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	<title>Gürath - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T08:29:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCrath&amp;diff=705735&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:8071:59F0:4DA0:CCBF:2FAE:86C9:42B7: Es gibt Bilder die auf die 1920er Jahre datiert sind wo Gürath noch existierte mit der Grube im Hintergrund.</title>
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		<updated>2025-01-12T16:58:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Es gibt Bilder die auf die 1920er Jahre datiert sind wo Gürath noch existierte mit der Grube im Hintergrund.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:TrK59-Grevenbroich C2.jpg|mini|300px|Gürath auf der Tranchotkarte &amp;#039;&amp;#039;Grevenbroich&amp;#039;&amp;#039; von 1807]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gürath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Dorf im Gebiet der heutigen Stadt [[Grevenbroich]]. Der Ort musste um [[1920]] als erstes Dorf dem [[Braunkohlebergbau]] im rheinischen Revier weichen.&lt;br /&gt;
Gürath (ältere Schreibweisen: Judenrode, Gudenrode) war Sitz einer [[Kommende]] der [[Deutschordenskommende Koblenz|Ballei Koblenz]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]]. Das Dorf [[Elsen (Grevenbroich)|Elsen]] wurde [[1263]] von den Ordensbrüdern aus Gürath gekauft. Später verlor Gürath für den Deutschen Orden an Bedeutung und der Sitz der Kommende wurde nach Elsen verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Topographische Aufnahme der Rheinlande|Tranchotkarte]]&amp;#039;&amp;#039; zeigt eine wasserumwehrte Großanlage, die kurz vor dem Abbruch des Hofes, der im Zuge des Braunkohlenabbaus schon 1900 erfolgte, noch von Paul Clemen beschrieben werden konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;eine unregelmäßige viereckige Anlage, die im Laufe der Jahrhunderte vielen Änderungen und Umbauten unterworfen gewesen sein muss; das Wohnhaus ist ein zweistöckiger Bau von fünf Achsen mit geschweiften abgesteppten Giebeln und einem geschieferten Satteldach. Die Eingangstür liegt in der zweiten Achse. An einem der Wirtschaftsgebäude ist das Wappen des Deutschen Ordens mit der Jahreszahl 1782 eingelassen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat nach Paul Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Grevenbroich&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 1897 (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz 3,5), S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Säkularisation umfasste der &amp;#039;&amp;#039;Neurather Hof&amp;#039;&amp;#039; mehr als 113 ha Land, der Hof war also ein sehr bedeutender Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Ortsname ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Judenrode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die mittelalterliche Form des Ortsnamens &amp;#039;&amp;#039;Gürath&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname geht vermutlich auf einen Personennamen zurück (Genitiv von Judo oder ähnlich). Nach [[Hans Georg Kirchhoff|Kirchhoff]] (2006) ist die jüngere Form &amp;#039;&amp;#039;Gürath&amp;#039;&amp;#039; eine hyperkorrekte Ersetzung des J durch ein G, nachdem älteres G im Anlaut [[Dialekt|mundartlich]] zum J verschoben worden war. Man hatte ein solches älteres G im Anlaut wohl auch fälschlicherweise in Judenrode vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Georg Kirchhoff: &amp;#039;&amp;#039;Zum Verhältnis Frimmersdorf-Neurath im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. In: Frimmersdorf im Wandel der Zeit. Hrsg. vom Geschichtsverein für Grevenbroich und Umgebung e. V. Grevenbroich 2005 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Grevenbroich 16), S. 78–89, insbes. S. 88–89.&lt;br /&gt;
* Franz Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Pfarre St. Stephanus Elsen&amp;#039;&amp;#039;. Grevenbroich 1983.&lt;br /&gt;
* Paul Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Grevenbroich&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 1897 (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz 3,5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Grevenbroich}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/5//N |EW=6/31//E |type=city |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Gurath}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Grevenbroich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;/div&gt;</summary>
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