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	<title>Gündelwangen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T18:46:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCndelwangen&amp;diff=910769&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spitzkehre: /* Religion */  Auflösung der Seelsorgeeinheit und Gründung der Großpfarrei &quot;An der Wutach&quot;</title>
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		<updated>2026-01-02T19:41:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Religion: &lt;/span&gt;  Auflösung der Seelsorgeeinheit und Gründung der Großpfarrei &amp;quot;An der Wutach&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Gündelwangen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bonndorf im Schwarzwald&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Guendelwangen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Gündelwangen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/50/37/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/17/12/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 797 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.17&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 569&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2025-02-24&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bonndorf.de/buergerinfo/verschiedenes/zahlen-und-daten.html |titel=Zahlen &amp;amp; Daten – Bonndorf im Schwarzwald |abruf=2025-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 79848&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07703&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Guendelwangen_Oberdorf.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Gündelwangen. Rechts die Dorfkirche im „Oberdorf“&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gündelwangen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] der [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] Stadt [[Bonndorf im Schwarzwald]] im [[Landkreis Waldshut]]. Mit [[Menzenschwand]] und [[Ewattingen]] ist es einer der nördlichsten Orte des Landkreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Gündelwangen liegt im [[Südschwarzwald]] auf einer Hochfläche auf der rechten Seite der [[Wutachschlucht]] zwischen [[Holzschlag (Bonndorf im Schwarzwald)|Holzschlag]] und Bonndorf. Gündelwangen ist ein typisches [[Straßendorf]] und erstreckt sich über 2,5 km entlang der [[Bundesstraße 315|B&amp;amp;nbsp;315]]. Entlang der Straße lassen sich noch heute drei Siedlungskerne ausmachen, aus denen die ehemalige Gemeinde entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bonndorf.de/guendelwangen.html |titel=Gündelwangen |werk=bonndorf.de |datum= |zugriff=2017-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem Dorf Gündelwangen gehörten zu dieser die Häusergruppe &amp;#039;&amp;#039;Hebsack&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bw&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170071742|Seiten=967–974}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gündelwangen Kirche 1761.jpg|mini|Kirche in Gündelwangen, hier wirkte von 1851 bis 1865 [[Albert Kürzel]]]]&lt;br /&gt;
Gündelwangen wird 1157 erstmals in einem päpstlichen Bestätigungsbrief erwähnt, als unter Papst [[Hadrian IV.]] das Pfarrdorf Gündelwangen als Filiale von [[Bettmaringen]]  mit einer Liebfrauenkirche genannt wird. Das Dorf gehörte denen von [[Herren von Falkenstein (Schramberg)|Falkenstein]] und kam von diesen an die [[Rechberg (Adelsgeschlecht)|von Rechberg]]. 1460 wechselte der Ort an die [[Grafen von Lupfen]]. [[Joachim Christoph von Mörsberg]] verkaufte wegen Überschuldung die [[Reichsherrschaft Bonndorf|Herrschaft Bonndorf]] 1609 an das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St. Blasien]]. Bis zur [[Säkularisation]] 1806 gehörte Gündelwangen zum Kloster St. Blasien und wechselte dann an das [[Großherzogtum Baden]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|392134011X|Autor=Erich Schnurr|Titel=Gündelwangen|Seiten=186–199}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Gündelwangen im Zuge der [[Gemeindereform]] in die Stadt Bonndorf im Schwarzwald gegen den Willen der Gündelwanger [[Zwangseingemeindung|zwangseingegliedert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Bereits die erste urkundliche Erwähnung Gündelwangens nennt das Pfarrdorf Gündelwangen mit einer Liebfrauenkirche, als Filialkirche von [[Bettmaringen]]. Später wurde Gündelwangen selbständige Pfarrei mit der Filialkirche [[Boll (Bonndorf im Schwarzwald)|Boll]]. Die heutige Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ ([[Patrozinium]] 15. August) wurde 1732–1735 unter [[Franz Schächtelin]] im Oberdorf neu erbaut, nachdem der Vorgängerbau abgebrannt war. Noch heute bildet die Kirche, mit dem alten Pfarrhaus und dem Vogtshof eine Einheit. Im Jahre 2000 wurde die Pfarrgemeinde in die [[Pfarrverband|Seelsorgeeinheit]] Bonndorf-Wutach integriert und verlor damit ihre Selbständigkeit, welche wiederum am 1. Januar 2026 in der Großpfarrei „An der Wutach“ aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gaststätten und Einkaufsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
Gündelwangen hat momentan ein einziges Gasthaus, welches das Gasthaus zum Lamm wäre. Das Clubhaus von Gündelwangen ist zwar bewirtet, hat aber keine regulären Öffnungszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gündelwangen gibt es kein Lebensmittelgeschäft mehr. Das einzige Angebot ist eine alle zwei Wochen stattfindende Verkaufstour einer lokalen Metzgerei und die Belieferung durch verschiedene Getränkehändler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gündelwangen Bahnhof 2638.jpg|mini|Ehemaliger Bahnhof Gündelwangen]]&lt;br /&gt;
Gündelwangen wird durch die Buslinie [[Neustadt im Schwarzwald|Neustadt]] – Bonndorf (7258) und den Wanderbus Wutachschlucht nahverkehrstechnisch bedient. Südlich des Ortes verlief bis 1976 die [[Bahnstrecke Kappel Gutachbrücke–Bonndorf (Schwarzwald)]]. Am Ostrand des Ortes, kurz vor Holzschlag, befand sich der einstige Bahnhof Gündelwangen. Auf der aufgelassenen Bahntrasse der einstigen Bahnstrecke verläuft heute der Bähnle-Radweg als Teilstrecke des [[Südschwarzwald-Radweg]]es. Der Südschwarzald-Radweg führt von [[Hinterzarten]] über [[Waldshut-Tiengen]], [[Velofahren in Basel|Basel]] und [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau|Freiburg]] rund um den [[Naturpark Südschwarzwald]] und verbindet Gündelwangen mit [[Bonndorf im Schwarzwald|Bonndorf]] bzw. mit [[Holzschlag (Bonndorf im Schwarzwald)|Holzschlag]] und [[Lenzkirch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gündelwangen wird von der [[Bundesstraße 315|B&amp;amp;nbsp;315]] (Stühlingen-Titisee) durchzogen. Von der [[Bundesstraße 315|B315]] zweigt an der Kreuzung Lotenbach die L170, welche durch die [[Wutachschlucht]] nach Löffingen führt, ab. Diese Straße erfordert wegen der ständigen Rutschungen des Geländes (die Talflanken des jungen Flusstales haben noch keinen stabilen [[Böschung]]swinkel erreicht), hohe Unterhaltskosten. Die [[Gemeindestraße]]n sind zu einem Großteil aus den 60er Jahren und wurden 2020 mit einer einfachen Lösung saniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gündelwangen verfügt seit 2019 über eine [[Glasfasernetz|Glasfaserinfrastruktur]], wodurch die frühere, extrem schlechte Datenanbindung beseitigt ist. Das Wasserleitungsnetz wurde bereits vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erstellt, während das [[Kanalisation|Abwassernetz]] in der Zeit der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg|Gemeindereform]] errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Gündelwangen bietet zwei Zugänge zur [[Wutachschlucht]]. Der eine Zugang führt unmittelbar aus der Mitte des Straßendorfes zum (&amp;#039;&amp;#039;Räuberschlössle&amp;#039;&amp;#039;) einem [[Porphyr]]felsen in der Talflanke, der andere vom Vorderdorf durch die [[Lotenbach]]klamm zur [[Schattenmühle]] in der Talsohle der Wutachschlucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Vereine im Dorf. Das wären Trachtengruppe, Trachtenkapelle, Sumpflochhexen, Feuerwehr, Katastrophenorchester, Gundelsteiner, Räuberzunft, Narrenrat, Sportverein, Schlachthausverein, Landfrauen, Kirchenchor. Alle zusammen haben circa 1000 Mitglieder. Die Vereine haben sich zu einer Vereinsgemeinschaft zusammengetan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit werden am [[Funkensonntag]] zwei &amp;#039;&amp;#039;[[Funkenfeuer|Fasnetsfeuer]]&amp;#039;&amp;#039;, (im Hinter- und Vorderdorf) veranstaltet. Aufgrund dieser Besonderheit strahlte der [[Südwestrundfunk|SWR]] am 1. März 2009 einen Treffpunkt über die beiden Fasnetfunken aus. Moderiert wurde er von [[Sonja Faber-Schrecklein|Sonja Schrecklein]] und Martin Häußermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
Die Ehrenbürgerwürde der früheren selbständigen Gemeinde Gündelwangen erhielten: 1966, Erzbischof Dr. [[Hermann Schäufele|Hermann]] Schäufele (1906–1977)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012300277/Schäufele+Hermann |titel=Schäufele, Hermann |hrsg=leo-bw.de|abruf=2021-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer Stefan Andris (1939–1980 Ortspfarrer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Vocke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Landkreis Waldshut.&amp;#039;&amp;#039; 1957.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Nothhelfer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Waldshut.&amp;#039;&amp;#039; 1979.&lt;br /&gt;
* Waldemar Lutz und Hansjörg Noe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kennzeichen WT Heimatkunde für den Landkreis Waldshut.&amp;#039;&amp;#039; Reinhard Caspers (Mithrsg.), 1989, ISBN 3-12-258330-5.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|392134011X|Autor=Erich Schnurr|Titel=Gündelwangen|Seiten=&amp;lt;!-- bitte nachtragen --&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
* Heimat am Hochrhein Jahrbuch des Landkreises Waldshut 2012.&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=15295|Titel=G%C3%BCndelwangen+%5BTeilort%5D|Anzeigetitel=Gündelwangen|Linktext=Historisches Ortslexikon Baden-Württemberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bonndorf im Schwarzwald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7820590-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gundelwangen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Waldshut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Waldshut)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Bonndorf im Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1157]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spitzkehre</name></author>
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