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	<title>G. Schaub Apparatebau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Organisation (Telegrafie)</title>
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		<updated>2025-10-16T08:53:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Organisation_(Telegrafie)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Organisation (Telegrafie) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Organisation (Telegrafie)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = G. Schaub Apparatebau-Gesellschaft m.b.H.&lt;br /&gt;
| Logo             = G.Schaub-Apparatebau-Logo.jpg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1921&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1954&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Betriebsübergang auf&amp;lt;br /&amp;gt;[[C. Lorenz|C. Lorenz A.G.]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Berlin]] &amp;lt;small&amp;gt;(1921–1934)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pforzheim]] &amp;lt;small&amp;gt;(1934–1955)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Leitung          = &amp;lt;nowiki/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Georg von Schaub &lt;br /&gt;
* Rudolf Friedheim &amp;lt;small&amp;gt;(Direktor)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kurt Hertenstein &amp;lt;small&amp;gt;(Direktor)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Felix Herriger]] und&amp;lt;br /&amp;gt;Max Rieger&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1955/23/kaufhof-loest-das-parkraum-problem/komplettansicht Kurzmeldungen] in [[Die Zeit]], 9. Juni 1955, abgerufen am 31. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(nacheinander)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = &lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaub Pirolette Super 1951.jpg|mini|Rundfunkempfänger Schaub „Pirolette Super“ von 1951]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;G. Schaub Apparatebau-Gesellschaft m.b.H.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Deutschland|deutscher]] Hersteller von [[Elektrogerät]]en, der sich vor allem auf den Bau von [[Röhrenempfänger]]n spezialisiert hatte. Die Selbständigkeit der 1921 in [[Berlin-Charlottenburg]] gegründeten und 1934 nach [[Pforzheim]] umgezogenen Firma endete 1940 mit ihrer Übernahme durch die [[C.&amp;amp;nbsp;Lorenz]], einer Tochter der amerikanischen [[ITT Corporation|International Telephone &amp;amp; Telegraph]] (ITT). Die Firma wurde mit ihrer Marke „Schaub“ zunächst eigenständig weitergeführt. Beim Wiederaufbau in der Nachkriegszeit wuchsen jedoch die Abteilungen von Mutter- und Tochtergesellschaft immer weiter zusammen und im Oktober 1954 ging &amp;#039;&amp;#039;G.&amp;amp;nbsp;Schaub Apparatebau&amp;#039;&amp;#039; vollständig in der &amp;#039;&amp;#039;C.&amp;amp;nbsp;Lorenz AG&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der 1958 in Stuttgart gegründeten Nachfolgerfirma [[Standard Elektrik Lorenz]] (SEL) blieb der Name „Schaub-Lorenz“ als Marke für [[Unterhaltungselektronik]] bis 1979, unter Führung des Konzerns abgewandelt zu &amp;#039;&amp;#039;ITT Schaub-Lorenz&amp;#039;&amp;#039; sogar bis Ende des Jahres 1987 erhalten. Nachdem &amp;#039;&amp;#039;ITT&amp;#039;&amp;#039; zahlreiche Beteiligungen einschließlich der &amp;#039;&amp;#039;SEL&amp;#039;&amp;#039; in den neu gegründeten [[Telekommunikation]]skonzern [[Alcatel|Alcatel N.V.]] eingebracht hatte, wurde die &amp;#039;&amp;#039;ITT-Audio-Video-Elektronik&amp;#039;&amp;#039; Anfang 1988 an die [[Finnland|finnische]] [[Nokia]] verkauft. Die Schaub-Lorenz-Marke wurde von Nokia nicht länger verwendet und nach etwa 15 Jahren gab sie die Produktion von Unterhaltungselektronik auf, um sich ganz auf mobile Telekommunikation zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spätere Verwendung der Marke, in den letzten Jahren vor allem für [[Haushaltsgerät]]e, geht auf den Verkauf der Namensrechte im Jahr 1999 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firmengeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründerjahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaub-Lorenz Goldsuper Stereo 20.jpg|miniatur|Schaub-Lorenz „Goldsuper Stereo&amp;amp;nbsp;20“, Baujahr 1961]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KofferradioSchaubLorenz.jpg|miniatur|[[Transistorradio|Kofferradio]] Schaub-Lorenz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaub-Lorenz Touring 60 Universal.JPG|miniatur|Kofferradio Schaub-Lorenz „Touring 60 Universal“]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1921 gründete der Erfinder und Elektropionier [[Georg von Schaub]] in Berlin-Charlottenburg die &amp;#039;&amp;#039;G. Schaub Elektrizitätsgesellschaft m.b.H.&amp;#039;&amp;#039; Er selbst übernahm die technische Leitung des Betriebes, um in den ersten beiden Jahren selbst entwickelte [[Detektorempfänger]] zu produzieren. Es handelte sich dabei um einfache Geräte zum Empfang der ersten [[Hörfunk]]sendungen, die über Kurz-, Mittel- oder Langwelle [[Amplitudenmodulation|amplitudenmoduliert]] ausgestrahlt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Benz: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Funktechnik.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Wien 1937.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach begann er mit dem Bau von [[Elektronenröhre|elektronenröhrenbestückten]] [[Empfangsgerät]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Oktober 1925 änderte Georg von Schaub den Namen seines Unternehmens auf &amp;#039;&amp;#039;G. Schaub Apparatebau-Gesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039;. In Serie produzierte er nunmehr [[Rundfunkempfangsgerät|Radios]], ab 1928 den [[Überlagerungsempfänger]] &amp;#039;&amp;#039;Superhet U 8&amp;#039;&amp;#039; und ab 1932 eine fortentwickelte Version des Superhets in Modellvarianten, den &amp;#039;&amp;#039;Super 33&amp;#039;&amp;#039;. Dieser war mit Kurzwellenteilen ausgestattet. Der Betrieb florierte und sein Gesamtmarktanteil von 4,5 % hievte das Unternehmen in die Liga der großen Hersteller. In den folgenden zwei Jahren sank der Anteil am Umsatz mit Rundfunkempfängern (ohne [[Volksempfänger]]) aber wieder ab und erreichte 1934/35 etwa 3,3 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Susanne Bressler: &amp;#039;&amp;#039;Von der Experimentierbühne zum Propagandainstrument: die Geschichte der Funkausstellung von 1924 bis 1939&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag, Köln Weimar 2009, ISBN 978-3-412-20241-5, S. 344&amp;lt;br /&amp;gt;({{Google Buch |BuchID=X_UKGRdpio8C |Seite=344}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des Jahres 1934 wechselte von Schaub den Standort und nahm in einer aufgelassenen Maschinenfabrikhalle in [[Dillweißenstein|Pforzheim-Dillweißenstein]] Sitz.&lt;br /&gt;
1936 wurde die Stadt [[Pforzheim]] Mitgesellschafter. Der bisherige Direktor Rudolf Friedheim verließ das Unternehmen und konnte auswandern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radiomuseum.org/dsp_hersteller_detail.cfm?company_id=25 &amp;#039;&amp;#039;Schaub und Schaub-Lorenz&amp;#039;&amp;#039;]. Auf &amp;#039;&amp;#039;Radiomuseum.org&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 23. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. April 1936 trat der städtische Baurat Kurt Hertenstein als alleiniger Geschäftsführer in das Unternehmen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Elektrotechnische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; (ETZ), Jahrgang 1954, Band 16, VDE-Verlag ([https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=MlY7AAAAMAAJ&amp;amp;dq=g%2C+schaub+apparatebau+gesellschaft+m.b.h.&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=g%2C+schaub+apparatebau+ Snippet-Ansicht] in der Google Buchsuche)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 präsentierte das Unternehmen den „591Dyn“, einen optisch überzeugenden [[Einkreiser|Einkreis]]-[[Geradeausempfänger]] mit seinerzeit hervorragender Tonqualität, was mit einem dynamischen [[Lautsprecher]], einer [[Negative Rückkopplung|Gegenkopplungsschaltung]] im NF-Verstärker und einem großräumigen Holzgehäuse bewirkt wurde. Der „Super 229 II“ als Folgeprodukt erhielt den Namen „Spitzkühler“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radiomuseum.org/r/schaub_super_229_w.html &amp;#039;&amp;#039; Modell &amp;quot;Spitzkühler&amp;quot; 229&amp;#039;&amp;#039;] mit Bild. Auf: &amp;#039;&amp;#039;Radiomuseum.org&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 23. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlust der Selbständigkeit ===&lt;br /&gt;
1940 positionierte sich die in [[Berlin]] ansässige &amp;#039;&amp;#039;C. Lorenz AG&amp;#039;&amp;#039; und schickte sich an, Schaubs hochproduktive Apparatebau-Firma zu übernehmen, um die Entwicklung und Herstellung von Rundfunkempfängern voranzutreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://antik-radio.de/radio/lorenz.htm &amp;#039;&amp;#039;Lorenz-Firmengeschichte&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: &amp;#039;&amp;#039;antik-radio.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 25. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Übernahme spielte in die Karten, dass Schaubs Unternehmen teilstaatlich war und damit gut Einfluss seitens der [[Zentralismus|zentralistisch]] in Berlin gebündelten Machtstruktur des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]] genommen werden konnte. Berlin verlangte nach [[Aufrüstung der Wehrmacht]], weshalb eine Fusion der beiden Firmen für die [[Rüstungsindustrie|Rüstungsproduktion]] gelegen kam. Ab 1941 wurden keine funktechnischen Geräte für den zivilen Bedarf mehr hergestellt. Es heißt unter anderem, das Standard-Laboratorium &amp;#039;&amp;#039;G. Schaub GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Pforzheim habe eine größere Rolle in der Produktion und Weiterentwicklung der Geräte für das von [[Johannes Plendl]] auf Basis des [[Lorenzbake|Lorenz-Landesystems]] entworfene [[X-Verfahren]] gespielt, das zur Verbesserung der Genauigkeit des Zielanflugs vor allem in den [[Bomber]]n des [[Kampfgeschwader 100]] „Wiking“ zum Einsatz kam. Im Rahmen des sogenannten „Ausländereinsatz“ wurden im Verlauf des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] auch zunehmend Zwangsarbeiter in der Produktion eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Haller: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;#039;Ausländereinsatz&amp;#039; in Pforzheim während des Zweiten Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;. Materialien zur Stadtgeschichte, Bd. 17, Heidelberg 2005, ISBN 3-89735-262-1, S. 38 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Luftangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945]] zerstörte kurz vor Kriegsende den Industriestandort Dillweißenstein nahezu vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende musste das Unternehmen mit lediglich 50 Mitarbeitern den Wiederaufbau beginnen. Die [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanische Besatzungsmacht]] erlaubte zunächst lediglich Reparaturarbeiten an elektrischen Aggregaten, lockerte die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Aufschwung aber bereits im Folgejahr. Schaub begann wieder zu fertigen und brachte neben dem Vorkriegssortiment den Zweikreiser auf den Markt. Die Belegschaft stieg bis 1949 auf 800 Mitarbeiter. Lorenz andererseits hatte in [[West-Berlin]] mit der [[Berlin-Blockade]] zu kämpfen, da der Güterverkehr mit den westlichen [[Besatzungszone]]n unterbrochen worden war. Die Firma musste auf den restaurierten Standort Schaubs in Pforzheim ausweichen. Ab 1950 wurde ausschließlich dort produziert. Zur verwaltungstechnischen Vereinfachung verlegte das Unternehmen seinen Sitz nach [[Stuttgart]]. Ab 1952 verzahnte man das technische Typenprogramm der beiden Firmen und gliederte den Gesamt-[[Vertrieb]] bei Schaub ein. Dabei konnten die jeweiligen Stärken auch zu gemeinsamen Produkten verbunden werden. In der von Schaub als Luxusschrank ausgeführten „Konsolette“ ab 1950, konnte ein Radiogerät mit einem Plattenspieler und einem [[Drahttongerät]] zur Aufzeichnung von Musik kombiniert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radiomuseum.org/r/schaub_konsolette.html &amp;#039;&amp;#039;Schaub Konsolette&amp;#039;&amp;#039;] mit Bild. Auf: &amp;#039;&amp;#039;Radiomuseum.org&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 25. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Drahttongeräte war &amp;#039;&amp;#039;C. Lorenz&amp;#039;&amp;#039; ab Mitte der 1930er Jahre Marktführer gewesen. Deren Technik wurde nach dem Krieg noch einmal für kurze Zeit wiederbelebt, weil sie in der Massenproduktion gut ausgereift war und billiger angeboten werden konnte, als die eigentlich schon seit Jahren verfügbaren Nachfolger, die [[Tonbandgerät]]e. Als Weiterentwicklung des bereits 1935 von der [[AEG]] vorgestellten [[Magnetophon]]s waren Tonbandgeräte Mitte der 1950er Jahre zu Preisen zwischen 700 und 1500&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] erhältlich, was bezogen auf das Jahr 1955 heute inflationsbereinigt ca. {{Inflation|DE|700|1955|r=-2}} bis {{Inflation|DE|1500|1955|r=-2}} EUR entspricht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vorlage-Inflation&amp;quot;&amp;gt;Diese Zahl wurde mit der [[Vorlage:Inflation]] ermittelt, ist auf volle 100 EUR gerundet und bezieht sich auf den zurückliegenden Monat Januar&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Hertenstein verließ Mitte 1954 das Unternehmen, nachdem er ein Angebot der niederländischen [[Philips]] erhalten hatte, die Leitung der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Philips GmbH&amp;#039;&amp;#039; zu übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Internationale elektronische Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1964, Band 18, Verlag für Radio-Foto-Kinotechnik, S. 233&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Oktober 1954 wurde der Geschäftsbetrieb der &amp;#039;&amp;#039;G. Schaub Apparatebau&amp;#039;&amp;#039; als Abteilung in die &amp;#039;&amp;#039;C. Lorenz AG&amp;#039;&amp;#039; übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Frequenz. Zeitschrift für Schwingungs- und Schwachstromtechnik&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1954, Band 8. ([https://books.google.de/books?id=yMAnAQAAMAAJ&amp;amp;q=g.+schaub+apparatebau+gesellschaft+m.b.h.&amp;amp;dq=g.+schaub+apparatebau+gesellschaft+m.b.h.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiJ-53NiPbMAhUqD8AKHTw8D30Q6AEIPzAC Snippet-Ansicht] in der Google Buchsuche)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolger ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaub Lorenz 1959.jpg|mini|Schaub-Lorenz-Fertigungswerk Rastatt, 1959]]&lt;br /&gt;
Ab 1955 produzierte &amp;#039;&amp;#039;C. Lorenz&amp;#039;&amp;#039; Unterhaltungselektronik unter der Marke „Schaub-Lorenz“. Die aus &amp;#039;&amp;#039;G. Schaub Apparatebau&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangene Abteilung in Pforzheim konnte im Geschäftsjahr 1955 zum sehr guten Ergebnis des Unternehmens beitragen und meldete sowohl eine erhebliche Umsatzsteigerung, als auch eine Verbesserung des Exportanteils auf 20 Prozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeit56&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zeit.de/1956/22/c-lorenz-ag-steigert-umsaetze &amp;#039;&amp;#039;C. Lorenz AG steigert Umsätze&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Die Zeit]], 31. Mai 1956, abgerufen am 25. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1958 fusionierten die ITT-[[Tochtergesellschaft]]en &amp;#039;&amp;#039;C. Lorenz AG&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Standard Elektrik AG&amp;#039;&amp;#039;, ein weiteres Unternehmen des ITT-Konzerns mit Schwerpunkt [[Nachrichtentechnik]], zur &amp;#039;&amp;#039;Standard Elektrik Lorenz AG&amp;#039;&amp;#039; (SEL) und die Abteilung „Schaub-Apparatebau“ wurde Teil des SEL-Segment „Rundfunk, Fernsehen, Phono“. Zur Entlastung des Standorts Dillweißenstein wurde im Mai 1959 ein neues Fertigungwerk in [[Rastatt]] in Betrieb genommen. Bis zu seiner Schließung im Jahr 1978 war Rastatt das zentrale Rundfunkwerk für die Marke Schaub-Lorenz, später auch für die Marke Graetz. Der Traditionsbetrieb [[Graetz (Unternehmen)|Graetz]] war 1961 auf Betreiben des SEL-Vorstandsvorsitzenden [[Hermann Abtmeyer]] mit 13 Produktionsstandorten für den Bau von Fernsehgeräten, Radios, Autoradios, Kassettenrecordern, Weltempfängern und Lautsprecherboxen zum Unternehmensverbund dazugekommen. Im Jahr 1979 erhielt der Bereich als ITT-&amp;#039;&amp;#039;Audio-Video-Elektronik&amp;#039;&amp;#039; wieder einen Teil seiner Selbständigkeit zurück. Seine Steuerung wurde auf einen eigenen Hauptsitz in Pforzheim verlegt, auf den der Mutterkonzern &amp;#039;&amp;#039;ITT&amp;#039;&amp;#039; auch ohne Umwege über die &amp;#039;&amp;#039;SEL&amp;#039;&amp;#039; in Stuttgart direkt Einfluss nehmen konnte. Die enge Verflechtung mit der &amp;#039;&amp;#039;SEL&amp;#039;&amp;#039; in der gemeinsamen Entwicklung und dem Bau von Komponenten blieb zwar erhalten, wurde aber zunehmend durch internationale Konzerntöchter und Partnerunternehmen der &amp;#039;&amp;#039;ITT&amp;#039;&amp;#039; in Europa und [[Ferner Osten|Fernost]] ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1986 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Standard Elektrik Lorenz&amp;#039;&amp;#039; mit der französischen &amp;#039;&amp;#039;Compagnie Générale d&amp;#039;Electricité&amp;#039;&amp;#039; (CGE) und deren Tochter [[Alcatel]] verbunden. Die Ausrichtung der Alcatel allein auf Telekommunikation und die Erkenntnis, bei Unterhaltungselektronik zu klein zu sein, um als Massenhersteller gegen die asiatische Konkurrenz am Weltmarkt bestehen zu können, führte zum Verkauf des Bereichs unter SEL-Vorstand [[Helmut Lohr]] im Dezember 1987. Anfang des Jahres 1988 gehörte die Unterhaltungselektronik bereits zu Nokia, firmierte ab 2. Februar 1988 als &amp;#039;&amp;#039;Nokia-Graetz GmbH&amp;#039;&amp;#039; und vertrieb noch einige Jahre vor allem Farbfernsehgeräte, Videorecorder und Verstärker unter dem Markennamen „ITT Nokia“, bis der finnische Mutterkonzern das Geschäft aufgab, um sich ganz auf Mobiltelefone zu konzentrieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ITT&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.itt-deutschland.de/index.php/Ueber_ITT.html| titel=Geschichte der ITT in Deutschland| werk=Webseite der Karcher AG| zugriff=2016-04-28| archiv-url=https://web.archive.org/web/20171017090013/http://www.itt-deutschland.de/index.php/Ueber_ITT.html| archiv-datum=2017-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spätere Verwendung der Marke, seit einigen Jahren auch in der Schreibweise „SchaubLorenz“, steht nicht mehr in direktem Zusammenhang mit der ehemaligen Produktion. Im Jahr 1999 erwarb die [[Italien|italienische]] &amp;#039;&amp;#039;General Trading S.p.A.&amp;#039;&amp;#039; die Rechte und hat den Namen für importierte Unterhaltungselektronik, aber auch für Klimaanlagen und [[Haushaltsgerät]]e wiederbelebt. Seit einigen Jahren ist die &amp;#039;&amp;#039;Schaub Lorenz International GmbH&amp;#039;&amp;#039; in [[Wien]] Inhaberin der Markenrechte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteiger DPMAregister], Aktenzeichen 681993 und 002649242, beim [[Deutsches Patent- und Markenamt|Deutschen Patent- und Markenamt]], abgerufen am 17. Oktober 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland verwendet heute (Stand: 2016) Peter Kock aus [[Moers]] die Marke für den Vertrieb von Haushaltsgeräten über die von ihm gegründete &amp;#039;&amp;#039;PKM GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.radiomuseum.org/dsp_hersteller_detail.cfm?company_id=25 Schaub und Schaub-Lorenz] auf &amp;#039;&amp;#039;Radiomuseum.org&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://antik-radio.de/radio/schaub.htm Schaub-Firmengeschichte (Schaub-Lorenz, ITT)] auf &amp;#039;&amp;#039;Ralf’s Antik-Radio-Seiten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Techmoan]]: [https://www.youtube.com/watch?v=xE2GEmHque8 The unique 1960s Hi-Fi systems that became time capsules], YouTube vom 1. Juli 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste ITT}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markenname]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Audiotechnikhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektronikhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundfunktechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Telegrafie (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Telegrafie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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