. Er wurde speziell für den Einsatz auf Kleinst-U-Booten entwickelt und war für den Einsatz auf Kurzstrecken ausgelegt (34&amp;amp;nbsp;kn/3,4&amp;amp;nbsp;km). Bei der Version&amp;amp;nbsp;G&amp;amp;nbsp;7as, [[Deckname]] „Möwe“, wurde der gleiche akustische Suchkopf verwendet wie beim T&amp;amp;nbsp;XI „Zaunkönig&amp;amp;nbsp;II“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== G&amp;amp;nbsp;7e (T&amp;amp;nbsp;II/T&amp;amp;nbsp;III) {{Anker|G7e_.28T_II.2FT_III.29}} ===&lt;br /&gt;
Der G&amp;amp;nbsp;7e wurde von einem achtpoligen [[Gleichstrommaschine|Gleichstrommotor]] („Hauptstrom-“ bzw. [[Reihenschlussmotor]]/heutige Bezeichnung) vom Typ&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;GL&amp;amp;nbsp;231/75&amp;#039;&amp;#039; elektrisch angetrieben. Diese Spezialentwicklung der [[Siemens-Schuckertwerke]] (SSW) wog 107&amp;amp;nbsp;kg und leistete für 30&amp;amp;nbsp;Knoten Schussgeschwindigkeit 65&amp;amp;nbsp;kW/88&amp;amp;nbsp;PS bei einer Drehzahl von 1700&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; und einer mittleren Stromstärke von 930&amp;amp;nbsp;Ampere.&amp;lt;ref&amp;gt;Rössler 1984, S.&amp;amp;nbsp;74–76&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Daten waren:&lt;br /&gt;
* 72&amp;amp;nbsp;kW/98&amp;amp;nbsp;PS bei 1755&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; (91&amp;amp;nbsp;Volt bei 950&amp;amp;nbsp;A)&lt;br /&gt;
* 60&amp;amp;nbsp;kW/82&amp;amp;nbsp;PS bei 1590&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; (83&amp;amp;nbsp;Volt bei 885&amp;amp;nbsp;A)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anfang der 1930er Jahre einsatzreife G&amp;amp;nbsp;7e mit elektrischem Antrieb hatte eine geringere Geschwindigkeit und Laufstrecke, zog aber keine sichtbare Blasenspur wie der G&amp;amp;nbsp;7a. Der G&amp;amp;nbsp;7e-Gefechtskopf war genauso stark wie der seines Vorgängers.&amp;lt;ref&amp;gt;300&amp;amp;nbsp;kg nach Rössler 1984, S.&amp;amp;nbsp;67&amp;amp;nbsp;&amp;amp; S.&amp;amp;nbsp;76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten G&amp;amp;nbsp;7e (Typ&amp;amp;nbsp;T&amp;amp;nbsp;II) liefen bis zu 5&amp;amp;nbsp;km; die Version&amp;amp;nbsp;T&amp;amp;nbsp;IIIa mit verbesserter Batterie bis zu 7,5&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im T&amp;amp;nbsp;II verwendete [[Akkumulator]]-[[Batterie (Elektrotechnik)|Batterie]] der &amp;#039;&amp;#039;Accumulatoren Fabrik&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; (AFA&amp;amp;nbsp;– 1962 in [[VARTA]] umbenannt) vom Typ&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;13&amp;amp;nbsp;T&amp;amp;nbsp;210&amp;#039;&amp;#039; wog 665&amp;amp;nbsp;kg und bestand aus 52 [[Bleiakkumulator|Blei-Säure-Zellen]] mit je 13 positiven Platten von 210&amp;amp;nbsp;mm Höhe, die hintereinander in zwei Trögen zu je 26 Zellen untergebracht waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Rössler 1984, S.&amp;amp;nbsp;74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Batterieheizung waren bei 30&amp;amp;nbsp;Knoten Schussgeschwindigkeit 5000&amp;amp;nbsp;Meter Laufstrecke möglich; ohne Heizung betrug diese nur 3000&amp;amp;nbsp;Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Version&amp;amp;nbsp;T&amp;amp;nbsp;II wurde schnell von der Version&amp;amp;nbsp;T&amp;amp;nbsp;III mit der Batterie &amp;#039;&amp;#039;17&amp;amp;nbsp;T&amp;amp;nbsp;210&amp;#039;&amp;#039; ersetzt (52 Zellen mit je 17 positiven Platten von 210&amp;amp;nbsp;mm Höhe in zwei Trögen von je 1,42&amp;amp;nbsp;m Länge, Kapazität 130&amp;amp;nbsp;Ah, Gewicht 800&amp;amp;nbsp;kg). Die Version&amp;amp;nbsp;T&amp;amp;nbsp;IIIa hatte noch zwei Zellen zusätzlich (zusammen 54 Stück, Gewicht 830&amp;amp;nbsp;kg, 135&amp;amp;nbsp;Ah), was 7500&amp;amp;nbsp;Meter Laufstrecke ermöglichte. Von den T-III/IIIa-Torpedos wurden ebenfalls FAT- und LUT-Versionen hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der G&amp;amp;nbsp;7e blieb Ausgangspunkt für weitere Torpedos:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* T&amp;amp;nbsp;IIIb: leichtere Version, die schließlich als Antrieb der [[Kleinst-U-Boot]]-Typen [[Neger (Torpedo)|Neger]] und [[Marder (U-Boot)|Marder]] Verwendung fand&lt;br /&gt;
* T&amp;amp;nbsp;IIIc: leichtere Version mit 18,5&amp;amp;nbsp;kn Geschwindigkeit und 4&amp;amp;nbsp;km Reichweite, speziell für Kleinst-U-Boote&lt;br /&gt;
* T&amp;amp;nbsp;IIId „[[Dackel (Torpedo)|Dackel]]“: auf 11&amp;amp;nbsp;m verlängerte Langstrecken-Version mit 9&amp;amp;nbsp;kn Geschwindigkeit und 57&amp;amp;nbsp;km Reichweite, LUT-Fähigkeiten&lt;br /&gt;
* T&amp;amp;nbsp;IIIe „Kreuzotter“: 20&amp;amp;nbsp;kn schnelle und 7,5&amp;amp;nbsp;km weit reichende Leichtversion&lt;br /&gt;
* T&amp;amp;nbsp;VI: T&amp;amp;nbsp;II-Verbesserung mit 300&amp;amp;nbsp;kg schwerem Gefechtskopf und LUT-Fähigkeiten&lt;br /&gt;
* T&amp;amp;nbsp;X „Spinne“: Versuchstorpedo auf T&amp;amp;nbsp;II-Basis mit Fernlenkung über Draht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== G&amp;amp;nbsp;7es (T&amp;amp;nbsp;V) {{Anker|G7es_(T_V)}} ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Zaunkönig (Torpedo)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste einsatzreife Torpedotyp der Kriegsmarine mit Akustiklenkung hatte den Decknamen „[[Zaunkönig]]“ bzw. „Gerät&amp;amp;nbsp;45“ und war speziell als Waffe gegen [[Zerstörer]] und [[U-Jagd]]-Schiffe wie [[Korvette]]n konzipiert. Der Suchkopf steuerte ihn automatisch in Richtung der Schraubengeräusche eines Schiffes. Wegen der kurzen [[Sicherheitslaufstrecke|Sperrstrecke]] von 400&amp;amp;nbsp;Metern, in welcher der Torpedo noch nicht scharf war, musste nach einem Schuss aus den Bugrohren sofort auf Tiefe gegangen werden, um das eigene U-Boot nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rössler 1984, S.&amp;amp;nbsp;145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ebenfalls elektrisch angetriebene Torpedo wog 1511&amp;amp;nbsp;kg (±25&amp;amp;nbsp;kg) und hatte bei 24,5&amp;amp;nbsp;kn Geschwindigkeit eine Laufstrecke von 5700&amp;amp;nbsp;Metern (ungeheizt 5000&amp;amp;nbsp;m). Die neue Batterie vom Typ&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;13&amp;amp;nbsp;T&amp;amp;nbsp;210&amp;amp;nbsp;spezial&amp;#039;&amp;#039; wog 446&amp;amp;nbsp;kg, hatte 93&amp;amp;nbsp;Ah Kapazität und bestand aus 36 Zellen mit je 13 positiven Platten von 210&amp;amp;nbsp;mm Höhe in nur einem Trog. Der Motor hatte eine Leistung von 40&amp;amp;nbsp;kW/55&amp;amp;nbsp;PS bei 1350&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rössler 1984, S.&amp;amp;nbsp;143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Spätere Modifikationen (T&amp;amp;nbsp;Va und Vb) opferten Geschwindigkeit (21,5&amp;amp;nbsp;kn) zugunsten von Reichweite (8&amp;amp;nbsp;km). Der T&amp;amp;nbsp;Va war speziell für den Einsatz von Schnellbooten konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Versuchstorpedos wurden entwickelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* T&amp;amp;nbsp;IV „Falke“: war Vorläufer des „Zaunkönig“ und mit 20&amp;amp;nbsp;kn bedeutend langsamer&lt;br /&gt;
* T&amp;amp;nbsp;XI „Zaunkönig&amp;amp;nbsp;II“: Leistungsdaten entsprechen denen des T&amp;amp;nbsp;V, jedoch mit geändertem Geradeaus- und Tiefenapparat sowie einstellbarer Sperrstrecke. Die anders gestaltete und damit leisere Antriebsschraube erzeugte weniger Störungen und erhöhte zusammen mit dem neuen Suchkopf die Trefferwahrscheinlichkeit erheblich. Der T&amp;amp;nbsp;XI war für die neuen [[U-Boot-Klasse XXI|Typ&amp;amp;nbsp;XXI]]-Boote konzipiert, die keine Heckrohre hatten.&lt;br /&gt;
* „Geier“: Dieser Torpedo wurde mit einem [[Sonar#Aktives Sonar|Aktivsonar]] betrieben und sollte per Echopeilung seine Ziele finden&lt;br /&gt;
* „Lerche“: Dieser Torpedo war über Drahtverbindung ferngelenkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== G&amp;amp;nbsp;7ut {{Anker|G7ut}} ===&lt;br /&gt;
Die ut-Version des G&amp;amp;nbsp;7 behielt zu Kriegszeiten nur Projektcharakter und war in erster Linie durch den verwendeten [[Walter-Antrieb]] auffällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versionen dieses Typs waren:&lt;br /&gt;
* T&amp;amp;nbsp;VII „Steinbarsch“: 45&amp;amp;nbsp;kn schnell, 8&amp;amp;nbsp;km weitreichend und LUT-Programm&lt;br /&gt;
* T&amp;amp;nbsp;VIII „Steinbutt“: leistungsmäßig mit T&amp;amp;nbsp;VII vergleichbar&lt;br /&gt;
* T&amp;amp;nbsp;XIII „K-Butt“: wesentlich leichter, sollte auf [[Kleinst-U-Boot]]en wie dem [[Schwertwal (U-Boot)|Schwertwal]] zum Einsatz kommen&lt;br /&gt;
* „Schildbutt“: Walter-Versuchsmodell mit Seewassereinspritzung&lt;br /&gt;
* „Steinwal“: Versuchsmodell mit [[Kreislaufantrieb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Entwicklungen ===&lt;br /&gt;
Auf G-7-Basis wurden noch einige weitere Versuchstorpedos hergestellt oder konzipiert. Dies waren:&lt;br /&gt;
* G&amp;amp;nbsp;7m: Entwicklung mit [[Kreislaufantrieb]], 40&amp;amp;nbsp;kn Geschwindigkeit und 12&amp;amp;nbsp;km Reichweite&lt;br /&gt;
* G&amp;amp;nbsp;7d: Entwicklung mit Walter-Turbine im [[Walter-Antrieb#Kaltes Verfahren|kalten Verfahren]]&lt;br /&gt;
* G&amp;amp;nbsp;7p: Antrieb durch Elektromotor mit Magnesium-Kohlenstoff-Batterien, 40&amp;amp;nbsp;kn Geschwindigkeit&lt;br /&gt;
* G&amp;amp;nbsp;7uk „Klippfisch“: Antrieb durch Walter-Kolbenmotor, 40&amp;amp;nbsp;kn und 6,5&amp;amp;nbsp;km Reichweite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Eberhard Rössler]] | Titel=Die Torpedos der deutschen U-Boote | Auflage= | Verlag=Koehler | Ort=Herford | Jahr=1984 | ISBN=3-7822-0328-3 | Seiten=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ww2technik.de/dsub_minentorp.htm Überblick über U-Boot-Minen und -Torpedos]&lt;br /&gt;
* [http://www.uboataces.com/weapon-torpedo.shtml Ausführlicher Artikel] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torpedo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsmarine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Krieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Ausrüstung (Bundeswehr)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H7ibd4z!</name></author>
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