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	<title>Gültstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:30:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;X3X4X5: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-02-02T13:03:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil                        = Gültstein&lt;br /&gt;
|Gemeindeart                     = Stadt&lt;br /&gt;
|Gemeindename                    = Herrenberg&lt;br /&gt;
|Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
|Ortswappen                      = Wappen Gueltstein.png&lt;br /&gt;
|Ortswappen-Beschreibung         = Wappen von Gültstein vor der Eingemeindung&lt;br /&gt;
|Breitengrad                     = 48/34/34/N&lt;br /&gt;
|Längengrad                      = 08/52/47/E&lt;br /&gt;
|Bundesland                      = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhe                            = 400&lt;br /&gt;
|Fläche                          = &lt;br /&gt;
|Einwohner                       = 3459&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum           = 2018-11-30&lt;br /&gt;
|Einwohner-Quelle                = &lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum             = 1975-07-01&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1                   = 71083&lt;br /&gt;
|Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
|Vorwahl1                        = 07032&lt;br /&gt;
|Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
|Lagekarte                       = &lt;br /&gt;
|Lagekarte-Beschreibung          = &lt;br /&gt;
|Bild                            = Gültstein, Herrenberg, Andreas Kieser.png&lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung               = Gültstein 1683, Forstlagerbuch von [[Andreas Kieser]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gültstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist durch die [[Gemeindereform]] in [[Baden-Württemberg]] seit 1975 einer von heute acht Stadtteilen [[Herrenberg]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Gültstein liegt im oberen [[Ammer (Neckar)|Ammertal]], rund drei Kilometer südlich bis südöstlich der [[Herrenberg|Herrenberger Kernstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrenberg - Gültstein - Peterskirche - Gültsteiner Wappen am Tor.jpg|mini|Relief mit Gültsteiner Wappen am Tor zum Vorhof der Peterskirche]]&lt;br /&gt;
Die erste Nennung Gültsteins findet sich 769 in einer Urkunde des [[Lorscher Codex]] anlässlich einer Schenkung an das [[Kloster Lorsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Josef Minst [Übers.] |Titel=Urkunde 3290, 1. Mai 769 – Reg. 391 |Sammelwerk=Lorscher Codex |Band=Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Schenkungsurkunden Nr. 2911–3836&amp;#039;&amp;#039; |Datum=1971 |Seiten=142 |Online=[http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0148 digi.ub.uni-heidelberg.de] |Ort=Lorsch|DOI=10.11588/diglit.20609}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort wurde damals &amp;#039;&amp;#039;Giselstete&amp;#039;&amp;#039; genannt, später Giselsteten, Gilistan, Gilisten und Gilsten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.today/2013.02.11-085934/http://www.doris-michel.de/geschichtegueltstein.html Aus der Geschichte Gültsteins. Aufgezeichnet von Gottlob Wohlbold, Bürgermeister von 1953 bis 1971, aktualisiert von Bernd S. Winckler.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Man nimmt an, dass der Ort im 6. oder 7. Jahrhundert gegründet wurde. Das Patronatsrecht und der meiste Grundbesitz in Gültstein gehörten lange Zeit dem [[Kloster Hirsau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimberger47&amp;quot;&amp;gt;Fritz Heimberger u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen im Landkreis Böblingen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Evang. Kreisbildungswerk und dem Kath. Bildungswerk Kreis Böblingen, Schnell &amp;amp; Steiner, München/Zürich 1990, S.&amp;amp;nbsp;47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 11. Jahrhundert verdrängte wohl der Name einer hochmittelalterlichen Burg Gilistein/Gilstein den eigentlichen Ortsnamen. Abgegangen sind wohl zwei Burgen: Die »obere Burg« und der »Burgstall«. Kloster Hirsau hatte vielleicht schon seit seiner Gründung von den [[Grafen von Calw]] Besitz, der sich durch Schenkungen und Tausch seitens der [[Zähringer]], der [[Grafen von Kirchberg (Schwaben)|Grafen von Kirchberg]] sowie der von [[Grafen von Dußlingen|Dußlingen]] und von [[Grafen von Salzstetten|Salzstetten]] bedeutend vergrößerte und die Errichtung einer Propstei ermöglichte, die 1299 erwähnt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortslexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://maja.bsz-bw.de/orte-bw/public/show.php?ID=114 |text=Ortslexikon Baden-Württemberg: Gültstein. |wayback=20141229162322 |archiv-bot=2019-04-15 07:53:00 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den 1150–1391 erwähnten Ortsadeligen, die oft Machtolf, Konrad, Swigger oder [[Gottfried der Roller von Gültstein]] hießen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{OberamtWürtt |Oberamt=Herrenberg |Titel=Gültstein |Seite=193–201, hier S. 199 |Blatt=OAHerrenberg 199.png}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erwarben die [[Pfalzgrafen von Tübingen]] 1302 und 1328 die Burg und einen Anteil am Ort. Mit diesem fiel 1382 auch die Vogtei über den [[Hirsau]]er Besitz an Württemberg. Gültstein zählte 1417 zum Oberen Amt des [[Schönbuch]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortslexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1784 kam es zu einem großen Brand, bei dem fast der ganze Ort vernichtet wurde. Das Ortszentrum wurde danach auf einem rechtwinkeligen Grundriss neu angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1975 wurde Gültstein nach [[Herrenberg]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=460}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2019 feierte Gültstein sein 1250-jähriges Jubiläum mit vielen Veranstaltungen und einem mehrtägigen Festwochenende.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gäubote |url=https://www.gaeubote.de/Nachrichten/1250-Jahre-Gueltstein |titel=1250 Jahre Gültstein |werk=www.gaeubote.de |hrsg=Gäubote Herrenberg |datum=2019 |sprache=deutsch |abruf=2023-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaft mit Frankreich ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Place-Hotel-de-Ville-Amplepuis.jpg|mini|Partnerschaftsbaum in Amplepuis]]&lt;br /&gt;
Am 18. Oktober 1970 wurde die [[Gemeindepartnerschaft|Städtepartnerschaft]] mit der französischen Kleinstadt [[Amplepuis]] in der Region [[Auvergne-Rhône-Alpes]] begründet. Seitdem findet regelmäßig ein Austausch mit den Vereinen, Kommunalvertretern und Schulen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jakob Hertl |url=https://www.gaeubote.de/Nachrichten/Mit-Charakter-und-Sauberkeit-36573.html |titel=Mit Charakter und Sauberkeit |werk=www.gaeubote.de |hrsg=Gäubote |datum=2019-12-06 |sprache=deutsch |abruf=2023-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die 40-jährige Partnerschaft hat der Künstler [[Lutz Ackermann (Bildhauer)|Lutz Ackermann]] gemeinsam mit Ludwig Epple aus Gültstein einen &amp;#039;&amp;#039;Partnerschaftsbaum&amp;#039;&amp;#039; entworfen, der aus einer zwei Meter hohen Eisenplatte herausgeschnitten wurde. Er dokumentiert die Begegnungen zwischen Amplepuis und Gültstein der vergangenen Jahrzehnte. Je ein Exemplar dieses &amp;#039;&amp;#039;Partnerschaftsbaumes&amp;#039;&amp;#039; steht am Rathausplatz in [[Amplepuis]] und am Partnerschaftsplatz von Gültstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 50-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Amplepuis wurde aufgrund der Corona-Pandemie auf 2023 verschoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Le Pays |url=https://www.le-pays.fr/amplepuis-69550/actualites/jumelage-une-delegation-a-gultstein_14165633/ |titel=Jumelage: une délégation à Gültstein |werk=www.le-pays.fr |hrsg=Le Pays |datum=2022-07-28 |sprache=französisch |abruf=2023-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Jubiläum überreichten die Gültsteiner der Partnergemeinde Amplepuis eine Himmelsliege.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nadine Dürr |url=https://www.gaeubote.de/Nachrichten/Herzen-fanden-trotz-Sprachbarrieren-zusammen-131979.html |titel=Herzen fanden trotz Sprachbarrieren zusammen |werk=www.gaeubote.de |hrsg=Gäubote |datum=2023-07-17 |sprache=de |abruf=2023-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese schenkte der Gemeinde Gültstein als Symbol der langwährenden Freundschaft eine Tischglocke der [[Glockengießerei Paccard]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Annie Girard |url=https://www.leprogres.fr/culture-loisirs/2023/07/17/jumelage-gultstein-amplepuis-plus-de-50-ans-d-amitie |titel=Jumelage Gültstein - Amplepuis: plus de 50 ans d´amitié |werk=www.leprogres.fr |hrsg=Le Progrès |datum=2023-07-17 |sprache=fr |abruf=2023-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Sehenswert sind im historischen Ortskern mehrere gut erhaltene [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]]. Darunter ragt das gegenüber der Kirche stehende ehemalige Rathaus hervor, welches 1786 nach dem Ortsbrand neu erbaut wurde und heute als Bezirksamt dient. Der ebenfalls 1786 errichtete, ehemalige Dorfbrunnen aus [[Sandstein]] befindet sich heute in einem privaten Garten an der Kreuzung Altinger Straße/Ammerstraße, ist aber sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peterskirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrenberg - Gültstein - Peterskirche - Ansicht von Westen mit Schnee.jpg|mini|Die Peterskirche im Winter, vom ehemaligen Rathaus her gesehen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Peterskirche&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Petruskirche&amp;#039;&amp;#039; genannt) bildet das Zentrum des historischen Ortskerns. Ein erster Vorgängerbau entstand wohl schon um 700. Auf dessen Fundamenten wurde die heutige Kirche zunächst als befestigte [[Wehrkirche]] erbaut, die von Befestigungen mit Türmen umgeben wurde. Der [[Romanik|romanische]] Kern des [[Langhaus (Kirche)|Langhauses]] und das Erdgeschoss des Turmes mit seinem Tonnengewölbe stammen aus dem 12. Jahrhundert; oft wird die Jahreszahl 1091 genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe {{Webarchiv |url=http://www.herrenberg.de/politik-verwaltung/stadtteile/gueltstein.html |text=Website der Stadt Herrenberg |wayback=20090926132914  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1450 bis 1500 wurden der Hauptteil des Langhauses und der Chor im [[Gotik|gotischen Stil]] errichtet. Nach dem Ortsbrand von 1784, der auch die Peterskirche beschädigt hatte, wurden das Südportal und das [[Oktogon (Architektur)|oktogonale]] Obergeschoss des Turmes errichtet; zudem wurden große Teile der umgebenden Befestigung abgetragen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimberger47&amp;quot; /&amp;gt; so dass heute nur noch eine ca. 2&amp;amp;nbsp;m hohe umlaufende Mauer erhalten ist, die einen Gartenhof um die Kirche bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Innenausstattung der Kirche sind neben dem bunt bemalten [[Sterngewölbe]] des [[Chor (Architektur)|Chores]] mit schönen [[Schlussstein]]en vor allem das lebensgroße [[Kruzifix]] aus dem 16. Jahrhundert, der Taufstein und die wie ein Blütenkelch geformte Kanzel aus dem 18. Jahrhundert sowie die [[Barock|barocke]] Orgel (1786) beachtenswert. 1985 wurde ein Fenster auf der Südseite nach Entwürfen von [[Wolf-Dieter Kohler|Wolf Dieter Kohler]] gestaltet, welches das Pfingstwunder, den „wunderbaren Fischzug“ sowie das Bekenntnis des Petrus darstellt. Renovierungen der Kirche fanden zuletzt 1985 und 1989/90 statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimberger47&amp;quot; /&amp;gt; 1991 wurde das 900-jährige Bestehen der Kirche gefeiert; derzeit wird eine Restaurierung der Umfassungsmauer geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Außenseite der Umfassungsmauer sind einige alte [[Epitaph]]ien eingemauert. Aus der Glockenstube des Kirchturmes hat man einen schönen Blick über den Ortskern und das Umland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Gültstein und Grabkapelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bedeutende Eisenbahningenieur und Unternehmer [[Otto Kapp von Gültstein]] (1853–1920) errichtete in den Jahren 1907/1908&amp;lt;ref&amp;gt;Die Angaben divergieren leicht: der {{Webarchiv |url=http://www.adv-boeblingen.de/zrbb/herrenb/gueltst/villa.html |text=Artikel |wayback=20160501183525  }} aus der &amp;#039;&amp;#039;Kreiszeitung/Böblinger Bote&amp;#039;&amp;#039; (4. August 2003) nennt als Datum 1907, die {{Webarchiv |url=http://www.herrenberg.de/politik-verwaltung/stadtteile/gueltstein.html |text=Website der Stadt Herrenberg |wayback=20090926132914   }} spricht von 1908.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem damals 5&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] umfassenden Gelände an der Straße nach [[Herrenberg]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Schlossstraße&amp;#039;&amp;#039;) eine Villa mit separatem Pförtnerhäuschen, die als &amp;#039;&amp;#039;Schloss Gültstein&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schlösschen Gültstein&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Beide Gebäudeteile sind im Stil des [[Historismus]] gehalten und bedienen sich überwiegend romanischer Architekturelemente; der äußere Erhaltungszustand ist gut. Das &amp;#039;&amp;#039;Schloss&amp;#039;&amp;#039; wurde später erweitert und in ein Erholungsheim umgewandelt; heute beherbergt es ein Tagungszentrum des [[Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg|KVJS]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutscher-verein.de/ Website des DV] mit diversen Erwähnungen&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Villa wird von einem weitläufigen Park mit schönem alten Baumbestand, Teichen und Freizeitanlagen umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem alten Friedhof ist das ebenfalls 1908&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.herrenberg.de/politik-verwaltung/stadtteile/gueltstein.html |text=Website der Stadt Herrenberg |wayback=20090926132914  }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; erbaute, achteckige [[Mausoleum]] im [[Neuromanik|neuromanischen]] Stil der Familie Kapp von Gültstein bemerkenswert; [[Otto Kapp von Gültstein|Otto Kapp]] hatte es hier direkt an der Eisenbahntrasse [[Herrenberg]]–[[Tübingen]] errichten lassen und fand darin nach seinem Tod am 19. Oktober 1920 die letzte Ruhe, ebenso wie seine Frau und sein Sohn, die bereits vor ihm gestorben waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seit 1125 gibt es im Ort eine Mühle, diese ist seit über 200 Jahren im Besitz der Familie Unsöld.&lt;br /&gt;
* 1965 wurde der erste Industriebetrieb eröffnet; in den nachfolgenden Jahren kam es zu einer Ansiedlung weiterer zum Teil namhafter Unternehmen, v.&amp;amp;nbsp;a. der Firma [[Saint-Gobain Rigips]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Gültstein liegt an der [[Ammertalbahn]], die Gültstein werktags jede halbe Stunde, am Wochenende jede Stunde mit [[Herrenberg]] bzw. [[Tübingen]] verbindet. Auch die dieselben Städte verbindende [[Bundesstraße 28|B 28]] ist nur wenige hundert Meter von Gültstein entfernt, ebenso die [[Bundesautobahn 81|A 81]], deren Ausfahrt Herrenberg fast direkt bei Gültstein liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* Hugo Maier, Schultheiß von 1926 bis 1945 (ab 1930 Bürgermeister)&lt;br /&gt;
* Otto Unsöld von 1945 bis 1949&lt;br /&gt;
* Hugo Maier von 1949 bis 1953 (wie oben)&lt;br /&gt;
* Gottlob Wohlbold von 1953 bis 1971&lt;br /&gt;
* Rainer Schnaithmann von 1971 bis 30. Juni 1975&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Otto Kapp von Gültstein]] (* 1. August 1853 in Rottenburg am Neckar; † 19. Oktober 1920 in Gültstein), ab 1913 Ehrenbürger von Gültstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Gottfried der Roller von Gültstein]] (* um 1280; † vor 1346), Ritter in Gültstein&lt;br /&gt;
* [[Machtolf von Gültstein]] (um [[1343]]), Ortsadeliger und Ritter in Gültstein&lt;br /&gt;
* [[Jakob Weimer]] (1887–1944), Landtags- und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Freizeit ==&lt;br /&gt;
* [[TV Gültstein|Turnverein Gültstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Herrenberg |Titel=Gültstein |Seite= |Wikisource=Kapitel B 8}}&lt;br /&gt;
* Heinz Erich Walter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Gültstein.&amp;#039;&amp;#039; Ludwigsburg 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gültstein 769-2019&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Herrenberger historische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 12). Schmidt, Neustadt/Aisch 2019, ISBN 978-3-96049-054-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.herrenberg.de/de/Stadtleben/Die-Stadt/Stadtteile/Gueltstein Seite der Stadt Herrenberg (Unterseite Gültstein)]&lt;br /&gt;
* [https://meine-streifzuege.com/2018/03/27/mon-amie-pascale/ Blogbeitrag Mon Amie Pascale (über gelebte Partnerschaft Gültstein-Amplepuis)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Herrenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4094213-2|VIAF=302999662|LCCN=n2013028999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gultstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Herrenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Böblingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Böblingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 769]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ammer (Neckar)]]&lt;/div&gt;</summary>
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