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	<title>Günther Jahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:38:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCnther_Jahn&amp;diff=1764405&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T15:37:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den deutschen Politiker; zum deutschen Maler und Grafiker siehe [[Günther Jahn (Maler)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-H0306-0205-001, Berlin, Erich-Weinert-Medaille an Gojko Mitic.jpg|mini|Günther Jahn (links) überreicht [[Gojko Mitić]] die [[Erich-Weinert-Medaille]] 1969]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-M0928-0043, Berlin, Günther Jahn im Gespräch.jpg|mini|Günther Jahn (Mitte) 1973]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günther Jahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Januar]] [[1930]] in [[Erfurt]], [[Provinz Sachsen]], [[Freistaat Preußen|Preußen]]; † [[29. Oktober]] [[2015]] in [[Fichtenwalde|Beelitz-Fichtenwalde]]) war ein deutscher [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär, Mitglied des [[ZK der SED]] und [[Volkskammer]]abgeordneter der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Von 1967 bis 1973 war er Erster Sekretär des [[Freie Deutsche Jugend|Zentralrats der FDJ]] und von 1976 bis 1989 Erster Sekretär der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Bezirksleitung|SED-Bezirksleitung]] [[Bezirk Potsdam|Potsdam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater war der Schlosser und [[KPD]]-Funktionär [[Hermann Jahn (Politiker)|Hermann Jahn]]. Sein älterer Bruder war der Ökonom und Marx-Engels-Forscher [[Wolfgang Jahn (Wirtschaftswissenschaftler)|Wolfgang Jahn]]. Günther Jahn besuchte von 1936 bis 1946 die Grund- und Mittelschule in Erfurt. 1946 trat er in die FDJ und die KPD/SED ein und bestand 1948 an der [[Humboldt-Schule (Erfurt)|Humboldtschule]] in Erfurt das [[Abitur]]. 1948 bis 1950 studierte er an der [[Friedrich-Schiller-Universität]] in [[Jena]] [[Ökonomie]] und beschloss das Studium 1952 an der [[Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin|Hochschule für Ökonomie]] in [[Berlin]] als Diplom-Wirtschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1954 bis 1956 und 1962 bis 1964 war er zunächst politischer Mitarbeiter im Sektor Planung der Abteilung Planung und Finanzen des ZK der SED, von 1956 bis 1961 erhielt er eine Aspirantur im [[Institut für Gesellschaftswissenschaften]]. 1961 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum [[Dr. rer. oec.]] mit einer [[Dissertation]] zu &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsräten und sozialistischer Rekonstruktion in der DDR-Industrie&amp;#039;&amp;#039; und war bis 1962 Wahrnehmungsdozent an diesem Institut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1964 war Jahn stellvertretender Abteilungsleiter für ideologische Arbeit beim Büro für Industrie und Bauwesen beim [[Politbüro des ZK der SED]] und 1965 bis 1966 Leiter der Arbeitsgruppe Sozialistische Wirtschaftsführung. 1966 wurde er zweiter Sekretär und 1967, als Nachfolger von [[Horst Schumann (Politiker)|Horst Schumann]], Erster Sekretär des Zentralrats der FDJ. Im gleichen Jahr wurde er Abgeordneter der Volkskammer, der er bis 1990 angehörte. Als Mitglied der Volkskammer war er bis 1976 im Jugendausschuss und später Erster Stellvertretender Vorsitzender des Geschäftsordnungsausschusses. 1973 wurde [[Egon Krenz]] sein Nachfolger als Erster Sekretär des FDJ-Zentralrats. Von 1974 bis 1976 war Jahn zweiter Sekretär und ab 1976 bis 1989, als Nachfolger von [[Werner Wittig (Politiker)|Werner Wittig]], Erster Sekretär der Bezirksleitung Potsdam. Im November 1989 trat er von dieser Funktion zurück, im Dezember des gleichen Jahres erfolgte sein Rücktritt mit dem gesamten ZK der SED. 1991 trat er aus der SED-Nachfolgepartei [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neue Zeit]] vom 5. April 1991&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Jahn erhielt 1973 den [[Karl-Marx-Orden]],&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Karl-Marx-Orden für die Freie Deutsche Jugend&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Neues Deutschland]], 6. November 1973, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; 1980 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hohe Auszeichnung an Günther Jahn verliehen&amp;#039;&amp;#039;, In: Neues Deutschland, 10. Januar 1980, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1984 den Orden [[Banner der Arbeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Deutschland, 6. Oktober 1984, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Jahn starb am 29. Oktober 2015 im Alter von 85 Jahren in Fichtenwalde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jungewelt.de/2015/11-03/012.php &amp;#039;&amp;#039;DDR-Politiker Günther Jahn verstorben.&amp;#039;&amp;#039;] [[Junge Welt]], 3. November 2015, abgerufen am 3. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Seit 1952 war er mit der Ärztin Esther Jahn verheiratet. Sie verstarb im Oktober 2011. Gemeinsam hatten sie zwei Kinder, darunter einen Sohn. Jahn lebte als Rentner in [[Babelsberg|Potsdam-Babelsberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Zeit vom 28. Dezember 1991&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
In seiner Zeit als oberster FDJ-Funktionär wurde er inoffiziell als Jubel-Jahn verspottet, wegen seiner impulsiven Ausrufe wie „Hoch die internationale Solidarität“ auf politischen Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Müller-Enbergs / J. Wielgohs / D. Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer in der DDR?&amp;#039;&amp;#039; Weltbild, Augsburg 2003; ISBN 3-8289-0552-8.&lt;br /&gt;
* Monika Zimmermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Was macht eigentlich …? 100 DDR-Prominente heute.&amp;#039;&amp;#039; Links, Berlin 1994; ISBN 3-86153-064-3 ([https://books.google.de/books?id=GrRAE6Xsrl4C&amp;amp;pg=PA119&amp;amp;hl=de Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=guenther-jahn|lemma=Jahn, Günther|autor=Helmut Müller-Enbergs, [[Andreas Herbst]]|band=1|idNum=1550}}&lt;br /&gt;
* [[Mario Niemann]], Andreas Herbst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SED-Kader Die mittlere Ebene. Biographisches Lexikon 1946 bis 1989&amp;#039;&amp;#039;. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2010, ISBN 978-3-506-76977-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Erste Sekretäre des Zentralrats der FDJ&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Erste Sekretäre der SED-Bezirksleitung Potsdam&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-02-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jahn, Gunther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Freien Deutschen Jugend (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jahn, Günther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (FDJ), MdV, 1. Sekretär des Zentralrates der FDJ in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Januar 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erfurt]], [[Provinz Sachsen]], [[Freistaat Preußen|Preußen]], [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Oktober 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Fichtenwalde]], [[Landkreis Potsdam-Mittelmark]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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