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	<title>Günther Stapenhorst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:06:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCnther_Stapenhorst&amp;diff=656835&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KlausHeide: Schreibweise ohne esszett... mit AWB</title>
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		<updated>2026-04-30T13:46:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schreibweise ohne esszett... mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günther Gustav Stapenhorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1883]] in [[Guebwiller|Gebweiler]], [[Elsass]]; † [[2. Februar]] [[1976]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Offizier und [[Filmproduzent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Günther Stapenhorst wurde als Sohn des [[Oberlehrer]]s und [[Gymnasialprofessor]]s Arnold Hermann Stapenhorst und dessen Frau Hulda Ida Agnes Mathilde, geb. Fink, in Gebweiler im Elsass (heute: Guebwiller, [[Frankreich]]) geboren. Sein Bruder war der [[Verwaltungsjurist]] [[Ulrich Stapenhorst]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/12735?zeiger=1|abruf=2025-11-29|titel=Stapenhorst, Ernst Ulrich*, Hessische Biografie, LAGIS}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stapenhorst besuchte nach dem Gymnasium die [[Marineakademie]] und trat 1900 in die kaiserliche [[Marine]] ein. 1916 nahm er an der [[Skagerrakschlacht]] teil, 1917 wurde er dem Generalstab der Marine zugeteilt. Bei Kriegsende war er [[Korvettenkapitän]] und musste sich nach der [[Demobilisierung]] eine neue Existenz aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde er Bankangestellter, dann Exportkaufmann. Von 1921 bis 1924 war er Mitgründer und Gesellschafter der Hamburger Exportfirma Louis Pagenstecher &amp;amp; Co.&amp;lt;ref&amp;gt;Einträge im Hamburger Handelsregister am 2. Juni 1921 und 24. März 1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Export und Verleih von Filmen kam er in Kontakt mit der Filmbranche, in der er ab 1924 tätig war. 1925 wurde Stapenhorst Geschäftsführer beim Merkur Film-Verleih in München, der in die Vulkan Filmverleih GmbH umbenannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Einträge im Münchener Handelsregister am 14. und 16. Oktober 1925&amp;lt;/ref&amp;gt; 1926 wurde der Firmensitz nach [[Berlin]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Berliner Handelsregister HRB Nr. 39176&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort arbeitete er mit [[Arthur Ziehm]] zusammen, bis dessen Firma durch das Verbot des Films &amp;quot;Unter Ausschluß der Öffentlichkeit&amp;quot; Konkurs anmelden musste. 1928 trat er als [[Filmproduktionsleitung|Produktionsleiter]] bei der [[UFA]] ein. Unter seiner Leitung entstanden zahlreiche Produktionen, darunter die erste [[Erich Kästner|Erich-Kästner]]-Adaption &amp;#039;&amp;#039;[[Emil und die Detektive (1931)|Emil und die Detektive]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die deutsche Filmindustrie immer mehr unter staatliche Kontrolle geriet, führte dies 1935 zu seiner Emigration nach England. Dort war er für [[Alexander Korda]] als Produktionsleiter der [[Gaumont|Gaumont British]] und der London Film tätig. Bei Kriegsbeginn ließ er sich in der Schweiz nieder. Für die kleine Elite-Film in [[Zürich]] produzierte er den Film &amp;#039;&amp;#039;Verena Stadler&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=kif-002:1940:6#346 |titel=Gespräch mit G. von Stapenhorst über &amp;quot;Verena Stadler&amp;quot; |werk= |hrsg=Schweizer Film = Film Suisse: offizielles Organ der Schweiz |datum= |abruf=2020-06-14 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der [[Gloriafilm]] am 19. November 1940 stellte er vier weitere Filme in der Schweiz her. Stapenhorst unterhielt weiterhin Kontakte zu Deutschland und bewarb sich 1941, 1942 und 1943 um einen Direktionsposten bei der UFA, was aber mit dem Hinweis auf seine Zusammenarbeit mit jüdischen Schauspielern abgelehnt wurde. In der Schweiz geriet er zunehmend unter Spionageverdacht. Im Frühjahr 1942 wurde ihm verboten, den Außenaufnahmen zu seinem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Steibruch]]&amp;#039;&amp;#039; beizuwohnen. Nach finanziellen Verlusten trat er am 16. Juli 1943 aus dem Verwaltungsrat der Gloriafilm zurück, blieb aber bis Kriegsende in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 kehrte er nach Deutschland zurück und gründete 1949 in München die [[Liste deutscher Filmproduktionsgesellschaften#Gründungen 1946–1990|Carlton-Film GmbH]]. „Stapi“, wie er von seinen Freunden genannt wurde, produzierte in den fünfziger Jahren zahlreiche [[Unterhaltungsfilm]]e, darunter drei Filme nach den Romanen Erich Kästners (&amp;#039;&amp;#039;[[Das doppelte Lottchen (1950)|Das doppelte Lottchen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Das fliegende Klassenzimmer (1954)|Das fliegende Klassenzimmer]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die verschwundene Miniatur]])&amp;#039;&amp;#039;, für die Kästner die Drehbücher schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baron von Stapenhorst war seit 1911 mit Charlotte Gräfin von Brockdorff verheiratet. Von 1950 bis zu seinem Tod war die Schauspielerin Margot Rupp, die mit [[Willem Holsboer]] verheiratet war, seine Lebenspartnerin. 1962 überließ er die Leitung der Firma seinem Sohn [[Klaus Stapenhorst]]. Sein anderer Sohn Fritz wurde [[Filmeditor]] und [[Regisseur]], seine Tochter Lore [[Drehbuchautorin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Stapenhorst ruht auf dem [[Friedhof Riem]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
=== Produktionsleitung ===&lt;br /&gt;
{|width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center|&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1925: Ich hatt&amp;#039; einen Kameraden&lt;br /&gt;
* 1926: [[Kreuzzug des Weibes]]&lt;br /&gt;
* 1928: Der Tanzstudent&lt;br /&gt;
* 1928: [[Die Yacht der sieben Sünden]]&lt;br /&gt;
* 1928: [[Die blaue Maus (1928)|Die blaue Maus]]&lt;br /&gt;
* 1928: [[Ihr dunkler Punkt]]&lt;br /&gt;
* 1929: [[Adieu, Mascotte]]&lt;br /&gt;
* 1929: [[Der Sträfling aus Stambul]]&lt;br /&gt;
* 1929: [[Wenn Du einmal Dein Herz verschenkst]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Der unsterbliche Lump (1930)|Der unsterbliche Lump]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Hokuspokus (1930)|Hokuspokus]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Ein Burschenlied aus Heidelberg]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Das Flötenkonzert von Sans-souci]]&lt;br /&gt;
* 1931: [[Der kleine Seitensprung]]&lt;br /&gt;
* 1931: [[Emil und die Detektive (1931)|Emil und die Detektive]]&lt;br /&gt;
* 1931: [[Ronny (Film)|Ronny]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Zwei Herzen und ein Schlag]]&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50% valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1932: [[Mensch ohne Namen]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Das schöne Abenteuer (1932)|Das schöne Abenteuer]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Wie sag’ ich’s meinem Mann?]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Morgenrot (Film)|Morgenrot]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Saison in Kairo]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Kind, ich freu’ mich auf Dein Kommen]] &lt;br /&gt;
* 1933: [[Walzerkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Flüchtlinge (Film)|Flüchtlinge]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Des jungen Dessauers große Liebe]]&lt;br /&gt;
* 1934: [[Die Töchter ihrer Exzellenz]]&lt;br /&gt;
* 1934: [[Der junge Baron Neuhaus]]&lt;br /&gt;
* 1934: [[Prinzessin Turandot (1934)|Prinzessin Turandot]]&lt;br /&gt;
* 1935: [[Barcarole (1935)|Barcarole]]&lt;br /&gt;
* 1935: [[Amphitryon – Aus den Wolken kommt das Glück]]&lt;br /&gt;
* 1937: The Great Barrier&lt;br /&gt;
* 1937: Paradise for Two&lt;br /&gt;
* 1940: Verena Stadler&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktion ===&lt;br /&gt;
{|width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center|&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1941: Emil, me mues halt rede mitenand!&lt;br /&gt;
* 1942: Menschen, die vorüberziehen...&lt;br /&gt;
* 1942: [[Steibruch|Gottesmühlen]] &amp;#039;&amp;#039;(Steibruch)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1943: Das Leben beginnt &amp;#039;&amp;#039;(Matura-Reise)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1950: [[So sind die Frauen]]&lt;br /&gt;
* 1950: [[Das doppelte Lottchen (1950)|Das doppelte Lottchen]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Das weiße Abenteuer]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Die Försterchristel (1952)|Die Försterchristel]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Alraune (1952)|Alraune]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Im weißen Rößl (1952)|Im weißen Rößl]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Einmal keine Sorgen haben]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Der letzte Walzer (1953)|Der letzte Walzer]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Die vertagte Hochzeitsnacht]] &lt;br /&gt;
* 1953: [[Der unsterbliche Lump (1953)|Der unsterbliche Lump]]&lt;br /&gt;
* 1954: Meines Vaters Pferde (2 Teile)&lt;br /&gt;
* 1954: [[Dieses Lied bleibt bei dir]]&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50% valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1954: [[Das fliegende Klassenzimmer (1954)|Das fliegende Klassenzimmer]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Die verschwundene Miniatur (1954)|Die verschwundene Miniatur]]&lt;br /&gt;
* 1955: Solang’ es hübsche Mädchen gibt&lt;br /&gt;
* 1955: [[Königswalzer (1955)|Königswalzer]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Rosen für Bettina]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Manöverball]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Der Bettelstudent (1956)|Der Bettelstudent]]&lt;br /&gt;
* 1958: Ich war ihm hörig&lt;br /&gt;
* 1958: [[Der Sündenbock von Spatzenhausen]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Unruhige Nacht (1958)|Unruhige Nacht]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Gräfin Mariza (1958)|Gräfin Mariza]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Paprika (1959)|Paprika]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Bei der blonden Kathrein (1959)|Bei der blonden Kathrein]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Im weissen Rössl (1960)|Im weissen Rössl]]&lt;br /&gt;
* 1962: [[Die Försterchristel (1962)|Die Försterchristel]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1951: [[Filmband in Gold]] (Produktion) für &amp;#039;&amp;#039;Das doppelte Lottchen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1958: Verdienstkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1971: Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|38b028b08f3942358bf9a770abcd5db8}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0822876}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117212717|LCCN=n2007064840|VIAF=262008342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stapenhorst, Gunther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Elsass)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stummfilm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korvettenkapitän (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stapenhorst, Günther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stapenhorst, Günther Gustav (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmproduzent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Guebwiller|Gebweiler]], [[Elsass]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KlausHeide</name></author>
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