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	<title>Günter Goetzendorff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;NDD-1991: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-07-31T11:16:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günter Goetzendorff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. März]] [[1917]] in [[Głuchołazy|Bad Ziegenhals]]/[[Schlesien]]; † [[8. August]] [[2000]] in [[Bad Honnef]]) war ein deutscher Politiker verschiedener Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach volkswirtschaftlichem und germanistischem Studium, das er aber nicht abschloss, arbeitete Goetzendorff als Redakteur und Journalist. Am 18. April 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Juli desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.349.550).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/11401610&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gewalt:  {{Webarchiv|text=Angehörige des Bundestags / I. - X. Legislaturperiode ehemaliger NSDAP- &amp;amp; / oder Gliederungsmitgliedschaften |url=http://www.niqel.de/bredel/news/mdb.pdf |wayback=20160103123739}} (PDF-Datei, abgerufen am 19. November 2011; 61&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zweiten Weltkrieg war er Soldat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kam er als [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|Vertriebener]] nach [[Bayern]] und begründete einen Flüchtlingsausschuss. 1946 gründete er den [[Neubürgerbund]], der von der amerikanischen Besatzungsmacht wenig später verboten wurde. Danach wurde er Vorstandsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;„Interessenvertretung der Ausgewiesenen in Bayern“ (IAB)&amp;#039;&amp;#039;. 1946 bis 1949 arbeitete er als Redakteur bei der [[Passauer Neue Presse|Passauer Neuen Presse]]. 1948 gründete Goetzendorff den Neubürgerbund erneut und wurde Präsident der IAB. Vor der [[Bundestagswahl 1949]] bemühte er sich um eine übergreifende Vertriebenenliste, die aber nicht lizenziert wurde, so dass sein Neubürgerbund mit der [[Wirtschaftliche Aufbau-Vereinigung (Partei)|WAV]] ein [[Wahlbündnis]] bildete, wodurch er in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] einzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Landtagswahl in Bayern 1950]] gründete er den &amp;#039;&amp;#039;„Block der Heimatvertriebenen“&amp;#039;&amp;#039; (nicht identisch mit dem [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|BHE]]), der jedoch nur 0,2 % der Stimmen erhielt. Im Bundestag gehörte er erst der WAV-Fraktion an und wechselte später als Gast zur [[Deutsche Reichspartei (1950)|DRP]]-Gruppe. 1952 gründete er mit [[Wolfgang Hedler]] die [[Nationale Reichspartei]] (NRP), die sich für die [[Bundestagswahl 1953]] am erfolglosen Wahlbündnis [[Dachverband der Nationalen Sammlung]] (DNS) beteiligte. Am 26. Januar 1950 wurde er von [[Bundestagspräsident]] [[Erich Köhler]] wegen einer Ohrfeige, welche er dem Abgeordneten [[Hans Bodensteiner]] wegen nicht zurückgenommener rufschädigender Äußerungen im Foyer des Bundestags gegeben hatte, für 20 Sitzungstage ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goetzendorff war eine schillernde Persönlichkeit, die in diverse Gerichtsverfahren verwickelt war. Nach Ende seiner politischen Laufbahn ließ er sich als Hotelier in Bad Honnef nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 29. Januar 1955, S. 8 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4319131?query=%22G%C3%B6tzendorff%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rhöndorf Waldfriedhof Grab Günter Goetzendorff.jpg|Grab von Günter Goetzendorff auf dem [[Waldfriedhof (Rhöndorf)|Waldfriedhof]] in Bad Honnef-[[Rhöndorf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
*Goetzendorff, Günter; &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das Wort hat der Abgeordnete ...&amp;quot; – Erinnerungen eines Parlamentariers der ersten Stunde&amp;#039;&amp;#039;, München, 1989&lt;br /&gt;
*Goetzendorff, Günter; &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Erblast Ost: kritische Chronik der deutschen Einheit&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, Haag u. Herchen, Frankfurt am Main, 1994, ISBN 3-86137-081-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 271.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118890557}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/bp/1999/bp9907/9907033.html Interview mit Günter Goetzendorff,  Der Bundestag 1999]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118890557|LCCN=n90622097|VIAF=8185812}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goetzendorff, Gunter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WAV-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goetzendorff, Günter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (WAV, NRP), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Głuchołazy|Bad Ziegenhals]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. August 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Honnef]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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