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	<title>Günther Kleiber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T12:04:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ViennaUK: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-01-06T19:13:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild Y 10-0975-00, Günther Kleiber.jpg|mini|Günther Kleiber 1981]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günther Kleiber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. September]] [[1931]] in [[Eula (Borna)|Eula]]; † [[29. März]] [[2013]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Politiker. Er war Mitglied des [[SED#Politbüro des Zentralkomitees|Politbüros des Zentralkomitees]] der [[SED]] und Minister für Allgemeinen Maschinen-, Landmaschinen- und Fahrzeugbau in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. In den [[Mauerschützenprozesse]]n wurde Kleiber wegen [[Totschlag (Deutschland)|Totschlags]] zu drei Jahren [[Freiheitsstrafe (Deutschland)|Freiheitsstrafe]] verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kleiber absolvierte 1946–1949 eine Ausbildung zum Elektriker im [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Braunkohlekraftwerk [[Kahnsdorf|Großzössen-Witznitz]], besuchte 1950–1952 die [[Arbeiter-und-Bauern-Fakultät]] [[Gebäude der ehemaligen Arbeiter-und-Bauern-Fakultät Dresden|Dresden]] und studierte 1952–1958 an der Fakultät für Luftfahrtwesen der [[Universität Rostock]], die 1953 im Zuge des Aufbaus der [[152 (Flugzeug)|DDR-Flugzeugindustrie]] an die [[Technische Universität Dresden#Technische Hochschule|Technische Hochschule Dresden]] verlegt wurde. Dort war er bis 1962 wissenschaftlicher Assistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleiber trat 1947 der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] bei, besuchte 1949 die Landesjugendaktivistenschule und wurde 1950 Mitglied der SED. 1962–1963 war er hauptamtlicher Sekretär der Fakultäts-Parteiorganisation der SED an der TU Dresden, danach Mitarbeiter beziehungsweise Leiter der Abteilung Elektronik der SED-[[Bezirk Dresden|Bezirksleitung Dresden]] und 1966–1971 Staatssekretär für die Koordinierung und Nutzung der [[Elektronische Datenverarbeitung|EDV]] beim Vorsitzenden des [[Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik|Ministerrates der DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Merkel (Informatiker)|Gerhard Merkel]]: &amp;#039;&amp;#039;VEB Kombinat Robotron. Ein Kombinat des Ministeriums für Elektrotechnik und Elektronik der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 2005, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion wurde er zudem Abgeordneter der [[Volkskammer]], Mitglied des [[Zentralkomitee der SED|Zentralkomitees]] und stieg zum Kandidaten des [[Politbüro]]s des ZK der SED auf. Außerdem war er 1971–1988 stellvertretender beziehungsweise 1988–1989 erster stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates. 1973–1986 war Kleiber [[Ministerium für Allgemeinen Maschinen-, Landmaschinen- und Fahrzeugbau|Minister für Allgemeinen Maschinen-, Landmaschinen- und Fahrzeugbau]], anschließend ständiger Vertreter der DDR beim [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|RGW]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[File:Wandlitz Waldsiedlung - Haus 5 - DSC 0123.jpg|mini|[[Waldsiedlung Wandlitz]], das einst von Kleiber bewohnte „Haus 5“]]&lt;br /&gt;
1984 wurde er Mitglied des Politbüros des ZK der SED und 1988 Mitglied des [[Nationaler Verteidigungsrat der DDR|Nationalen Verteidigungsrates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. November 1989 trat Kleiber von seinem Regierungsamt und am 8. November 1989 als Mitglied des Politbüros des ZK der SED zurück und wurde am 3. Dezember aus der SED ausgeschlossen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Amtsmissbrauchs und Korruption wurde im Mai 1990 eingestellt, Kleiber war nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft arbeitslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verurteilung wegen Totschlags ==&lt;br /&gt;
Im August 1995 begann gegen ihn im Rahmen der sogenannte [[Mauerschützenprozesse#Politbüroprozess|Politbüroprozesse]] ein Prozess wegen „Totschlags und Mitverantwortung für das Grenzregime der DDR“ vor dem Berliner Landgericht. Kleiber wurde zu drei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Der [[Bundesgerichtshof]] bestätigte im November 1999 das Urteil und Kleiber trat am 18. Januar 2000 die Haft im [[Offener Vollzug|offenen Vollzug]] in der [[Justizvollzugsanstalt Hakenfelde|JVA Hakenfelde]] in Berlin an. Am 6. September 2000 wurde er, gemeinsam mit [[Günter Schabowski]], durch den damaligen Berliner Regierenden Bürgermeister [[Eberhard Diepgen]] (CDU) begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1969 [[Banner der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1981 [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Kleibers in der bildenden Kunst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Werner Büttner]] (Linolschnitt, 44,8 × 33,4 cm)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://skd-online-collection.skd.museum/Details/Index/3282476 |titel=SKD {{!}} Online Collection |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elektrische Ausrüstung im Flugzeug&amp;#039;&amp;#039;, Dresden 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elektroausrüstung&amp;#039;&amp;#039;, Neuenhagen 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Probleme bei der Einführung und Durchsetzung der Datenverarbeitungstechnik im Perspektivplanzeitraum. Möglichkeiten und Wirtschaftlichkeiten, politisch-ideologische Probleme, Prognose, Leitungstätigkeit&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=guenther-kleiber|lemma=Kleiber, Günther|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=1729}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Günther Kleiber|Günther Kleiber}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|106051091}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Minister für Maschinen-, Landmaschinen- und Fahrzeugbau der DDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106051091|VIAF=34933635}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kleiber, Gunther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Politbüros des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kleiber, Günther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED), MdV und Minister für Allgemeinen Maschinen-, Landmaschinen- und Fahrzeugbau in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. September 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eula (Borna)|Eula]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. März 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
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