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	<title>Günther Binding - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:52:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günther Binding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. März]] [[1936]] in [[Koblenz]]) ist ein deutscher [[Kunsthistoriker]] mit dem Spezialgebiet [[Architekturgeschichte]] des Mittelalters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Günther Binding, Bruder des späteren Bildhauers [[Wolfgang Binding]] und Onkel der Malerin [[Stephanie Binding]], besuchte Volksschulen in [[Hildesheim]] und [[Arnsberg]] und machte 1955 am Kölner [[Apostelgymnasium]] [[Abitur]]. Er studierte nach drei Semestern Kunstgeschichte an der [[Universität zu Köln]] [[Architektur]] an der [[TH Aachen]] und später [[Kunstgeschichte]], [[Geschichte]] und [[Klassische Archäologie]] in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]]. 1959 wurde er in das Begabtenförderprogramm der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] aufgenommen. Nach dem Diplomabschluss 1960 wurde er 1962 bei [[Willy Weyres]] zum Dr.-Ing. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]; seine [[Dissertation]] hatte das Thema &amp;#039;&amp;#039;Burg Münzenberg in der Wetterau&amp;#039;&amp;#039;. 1963 folgte die Promotion bei [[Herbert von Einem]] in Bonn zum Dr. phil. mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Pfalz Kaiser Friedrich Barbarossas in Gelnhausen und die frühstaufische Baukunst im Rhein-Main-Gebiet&amp;#039;&amp;#039;. Zwischenzeitlich war er als Architekt tätig, zuerst bei [[Wilhelm Riphahn]] zur Zeit von dessen Bau des Wi-So-Traktes der Kölner Universität.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.frommann-holzboog.de/site/suche/autoren_az.php?ABC=B&amp;amp;AS=Binding%2C+G%FCnther Vita bei frommann-holzboog.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgte bis 1964 freiberufliche Tätigkeit: Wohnhäuser, Ausgrabungen und Restaurierungen in Hessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1964 bis 1970 leitete Binding als Leiter der Bezirksstelle Niederrhein Ausgrabungen des [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinischen Landesmuseums Bonn]]. 1966–1969 hatte er einen Lehrauftrag für Bauforschung an der Universität zu Köln. 1969 [[Habilitation|habilitierte]] er sich mit der [[Habilitationsschrift|Arbeit]] &amp;#039;&amp;#039;Burg und [[Stift Elten]] am Niederrhein&amp;#039;&amp;#039; an der Universität zu Köln und wurde 1970 dort [[Akademischer Rat|Wissenschaftlicher Rat]] und Professor. Seit 1974 war er ordentlicher Professor für Kunstgeschichte und Stadterhaltung, Direktor des Kunsthistorischen Instituts mit der Abteilung Architekturgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Haupt-Forschungsgebiet, der Baugeschichte des Mittelalters, ist die Standardisierung der Fachsprache sein besonderes Anliegen. Sein 1980 veröffentlichtes Werk &amp;#039;&amp;#039;Architektonische Formenlehre&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Standardwerk]] zur Architekturbeschreibung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rektorenportraits.uni-koeln.de/rektoren/guenther_binding/ Rektorenporträt der Uni-Köln], abgerufen am 3. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Universität Köln hatte er von 1979 bis 1981 das Amt des [[Dekan (Hochschule)|Dekans]] der Philosophischen Fakultät und 1981 bis 1983 das des [[Rektor]]s inne, gefolgt von der damals üblichen Zeit als [[Prorektor]]. 1982 bis 1984 war er Vizepräsident der [[Hochschulrektorenkonferenz|Westdeutschen Rektorenkonferenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Köln#Rat der Stadt Köln|Stadt Köln]] wurde Binding 2007 in den Wissenschaftlichen Beirat zur [[Archäologische Zone Köln|Archäologischen Zone in Köln]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-06 |url=http://www.regionale2010.de/de/eventica/event_details/event-details/643/konstituierende-sitzung-des-beirats-zur-archaeologischen-zone-in-koeln/review/index.html |text=24. April 2007 Konstituierende Sitzung des Beirats zur Archäologischen Zone in Köln |archivebot=2025-06-11 18:41:51 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 3. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Streit mit dem Projektleiter [[Sven Schütte]] trat Binding im März 2008 wieder zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/ein-abgang-mit-paukenschlag,16341264,13243032.html ksta.de – Ein Abgang mit Paukenschlag], abgerufen am 3. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stefanie Stadel: &amp;#039;&amp;#039;Der Streit um des Kaisers Bad; Köln bekommt eine Archäologische Zone, in der Ausgrabungen aus der Antike öffentlich zugänglich gemacht werden. Doch nun verzetteln sich Wissenschaftler und Politiker in einem Detailstreit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Welt am Sonntag]].&amp;#039;&amp;#039; 30. März 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 31. März 2001 ist Günther Binding emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Binding ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Bergisch Gladbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* 1966 [[Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft]] der Stadt [[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
* 1986 [[Josef Humar|Josef-Humar]]-Preis des [[Haus und Grund|Zentralverbandes der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer]]&lt;br /&gt;
* 1986 Kalinowski-Medaille des Generaldirektors der polnischen [[Pracownie Konserwacji Zabytków|Werkstätten für Denkmalpflege]] (PKZ)&lt;br /&gt;
* 1987 [[Rheinlandtaler]] des Landschaftsverbandes Rheinland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 ist er korrespondierendes Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]] zu Leipzig&amp;lt;ref name=&amp;quot;autobio&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.guenther-binding.de/biographie.htm | wayback=20070705075322 | text=2007 Website www.guenther-binding.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, seit 2002 korrespondierendes und 2005 ordentliches Mitglied der [[Wissenschaftliche Gesellschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu Frankfurt am Main|Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* mit [[Udo Mainzer]], Anita Wiedenau: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kunstgeschichte des deutschen Fachwerkbaus.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1975 (2. erweiterte und veränderte Auflage 1977), ISBN 3-534-06900-5.&lt;br /&gt;
* mit Barbara Löhr: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kölner Baugeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bachem, Köln 1976, ISBN 3-7616-0313-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Architektonische Formenlehre.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1. Auflage Darmstadt 1980, 4. überarbeitete Auflage 1999, 8. unveränderte Auflage 2019, ISBN 978-3-534-27143-6.&lt;br /&gt;
* mit Barbara Kahle: &amp;#039;&amp;#039;2000 Jahre Baukunst in Köln.&amp;#039;&amp;#039; Bachem, Köln 1983, ISBN 3-7616-0672-9.&lt;br /&gt;
* mit [[Matthias Untermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kunstgeschichte der mittelalterlichen Ordensbaukunst in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1985, ISBN 3-534-08012-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maßwerk.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1989, ISBN 3-534-01582-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Dachwerk auf Kirchen im deutschen Sprachraum. Vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München 1991, ISBN 3-422-06068-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baubetrieb im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993, ISBN 3-534-10908-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Königspfalzen. Von Karl dem Großen bis Friedrich II. (765–1240).&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1996, ISBN 3-89678-016-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der früh- und hochmittelalterliche Bauherr als sapiens architectus&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1998, ISBN 3-534-14248-9.&lt;br /&gt;
* mit Andreas Speer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Abt Suger von Saint-Denis, Ausgewählte Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000, ISBN 3-534-11320-9.&lt;br /&gt;
* mit Susanne Linscheid-Burdich: &amp;#039;&amp;#039;Planen und Bauen im frühen und hohen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2002, ISBN 3-534-15489-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meister der Baukunst. Geschichte des Architekten- und Ingenieurberufes.&amp;#039;&amp;#039; Primus, Darmstadt 2004, ISBN 3-89678-497-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wanderung von Werkmeistern und Handwerkern im frühen und hohen Mittelalter. Unter besonderer Berücksichtigung des Rhein-Main-Gebietes&amp;#039;&amp;#039; (= Sitzungsberichte der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Band 43, Nr. 1). Steiner, Stuttgart 2005, ISBN 3-515-08669-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Als die Kathedralen in den Himmel wuchsen. Bauen im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Primus, Darmstadt 2006, ISBN 3-89678-283-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antike Säulen als Spolien in früh- und hochmittelalterlichen Kirchen und Pfalzen: Materialspolie oder Bedeutungsträger?&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;. Band 45, Nr. 1). Steiner, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-515-08999-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Methoden und Probleme bei der Datierung von mittelalterlichen Bauwerken&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main.&amp;#039;&amp;#039; Band 47, Nr. 3). Steiner, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-515-09607-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Michaeliskirche in Hildesheim und Bischof Bernward als sapiens architectus&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-534-25799-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauvermessung und Proportion im frühen und hohen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Hiersemann, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-7772-1513-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ute Mechmann u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenverzeichnis von Günther Binding&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[INSITU (Zeitschrift)|INSITU]]&amp;#039;&amp;#039; 8, 1, 2016, S. 137–146.&lt;br /&gt;
* Udo Mainzer: &amp;#039;&amp;#039;Ein Hoch auf die Architekturgeschichte! Günther Binding zum 85. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;In situ&amp;#039;&amp;#039; 13, 1, 2021, S. 5–6 (Aufsatz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119464136}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119464136}}&lt;br /&gt;
* [http://www.guentherbinding.de/ Website von Günther Binding mit Downloadbereich]&lt;br /&gt;
* [https://khi.phil-fak.uni-koeln.de/wissenschaftliche-homepages/binding/dr-ing-dr-phil-guenther-binding Website an der Universität zu Köln]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119464136|LCCN=n/50/11193|VIAF=68946030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Binding, Gunther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekturhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Binding, Günther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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