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	<title>Günther Radusch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:19:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCnther_Radusch&amp;diff=2530418&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;René Thiemann: Linkfix.</title>
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		<updated>2025-12-13T19:10:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günther Radusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. November]] [[1912]] in [[Świecie|Schwetz]], [[Preußen|Westpreußen]]; † [[29. Juli]] [[1988]] in [[Nordstrand (Gemeinde)|Nordstrand]]) war ein deutscher [[Offizier]], zuletzt [[Oberst]] der [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]] der [[Bundeswehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärbiografie ==&lt;br /&gt;
Raduschs Vater war [[Rektor]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Brütting]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der deutschen Fluggeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Drei Brunnen Verlag Stuttgart 1979, Band 3, S. 484.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er legte im Jahr 1931 das [[Abitur]] ab und ging anschließend zur [[Deutsche Verkehrsfliegerschule|Deutschen Verkehrsfliegerschule]] (DVS) nach [[Flugplatz Schleißheim|Schleißheim]]. 1932 erhielt er, unter Umgehung des [[Versailler Vertrag]]s, eine [[Geheime Fliegerschule und Erprobungsstätte der Reichswehr|geheime Flugzeugführerausbildung]] in [[Lipezk]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 484&amp;quot;&amp;gt;Brütting S. 484.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach deren Beendigung kehrte Radusch nach Deutschland zurück und wurde dem [[4. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|4. Infanterie-Regiment]] der [[Reichswehr]] zugewiesen, um dort seine infanteristische [[Grundausbildung]] zu erhalten. Anschließend besuchte er in [[Dresden]] die [[Infanterieschule der Reichswehr|Infanterieschule]], die er im Oktober 1934, mittlerweile im Rang eines [[Leutnant]]s, abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach fungierte Radusch in der bereits 1935 enttarnten [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] bis Sommer 1936 als Jagdlehrer an der Jagdfliegerschule in Schleißheim. Von September 1936 bis Mai 1937 war Raduschs bei der [[Legion Condor]] im Rang eines [[Oberleutnant]]s eingesetzt. Auf der Seite der rechtsgerichteten Putschisten unter General [[Francisco Franco]] beteiligte er sich am [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]]. Er war hier als stellvertretender Staffelkapitän der [[Jagdgruppe 88#Versuchsjagdstaffel 88|Versuchsjagdstaffel 88]] im Einsatz und flog ein Exemplar des Jagdflugzeug vom Typ [[Heinkel He 112|He 112]]. Daneben hatte er auch Einsätze auf der [[Messerschmitt Bf 109]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 485&amp;quot;&amp;gt;Brütting S. 485.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Laureau: &amp;#039;&amp;#039;Condor: The Luftwaffe in Spain, 1936–39.&amp;#039;&amp;#039; Stackpole 2010, S. 347., 376.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1937 kehrte Radusch mit einem erzielten Luftsieg nach Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juni 1937 bis Mai 1939 war Radusch am Aufbau der Nachtjagdwaffe beteiligt. Hier führte er als Staffelkapitän eine Zerstörerlehrgruppe in [[Barth]], die im Tagjagdeinsatz [[Messerschmitt Bf 110]] und in der Nachtjagd mit Maschinen vom Typ [[Arado Ar 68|Ar 68]] experimentierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 485&amp;quot; /&amp;gt; Im Mai 1939 wurde Radusch in das [[Reichsluftfahrtministerium]] abkommandiert, wo er, im Rang eines [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]], als Referent &amp;#039;&amp;#039;Zerstörer und Nachtjagd&amp;#039;&amp;#039; bei der dortigen &amp;#039;&amp;#039;Inspektion der Jagdflieger&amp;#039;&amp;#039; diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung des [[Westfeldzug]]es wurde Radusch zum Staffelkapitän der 2. Staffel des [[Zerstörergeschwader 1|Zerstörergeschwaders 1]] ernannt. Die I. Gruppe, in die auch Raduschs Staffel involviert war, wurde ab Juli 1940 in [[Düsseldorf]] auf [[Nachtjagd]] umgerüstet. Die Gruppe ging noch im selben Monat im [[Nachtjagdgeschwader 1]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 485&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Tessin]]: &amp;#039;&amp;#039;Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;, Band 14, Fliegende Verbände, Biblio-Verlag 1998, ISBN 978-3-7648-1111-2, S. 327.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;NJG 1&amp;#039;&amp;#039; flog anschließend Luftabwehreinsätze in den [[Niederlande]]n und am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]]. Als [[Gruppenkommandeur]] der &amp;#039;&amp;#039;I./NJG 1&amp;#039;&amp;#039; fungierte Radusch als Schulungsleiter weiterer Nachtjagdverbände in [[Vechta]] und [[Schleswig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 485&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1943 wurde Radusch mit der Führung des [[Nachtjagdgeschwader 5|Nachtjagdgeschwaders 5]] beauftragt, das sich in [[Flugplatz Döberitz|Döberitz]] in der Aufstellung befand. Taktisch unterstellt war das Geschwader dabei der [[4. Jagddivision]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dierich&amp;quot;&amp;gt;zu Ausrüstung, den Standorten und Einsatzgebieten auch der im Weiteren genannten Einheiten s. Wolfgang Dierich: &amp;#039;&amp;#039;Die Verbände der Luftwaffe 1935–1945&amp;#039;&amp;#039; – Gliederung und Kurzchroniken, Motorbuch-Verlag Stuttgart 1976, S. 64f., 67f., 70, 79; Radusch wird im Buch nicht erwähnt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 13. Februar 1943 wurde Radusch das [[Deutsches Kreuz|Deutsche Kreuz]] in Gold verliehen und am 29. August 1943 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Inhaber des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes 1939 von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündeter Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchives.&amp;#039;&amp;#039; Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, S. 610&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Februar 1944 wurde Radusch, mittlerweile zum [[Oberstleutnant]] befördert, Nachfolger des am 21. Januar 1944 gefallenen [[Heinrich Prinz zu Sayn-Wittgenstein]] als [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] des [[Nachtjagdgeschwader 2|Nachtjagdgeschwaders 2]]. Hier erhielt Radusch am 6. Februar 1944 als 444. Soldat der Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. November 1944 wurde Radusch zum Kommodore des [[Nachtjagdgeschwader 3|Nachtjagdgeschwaders 3]] ernannt. Er wurde dort Nachfolger von [[Helmut Lent]], der am 7. Oktober 1944 seinen in einem Flugunfall erlittenen Verletzungen erlegen war. Im Januar 1945 wurde Radusch zum [[Oberst]] befördert. Im Februar 1945 erfolgte Raduschs Einweisung für den Nachtjäger [[Focke-Wulf Ta 154]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Hermann: Focke-Wulf Nachtjäger Ta 154 „Moskito“ – Entwicklung, Produktion und Truppenerprobung, Lemwerder Stedinger 2006, ISBN 978-3-927697-46-1, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings lehnte er in seiner Eigenschaft als Geschwaderkommodore des NJG 3 den Einsatz dieses Flugzeugtyps aufgrund mangelnder Leistung ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Hermann: Focke-Wulf Nachtjäger Ta 154 „Moskito“ – Entwicklung, Produktion und Truppenerprobung, Lemwerder Stedinger 2006, ISBN 978-3-927697-46-1, S. 162f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei etwa 140 Feindflügen verzeichnete Radusch 64 Luftsiege,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Trevor J. Constable]], Raymond F. Toliver: &amp;#039;&amp;#039;Horrido! Fighter aces of the Luftwaffe.&amp;#039;&amp;#039; Macmillan New York 1968, S. 136; Christopher Chant: &amp;#039;&amp;#039;The Illustrated History Of The Air Forces Of World War I &amp;amp; World War II.&amp;#039;&amp;#039; Galley 1979, S. 275.&amp;lt;/ref&amp;gt; davon einen Tagabschuss in [[Spanien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Obermaier: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger der Luftwaffe – Stuka- und Schlachtflieger 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dieter Hoffmann, Mainz 1976, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Raymond F. Toliver, [[Trevor J. Constable]]: &amp;#039;&amp;#039;Das waren die deutschen Jagdflieger-Asse 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;, Motorbuch-Verlag Stuttgart, 15. Auflage 1994, ISBN 3-87943-193-0, S. 404.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Quellen beziffern die Zahl seiner Nachtsiege mit 63.&amp;lt;ref&amp;gt;Len Deighton: &amp;#039;&amp;#039;Bomber.&amp;#039;&amp;#039; Signet 1971, S. 446.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende geriet Radusch in [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er 1947 entlassen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 485&amp;quot; /&amp;gt; Danach trat er vorübergehend in den Dienst der [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-amerikanischen Streitkräfte]] über. Am 1. September 1958 trat Radusch, im Rang eines Obersts, der [[Bundeswehr]] bei. Bis Ende März 1964 kommandierte er die [[Fliegerhorst Landsberg/Lech|Flugzeugführerschule A in Landsberg am Lech]]. Anschließend war Radusch bis zu seiner [[Pensionierung]] 1971 [[Stabsoffizier]] in der [[Luftstreitkräfte|Luftverteidigung]]. Nach dem Eintritt in den Ruhestand zog Radusch nach [[München]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brütting 485&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 verstarb Radusch in [[Nordstrand (Gemeinde)|Nordstrand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Radusch, Gunther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Zweiten Weltkrieg (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärpilot (Luftwaffe der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Luftwaffe der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Radusch, Günther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, zuletzt Oberst der Bundeswehr&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Świecie|Schwetz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nordstrand]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;René Thiemann</name></author>
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