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	<title>Güssinger Fehde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T01:58:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCssinger_Fehde&amp;diff=1101834&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kirigroeller: Unmissverständlicher formuliert: Die Habsburger wurden &quot;nur&quot; um Beistand gebeten. Hauptkontrahenten waren der ungarische König und die Herren von Güns.</title>
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		<updated>2025-10-25T16:15:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unmissverständlicher formuliert: Die Habsburger wurden &amp;quot;nur&amp;quot; um Beistand gebeten. Hauptkontrahenten waren der ungarische König und die Herren von Güns.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Güssinger Fehde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden die kriegerischen Auseinandersetzungen deutschwestungarischen Grenzbereich im Jahr 1289 bezeichnet, in denen das  ungarische Königshaus mit dem ihm verbündeten habsburgischen Herzogtümern [[Herzogtum Österreich|Österreich]] und [[Steiermark]] gegen die [[Herren von Güns]] kämpfte. In insgesamt 37 Ortschaften kam es dabei im Lauf des Jahres zu Kampfhandlungen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Die Güssinger“ Ergebnisse der Symposien im Rahmen der „Schlaininger Gespräche“ 1986/1987.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Burgenländisches Landesmuseum Eisenstadt, Eisenstadt 1989, S. 342.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die österreichischen Truppen blieben siegreich und zerstörten im Zuge der Kämpfe zahlreiche Ortschaften, die sich heute vorwiegend im österreichischen [[Burgenland]] befinden. Die eroberten [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaften]] mussten allerdings nach dem Friedensschluss von Hainburg (1291) wieder an die Günser Herren zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Albrecht Erste Habsburg.jpg|mini|hochkant|Die Truppen Herzogs [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht I. von Habsburg]] besiegten in der Güssinger Fehde die [[Herren von Güns]].]]&lt;br /&gt;
Die Herren von Güns hatten sich im westungarischen Bereich eine Machtposition geschaffen, die dem ungarischen König [[Ladislaus IV. (Ungarn)|Ladislaus IV.]] zu bedrohlich wurde. Ladislaus belagerte im Januar und Februar 1284 die im Besitz der Günser befindliche [[Burg Bernstein (Burgenland)|Burg Bernstein]], musste die Belagerung aber erfolglos beenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ungarnkönig bat daraufhin Herzog [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht&amp;amp;nbsp;I. von Habsburg]] um Unterstützung im Kampf gegen die Günser. Albrecht reagierte vorerst ausweichend. Ivan ([[Herren von Güns|Johann I. von Güns]]) hielt dies für eine Schwäche des Habsburgers, fiel in österreichisches Gebiet bei [[Wiener Neustadt]] ein und missachtete dabei auch ein Friedensangebot des österreichischen Herzogs. Nun sah sich Albrecht zum Handeln gezwungen und schickte Truppen unter Hermann von [[Landenberg]] zur Burg nach Bernstein. In der folgenden Schlacht fügte Ivan dem österreichischen Heer eine vernichtende Niederlage zu und nahm zahlreiche Gefangene. Dem Herzog nötigte Ivan einen Vertrag ab, in dem Albrecht den Günsern gegenüber zum Beistand (außer gegen den ungarischen König) verpflichtet wurde. Albrecht nahm diesen Vertrag an um wenigstens die Lösegeldforderungen für die Gefangenen zu verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1287 kam es zu erneuten Kämpfen zwischen den Österreichern und den Herren von Güns. 1289 stellte Albrecht laut der [[Steirische Reimchronik|Steirischen Reimchronik]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{MGH|DtChron|5,1|350}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Ottokar aus der Gaal]] ein 15.000 Mann umfassendes Heer auf um die Günser endgültig niederzuwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Dem Heer Albrechts gehörten neben Kämpfern aus Österreich und der Steiermark auch Leute der Bischöfe von [[Passau]], [[Freising]], [[Bamberg]] und [[Seckau]] an. Seine Truppen führten auch schweres [[Belagerungsgerät]] mit sich. Albrecht stand Ivan von Güns gemeinsam mit seinen Brüdern Heinrich, Nikolaus und Peter (Bischof von [[Erzbistum Veszprém|Veszprém]]) mitsamt deren Gefolgschaft gegenüber. Der Feldzug Albrechts, oftmals auch als Strafexpedition bezeichnet, richtete sich aber nicht nur gegen die Günser, sondern auch gegen ihre Verbündeten wie die [[Mattersdorf-Forchtenstein]]er Grafen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Herzog Albrecht überquerte bei Wiener Neustadt die [[Leitha]] und zog gegen [[Mattersburg]]. Im Zuge der Belagerung von Mattersburg ließ Ivan dem Herzog ein Friedensangebot übermitteln, welches dieser ablehnte. Mattersburg wurde von den Truppen Albrechts eingenommen und am 17. oder 18. Mai 1289 zogen sie weiter nach Süden um die nächsten Festungen zu erobern. Im Verlauf der Kampfhandlungen und Brandschatzungen wurden vier Burgen (darunter [[Burg Eckendorf]]) und unzählige Ortschaften vollkommen zerstört und in die Gewalt des Herzogs gebracht. Burg Bernstein, auf die sich Ivan zurückgezogen hatte, konnte allerdings nicht eingenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Unterbrechung der Kampfhandlungen im Herbst 1289 wandte sich Albrecht schließlich mit seinem Heer gegen den Hauptsitz seiner Gegner, nach [[Kőszeg|Güns]]. Ivan ließ die Lebensmittelvorräte aus der Umgebung in die Burg bringen, um die Belagerer auszuhungern, und es gelang ihm, hundert Schildknechte des Gegners zu töten. Die Bewohner von Güns waren in die Burg geflohen. Albrecht ließ die verlassene Stadt anzünden. Eine Zeit lang konnte die gut befestigte Burg den Belagerern widerstehen. Die Günser wehrten sich mit abgeworfenen Bränden gegen Rammböcke und setzten sogar wild gemachte Bienenschwärme gegen den Feind ein. Am 1.&amp;amp;nbsp;November 1289 aber waren die Günser besiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Sieg Albrechts ==&lt;br /&gt;
[[Datei:III Andras Thuroczy.jpg|mini|hochkant|Nach dem Friedensschluss mit dem ungarischen König [[Andreas III. (Ungarn)|Andreas III.]] mussten die eroberten Herrschaften an die Günser Herren zurückgegeben werden.]]&lt;br /&gt;
1290 wurde [[Andreas III. (Ungarn)|Andreas III.]] Nachfolger von Ladislaus als ungarischer König. Ivan unterstützte Andreas und hatte daher wieder Rückendeckung vom ungarischen König. Andreas fiel in Österreich ein und ging in Verhandlungen mit Herzog Albrecht. Am 26. August 1291 kam es zum Friedensschluss von [[Hainburg an der Donau|Hainburg]], womit die Güssinger Fehde endgültig beendet wurde. Zwei Tage später, am 28. August 1291 in [[Bratislava|Pressburg]] wurde Frieden zwischen Albrecht und dem Königreich Ungarn geschlossen. Die Friedensvereinbarungen beinhalteten unter anderem die Rückgabe der eroberten Herrschaften an die Günser, die Anerkennung der Grenzen vor der [[Okkupation]] und den Verzicht Herzog Albrechts auf die ungarische Königskrone. Weiters wurde im Hainburger Frieden die Zerstörung der an der Fehde beteiligten Burgen vereinbart, was allerdings nur zum Teil umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Burg Neckenmarkt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerald Gänser: &amp;#039;&amp;#039;Die Güssinger Fehde&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;„Die Güssinger“ Ergebnisse der Symposien im Rahmen der „Schlaininger Gespräche“ 1986/1987.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Burgenländisches Landesmuseum Eisenstadt, Eisenstadt 1989, S. 197 ff. &lt;br /&gt;
* [[August Ernst (Historiker)|August Ernst]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Burgenlandes&amp;#039;&amp;#039;, R. Oldenbourg Verlag, München 1991, ISBN 978-3-486-54072-7.&lt;br /&gt;
* Milletich, Forster: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zu einer Literaturgeschichte des Burgenlandes&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Sabine Milletich, Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 2009, ISBN 978-3-205-78308-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.burgenkunde.at/wissenschaft/Historische_Beitraege/Die_Guessinger_Fehde/Die_Guessinger_Fehde.htm |titel=Die Güssinger Fehde |werk=burgenkunde.at |datum= |abruf=2025-03-21 |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gussinger Fehde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Geschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Burgenlandes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1280er]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg (Mittelalter)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kirigroeller</name></author>
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