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	<title>Günther Flindt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T21:56:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCnther_Flindt&amp;diff=2394225&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karl Oblique: /* Leben */</title>
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		<updated>2023-02-24T11:05:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günther Flindt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1910]] auf Junkertroylhof bei Danzig, heute [[Gmina Stegna]]; † [[20. Juli]] [[1997]] in [[Hannover]]) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Ministerialbeamter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Flindts Eltern waren der Gutsbesitzer Bruno Flindt und seine Frau Hedwig geb. Skowronski. In [[Ostróda|Osterode i. Ostpr.]] besuchte er das Kaiser-Wilhelm-Gymnasium. Das Abitur absolvierte er mit 17 Jahren. Er begann an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Ludwig-Maximilians-Universität]] Rechtswissenschaft zu studieren und wurde im Mai 1928 Mitglied des [[Corps Franconia München]]. Zum 3. Semester wechselte er an die [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]], wo er im Kartellcorps [[Corps Franconia Jena|Franconia Jena]] aktiv war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KCL96&amp;quot;&amp;gt;Kösener Corpslisten 1996, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;38&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1002; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;37&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 730;&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dort ging er an die [[Albertus-Universität Königsberg]]. Dort bestand er 1932 das Referendarexamen. 1933 wurde er mit einer Arbeit zu strafrechtlichen Aspekten der [[Garderobenmarke]] in Jena promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Der Mißbrauch der Garderobenmarke in seiner strafrechtlichen Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1936 bestand er am [[Kammergericht]] die Assessorprüfung. Er wechselte vom Justizdienst in den Verwaltungsdienst der [[Freie Stadt Danzig|Freien Stadt Danzig]] und wurde [[Oberregierungsrat]]. Nach der Rückgliederung Danzigs im September 1939 wurde er in den unmittelbaren Reichsdienst übernommen. 1940 trat er als Stadtrechtsrat in den kommunalen Dienst der Hansestadt Danzig über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MüFra&amp;quot;&amp;gt;Biographienbuch der Franconia München&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wehrmacht ===&lt;br /&gt;
Flindt hatte vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] mit Übungen beim [[Heer (Wehrmacht)]] als Flaksoldat begonnen. Freiwillig nahm er an der [[Zerschlagung der Rest-Tschechei]] und am [[Überfall auf Polen]] teil. Nachdem er im November 1939 zurückgestellt worden war, wurde er im März 1942 erneut Soldat. Er blieb bis zur [[Kapitulation der Wehrmacht]] bei der [[Flak]] an der [[Ostfront (Zweiter Weltkrieg)]], zuletzt im Rang eines [[Leutnant]]s. Er erhielt das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] 2. Klasse, das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)]], das [[Flak-Kampfabzeichen]] und das [[Verwundetenabzeichen (1939)]]. Aus einem tschechischen Lazarett heraus geriet er in [[Kriegsgefangenschaft]] der Amerikaner, die ihn nach einer Woche am 16. Mai 1945 an die [[Rote Armee]] überstellten. Über einige Zwischenlager gelangte er nach [[Lebedjan]] und [[Rjasan]] und schließlich in das Bergbaugebiet von [[Nowomoskowsk (Russland)|Stalinogorsk]].&lt;br /&gt;
Nach viereinhalb Jahren Arbeit unter Tage wurde er am 1. Januar 1950 entlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MüFra&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Westfalen und Niedersachsen ===&lt;br /&gt;
Seit Anfang 1950 stand er wieder im Beruf, als Rechtsanwalt in Kamen und später in Dortmund, wo er noch kurze Zeit am Oberversicherungsamt tätig war. 1951 heiratete er die Landwirtstochter Hildegard geb. Stanke aus Fischerbabke im [[Kreis Danziger Niederung]]. Aus der Ehe gingen der Sohn Michael (* 1953) und die Tochter Marianne (* 1955) hervor. Nach seiner Anerkennung als &amp;#039;&amp;#039;[[131er]]&amp;#039;&amp;#039; wurde er 1953 vom Land [[Niedersachsen]] übernommen. Im [[Niedersächsisches Kultusministerium|Niedersächsischen Kultusministerium]] stieg er in knapp zweieinhalb Jahren vom Oberregierungsrat zum [[Ministerialdirigent]]en auf. Im November 1963 wechselte er als [[Staatssekretär]] in das [[Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport|Niedersächsische Innenministerium]]. Im Juli 1965 wurde er in den [[Wartestand]] versetzt. Am 1. Januar 1966 ließ er sich als [[Rechtsanwalt]] und [[Notar]] in Hannover nieder. Er engagierte sich in der [[Freie Demokratische Partei|Freien Demokratischen Partei]]. Seit Januar 1966 Vorsitzender des Verbandes Alter Jenenser Franken, betrieb er maßgeblich die Verlegung seines zweiten Corps von Frankfurt am Main nach Regensburg. Nach sieben Jahren aus dem AHV-Vorsitz ausgeschieden, war er über viele Jahre Ehrenratsvorsitzender. Als 1970 mehrere Corps des [[Kösener Kreise#Grüner Kreis|grünen Kreises]] am Fechtprinzip zu rütteln begannen, setzte er sich „mit Leidenschaft für die Beibehaltung der [[Mensur (Studentenverbindung)|Bestimmungsmensur]]“ ein. In seinen letzten Jahren erblindete er.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MüFra&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Corpszeitung&amp;#039;&amp;#039; 81 (1980), S. 81 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125216440|LCCN=|NDL=|VIAF=45257035}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Flindt, Gunther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Flindt, Günther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Flindt, Günther Hermann Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsjurist und Ministerialbeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Junkertroylhof bei Danzig, heute [[Gmina Stegna]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juli 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karl Oblique</name></author>
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