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	<title>Günther Tabor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:08:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCnther_Tabor&amp;diff=2576709&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernhard Diener: + Foto der Grabstätte und Grabort</title>
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		<updated>2025-07-06T12:50:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Foto der Grabstätte und Grabort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günther Tabor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. August]] [[1925]] in [[Langenwang]]; † [[26. Oktober]] [[2002]] in [[Berlin]]) war ein [[österreich]]ischer [[Schauspieler]] und [[Regisseur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Günther Tabor.jpg|alternativtext=|mini|Günther Tabor]]&lt;br /&gt;
Günther Tabor schloss nach seinem Militärdienst als Flieger und anschließender sowjetischer Gefangenschaft ab 1945 parallel zu einem Studium der Philosophie und Psychologie ein Schauspielstudium ab. Er arbeitete erst als Kabarettist und Autor unter anderem für das Wiener Kabarett &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;. Danach wurde er ans [[Volkstheater (Wien)|Volkstheater]] unter [[Paul Barnay]] als Schauspieler und Regie-Assistent engagiert. An dieser Bühne konnte er sich auch in ersten großen Rollen als romantischer jugendlicher Held zeigen. Bald folgten dann z.&amp;amp;nbsp;B. der Tasso in Luzern, der Romeo in Baden-Baden und Richard III in Frankfurt sowie am Wiener [[Theater in der Josefstadt]] u.&amp;amp;nbsp;a. der Wurm, Franz Moor, Antipholus und Zawisch. In Gastspielen war Günther Tabor in Hannover, Nürnberg und Frankfurt als Clavigo, Don Carlos oder Lenin zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erwin Piscator]] verpflichtete ihn 1959 nach [[Grillo-Theater|Essen]], wo er unter Piscators Regie u.&amp;amp;nbsp;a. den Orin in &amp;#039;&amp;#039;Trauer muß Elektra tragen&amp;#039;&amp;#039; und 1960 unter der Regie von [[Jean-Louis Barrault]] den Christoph Columbus spielte. Mit Piscator wechselte Tabor nach Berlin und gab 1963 in der Uraufführung von Rolf Hochhuths &amp;#039;&amp;#039;[[Der Stellvertreter]]&amp;#039;&amp;#039;  den Pater Ricardo, ferner anlässlich der Eröffnung des [[Haus der Berliner Festspiele|neuen Hauses]] der [[Freie Volksbühne Berlin|Freien Volksbühne]] (im damaligen West-Berlin) den Saint Just. Neben seiner Schauspieltätigkeit arbeitete Tabor schon früh auch als Regisseur. Er inszenierte von Shakespeare und Goethe über Brecht, Horvath, Nestroy, Schnitzler u.&amp;amp;nbsp;a. bis zu Gegenwartsautoren mehr als hundert Stücke im In- und Ausland, von denen er viele auch bearbeitete. Von 1980 bis 1985 übernahm er die Schauspieldirektion der Kieler Bühnen und bewies dort durch seine Inszenierung von Hochhuths &amp;#039;&amp;#039;Stellvertreter&amp;#039;&amp;#039; die ungebrochene Aktualität dieses Stückes; er nahm sich auch der Uraufführung von Hochhuths &amp;#039;&amp;#039;[[Judith (Hochhuth)|Judith]]&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
Neben der Mitwirkung an vielen Hörspielproduktionen war Günther Tabor auch in etlichen Fernsehproduktionen zu sehen, beispielsweise im [[Edgar Wallace|Edgar-Wallace]]-Krimi &amp;#039;&amp;#039;[[Der Mann mit dem Glasauge]]&amp;#039;&amp;#039;, in der Komödie &amp;#039;&amp;#039;Car-napping&amp;#039;&amp;#039; oder im [[Straßenfeger]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gentlemen bitten zur Kasse]]&amp;#039;&amp;#039; sowie in TV-Serien wie &amp;#039;&amp;#039;[[Liebling Kreuzberg]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Derrick]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Der Alte]]&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
Zuletzt trat er 1995 im [[Renaissance-Theater (Berlin)|Berliner Renaissance-Theater]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tabor war mit der Schauspielerin [[Christine Prober]] verheiratet. Das Paar hat drei Söhne. Seine Grabstätte befindet sich auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Günther Tabor.jpg|mini|hochkant=0.6|Grabstätte auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]]]]&lt;br /&gt;
* 1949: Vom Mädchen zur Frau&lt;br /&gt;
* 1950: [[Großstadtnacht (1950)|Großstadtnacht]]&lt;br /&gt;
* 1966: [[Hafenpolizei (Fernsehserie)|Hafenpolizei]] – Taschendiebe&lt;br /&gt;
* 1966: [[Die Gentlemen bitten zur Kasse]]&lt;br /&gt;
* 1969: [[Der Mann mit dem Glasauge]]&lt;br /&gt;
* 1969: Der spanische Bürgerkrieg&lt;br /&gt;
* 1971: Die sich Christen nennen&lt;br /&gt;
* 1977: [[Der Alte]] – Verena und Annabella (Serie)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Car-napping – bestellt – geklaut – geliefert]]&lt;br /&gt;
* 1981: Es geht seinen Gang oder Mühen in unserer Ebene&lt;br /&gt;
* 1983: Das Wagnis des Arnold Janssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1956: Rembrandt, zwei Teile; Regie: [[Otto Kurth]], mit [[Alfred Schieske]], [[Elfriede Rückert]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1956: Macht; Regie: [[Kurt Meister]], mit [[Hilde Weissner]], [[Hans Quest]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1956: Götter; Regie: Kurt Meister, mit Hilde Weissner, Hans Quest, WDR.&lt;br /&gt;
* 1957: Die Stunde des Lorenzo da Ponte; Regie: [[Walther Harth]], mit [[Gerd Keller]], [[Wilhelm Kürten (Schauspieler)|Wilhelm Kürten]], HR.&lt;br /&gt;
* 1958: Der Major von Köpenick; Regie: [[Friedhelm Ortmann]], mit [[Elfriede Irrall]], [[Werner Kreindl]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1959: Das Haus auf dem Hügel; Regie: [[Edward Rothe]], mit Franz Felix, [[Gusti Wolf]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1959: Kleiner Bahnhof im Nebel; Regie: Otto Kurth, mit Wera Petersohn, [[Karl Meixner (Schauspieler, 1903)|Karl Meixner]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1960: Die Brüder aus Mazedonien; Regie: Otto Kurth, mit [[Harry Grüneke]], [[Lis Verhoeven]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1960: Der Prozeß; Regie: Friedhelm Ortmann, mit [[Charles Wirths]], [[Klaus Höhne]], SDR.&lt;br /&gt;
* 1960: Charles de Foucauld: Mönch in der Wüste; Regie: [[Gert Westphal]], mit [[Wolfgang Wahl]], [[Edwin Dorner]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1960: Mensch aus Staub und Asche; Regie: Friedhelm Ortmann, mit [[Gertrud Kückelmann]], [[Elisabeth Opitz]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1960: Novalis; Regie: Friedhelm Ortmann, mit [[Gustl Halenke]], [[Friedrich W. Bauschulte]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1961: Die Orestie; Regie: Friedhelm Ortmann, mit [[Gustl Halenke]], [[Brigitte Horney]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1961: Franz von Assisi. Der Spielmann; Regie: Otto Kurth, mit [[Walter Richter]], [[Bernhard Minetti]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1961: Eine neue Welt; Regie: [[Horst Loebe]], mit [[Brigitte Bergen]], [[Kurt Lieck]], RB.&lt;br /&gt;
* 1961: Das Verhör; Regie: Hans Quest, mit [[Gisela Mattishent]], [[Ida Ehre]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1962: Die Kartothek; Regie: Horst Loebe, mit [[Ehmi Bessel]], [[Werner Hinz]], RB.&lt;br /&gt;
* 1962: Julius Cäsar (als Marc Anton); Regie: Friedhelm Ortmann, mit [[Willy Birgel]], [[Thomas Holtzmann]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1963: Der Stellvertreter; Regie: [[Erwin Piscator]], mit [[Maria Becker]], [[Dieter Borsche]], HR.&lt;br /&gt;
* 1963: Gelassen stieg die Nacht an Land; Regie: [[Heinz Wilhelm Schwarz]], mit Volker Lechtenbrink, [[Max Noack]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1964: Jeanette – Reportage einer Liebe; Regie: Heinz Wilhelm Schwarz, mit Gertrud Kückelmann, [[Erla Prollius]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1964: Das unsichtbare Gepäck; Regie: Heinz Wilhelm Schwarz, mit Otto Rouvel, Elfriede Rückert, WDR.&lt;br /&gt;
* 1965: Jemand hat geklingelt; Regie: Friedhelm Ortmann, mit [[Hanns Ernst Jäger]], [[Ernst Wilhelm Borchert|Wilhelm Borchert]], RIAS.&lt;br /&gt;
* 1966: Die Befristeten; Regie: [[Raoul Wolfgang Schnell]], mit [[Hans Caninenberg]], [[Paul Hoffmann (Schauspieler)|Paul Hoffmann]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1966: Im Labyrinth der Treue; Regie: [[Otto Düben]], mit [[Gisela May]], [[Volker Lechtenbrink]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1967: Papiervögelchen; Regie: [[Curt Goetz-Pflug]], mit [[Ruth Hausmeister]], [[Mathias Einert]], SFB.&lt;br /&gt;
* 1968: Renz oder Eine Männerwelt; Regie: [[Friedhelm von Petersson]], mit [[Norbert Langer (Synchronsprecher)|Norbert Langer]], [[Wolfgang Spier]], SFB.&lt;br /&gt;
* 1968: Noch 2 Aquarelle bis zum Ersten; Regie: [[Ulrich Lauterbach]], mit [[P. Walter Jacob]], [[Rita Mosch]], SR.&lt;br /&gt;
* 1970: Gernot T.; Regie: Friedhelm Ortmann, mit [[Norbert Kappen]], [[Marion Schweizer]], WDR.&lt;br /&gt;
* 1988: Das Ende der Träume; Regie: [[Bärbel Jarchow-Frey]], mit [[Holger Madin]], [[Max Volkert Martens]], RIAS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Who’s Who in the Arts and Literature&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Applied Arts and Music&amp;#039;&amp;#039;, Karl Strute und Theodor Doelken (Hrsgg.), 3. Auflage, Zürich: red series 1983, S. 663.&lt;br /&gt;
* [[Herbert A. Frenzel]], [[Hans Joachim Moser]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 1956, {{DNB|010075518}}, S. 734.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0846037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117195707|LCCN=no2018175350|VIAF=72165051}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tabor, Gunther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tabor, Günther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schauspieler und Regisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. August 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Langenwang]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Oktober 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Diener</name></author>
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