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	<title>Gürtler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Metallkunst; Ergänze Kategorie:Metallkünstler</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Metallkunst&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Metallkunst (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Metallkunst&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Metallk%C3%BCnstler&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Metallkünstler (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Metallkünstler&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Handwerksberuf Gürtler. Für weitere Bedeutungen siehe [[Gürtler (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Weimar Gürtlerei Vorwerksgasse, DDR Aug 1989 (4457608789).jpg|mini|Gürtlerei in Weimar (1989)]]&lt;br /&gt;
Der traditionelle [[Beruf]] des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gürtlers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;gürten&amp;#039;&amp;#039; „umgürten“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Hrsg. von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 277 (&amp;#039;&amp;#039;Gurt&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist auch heute in [[Deutschland]] nach der [[Handwerk]]sordnung (HwO) noch ein anerkannter [[Berufsausbildung|Ausbildung]]sberuf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.biv.org/ Bundesinnungsverband der Galvaniseure, Graveure und Metallbildner]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heutige Bezeichnung lautet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Metallbildner/in – Gürtler- und Metalldrücktechnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der Beruf gehört in den Bereich der Bearbeitung von [[Eisen]]-, [[Blech]]- und [[Nichteisenmetall]]waren und ist eher kunsthandwerklich ausgerichtet. Die Ausbildung dauert drei Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufsinhalt ==&lt;br /&gt;
Gürtler bearbeiten und verformen [[Metalle]] zur Herstellung von Gebrauchs- und [[Schmuck]]gegenständen. Diese sind typischerweise technische Geräte, [[Möbel]]beschläge, [[Beleuchtung]]skörper wie [[Kronleuchter]] aus Messingblech, Kirchen- und Tafelschmuck, Turm[[bekrönung]]en, [[Geländer]] und [[Tor (Architektur)|Tore]]. Die Werkstücke werden dabei von Hand oder heute auch zunehmend mit speziellen [[Werkzeug]]en und [[Maschine]]n bearbeitet, und zwar spanlos durch Hämmern, [[Drücken (Umformen)|Drücken]] und [[Treiben]], [[Zerspanen|spanend]] durch [[Feilen]], [[Fräsen]] und [[Stoßen]] oder auch mit Gusstechniken. Die fertigen Einzelteile werden zusammengesetzt, meistens mit [[Silberlot]] oder [[Zinn]] verlötet, [[Montage (Produktion)|montiert]] und oberflächenbehandelt, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Galvanik|galvanisiert]] oder mit Klarlack gegen [[Oxidation]] geschützt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df tg 0008567 Ständebuch ^ Beruf ^ Handwerk ^ Kunsthandwerk ^ Schnalle ^ Gürtel ^ Messingschlo.jpg|mini|Der Gürtler]]&lt;br /&gt;
Metalldrücken bezeichnet ein Kalt-Umformverfahren, bei dem runde Hohlkörper aus scheibenförmigen Blech-Zuschnitten (Ronden) hergestellt werden. Dabei wird das Metall rotierend, entweder von Muskelkraft mit Hilfwerkzeugen oder maschinell an eine mitdrehende Form angelegt. Typische Drückteile sind runde Pokale und Lampenschirme. Beispielhafter Kurzfilm dazu unter Weblinks.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=5kZju1Gie0Y Metalldrücken: Vorführung, Kurzfilm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe eines sogenannten [[Ovaldrehen|Ovalwerkes]] können auch ovale Hohlkörper, wie die kupfernen [[Wärmflasche]]n hergestellt werden.&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von Einzelstücken werden meist Formen aus Holz gedrechselt, auf die dann das Blech (wie oben beschrieben) angelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Spezialisierungen der Gürtler- und Metalldrücktechnik sind traditionell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Korpusgürtlerei (Treib- und Aufzieharbeiten)&lt;br /&gt;
* Lüstergürtler&lt;br /&gt;
* Schmuckgürtlerei: in die Metallteile werden [[Schmuckstein|Edelsteine]], [[Perle]]n, [[Muscheln]], [[Korallen]], [[Email]] und [[Glas]] eingearbeitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tätigkeiten überschneiden sich mit verwandten Berufen wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ziselieren|Ziseleur]]&lt;br /&gt;
* [[Goldschläger]]&lt;br /&gt;
* [[Kupferschmied]]&lt;br /&gt;
* [[Silberschmied]]&lt;br /&gt;
* [[Gravur|Graveur]]&lt;br /&gt;
* [[Gelbgießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsstätten ==&lt;br /&gt;
Gürtler arbeiten in den Werkstätten (oder bei Großbetrieben auch Werkhallen) von [[Schmied]]en, [[Schlosserei]]en und spezialisierten Metalldrückereien, bei der [[Reparatur]] und Montage größerer Werkstücke auch auf [[Baustelle]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gürtler waren im 15. und 16. Jahrhundert Hersteller von [[Chatelaine]]s für die Damenwelt.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1329 führten Gürtler in [[Breslau]] den ersten [[Streik]] Deutschlands durch. Sie streikten damals ein Jahr lang.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1953/09/dienstvorschrift-zum-streik &amp;#039;&amp;#039;Dienstvorschrift zum Streik&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]],&amp;#039;&amp;#039; Nr. 9/1953.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gurtler}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerksberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metallkünstler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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