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	<title>Güsten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Valeee04: Die letzte Textänderung von ~2026-78303-4 wurde verworfen und die Version 261797428 von Ktmd wiederhergestellt. Grund: irreführender Link</title>
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		<updated>2026-02-05T01:32:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-78303-4&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-78303-4&quot;&gt;~2026-78303-4&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/261797428&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/261797428&quot;&gt;261797428&lt;/a&gt; von Ktmd wiederhergestellt. Grund: irreführender Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DE-ST 15-0-89-165 Guesten COA.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/47/50/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/36/36/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Güsten in SLK.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Salzlandkreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Saale-Wipper&lt;br /&gt;
|Höhe              = 92&lt;br /&gt;
|PLZ               = 39439&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039262&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 15089165&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GT9&lt;br /&gt;
|Straße            = Platz der Freundschaft 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.saale-wipper.de/de/mitgliedsgemeinde-stadt-guesten.html www.saale-wipper.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Kruse&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Güsten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Kleinstadt in der [[Verbandsgemeinde Saale-Wipper]] im [[Salzlandkreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt nordöstlich von [[Aschersleben]] auf halber Strecke zwischen [[Bernburg]] und Aschersleben im Tal der [[Wipper (Harz)|Wipper]] kurz vor deren Mündung in die [[Saale]]. Durch Güsten fließt auch die [[Liethe (Fluss)|Liethe]], ein Abzweig der Wipper, der in die Bode mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Zu Güsten gehört der Ortsteil [[Osmarsleben]]. Zum 1. Januar 2010 wurden [[Amesdorf]] und [[Warmsdorf (Güsten)|Warmsdorf]], die bis dahin von der [[Staßfurt|Stadt Staßfurt]] verwaltet wurde, nach Güsten eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.volksinitiative-sachsen-anhalt-2011.de/presse/pressebericht-volksstimme-amesdorf-und-guesten-fassen-eingemeindungsbeschluesse-18.02.2009.html | wayback=20101007073910 | text=Volksinitiative Sachsen-Anhalt 2011: Eingemeindung Amesdorfs nach Güsten}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde Güsten zum 1. Januar 2010 Teil der neuen [[Verbandsgemeinde Saale-Wipper]].&amp;lt;ref&amp;gt;mz-web.de: [http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1237373811703&amp;amp;calledPageId=987490165154 Gründung der Verbandsgemeinde Saale-Wipper]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Frühere Namen von Güsten waren Guddenstein, Gustein und Gusthen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wurden zwei Sattelhöfe als Rittersitze mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Güsten&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde des Kaisers [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] aus dem Jahr 970 erwähnt. Bis dahin war keine Ortssiedlung zu erkennen. 1373 erhielt Güsten von den anhaltinischen Fürsten Heinrich IV. und Otto III. von Anhalt, welche Söhne des [[Bernhard III. (Anhalt)]] waren, das Stadtrecht. Güsten gehörte damals noch zur Linie der Fürsten [[Anhalt-Bernburg]]. Trotzdem blieb Güsten relativ klein. Es blieb ein Ort ohne nennenswerten Kern, der von Rittergütern begrenzt war. Im Jahr 1600 hatte Güsten gerade einmal ca. 800 Einwohner. Der Ort blieb dörflich geprägt und vorwiegend der Landwirtschaft gewidmet mit den dazugehörenden Handwerkern. Kurz vor dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] lebten 27 Bauern in der Stadt. Güsten verfügte damals über eine Stadtmauer. Das Magdeburger Tor (1617) und das Hallesche Tor (1681) entstanden, als das Militär solche Mauern längst überwinden konnte. Vermutlich dienten die Mauern eher der Kontrolle als dem Schutz. Die Verwaltung und Herrschaft wurde vom nahegelegenen [[Schloss Warmsdorf]] aus gesteuert, wo die Fürsten Anhalts zeitweise ihren Sitz hatten. Das &amp;#039;&amp;#039;Amt [[Warmsdorf (Güsten)|Warmsdorf]]&amp;#039;&amp;#039; wurde mehrfach durch Teilung von Anhalt-Bernburg getrennt. Als Exklave gehörte Warmsdorf zeitweise zu [[Anhalt-Dessau]], deren Mitregent [[Georg III. (Anhalt-Plötzkau)|Georg III.]] (1507–1553) das dortige Schloss erbauen ließ. Später wurde Warmsdorf mit Güsten dem Fürstenhaus [[Anhalt-Köthen]] zugeordnet. Dem Fürsten Leopold von Anhalt (1694–1728) diente es beispielsweise als Abfindung für seinen Bruder [[August Ludwig (Anhalt-Köthen)|August Ludwig]] (1677–1755). Deshalb sind Güsten und die umliegenden Orte von Chausseehäusern umgeben, die ehemaligen Zoll- und Grenzpunkte innerhalb der Fürstentümer Anhalts. Die Tore dienten allein der Abwehr der Pestgefahr, um hier Fremde in Augenschein zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1487 wurde ein St.-Hedwig-Hospital am heutigen Hospitalplatz gebaut. Im Jahr 1609 wurde auch erstmals ein Schulbau erwähnt, sowie die Errichtung des Rathauses, des Staßfurter Tores oder des Hospitals. 1611 brach die [[Pest]] in der Stadt aus. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Güsten neun Mal geplündert, bis nur noch drei Familien übrig blieben. Im Jahr 1691 wütete ein verheerender Stadtbrand. Die danach auf den Ruinen errichtete Siedlung heißt heute noch &amp;#039;&amp;#039;Neustadt&amp;#039;&amp;#039;. 1692 wurde zum ersten Mal der Ausspannhof &amp;#039;&amp;#039;Großer Gasthof vor dem Tore&amp;#039;&amp;#039;, der heutige &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Bär&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, der auch einen Halt der Postkutsche Dessau/Quedlinburg vorsah. 1750 folgte die Postlinie Aschersleben/Halle und 1782 Magdeburg/Mansfeld. Damit wurde Güsten erstmals Verkehrsknotenpunkt. Die Zeit der französischen Besatzung durch [[Napoleon]] ging für Güsten glimpflich aus. Bis auf ein Gefecht 1813 mit den Truppen [[Ferdinand von Schill|Schills]] wurde diese Region aus dem Geschehen herausgehalten. Die Stadt wuchs ständig, auch außerhalb der Tore im Sichstal, den Ratswiesen und am Ratsteich. Die Landwirtschaft wurde von drei Rittergütern und zwei fürstlichen [[Kammergut|Domänen]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutend wurde Güsten mit der [[Industrialisierung]]. Am 10. Oktober 1865 fuhr der erste Zug von [[Bahnstrecke Köthen–Aschersleben|Bernburg nach Aschersleben]] auf der neuen Eisenbahnstrecke und hielt dabei in Güsten. Ein halbes Jahr später fuhr der erste Zug ins benachbarte preußische [[Staßfurt]], wo der Salz- und Kalibergbau florierte. 1878 wurde die Strecke [[Bahnstrecke Berlin–Blankenheim|Berlin-Wetzlar]] als militärisch-strategische &amp;#039;&amp;#039;[[Kanonenbahn]]&amp;#039;&amp;#039; fertig. Zwischen Güsten und Amesdorf entstanden ein Güterbahnhof, Güterschuppen und Rangiereinrichtungen. Diese prägen die Stadt bis ins 20. Jahrhundert. Im Konkurrenzkampf Preußens und Anhalts um das Salz wurden nicht nur in Leopoldshall, sondern auch in Güsten Schächte gebaut. Diese bewirkten ein weiteres Wachsen der Stadt. 1914 wohnten 5300 Einwohner in der Stadt. In dieser Zeit entstanden 1883 die heutige Schule am Markt, 1892 die Post und 1903 die [[Unbefleckte Empfängnis (Güsten)|katholische Kirche]] im typischen Backsteinbau der damaligen Zeit. Auch das Rathaus erhielt 1905/1906 seinen Turm. Es entstanden Vereine für Sport und Kultur, von denen viele noch immer existieren. Aber auch antisemitische Vereine entstanden. Die Synagoge stand in der damaligen Tempelgasse, der heutigen Schmalen Gasse und wurde unter den Nazis geschändet und schließlich zerstört. 1919 wurde der Sportplatz &amp;#039;&amp;#039;Am Stadion&amp;#039;&amp;#039; errichtet, die Badeanstalt 1927. Das Herzogtum Anhalt wurde 1918 zum [[Freistaat Anhalt|Freistaat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] entging Güsten durch Glück einem Inferno. Weil Piloten der [[Royal Air Force]] die überschwemmte Liethe und Wipper für einen See hielten, wurde 1940 die geplante Bombardierung des Bahnhofs abgebrochen. Am 17. April 1945 erreichten US-Soldaten Güsten. Bis zum 30. Juni 1945 blieb die Stadt unter amerikanischer Besatzung, bis die sowjetischen Truppen die Verwaltung übernahmen. Mit der Enteignung der drei Güter in Güsten im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] wurden [[Neubauer (Agrarreform)|Neubauern]] angesiedelt und für diese typische Häuser errichtet, so in der Siedlung oder im Warmsdorfer Weg. 1952 erfolgte die Gründung der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1952 gehörte Güsten zum [[Kreis Staßfurt]] im [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Bezirk Magdeburg]] (ab 1990 im Land Sachsen-Anhalt). Nach der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 1994|Kreisreform 1994]] gehörte die Stadt zum [[Landkreis Aschersleben-Staßfurt]], seit der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007|Kreisreform 2007]] ist sie Teil des [[Salzlandkreis]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Osmarsleben eingegliedert. Seit 2010 sind die ehemaligen Gemeinden [[Amesdorf]] und Warmsdorf Ortsteile von Güsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 4.806&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 4.124&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 4.518&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 4.298&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 4.074&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 4.023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 3.937&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 3.891&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3.843&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/bevoelkerung/berichte-bevoelkerung#c324546 |titel=Bevölkerung der Gemeinden |werk=statistik.sachsen-anhalt.de |abruf=2025-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat von Güsten besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Stadt aus 16 Mitgliedern und dem Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 37]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 57,4 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/150895052/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1062&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-1150_id_1538 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saale-wipper.de/de/datei/anzeigen/id/4300,1324/amtsblatt_06_2019.pdf |titel=Bekanntmachung des endgültigen Wahlergebnisses der Wahl des Stadtrates der Stadt Güsten am 26. Mai 2019 |werk=saale-wipper.de |datum=2019-06-20 |seiten=95/96 |format=PDF; 740&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2025-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;10&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Bürger Güsten || – || – || 43,3 % || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 31,3 % || 5 || 37,6 % || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 24,6 % || 4 || 15,7 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 15,7 % || 3 || {{0}}2,6 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || {{0}}2,0 % || – || {{0}}0,8 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wählergemeinschaft Bürger für Bürger || 12,1 % || 2 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 11,4 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || {{0}}2,9 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2019 entfielen auf die AfD zwei Sitze, von denen einer unbesetzt blieb, weil die Partei nur einen Kandidaten nominiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 2001–2022: Helmut Zander (SPD)&amp;lt;ref name=&amp;quot;zander&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksstimme.de/lokal/stassfurt/602-gustener-stimmten-fur-helmut-zanders-wiederwahl-656110 |titel=602 Güstener stimmten für Helmut Zanders Wiederwahl |werk=[[Volksstimme]] |datum=2015-03-16 |abruf=2025-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2022: Michael Kruse (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zander wurde bei der Bürgermeisterwahl am 15. März 2015 ohne Gegenkandidat mit 90,7 % der gültigen Stimmen erneut in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zander&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kruse wurde bei der Bürgermeisterstichwahl am 8. Mai 2022 mit 61,0 % der gültigen Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20220424/150895052/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=398&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-392_id_860 Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 8. Mai 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = DE-ST 15-0-89-165 Guesten_COA.png&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Silber eine schwebende rote Burg mit zwei zweistöckig gezinnten, durch einen gezinnten hohen Mauerbogen verbundenen Türmen hinter einer niedrigen gezinnten, schwarzgefugten roten Mauer. Die Türme mit golden beknauften blauen Spitzdächern und je zwei Fensteröffnungen untereinander, davon die oberen kleiner und rechteckig, die unteren rundbogig. Zwischen den Türmen ein eingebogener silberner Halbrundschild: darin in Silber ein schreitender schwarzer Bär mit ausgeschlagener roter Zunge, goldener Krone und goldenem Halsband auf einer schrägrechts ansteigenden schwarzgefugten roten Zinnenmauer mit geschlossenem goldenen Tor.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde am 26. Juni 2000 durch das Regierungspräsidium Dessau genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = &lt;br /&gt;
|Begründung      = Die Farben der Stadt wurden 1896 vom anhaltischen Staatsministerium mit Schwarz - Rot bestimmt. Das heute gültige Wappen aus der Zeit um 1600 ist eine abgewandelte Nachbildung jenes Wappens, das Güsten zugleich mit der Stadtrechtverleihung erhielt. Der Bär wurde ursprünglich wachsend über dem schwarz-silbern geschachten Schild der Grafen von Aschersleben gezeigt. Heute stellt der Schild im Torbogen das Wappen der Bernburger dar.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist schwarz - rot (1:1) gestreift. Das Stadtwappen ist mittig auf die Flagge aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Eine Städtepartnerschaft besteht mit [[Kreiensen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Güsten}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Güsten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Güsten,St.Vitus-Kirche.jpg|mini|Kirche St. Vitus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güsten Marien 2021-1.jpg|mini|Kirche St. Marien]]&lt;br /&gt;
==== Vituskirche ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Vitus (Güsten)}}&lt;br /&gt;
In der Nähe des Hospitalplatzes steht die St.-Vitus-Kirche, deren Gründung zwar unbekannt ist, deren Namensgeber, der [[Veit (Heiliger)|Veit]] auf sächsische Wurzeln hindeutet. Der jetzige gotisch empfundene Bau ist ein Neubau, einer der wenigen nach der [[Reformation]] aus dem Jahr 1591 auf einer früheren Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] ist von Fa. Fleischer &amp;amp; Kindermann. Von ursprünglich drei Glocken ging eine im Ersten Weltkrieg verloren, eine weitere im Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marienkirche ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Unbefleckte Empfängnis (Güsten)}}&lt;br /&gt;
Die katholische St.-Marien-Kirche entstand von 1901 bis 1903 nach Plänen von [[Arnold Güldenpfennig]] im Baustil der [[Neugotik]]. Ihr [[Flügelaltar]] ist ein Werk des Kunstmalers [[Walter Möbius (Maler)|Walter Möbius]], ihre Orgel wurde von der [[Eggert Orgelbau-Anstalt]] unter [[Anton Feith]] jr. erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenksteine ===&lt;br /&gt;
* Gedenkstein auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ortsfriedhof&amp;#039;&amp;#039; für den [[kommunistisch]]en [[Spanienkämpfer]] [[Walter Munke]], der 1942 im [[KZ Mauthausen]] ermordet wurde&lt;br /&gt;
* Gedenktafel von 1970 am &amp;#039;&amp;#039;Schulhort&amp;#039;&amp;#039; Stadtgraben 13 zur Erinnerung an die dort gequälten [[sowjetisch]]en [[Kriegsgefangene]]n während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]&lt;br /&gt;
* Gedenkstein und zwei Informationstafeln am Eingang zum &amp;#039;&amp;#039;jüdischen Friedhof&amp;#039;&amp;#039; Rathmannsdorfer Straße zur Erinnerung an die Opfer der [[Holocaust|Shoa]]&lt;br /&gt;
* Gedenktafel an der ehemaligen POS Karl-Marx zur Erinnerung an den kommunistischen Widerstandskämpfer Werner von Trittenbein, ermordet 1944&lt;br /&gt;
* [[Menhir von Güsten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Güsten besitzt eine Anschlussstelle an der [[Bundesautobahn 36]] (&amp;#039;&amp;#039;Nordharzautobahn&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Güsten]] ist ein [[Eisenbahn|Bahnknoten]] an den Bahnstrecken (Magdeburg–)[[Bahnstrecke Schönebeck–Güsten|Schönebeck–Güsten]], [[Bahnstrecke Köthen–Aschersleben|Köthen–Aschersleben]] und in Richtung [[Bahnstrecke Berlin–Blankenheim|Sandersleben (weiter nach Halle oder Erfurt)]]. Die [[Kanonenbahn]] über Calbe nach Berlin ist stillgelegt. Als Eisenbahnstützpunkt hatte Güsten Bedeutung durch seine Lage nördlich der Harzausläufer. Als Gegenpart zu [[Sangerhausen]], das an den südlichen Ausläufern liegt, waren in beiden Orten die Lokomotiven für die Harzquerung der Kanonenbahn stationiert. Das [[Bahnbetriebswerk]] Güsten wurde 1995 geschlossen, auf dem Gelände wurde 2013 auf einer Fläche von ca. 10&amp;amp;nbsp;Hektar ein [[Photovoltaikanlage|Solarkraftwerk]] in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hier wird aus Sonne Strom |Sammelwerk=[[DB Welt]] |Nummer=12 |Jahr=2013 |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Güsten hat sechs Friedhöfe, darunter einen [[Jüdischer Friedhof|jüdischen Friedhof]], sowie einen Friedhof in Osmarsleben, Amesdorf und Warmsdorf. Der jüdische Friedhof liegt am Bahnübergang nach [[Staßfurt#Stadtgliederung|Rathmannsdorf]] und ist der älteste Friedhof des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] der Stadt Güsten, mit angeschlossener [[Jugendfeuerwehr]] und [[Kinderfeuerwehr]] sorgt für den [[Brandschutz]] und die allgemeine Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Samuel Mosbach der Ältere]] (1556–1603), Kanzler des Kurfürstentums Sachsen &lt;br /&gt;
* [[Johann Georg von Lehmann]] (1688–1750), preußischer Generalmajor, Regimentschef und Festungskommandant&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Heinrich Salmuth]] (1752–1825), Arzt und Stadtphysikus in Güsten, Physikus der Grafschaft Warmsdorf&lt;br /&gt;
* [[Arno Philippsthal]] (1887–1933), Arzt, eines der ersten jüdischen Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft in Berlin&lt;br /&gt;
* [[Ehrhardt Hamann]] (1900–unbekannt), nationalsozialistischer Ärztefunktionär&lt;br /&gt;
* [[Walter Munke]] (1906–1942), [[Internationale Brigaden|Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Beyer]] (1909–1952), Bibliothekar, [[SS-Obersturmführer]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst-Otto Reher]] (1936–2016), Verfahrenstechniker, Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Bernd Janowski (Fotograf)|Bernd Janowski]] (1957–2023), Fotograf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zu Güsten ===&lt;br /&gt;
* [[August Carl Alexander von Zanthier]] (1734–1815), hessischer und anhaltischer Hofbeamter und Schriftsteller, Gutsbesitzer in Güsten&lt;br /&gt;
* [[Carl August von Madai]] (1739–1816), Mediziner, Unternehmer und Numismatiker, Erbherr von Güsten&lt;br /&gt;
* [[Julius Kraaz]] (1822–1889), Jurist, Landwirt und Zuckerfabrikant in Güsten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.saale-wipper.de/de/mitgliedsgemeinde-stadt-guesten.html Stadt Güsten bei der Verbandsgemeinde Saale-Wipper]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Joachim Kessler: &amp;#039;&amp;#039;Güsten-Anhalt: Eine Reise durch das Güstener Becken und die Wipperaue.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kirchschlager, Güsten 2001, ISBN 3-934277-03-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Salzlandkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4301297-8|VIAF=234731363}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gusten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Güsten| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1373]]&lt;/div&gt;</summary>
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