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	<title>Günther Hasinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:53:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCnther_Hasinger&amp;diff=383294&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krdbot: Bot: Entferne 2 weiche Trennzeichen</title>
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		<updated>2025-06-09T04:53:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne 2 &lt;a href=&quot;/index.php?title=Weiches_Trennzeichen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Weiches Trennzeichen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;weiche Trennzeichen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ESA astronaut announcement Class of 2022 (52519935465) (cropped).jpg|mini|Günther Hasinger, 2022]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günther Gustav Hasinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1954]] in [[Oberammergau]]) ist ein deutscher [[Astrophysik]]er und designierter Gründungsdirektor des [[Deutsches Zentrum für Astrophysik|Deutschen Zentrums für Astrophysik]] (DZA) in Görlitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gdnae.de/guenther-hasinger-so-eine-chance-gibt-es-nur-einmal-im-leben/ Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte: &amp;#039;&amp;#039;„So eine Chance gibt es nur einmal im Leben“&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 18. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Hasinger absolvierte nach dem Abitur 1973 am [[Max-Planck-Gymnasium (München)|Max-Planck-Gymnasium]] in [[Pasing|München-Pasing]] seinen Zivildienst an der Chirurgischen Klinik in München. 1974 nahm er mit der Rockgruppe &amp;#039;&amp;#039;Saffran&amp;#039;&amp;#039;, bei der er [[Bassgitarre]] spielte, ein Album auf – die Gruppe schaffte es auf das Titelbild der [[Bravo (deutsche Zeitschrift)|BRAVO]], aber es kam zu keiner Veröffentlichung und die Gruppe löste sich wenig später auf (2004 wurde das Album &amp;#039;&amp;#039;Blue in ashes&amp;#039;&amp;#039; auf [[Compact Disc|CD]] veröffentlicht). Sein nächstes Ziel war die Medizin, aber nachdem er einen Studienplatz in [[Clausthal-Zellerfeld]] abgelehnt hatte, begann er 1975 an der [[Ludwig-Maximilians-Universität]] in München mit dem Studium der Physik mit dem Ziel, später [[Tontechniker]] zu werden. Hier wurde durch die Vorlesungen von [[Rudolf Kippenhahn]] sein Interesse für die Astronomie geweckt. Als während eines 14-tägigen Praktikums an der Universitätssternwarte in [[Bogenhausen]] im Sommersemester 1978 Sternbild [[Schwan (Sternbild)|Schwan]] eine sehr nahe und helle [[Nova (Stern)|Nova]] (V1668&amp;amp;nbsp;Cygni) ausbrach, führte er in den nächsten Monaten als Praktikant [[Spektrografie|spektrographische]] Untersuchungen an diesem Objekt durch. Dieses Erlebnis prägte den jungen Studenten und führte ihn endgültig in Richtung Astronomie. Er belegte im folgenden Wintersemester eine Vorlesung über [[Röntgenastronomie]] bei [[Joachim Trümper]] – sein Schwerpunktgebiet für die folgenden Jahrzehnte. Das Thema seiner Diplomarbeit 1980 war die &amp;#039;&amp;#039;Streuung von Röntgenstrahlen an polierten Oberflächen&amp;#039;&amp;#039;, 1984 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er über die &amp;#039;&amp;#039;Beobachtung des [[Krebsnebel|Crab]] im harten Röntgenlicht&amp;#039;&amp;#039;, anschließend ging er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das [[Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik]] in [[Garching bei München|Garching]] und arbeitete vor allem an der Auswertung der Daten der Röntgensatelliten [[EXOSAT]], [[Ginga|GINGA]] und [[ROSAT]]. Er habilitierte 1995 an der LMU München über &amp;#039;&amp;#039;[[Aktiver Galaxienkern|Aktive Galaxien]] und die Röntgenhintergrundstrahlung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1994 bis 2001 hatte er einen Lehrstuhl an der [[Universität Potsdam]] inne und war Direktor, von 1998 bis 2001 Sprecher des Vorstands des [[Astrophysikalisches Institut Potsdam|Astrophysikalischen Instituts Potsdam]]. Während dieser Jahre wohnte er in [[Caputh]] am [[Schwielowsee]], dem Ort, in dem sich [[Albert Einstein]] 1929 sein „Sommer-Idyll“ vom Architekten [[Konrad Wachsmann]] bauen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2008 war er Direktor der Röntgen- und Gammagruppe am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching und seit 2003 [[Honorarprofessor]] an der [[Technische Universität München|Technischen Universität München]]. Von 2004 bis 2006 war er Vorsitzender des [[Rat Deutscher Sternwarten|Rates Deutscher Sternwarten]] (RDS), von November 2008 bis Januar 2011 wissenschaftlicher Direktor des [[Max-Planck-Institut für Plasmaphysik|Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik]] (IPP) in Garching.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ipp.mpg.de/ippcms/de/pr/institut/organigramm/leitung/hasinger/cv.html |text=Max-Planck-Institut für Plasmaphysik: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Leitung. Lebenslauf&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20110106195037}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011 übernahm Hasinger die Leitung des Instituts für Astronomie (IfA) der [[University of Hawaii|Universität Hawaii]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ifa.hawaii.edu/faculty/director.shtml Institute for Astronomy, University of Hawaii: &amp;#039;&amp;#039;Günther Hasinger, IfA Director&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2017 hat der Rat der [[Europäische Weltraumorganisation|Europäischen Weltraumorganisation]] die Ernennung Hasingers zum neuen ESA-Direktor für Wissenschaft bekannt gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Regiomontanus Bote&amp;#039;&amp;#039; – Die Zeitschrift der Nürnberger Astronomischen Arbeitsgemeinschaft e.V., 31. Jahrgang, 1/2018, S. 42, zitiert nach Pressemitteilung der Universität Hawaii vom 14. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.esa.int/Newsroom/Press_Releases/Guenther_Hasinger_appointed_as_ESA_Director_of_Science |titel=Günther Hasinger appointed as ESA Director of Science |sprache=en |abruf=2024-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2023 hat Hasinger die Professur für Astrophysik am Institut für Kern- und Teilchenphysik der Technischen Universität Dresden inne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tu-dresden.de/studium/news/the-fade-of-the-universe-schwarze-loecher-als-kern-der-galaxien-universitaetsweite-antrittsvorlesung-von-prof-guenther-hasinger-am-18-juli-an-der-tu-dresden |titel=&amp;quot;The Fade of the Universe&amp;quot; – Schwarze Löcher als Kern der Galaxien - Prof. Günther Hasinger am 18. Juli bei der Universitätsweiten Antrittsvorlesung an der TU Dresden |sprache=de |abruf=2025-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasinger ist verheiratet mit Barbara Kreiß-Hasinger und hat zwei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist Hasinger Mitglied der [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften|Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]]. 2009 wurde er als ordentliches Mitglied in die [[Academia Europaea]] aufgenommen. 2011 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|1521|IDName=guenther-gustav-hasinger|Name=Prof. Dr. Günther Gustav Hasinger|Kommentar=mit Bild und CV|Datum=11. Juli 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zum korrespondierenden Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oeaw.ac.at/m/hasinger-guenther |titel=Korrespondierende Mitglieder der ÖAW: Günther Hasinger |hrsg=Österreichische Akademie der Wissenschaften |abruf=2022-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt.&lt;br /&gt;
* Visiting Astronomer, [[California Institute of Technology]], 1992&lt;br /&gt;
* Spring Lecturer, [[Princeton University]], 1993&lt;br /&gt;
* Marker Lecturer, [[Penn State University]], 2000&lt;br /&gt;
* [[Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis]], 2005&lt;br /&gt;
*[[Röntgen-Plakette]], 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Schicksal des Universums. Eine Reise vom Anfang zum Ende.&amp;#039;&amp;#039; 4. durchgesehene Auflage. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-56203-7 (Taschenbuch-Ausgabe. Goldmann, München 2009, ISBN 978-3-442-15551-4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|109224620}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.dfg.de/aktuelles_presse/preise/leibniz_preis/2005/hasinger.html |text=Leibniz-Preis 2005 |wayback=20070929110345}}&lt;br /&gt;
* [http://www.scienceface.org/?q=en/series/black-holes/gunther-hasinger-black-holes-are-everywhere Interview mit Günther Hasinger: Black holes are everywhere]&lt;br /&gt;
* {{MathGenealogyProject|id=183434}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gdnae.de/guenther-hasinger-so-eine-chance-gibt-es-nur-einmal-im-leben/ Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte: &amp;#039;&amp;#039;„So eine Chance gibt es nur einmal im Leben“&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=109224620|LCCN=nr89000985|VIAF=341107}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hasinger, Gunther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Academia Europaea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leibnizpreisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hasinger, Günther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hasinger, Günther Gustav (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Astrophysiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberammergau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krdbot</name></author>
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