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	<title>Günther Feuerstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T04:55:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCnther_Feuerstein&amp;diff=1263072&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Beleg ergänzt</title>
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		<updated>2022-01-19T21:25:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beleg ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Günther Feuerstein.JPG|miniatur|Günther Feuerstein (2008)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günther Feuerstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1925]] in [[Wien]]; † [[4. Dezember]] [[2021]] in Wien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kurier.at/kultur/architekt-guenther-feuerstein-im-alter-von-96-jahren-gestorben/401830546 |titel=Architekt Günther Feuerstein im Alter von 96 Jahren gestorben |datum=2021-12-05 |sprache=de |abruf=2021-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein österreichischer [[Architekt]] und [[Architekturtheorie|Architekturtheoretiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Günther Feuerstein studierte bis 1951 [[Architektur]] an der [[Technische Universität Wien|Technischen Universität Wien]]. 1956 wurde er [[Ziviltechniker]]. Von 1958 bis 1962 war er Mitarbeiter im Atelier von Architekt [[Karl Schwanzer]] und arbeitete unter anderem am [[20er Haus|Gebäude für die Expo Brüssel 1958]], heute als Museumsbau in Wien in Verwendung, und am Gebäude des [[Wirtschaftsförderungsinstitut]]s (Wifi) am [[Gürtel (Wien)#Währinger Gürtel|Währinger Gürtel]] in Wien mit. In den Jahren 1965–1967 verfasste er seine Dissertation zum Thema „Archetypen des Bauens“ und 1974–1976 überarbeitete er dieses Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Technischen Universität Wien war er von 1961 bis 1968 Assistent bei [[Karl Schwanzer]] am Institut für Gebäudelehre und Entwerfen. Er veranstaltete das „Klubseminar der Architekturstudenten“, in dem es zur Zusammenarbeit mit den Experimentalgruppen [[Coop Himmelb(l)au]], [[Haus-Rucker-Co]] und [[Zünd-Up]] kam. Des Weiteren betreute er das Entwerfen zum experimentellen Bauen, das jeweils im Sommer mit 15 Studenten stattfand. Günther Feuerstein wurde durch seine Lehrveranstaltung zum Katalysator der Weiterentwicklung der Wiener Architektur in den 1960er Jahren. Im Rahmen seiner Vorlesungen lud er Gäste ein, ohne dies zuvor im Dekanat der TU genehmigen zu lassen, unter anderem [[Walter Pichler (Künstler)|Walter Pichler]]. Auf Grund der Missachtung dieser Genehmigungspflicht wurde er nach dem Gastvortrag von [[Otto Muehl]] im Rahmen seiner Vorlesung entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970–1982 veranstaltete er in seinem Atelier im [[Wieden (Wien)|4. Bezirk]] die außeruniversitären Abende des „O. O. – Open Office“, ein Gesprächsforum für Studenten und Fachleute, die über den Horizont der Architektur hinausreichten. An der [[Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz]] war Günther Feuerstein von 1973 bis 1996 Professor für Umraumgestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1962 bis 2000 betrieb Günther Feuerstein sein „Atelier für Entwurf, Planung, Forschung“. Er lebte und arbeitete in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Hof 91: Haus F., [[Zell am Moos]], 1958&lt;br /&gt;
* Wohnsiedlung beim [[Fliegerhorst Vogler]], [[Hörsching]] bei [[Linz]], 1966–1977 in zwei Etappen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Architektur in Österreich 1945–1970&amp;#039;&amp;#039;. R. Bohmann-Verlag, Wien 1969, S. 160–161.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Städtebauliche Studien zu Wien: Gutachten [[Karlsplatz (Wien)|Karlsplatz]] in Zusammenarbeit mit [[Diether S. Hoppe]] und Werner Winterstein, 1970&lt;br /&gt;
* [[Österreichisches Kulturforum|Österreichisches Kulturinstitut]], [[Zagreb]], 1971&lt;br /&gt;
* Wohn- und Geschäftshaus, [[Meidling|Wien 12]]., Flurschützstraße 26, Entwurf 1967&lt;br /&gt;
* Studie Stadtmodell Wien, 1972–1975&lt;br /&gt;
* Erforschung von Grundlagen für die „Behindertennorm“ ([[ÖNORM]] B1600 und B1601)&lt;br /&gt;
* Spielaktionen, Spielprojekte, 1979–1985: Von der [[Magistrat der Stadt Wien|Stadt Wien]] wurde das Atelier Feuerstein mit der Revitalisierung der [[Großfeldsiedlung]] beauftragt. Ein integraler Bestandteil wäre das Spielplatzkonzept gewesen. Da davon nichts realisiert wurde, schritt das Büro zur Selbsthilfe und gründete die Gruppe SP.A.S.S. - Spielaktionen und Soziales Service. Gemeinsam mit Freunden, Bewohnern und Studenten organisierte man selbst Spielplätze und betreute diese auch. Die Aktionen wurden überall begeistert aufgenommen, doch gelang es nicht, die Initiative auf die Bewohner zu übertragen. Eine weitere Initiative, der „Überall Kindergarten“ mit [[Maria Groh]], propagierte die These „Spielplatz und Kindergarten ist in der ganzen Stadt“ weiter.&lt;br /&gt;
* Integrative Wohngruppe [[Hirschstetten]], in Zusammenarbeit mit [[Rob Krier]] und Monika Stein, Wien, 1985–1987&lt;br /&gt;
* Revitalisierung [[Augarten]], in Zusammenarbeit mit [[Edgar Göth]], Wien, 1988–1995&lt;br /&gt;
* Sanierung und Revitalisierung Haus [[Favoriten]], in Zusammenarbeit mit [[Christine Feuerstein]], Stadterneuerungspreis, Wien 1994–1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1966/67 „Urban Fiction“ Galerie St. Stefan Wien, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Aachen, München&lt;br /&gt;
* 1969 „Hochschule planen bauen“&lt;br /&gt;
* 1988 „Visionäre Architektur in Wien 1958–1988“ in Wien, Linz und Graz&lt;br /&gt;
* 1996 „Inhabited Bridges“ Teilnahme London&lt;br /&gt;
* 1996 „Visionary Architecture in Austria“ [[Biennale di Venezia]] mit [[Christine Feuerstein]]&lt;br /&gt;
* 1997–2000 Wanderausstellung „Visionäre Architektur“ mit [[Christine Feuerstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publizistische Tätigkeit (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1965–1967 gemeinsam mit [[Hans Hollein]], [[Gustav Peichl]], [[Sokratis Dimitriou]] und [[Walter Pichler (Künstler)|Walter Pichler]] Redaktion der Zeitschrift der Zentralvereinigung der Architekten „BAU“.&lt;br /&gt;
* 1970–1989 „Transparent“ Von Günther Feuerstein gegründete monatliche Zeitschrift zur Chronik progressiver, reflektierender und theoretischer Architektur in [[Österreich]]&lt;br /&gt;
* 1987–1994 „Daidalos“ Günther Feuerstein war österreichischer Vertreter im Herausgeber-Team&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* „Thesen zur Inzidenten Architektur“ Manifest 1958&lt;br /&gt;
* „Verkehrs-Etagen: Otto Wagner und Antonio Sant’Elia | Traffic storeys: Otto Wagner and Antonio Sant’Elia“ in: Daidalos, 1991,42 Seite 62–75&lt;br /&gt;
* „Ornament und Beschwörung“ in: Transparent, 10–12/1987; Seite 46–55&lt;br /&gt;
* „Wohnhausgruppe Wien 22, Hirschstettnerstraße – Pogrelzstraße“ in: Transparent, 11–12/1988; Seite 53–85&lt;br /&gt;
* „Visionäre Architektur. Wien 1958/1988“ Buch zur gleichnamigen Wanderausstellung; Ernst &amp;amp; Sohn; 1988&lt;br /&gt;
* „COOP Himmelb(l)au - Offene Architektur“ F. Werner, M. Sorkin, G. Feuerstein; Hatje Verlag; 1991&lt;br /&gt;
* „Androgynos“ Das Mann-Weibliche in Kunst und Architektur | the Male-Female in Art and Architecture; [[Edition Axel Menges]]; 1997&lt;br /&gt;
* „Biomorphic Architecture“ Human and Animal Forms in Architecture; Edition Axel Menges; 2001&lt;br /&gt;
* „Expandierte Architektur – Günther Feuerstein“ Idee Konzept und Gestaltung: Verein für Architektur und Kommunikation; Herausgeber: Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz; 2000 im Schuber mit einer VHS Kassette, die den gleichnamigen Film, der für die ORF-Sendung &amp;quot;Kunststücke&amp;quot; produziert wurde, beinhaltet. Inhalt und Gestaltung des Films: Doris Fercher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 2021: [[Hans-Hollein-Kunstpreis für Architektur]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf3223713&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3223713/ |titel=Österreichischer Kunstpreis an Gelatin, Hundegger und Roisz|datum=2021-08-05|abruf=2021-08-05|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|11496}}&lt;br /&gt;
* [http://www.apalaver.com/detail.php?id=116 „Günther Feuerstein“] Gespräch mit Günther Feuerstein in der Radioreihe &amp;#039;&amp;#039;A palaver&amp;#039;&amp;#039; als Stream frei verfügbar, 7. Januar 2008&lt;br /&gt;
* [http://www.whatisarchitecture.cc/guenther-feuerstein/ Interview mit Günther Feuerstein] über - Was ist Architektur?&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123308399}}&lt;br /&gt;
*[https://www.frac-centre.fr/_en/art-and-architecture-collection/feuerstein-gunther-316.html?authID=313 Werke von Günther Feuerstein in der Sammlung des FRAC Centre - Val de Loire]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123308399|LCCN=n80125673|VIAF=85550723}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feuerstein, Gunther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feuerstein, Günther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Dezember 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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