<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=G%C5%82uszyca</id>
	<title>Głuszyca - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=G%C5%82uszyca"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C5%82uszyca&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T18:10:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C5%82uszyca&amp;diff=1080784&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek am 1. Februar 2026 um 07:11 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C5%82uszyca&amp;diff=1080784&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-01T07:11:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Głuszyca&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:POL Głuszyca COA.svg|100px|Wappen von Głuszyca]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat = Wałbrzych&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Wałbrzyski&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Głuszyca&lt;br /&gt;
| GemeindeLink = Gmina Głuszyca&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute = 41&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = 17&lt;br /&gt;
| Längengrad = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute = 22&lt;br /&gt;
| Längensekunde = 15&lt;br /&gt;
| OrtFläche = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner = 6246&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum = 31. Dez. 2020&lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 58-340&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 74&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DBA&lt;br /&gt;
| Straße1 = DW381 [[Wałbrzych]]–[[Nowa Ruda]]&lt;br /&gt;
| Schienen1 = [[Bahnstrecke Wałbrzych–Kłodzko|Wałbrzych–Kłodzko]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Głuszyca&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Wüstegiersdorf&amp;#039;&amp;#039;, bis 1917 in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Wüste Giersdorf&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Powiat Wałbrzyski]] in der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in [[Polen]]. Sie ist Sitz der [[Gmina Głuszyca|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MOs810 WG 35 2015 Dolnoslaskie Zakamarki II (miasto Gluszyca z linii kolejowej).JPG|mini|links|Blick über den Ort, 2015]]&lt;br /&gt;
Głuszyca liegt in [[Niederschlesien]] im [[Waldenburger Bergland]], am Fluss [[Bystrzyca (Oder)|Bystrzyca]], im Tal zwischen dem [[Eulengebirge]] und den Góry Kamienne in den [[Mittelsudeten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Jedlinka (&amp;#039;&amp;#039;Tannhausen&amp;#039;&amp;#039;) und Olszyniec (&amp;#039;&amp;#039;Erlenbusch&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, Jawornik (&amp;#039;&amp;#039;Oberdorf-Jauernig&amp;#039;&amp;#039;), Dolki (&amp;#039;&amp;#039;Niedergrund&amp;#039;&amp;#039;) und [[Walim]] (&amp;#039;&amp;#039;Wüstewaltersdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, Grządki (&amp;#039;&amp;#039;Grund&amp;#039;&amp;#039;) und Rzeczka (&amp;#039;&amp;#039;Dorfbach&amp;#039;&amp;#039;) im Osten, Sokolina (&amp;#039;&amp;#039;Schlesisch Falkenberg&amp;#039;&amp;#039;), Sierpnice (&amp;#039;&amp;#039;Rudolphswaldau&amp;#039;&amp;#039;) und Kolce (&amp;#039;&amp;#039;Dörnhau&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten, Nowa Głuszyca (&amp;#039;&amp;#039;Neugiersdorf&amp;#039;&amp;#039;) und Głuszyca Górna (&amp;#039;&amp;#039;Ober Wüste Giersdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Süden, Łomnica (Lomnitz) und das untergegangene [[Radosno]] (&amp;#039;&amp;#039;Freudenburg&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten sowie [[Grzmiąca (Głuszyca)|Grzmiąca]] (&amp;#039;&amp;#039;Donnerau&amp;#039;&amp;#039;) und Suliszów (&amp;#039;&amp;#039;Sophienau&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten. Östlich liegt die Ruine der [[Burg Rogowiec]] (&amp;#039;&amp;#039;Hornschloss&amp;#039;&amp;#039;). Südlich von Głuszyca Górna führt der touristische Grenzübergang Głuszyca Górna/[[Janovičky (Heřmánkovice)|Janovičky]] über den Heidelgebirgskamm in die tschechische Nachbargemeinde [[Heřmánkovice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2017 Kościół NMP Królowej Polski w Głuszycy.jpg|mini|hochkant|[[Pfarrkirche Maria Königin (Głuszyca)|Pfarrkirche Maria Königin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wüstegiersdorf wurde erstmals 1305 als „Neu-Gerhardisdorf“ erwähnt. Es gehörte zum Burgbezirk [[Burg Rogowiec|Hornschloss]] im [[Herzogtum Schweidnitz]] und gelangte mit diesem zusammen 1368 an die [[Krone Böhmen]]. Seit 1509 war es im Besitz der Adelsgeschlechts [[Hochberg (Adelsgeschlecht)|Hochberg]] auf [[Schloss Fürstenstein|Fürstenstein]]. Sie veranlasste Mitte des 16. Jahrhunderts die Wiederbesiedlung des in den [[Hussitenkriege]]n zerstörten Ortes durch sächsische Bergleute. Nachdem der Bergbau 1586 eingestellt werden musste, breitete sich die [[Leinenweberei]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Wüstegiersdorf zusammen mit [[Schlesien]] 1742 an [[Preußen]]. Nach der Neugliederung Preußens gehörte es seit 1815 zur [[Provinz Schlesien]] und war ab 1816 dem [[Landkreis Waldenburg]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Seit 1874 war die Landgemeinde Nieder Wüstegiersdorf Sitz des gleichnamigen [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirks]], zu dem auch die Landgemeinde Kaltwasser gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/ndschles/waldenbg/wuestegi.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Wüstegiersdorf&amp;#039;&amp;#039;.] territorial.de&amp;lt;/ref&amp;gt; 1917 wurde Nieder Wüstegiersdorf in „Wüstegiersdorf“ umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von wirtschaftlicher Bedeutung war die 1838 errichtete, erste mechanische Baumwollweberei A. Großmann, die 1845 an das Berliner Unternehmen N. Reichenheim &amp;amp; Sohn überging. Weitere Arbeitsplätze entstanden 1862 im benachbarten Tannhausen mit der Gründung der [[Flachsgarn]]spinnerei und Flachsbleiche der Firma Websky, Hartmann &amp;amp; Wiesen AG. Erzeugt wurden Tischdecken, Stoffe für Bettwäsche sowie Bucheinbandstoffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe Giersdorfer Weber beschwerte sich 1864 – vermittelt durch den konservativen Sozialpolitiker [[Hermann Wagener (Politiker)|Hermann Wagener]] – bei König [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] und Ministerpräsident [[Otto von Bismarck]] über die Lohn- und Arbeitsbedingungen im Reichenheim-Werk. Der Eigentümer [[Leonor Reichenheim]] war Jude, setzte sich für eine liberale Wirtschaftspolitik ein und war als Abgeordneter im Preußischen Landtag ein Gegenspieler Bismarcks. Der Ministerpräsident nutzte die Gelegenheit, die soziale Verantwortung des Königtums darzustellen, und förderte die Gründung einer [[Produktivgenossenschaft]] der von Reichenheim entlassenen Weber. Die Genossenschaft ging nach einem Jahr pleite. Das Experiment der Giersdorfer Weber wurde jedoch von sozial-konservativer wie von sozialdemokratischer Seite als Beispiel angeführt, etwa in [[Ferdinand Lassalle]]s „[[Ronsdorf]]er Rede“.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Tennstedt, Heidi Winter: &amp;#039;&amp;#039;Grundfragen staatlicher Sozialpolitik. Die Diskussion der Arbeiterfrage auf Regierungsseite vom preußischen Verfassungskonflikt bis zur Reichstagswahl von 1881&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 1). Gustav Fischer Verlag, Stuttgart u.&amp;amp;nbsp;a. 1994, S. XXIII–XXIV.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberwuestegiersdorf.jpg|mini|Ober-Wüstegiersdorf ca.&amp;amp;nbsp;1930]]&lt;br /&gt;
Eine weitere bedeutende Textilfabrik in Wüstegiersdorf war die „Wollabteilung“ der von Salomon Kauffmann (1824–1900) in [[Breslau]] gegründeten Meyer Kauffmann Textilwerke AG.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Teresa Nentwig]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hinrich Wilhelm Kopf]] und sein Wirken während des „Dritten Reiches“. Nachträge zu einer Debatte&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte]], Jg. 88 (2016), S. 227–333, hier S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deren Generaldirektor war von 1918 bis 1933 Hans Schäfer (1880–1945).&amp;lt;ref&amp;gt;Max Kreutzberger (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Leo Baeck Institute, New York: Bibliothek und Archiv. Katalog&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Deutschsprachige jüdische Gemeinden. Zeitungen, Zeitschriften, Jahrbücher, Almanache und Kalender, unveröffentlichte Memoiren und Erinnerungsschriften&amp;#039;&amp;#039;. J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 1970, S. 427–428.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurden Wüstegiersdorf sowie ein Anteil Tannhausen, Blumenau und Kaltwasser zur Gemeinde Wüstegiersdorf zusammengeschlossen, die 1939 aus 6952 Einwohnern bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gehörte ein Teil von Wüstegiersdorf neben Dörnhau&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesarchiv.de/zwangsarbeit/haftstaetten/index.php?action=2.2&amp;amp;id=1070 Zwangsarbeitslager für Juden Dörnhau]&amp;lt;/ref&amp;gt; zum [[Projekt Riese|Komplex Riese]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.riese.krzyzowa.org.pl/text/de/de_compendium.pdf |wayback=20160329134720 |text=Der Komplex Riese |archiv-bot=2025-06-12 00:31:59 InternetArchiveBot }} (PDF; 215&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; einem [[Liste der Außenlager des KZ Groß-Rosen|Außenlager]] des [[KZ Groß-Rosen]], welches durch die [[Organisation Todt]] eingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Arbeitslager Wüstegiersdorf (&amp;#039;&amp;#039;-Tannhausen&amp;#039;&amp;#039;) waren 2000 überwiegend jüdische Häftlinge in einem dreigeschossigen Fabrikgebäude&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wuestewaltersdorf.de/de/riese/Riese-Arbeitslager.htm | archive-is=20150104014340 | text=Die Arbeitslager im Projekt Riese}}&amp;lt;/ref&amp;gt; untergebracht. Dieses war mit Stacheldraht eingezäunt und wurde von 75 Männern bewacht. Die Häftlinge wurden in erster Linie für den Bau von Gleisanlagen sowie den [[Stollenbau]] eingesetzt. Das Lager in Dörnhau wurde 1943 ebenfalls in einem ehemaligen Fabrikgebäude eingerichtet. Dort waren ebenfalls etwa 2000 Menschen untergebracht. Im 1.&amp;amp;nbsp;Stock gab es eine zentrale Krankenstation. Die Häftlinge wurden für Kanalisationsarbeiten, Stollen- und Straßenbau eingesetzt. Die [[Krupp AG]] verlegte 1944 die Zünderproduktion aus [[Essen]] nach Wüstegiersdorf und beschäftigte im Dezember 1944 224 Kriegsgefangene, 1029 ausländische [[Zwangsarbeiter]] und zusätzlich 200 ungarische und kroatische weibliche KZ-Häftlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Abelshauser]]: &amp;#039;&amp;#039;Rüstungsschmiede der Nation? Der Kruppkonzern im Dritten Reich und in der Nachkriegszeit 1933 bis 1951.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Lothar Gall]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Krupp im 20. Jahrhundert. Die Geschichte des Unternehmens vom Ersten Weltkrieg bis zur Gründung der Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, Berlin 2002, ISBN 3-88680-742-8, S. 424, 439.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Wüstegiersdorf 1945 wie fast ganz Schlesien an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Głuszyca&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht schon vorher geflohen war, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Die neuen Bewohner des Ortes waren teilweise selber im Zuge der [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946]] vertrieben worden. Das im Zweiten Weltkrieg als Arbeitslager verwendete Fabrikgebäude diente nach 1945 wieder zur Produktion von technischen Bauteilen. 1954 wurde Głuszyca zur [[Osiedle|stadtartigen Siedlung]] und 1962 zur Stadt erhoben. 1975–1998 gehörte Głuszyca zur [[Woiwodschaft Wałbrzych]] (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Głuszyca}}&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Głuszyca umfasst ein Gebiet von 61,92 km² und besteht aus den Ortschaften:&lt;br /&gt;
* Głuszyca&lt;br /&gt;
* [[Głuszyca Górna]] &amp;#039;&amp;#039;(Ober Wüstegiersdorf)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Grzmiąca (Głuszyca)|Grzmiąca]] &amp;#039;&amp;#039;(Donnerau)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kolce &amp;#039;&amp;#039;(Dörnhau)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Łomnica &amp;#039;&amp;#039;(Lomnitz)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sierpnica &amp;#039;&amp;#039;(Rudolfswaldau)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2017 Dom przy ul. Grunwaldzkiej 44 w Głuszycy 1.jpg|mini|Gasthaus Zur alten Brauerei (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Pod Jeleniem&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2017 Dom przy ul. Grunwaldzkiej 36 w Głuszycy 2.jpg|mini|Ehemaliger Landsitz an der Grunwaldzka-Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Głuszyca, willa 02.jpg|mini|Fabrikantenvilla]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2017 Dom przy ul. Grunwaldzkiej 41 w Głuszycy 2.jpg|mini|Das frühere Schloss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Pfarrkirche Maria Königin (Głuszyca)|Pfarrkirche Maria Königin]] wurde 1809 als evangelisches Gotteshaus errichtet und nach dem Übergang an Polen 1945 der katholischen Kirche zugewiesen. Der Saalbau mit zweigeschossigen Emporen enthält eine einheitliche Ausstattung aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Der architektonische Hauptaltar enthält die Figuren der hll. [[Peter und Paul]]. Das Hauptaltargemälde „Muttergottes von Tschenstochau“ ist aus neuerer Zeit.&lt;br /&gt;
* Das zweigeschossige &amp;#039;&amp;#039;Schloss&amp;#039;&amp;#039; wurde Ende des 18. Jahrhunderts auf rechteckigem Grundriss im Stil des [[Barock#Spätbarock|Spätbarock]] errichtet. Es hat ein Architekturportal mit einer mit einem Korbbogen geschlossenen Öffnung, darüber eine Wappenkartusche und ein geschweiftes Giebelgesims. Das heute als Wohnhaus dienende Gebäude steht in der ul. Grunwaldzka 41 in Głuszyca Górna.&lt;br /&gt;
* Das frühere &amp;#039;&amp;#039;Gasthaus Zur alten Brauerei&amp;#039;&amp;#039; (Pod Jeleniem) ist ein Holz- und Backsteinbau von 1784; er wurde Mitte des 19. Jahrhunderts umgebaut und steht in der ul. Grunwaldzka 44, im Ortsteil Głuszyca Górna.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Fabrikantenvilla&amp;#039;&amp;#039; in der ul. Grunwaldzka 21 wurde 1894 erbaut. Ursprünglich war sie von einem weitläufigen Garten und Park umgeben. Deutlich erkennbar sind die mehrgeschossigen [[Gesims]]e. Im Inneren sind Reste der Ausstattung erhalten geblieben, darunter Treppen, [[Täfelung]]en, Spiegel und [[Kronleuchter]]. Nach 1945 beherbergte das Gebäude das Kulturzentrum „Piast“, später das [[Standesamt]] und andere Institutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort geht die Woiwodschaftsstraße 381, die von [[Wałbrzych]] (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;) nach [[Kłodzko]] &amp;#039;&amp;#039;(Glatz)&amp;#039;&amp;#039; führt. Der 1880 eröffnete Bahnhof lag ursprünglich an der Strecke Berlin – Wien und war Teil der [[Schlesische Gebirgsbahn|Schlesischen Gebirgsbahn]]. Derzeit halten am Bahnhof Głuszyca Züge der [[Polskie Linie Kolejowe|PKP]] der [[Bahnstrecke Kłodzko–Wałbrzych]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
In der Stadt gibt es einen Fußballverein namens &amp;#039;&amp;#039;M.K.S. Włókniarz&amp;#039;&amp;#039;. Seit 2005 ist Głuszyca die Etappenstadt des internationalen Mountainbike-Rennens Bike Challenge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Egmont Websky]] (1827–1905), Textilfabrikant und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Gustav Schröer]] (1876–1949), Schriftsteller und Bauernfunktionär in Thüringen&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Köhler (Journalist)|Wolfram Köhler]] (1924–1999), deutscher Journalist&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Grätz]] (* 1940), Ingenieur und Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Marek Mendyk]] (* 1961), katholischer Geistlicher, Bischof von Schweidnitz&lt;br /&gt;
* [[Lilianna Morawiec]] (* 1961), Eisschnellläuferin&lt;br /&gt;
* [[Peter Kretschmer]] (* 1943), deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]], Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 316.) Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 573–574.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen, Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 316–317.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Głuszyca}}&lt;br /&gt;
* [https://dolny-slask.org.pl/506425,Gluszyca.html Historische und aktuelle Aufnahmen sowie geographische Lage: Głuszyca]&lt;br /&gt;
* [https://dolny-slask.org.pl/506426,Gluszyca_Gorna.html Historische und aktuelle Aufnahmen sowie geographische Lage: Głuszyca Górna]&lt;br /&gt;
* [https://www.gluszyca.pl/ Website der Gemeinde (polnisch)]&lt;br /&gt;
* [https://www.gluszyca.eu/ Nachrichten aus der Gemeinde (polnisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Wałbrzyski}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7592758-5|VIAF=243224541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gluszyca}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Głuszyca| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenlager des KZ Groß-Rosen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1962]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
	</entry>
</feed>