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	<title>Gündlingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T09:17:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCndlingen&amp;diff=1761727&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Atc: /* Geographie */Genauer.</title>
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		<updated>2024-07-08T06:24:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt;Genauer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|1=|2=|Plural=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Gündlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Breisach am Rhein&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Guendlingen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Gündlingen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 48/00/51/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 07/38/23/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 192&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 11.15&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 1790&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1972-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 79206&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07668&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Poskarte-Beschreibung   = Lage in Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gündlingen, St. Michaelskirche.jpg|mini|hochkant|Kirche St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gündlingen, Rathaus.jpg|mini|Ehemaliges Rathaus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gündlingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf nördlich des [[Markgräflerland]]s in [[Baden-Württemberg]]. Bis zur Eingemeindung am 1. April 1972 in die Stadt [[Breisach am Rhein]] war Gündlingen selbständig. Auf den 11,15 km² der Gemarkung Gündlingen leben 1790 Einwohner (Stand 31. Dezember 2021).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://stadt.breisach.de/de/stadtinfo/zahlen_daten_fakten/einwohnerzahlen|titel=Einwohnerzahlen|hrsg=stadt.breisach.de|zugriff=2022-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Gündlingen liegt südlich des [[Kaiserstuhl (Baden)|Kaiserstuhls]], etwa drei Kilometer vom [[Rhein]] entfernt, der hier die Grenze zu Frankreich bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 854 wird Gündlingen erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Cundininga&amp;#039;&amp;#039; in einer Besitzurkunde des [[Fürstabtei St. Gallen|Klosters St. Gallen]] urkundlich erwähnt. Oft wird diese Urkunde als „Gründungsurkunde“ bezeichnet, was jedoch nicht richtig ist. Sie wurde zwar in Gündlingen niedergeschrieben, hat aber den Inhalt „Tuoto schenkt einen von seinem Vater an Sanct Gallen übertragenen Neubruch zu (Kirch-)Zarten an Sanct Gallen“. Der Ort könnte noch wesentlich älter sein. Archäologische Funde bezeugen, dass die Gemarkung von Gündlingen schon viel früher besiedelt war, obwohl man hier vielleicht nicht von einem Ort sprechen kann. Funde in einigen der zahlreichen Grabhügeln aus der Hallstadt- bzw. Latènezeit rund um Gündlingen (~ab 800 v. Chr.) belegen eine keltische Besiedelung in diesem Zeitraum. Von internationaler Bedeutung ist das „Gündlingen-Schwert“, welches hier gefunden wurde, aber auch in anderen Gebieten Europas vorkommt. Der Erstfund in Gündlingen gab diesem Typ von Schwert den Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ministerialen]] der [[Zähringer|Herzöge von Zähringen]] sind in Gündlingen für das 11. Jahrhundert überliefert. 1297 wurde die Herrschaft von den [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]] an den [[Johanniterorden]] übertragen. Im Besitz der Johanniterkommende [[Herrschaft Heitersheim|Heitersheim]] blieb Gündlingen bis 1806 und war danach Teil des [[Großherzogtum Baden|Großherzogtums Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 30- jährigen Krieg war Gündlingen abwechselnd Hauptquartier der beiden Konfliktparteien und wurde deshalb nahezu vollständig zerstört. Bei der erfolglosen Belagerung der Reichsfestung Breisach von 1633 war Gündlingen Hauptquartier der Schweden als Vertreter der protestantischen Liga, während bei der 2. Belagerung der Stadt von 1638 durch Herzog [[Bernhard von Sachsen-Weimar]] die kaiserlichen Truppen hier Stellung bezogen. Aus diesem Jahr stammt ein umfangreicher Schriftverkehr aus Gündlingen des dortigen Befehlshabers an Herzog [[Maximilian I. (Bayern)]], auch Kurfürst von Bayern, (1573–1651), dem die Gründung der Kaiserlichen Liga zugeschrieben wird. Die protestantische Liga nahm nicht weit davon in Hochstetten Quartier, also fast in Sichtweite. Während dieser 2. [[Belagerung von Breisach]] starben die meisten der ursprünglich ca. 4.000 Einwohner, es überlebten nur etwas mehr als hundert.  Nach dem Westfälischen Frieden von 1648 kam Breisach einschließlich dem zugehörigen Ort Hochstetten für über 50 Jahre zu Frankreich, die heiße Grenze zwischen den beiden Erzfeinden Frankreich und dem Habsburgerreich verlief damit über längere Zeit praktisch an der Gemarkungsgrenze von Gündlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da französische Truppen auch in der Folgezeit immer wieder diese Grenze überschritten und Eroberungszüge bis nach Freiburg machten, wurde die Gegend um Gündlingen bis Anfang des 19. Jahrhunderts ständig von kriegerischen Ereignissen geplagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: &amp;#039;&amp;#039;In gespaltenem Schild vorn in Rot ein silbernes Johanniterkreuz, hinten in Silber eine gestürzte blaue Pflugschar.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Nach Hochstetten und weiter nach [[Breisach am Rhein|Breisach]] führt die &amp;#039;&amp;#039;Grüne Straße&amp;#039;&amp;#039; als Radweg von [[Titisee-Neustadt]] über [[Colmar]] nach [[Contrexéville]]. In Richtung [[Ihringen]] verläuft ein Radweg entlang der L 134. Die L 124 verbindet Ihringen über Gündlingen mit [[Hartheim am Rhein|Hartheim]]. Zwei Kilometer südwestlich des Dorfkerns verläuft die [[Bundesstraße 31]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* Kirche St. Michael Arcangeli, ursprünglich [[Romanik|romanischer]] Bau mit Westturm, von 1881 bis 1883 mit [[Neogotik|neogotischen]] und [[neobarock]]en Elementen um- und teilweise neu gebaut. Der Friedhof war ursprünglich rund um die Kirche angeordnet, wurde jedoch Mitte des 19. Jahrhunderts auf ein Feld an der Ihringer Straße verlegt. In einem nicht öffentlich zugänglichen Teil des alten Friedhofs bei der St. Michaelskirche befinden sich noch einige alte Grabsteine.&lt;br /&gt;
* „Salzhof“, früher auch als „Alzenacher Hof“ bekannt, ältestes Bauwerk im Ort, mit vermuteten Mauerresten einer [[Burg Alzenach|Wasserburg]]. Durch einen Verkauf des Salzhofs an die Johanniter-Kommende in Heitersheim kam er 1347 in den Besitz des Frauenklosters Sulzburg&lt;br /&gt;
* Zwei Wegkapellen aus dem 19. Jahrhundert (Anna- und Fridolinkapelle)&lt;br /&gt;
{{großes Bild|Pano Guendlingen 2250.jpg|600|Blick aus westlicher Richtung auf Gündlingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Ort geboren ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Binz]] (1748–1824), Wiener Buchhändler, Verleger und Antiquar. Binz schätzte u. a. den Nachlass von Mozart. Er ist ein Urgroßvater der Wiener Schauspielerin [[Katharina Schratt]], der [[Mätresse]] von Kaiser [[Franz Joseph I.]]&lt;br /&gt;
* [[Alois Häfele]] (1893–1966), Polizeimeister in Karlsruhe, [[Schutzstaffel|SS]]-Mitglied, Wachmann im [[Vernichtungslager Chełmno]] (Kulmhof) in Polen. Häfele wurde 1965 im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Bonner Prozeß&amp;#039;&amp;#039; wegen Beihilfe am Mord in mindestens 93.000 Fällen zu 13 Jahren Haft verurteilt, starb aber vor Haftantritt 1966 zu Hause in Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://stadt.breisach.de/de/stadtinfo/ortsinfo_stadtteile/guendlingen Gündlingen auf breisach.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/breisach_guendlingen.php Gündlingen auf alemannische-seiten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Breisach am Rhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4473325-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gundlingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Breisach am Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
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