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	<title>Gătaia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T15:47:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C4%83taia&amp;diff=1649243&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hanbury: /* Persönlichkeiten */ +1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C4%83taia&amp;diff=1649243&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-23T11:45:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
|NameRumänisch         = Gătaia&lt;br /&gt;
|NameDeutsch           = Gattaja&lt;br /&gt;
|NameUngarisch         = Gátalja&lt;br /&gt;
|NameKroatischSerbisch = &lt;br /&gt;
|NameTschechisch       = &lt;br /&gt;
|Wappen                = Stema-orasului-gataia.png&lt;br /&gt;
|lat_deg = 45&lt;br /&gt;
| lat_min = 24&lt;br /&gt;
| lat_sec = 40&lt;br /&gt;
|lon_deg = 21&lt;br /&gt;
| lon_min = 25&lt;br /&gt;
| lon_sec = 31&lt;br /&gt;
|Beschriftung          = &lt;br /&gt;
|HistRegion            = Banat&lt;br /&gt;
|Kreis   = Timiș&lt;br /&gt;
|Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
|Gemeinde              = &lt;br /&gt;
|Höhe                  = 110&lt;br /&gt;
|Fläche                = 247.48&lt;br /&gt;
|Gliederung            = 5 Gemarkungen/Katastralgemeinden: [[Butin (Timiș)|Butin]], [[Percosova]], [[Sculia]], [[Șemlacu Mare]], [[Șemlacu Mic]]&lt;br /&gt;
|Einwohner             = 5473&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand        = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &amp;#039;&amp;#039;Populația rezidentă după etnie&amp;#039;&amp;#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Postleitzahl          = 307185&lt;br /&gt;
|Bürgermeister         = Raul Cozarov&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel    = &lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand    = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-02-04 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Partei                = PNL&lt;br /&gt;
|AnschriftStraße       = Str. Carpați, nr. 106&lt;br /&gt;
|AnschriftOrt          = loc. Gătaia, jud. Timiș, RO–307185&lt;br /&gt;
|Webpräsenz            = primariagataia.ro/&lt;br /&gt;
|Stadtfest             = Juli&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gătaia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Gattaja}}, {{huS|Gátalja}}) ist eine Kleinstadt im [[Kreis Timiș]] in der Region [[Banat]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gataia Timis.png|mini|Lage von Gătaia im Kreis Timiș]]&lt;br /&gt;
Gătaia liegt im [[Banat]], links des Flusses [[Bârzava]]. Die Kreishauptstadt [[Timișoara]] befindet sich etwa 40&amp;amp;nbsp;km nordwestlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarorte ==&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST =[[Liebling (Rumänien)|Liebling]]&lt;br /&gt;
| NORD =[[Sacoșu Turcesc]]&lt;br /&gt;
| NORDOST =[[Tormac]]&lt;br /&gt;
| WEST =[[Birda]]&lt;br /&gt;
| OST =[[Berzovia]]&lt;br /&gt;
| SUED =[[Jamu Mare]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST =[[Bocșa]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST =[[Denta]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gătaia wurde 1323 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gothal&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte damals zum [[Königreich Ungarn]]. Im 16. Jahrhundert gewannen die [[Osmanisches Reich|Osmanen]] die Kontrolle über die Region. 1718 gelangten durch den [[Frieden von Passarowitz]] das Banat und damit auch Gătaia an [[Österreich-Ungarn]]. In der Folge siedelten sich – wie in vielen Orten des Banats – Angehörige verschiedener Nationalität an, darunter zahlreiche Deutsche. 1823 erhielt der ungarische Schriftsteller [[László Govore]] den Ort geschenkt. Infolge des [[Vertrag von Trianon|Vertrags von Trianon]] 1920 kam Gătaia zu Rumänien. Der Ort wurde 1935 ein lokales Verwaltungszentrum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.cjtimis.ro/gataia/index.php |text=Banater Aktualität, abgerufen am 15. Februar 2009 |wayback=20090430185108}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des Waffen-SS Abkommens vom 12. Mai 1943 zwischen der [[Ion Antonescu|Antonescu-Regierung]] und [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Hitler-Deutschland]] wurden alle deutschstämmigen wehrpflichtigen Männer in die deutsche Armee eingezogen.&lt;br /&gt;
Noch vor Kriegsende, im Januar 1945, fand die Deportation aller volksdeutschen Frauen zwischen 18 und 30 Jahren und Männer im Alter von 16 bis 45 Jahren zur [[Verschleppung von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion|Aufbauarbeit in die Sowjetunion]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bodenreformgesetz vom 23. März 1945 in Rumänien|Bodenreformgesetz vom 23. März 1945]], das die Enteignung der deutschen Bauern in Rumänien vorsah, entzog der ländlichen Bevölkerung die Lebensgrundlage. Der enteignete Boden wurde an Kleinbauern, Landarbeiter und Kolonisten aus anderen Landesteilen verteilt. Anfang der 1950er Jahre wurde die [[Kollektivierung der Landwirtschaft in Rumänien|Kollektivierung der Landwirtschaft]] eingeleitet. Durch das [[Nationalisierungsgesetz vom 11. Juni 1948 in Rumänien|Nationalisierungsgesetz vom 11. Juni 1948]], das die Verstaatlichung aller Industrie- und Handelsbetriebe, Banken und Versicherungen vorsah, fand die Enteignung aller Wirtschaftsbetriebe unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bevölkerung entlang der rumänisch-jugoslawischen Grenze von der rumänischen Staatsführung nach dem Zerwürfnis [[Josef Stalin|Stalins]] mit [[Josip Broz Tito|Tito]] und dessen Ausschluss aus dem [[Kominform]]-Bündnis als Sicherheitsrisiko eingestuft wurde, erfolgte am 18. Juni 1951 die Deportation „von politisch unzuverlässlichen Elementen“ [[Deportation in die Bărăgan-Steppe|in die Bărăgan-Steppe]] unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit. Die rumänische Führung bezweckte zugleich den einsetzenden Widerstand gegen die bevorstehende Kollektivierung der Landwirtschaft zu brechen. Als die Bărăganverschleppten 1956 heimkehrten, erhielten sie die 1945 enteigneten Häuser und Höfe zurückerstattet. Der Feldbesitz wurde jedoch kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm durch Flucht und Auswanderung nach Deutschland die Zahl der deutschen Bewohner ab; im Gegenzug wanderten [[Rumänen]] aus anderen Landesteilen ein. 2004 erhielt Gătaia den Status einer Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Landwirtschaft, der Handel, die Textil- und die Lebensmittelindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
1880 wurden auf dem Gebiet der heutigen Stadt 6285 Einwohner registriert, darunter 2756 [[Rumänen]], 1551 [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]], 1307 [[Rumäniendeutsche|Deutsche]], 463 [[Slowaken]] und 89 [[Serben]]. Bereits 1910 wurde mit 8912 die maximale Bevölkerungszahl registriert, die danach wieder tendenziell rückläufig war. Bei der Volkszählung 2002 lebten in der Gemeinde 6155 Personen, darunter 4565 Rumänen, 937 Ungarn, 441 Slowaken, 104 Deutsche, 61 [[Roma in Rumänien|Roma]], 38 Serben und 12 [[Tschechen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/tmetn02.pdf Varga E. Árpád: &amp;#039;&amp;#039;Volkszählungen 1880–2002&amp;#039;&amp;#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; 4073 wohnten in der eigentlichen Stadt, 2082 in den fünf eingemeindeten Ortschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Gătaia ist ein regionaler Eisenbahnknotenpunkt und liegt an den Strecken von Timișoara nach [[Reșița]] sowie von [[Buziaș]] nach [[Jamu Mare]]. Beide Linien werden vom privaten Anbieter [[Regiotrans]] bedient. Durch die Stadt führt die Nationalstraße [[Drum național 58B]] von [[Voiteg]] nach Reșița.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kloster Săraca (15. Jahrhundert) im Ortsteil [[Șemlacu Mic]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gataia Station.JPG|Bahnhof in Gătaia&lt;br /&gt;
Saraca.iconostasul.jpg|Im Kloster Săraca&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Adalbert Deșu]] (1909–1937), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[László Böcskei]] (* 1965), römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von [[Bistum Oradea Mare|Oradea Mare]] ab 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher und ungarischer Bezeichnungen rumänischer Orte]]&lt;br /&gt;
* [[Portal:Rumänien/Liste der Ortschaften im Banat|Liste der Ortschaften im Banat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elke Hoffmann, [[Peter-Dietmar Leber]] und [[Walter Wolf (Journalist, 1947)|Walter Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Banat und die Banater Schwaben. Band 5. Städte und Dörfer&amp;#039;&amp;#039;, Mediengruppe Universal Grafische Betriebe München GmbH, München, 2011, ISBN 3-922979-63-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/PRIMARIA-GATAIA/117701 Gătaia bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte im Kreis Timiș}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gataia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Banat (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gătaia| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1323]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hanbury</name></author>
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