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	<title>Günther Schifter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T00:54:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCnther_Schifter&amp;diff=621722&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2024-09-14T10:28:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günther „Howdy“ Schifter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Dezember]] [[1923]] in [[Wien]]; † [[11. August]] [[2008]] in [[Salzburg]]) war ein in Wien lebender [[österreich]]ischer [[Journalist]], [[Schauspieler]] und Radio- und Fernseh[[moderator (Beruf)|moderator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Schifter entstammt einem bürgerlichen Elternhaus. Bis zur Auflösung 1938 war er Schüler des [[Kollegium Kalksburg|Jesuitenkollegs Kalksburg]], wo er bereits 1930 mit dem Jazz in Berührung kam. In seiner Zeit am Gymnasium erlernte er das Trompetenspiel und versuchte sich auch als [[Jazztrompete]]r. 1942 legte er die [[Matura]] an einem Wiener Gymnasium ab. Im selben Jahr erfolgte die Einberufung zur [[Wehrmacht]], wo er aber schon nach vier Monaten wegen simulierter Kreislaufprobleme entlassen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Christoph Weberhofer &amp;quot;Die Präsenz des Jazz im ORF&amp;quot;. Diplomarbeit. Kunstuniversität Graz. 2019, S. 141–143&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend verrichtete er bei der [[Eduard Schrack|Firma Schrack]] einen Arbeitsdienst, wo er u.&amp;amp;nbsp;a. Radioapparate justierte. Dabei konnte er [[Feindsender]] ([[British Broadcasting Corporation|BBC]] und auch amerikanische hören). Im Dezember 1944 wurde er von der [[Gestapo]] mit 50 Anderen auf einer illegalen Tanzveranstaltung in einer Tanzschule in Hietzing verhaftet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://oe1.orf.at/player/20231223/743377/1703318702000 |titel=ORF-Radiothek |abruf=2023-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und als Gruppe fast geschlossen ins [[Arbeitserziehungslager]] (AEL) Oberlanzendorf verbracht. Im April 1945 gelang Schifter die Flucht nach Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 begann Schifter ein Studium an der [[Wirtschaftsuniversität Wien#Von der „Welthandel“ zur Wirtschaftsuniversität (1945–1975)|Hochschule für Welthandel in Wien]] und hielt im Kosmos-Kino, damals im [[Geschichte Wiens#Vier-Sektoren-Stadt|amerikanisch besetzten Sektor]], Vorträge über amerikanische (Jazz-)Musik.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu die Ankündigungen:&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|wku|6|05|1950|2|Veranstaltungen des Information Center im Kosmos-Kino}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|wku|13|05|1950|2|Veranstaltungen des US-lnformation Center im Kosmos-Kino}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|wku|2|09|1950|4|Information-Center-Vorträge nächste Woche im Kosmos-Kino}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|wku|30|09|1950|4|Veranstaltungen der nächsten Woche im Kosmos-Theater}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|wku|7|10|1950|4|Veranstaltungen der nächsten Woche im Kosmos-Theater}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|wku|21|10|1950|4|Veranstaltungen der nächsten Woche im Kosmos-Theater}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|wku|11|12|1950|4|Die Veranstaltungen dieser Woche im Kosmos-Theater}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben gab er Deutsch-Kurse, bei denen er Stuart Green, den Leiter des Senders [[Rot-Weiß-Rot (Sender)|Rot-Weiß-Rot]], kennenlernte. Green engagierte ihn ab Jänner 1949 für Sendungen; bis 1953 war er auch als Nachrichtensprecher eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Österreichischer Rundfunk|Österreichischen Rundfunk]] wurde Schifter durch Jazz- und [[Country]]musik-Sendungen (&amp;#039;&amp;#039;Western Saloon&amp;#039;&amp;#039;) sowie Sendungen über die Geschichte der Unterhaltungsmusik in Österreich zur Radiolegende. Im Jänner 1968 übernahm er von Günther Poidinger die Radiosendung &amp;#039;&amp;#039;Music Hall&amp;#039;&amp;#039;, die er mit wechselndem Namen (&amp;#039;&amp;#039;Günther Schifter Schellacks&amp;#039;&amp;#039;) zuerst auf [[Ö3]] und ab 1984 auf [[Radio Niederösterreich]] in 1491 Ausgaben präsentierte. Mit seiner einprägsamen Stimme und seinem „Geschichtsunterricht“ – er lieferte zu jedem Entstehungsjahr der gespielten Titel eine launige Geschichte und erzählte vom Tagesgeschehen jener Zeit – war „Howdy“ beim Publikum sehr beliebt. Seinen Spitznamen „Howdy“ verdankte er den Begrüßungsworten zu seinen Sendungen: „Howdy, friends and neighbours“. 1999 wurde seine Sendung &amp;#039;&amp;#039;Schellacks&amp;#039;&amp;#039; auf Betreiben der damaligen Intendantin von Radio Niederösterreich eingestellt. Anschließend moderierte er die Sendung &amp;#039;&amp;#039;Schellack Souvenirs&amp;#039;&amp;#039; im [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunk]] bis zur Beendigung seiner Tätigkeit im Jahr 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fernsehen (FS2) gestaltete Schifter 1975/76 ebenfalls Folgen des &amp;#039;&amp;#039;Western Saloon&amp;#039;&amp;#039;, 1978/79 &amp;#039;&amp;#039;Schellacksendungen&amp;#039;&amp;#039; und ab 1981 die Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;Jazz am Samstag&amp;#039;&amp;#039;. Gelegentlich war er hier auch als Schauspieler zu sehen: 1979 als Taxler in der Folge &amp;#039;&amp;#039;[[Kottan ermittelt#5: Drohbriefe|Drohbriefe]]&amp;#039;&amp;#039; der Kriminalserie &amp;#039;&amp;#039;Kottan ermittelt&amp;#039;&amp;#039;, 1980 gemeinsam mit [[Chris Lohner]], [[Eddi Arent]], [[Felix Dvorak]] und [[Ilona Gusenbauer]] in der &amp;#039;&amp;#039;The Crazy Horror Show&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Privat besaß Schifter mit mehr als 30.000 Aufnahmen eine der größten Schellack- und Schallplattensammlungen mit dem Schwerpunkt Jazz und Swing, deren Grundstein das Geschenk einer Schellackplatte seiner Eltern zu seinem fünften Geburtstag war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. August 2008 starb Schifter nach schwerer Krankheit im Landeskrankenhaus in Salzburg und wurde am 28. August am [[Wiener Zentralfriedhof]] beigesetzt (Gruppe 79, Reihe 41, Nummer 9),&amp;lt;ref&amp;gt; {{Verstorbenensuche Wien |Name= Günther Schifter|Friedhof= Zentralfriedhof|Jahr=2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 erfolgte die Inobhutnahme durch die Stadt Wien als [[Gewidmete Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmetes Grab]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schifter war ab 1975 Mitglied der [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Libertas&amp;#039;&amp;#039; und 1976 Gründungsmitglied der Loge &amp;#039;&amp;#039;Zur Bruderkette&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783854097068|Seiten=216.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 50 aktiven Dienstjahren (1949 bis 1999) im Rundfunkdienst war Schifter nicht nur ein Pionier des Radios, sondern auch der überhaupt längstdienende Jazzsendungs-Präsentator im österreichischen Rundfunk. Er war für die Sender Ö1, Ö2 und Ö3 tätig. Seine Sendungen kamen mit wenig Schnitten aus und konnten beinahe 1:1 übernommen werden. Die Behauptung, seine Lacher wären nachträglich hineingeschnitten worden, trifft nicht zu. Zum Ende seiner Karriere nahm er keine Platten, sondern Tonbandkassetten mit, da die Platten zu wertvoll für den Transport gewesen worden waren, wie Kurt Pascha, der 35 Jahre technischer Leiter von &amp;#039;&amp;#039;Schifters Schellacks&amp;#039;&amp;#039; war, berichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marcus Weberhofer |Titel=Die Präsenz des Jazz im ORF, Diplomarbeit |Verlag=Kunstuniversität Graz |Ort=Graz |Datum=2019}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 wurde in Wien-[[Floridsdorf]] (21. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Schiftergasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Schiftergasse|Schiftergasse}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Österreichische Mediathek]], der Schifter seine Sammlung bereits zu Lebzeiten übergab, würdigt ihn und sein Schaffen in einer eigenen [[#GS|Onlineausstellung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave Schifter Günther.jpg|mini|hochkant=0.80|Grabstätte von Günter Schifter]]&lt;br /&gt;
(Zitiert nach Gerhard Pohls „Howdy, Mr. Schellack“ vom 4. März 2005)&lt;br /&gt;
* „Ich gab damals neben meinem Studium an der Hochschule für Welthandel an der Berlitz School Deutschstunden für Ausländer. Unter meinen Schülern war auch Stuart Green, der amerikanische Leiter des [[Rot-Weiß-Rot (Sender)|Senders Rot-Weiß-Rot]]. Eines Tages fragte er mich, ob ich nicht eine Sendung machen wollte. He, he, he. So kam ich zum Radio!“&lt;br /&gt;
* „Vor Pensionistenvereinen tret’ ich noch mit meinen Schellacks auf. Die haben dort allerdings kein Geld. Da mach ich’s halt gratis. He, he, he!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audio-CD ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Howdy&amp;#039;&amp;#039; (Various Jazz und Anekdoten, Günther Schifter, 2001)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OeML|Schifter_Guenther|Schifter, Günther („Howdy“)|RW}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Günther Schifter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Anker|GS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=2yym7jtJvMk&amp;amp;t=337s].&amp;#039;&amp;#039; – Ö1-„Hörbild“ über das Leben und das Wirken Günther Schifters.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.mediathek.at/schifter/ Howdy! Günther Schifter]&amp;#039;&amp;#039; – Eine Onlineausstellung der Österreichischen Mediathek. (Mitschnitte, Ausschnitte und Raritäten aus seiner Jazz- und Swing-Schellacksammlung und seinen Sendungen)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://city-magazin.at/storysundevents/szeneundleute/wwa.html | wayback=20071109082810 | text=&amp;#039;&amp;#039;Bericht und Interview&amp;#039;&amp;#039; auf city-magazin.at}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://wien.orf.at/stories/299439/|wayback=20120210032007|text=&amp;#039;&amp;#039;Radiolegende Günther Schifter gestorben.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.wien.gv.at/presse/2003/12/06/radiolegende-guenther-schifter-feiert-seinen-80-geburtstag Radiolegende Günther Schifter feiert seinen 80. Geburtstag].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rathauskorrespondenz&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Dezember 2003. (Mit Foto – zusammen mit [[Leon Askin]]; abgerufen am 1. Juni 2022)&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2577339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1043035966|VIAF=305407222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schifter, Gunther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehmoderator (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ö3-Moderator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ö1-Moderator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (ORF)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schifter, Günther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schifter, Günther Howdy&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Journalist, Schauspieler und Radio- und Fernsehmoderator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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