<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=G%C3%BClt</id>
	<title>Gült - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=G%C3%BClt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BClt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T16:49:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BClt&amp;diff=367835&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-14432-82: GND-Verlinkung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BClt&amp;diff=367835&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-06T07:38:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GND-Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gült&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Gülte&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gilt&amp;#039;&amp;#039;, ist ein historischer Begriff aus dem [[Mittelalter|mittelalterlichen]] Finanz- und Steuerwesen. Sie bezeichnete eine aus einem Grundstück an den [[Grundherrschaft|Grundherrn]] zu zahlende [[Steuer]], [[Abgabe]], ein [[Pfand (Recht)|Pfand]] oder eine [[Rente (Wirtschaft)|Geldrente]] und war vor allem im süddeutschen Raum, Österreich und der Schweiz gebräuchlich. Es wurde zwischen der Geldgülte (Zahlung in Geld) und der Fruchtgülte (Zahlung in [[Naturalien]]) unterschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Adelung-1793 |Lemma=Gülte, die |Band=2 |Seite=845 |SeiteBis=846 |zenoID=20000208531}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es existierten Abgabenregister als sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Gültbücher&amp;#039;&amp;#039;. Einen zinspflichtigen Bauern nannte man &amp;#039;&amp;#039;Gültbauer&amp;#039;&amp;#039;, den [[Gläubiger]] den &amp;#039;&amp;#039;Gültherrn&amp;#039;&amp;#039;. Die Gült als Grundpfand bewirkte eine Haftung durch das belastete Grundstück, nicht durch den Schuldner persönlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|25980|Gült|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]|Datum=2007-03-13|Abruf=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
„Gült“ ist eine [[Derivation (Linguistik)|Ableitung]] vom Verb „gelten“, althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;geltan&amp;#039;&amp;#039; ‚(zurück)zahlen, entschädigen, opfern, wert sein‘. Stammverwandte Wörter sind &amp;#039;&amp;#039;gültig&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;entgelten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;vergelten&amp;#039;&amp;#039; und die Interjektion &amp;#039;&amp;#039;gelt&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;gell(e)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dwds.de/wb/etymwb/G%C3%BClt &amp;#039;&amp;#039;Gült&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Wolfgang Pfeifer (Etymologe)|Wolfgang Pfeifer]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; (1993) Digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache; abgerufen am 21. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Die Gült oder &amp;#039;&amp;#039;Gelt&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer Grundrente wurde in Deutschland meist als [[Gefälle (Recht)|Gefälle]] oder &amp;#039;&amp;#039;Grundgefälle&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers Online|6|994|spezialkapitel=Gefälle |bemerkung=Grundgefälle |retrobID=106436}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolph Friedrich von Moser: &amp;#039;&amp;#039;Die bäuerlichen Lasten der Würtemberger, insbesondere die Grundgefälle.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart, 1832; {{archive.org |bub_gb_h25RAAAAMAAJ |Blatt=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Gefälle war eine rein vermögensrechtliche Grundlast, d.&amp;amp;nbsp;h. eine Reallast ohne persönliche oder dingliche Abhängigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Ignacio Czeguhn: &amp;#039;&amp;#039;Grundrente&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Albrecht Cordes]], [[Heiner Lück]], [[Dieter Werkmüller]], [[Ruth Schmidt-Wiegand]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. Band I. Berlin 2008, ISBN 978-3-503-07912-4; [http://www.hrgdigital.de/id/grundrente/stichwort.html hrgdigital.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den sogenannten Herrschaftsgefällen gehörten an den [[Landesherr]]n zu leistende Naturalabgaben, etwa Gänse, Hühner oder Eier.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.heimatpfleger.bsl-ag.de/index.php?id=178 |text=&amp;#039;&amp;#039;Abgaben&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20160503054737}} In: Glossar, [[Braunschweigische Landschaft]] e.&amp;amp;nbsp;V., Online-Lexikon.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich mit der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] abgeschafft, bestanden die Gefälle in Deutschland noch bis zu den [[Preußische Reformen|Preußischen Reformen]], insbesondere dem &amp;#039;&amp;#039;Gesetz, betreffend die Ablösung der Reallasten und die Regulirung der bäuerlichen und gutsherrlichen Verhältnisse&amp;#039;&amp;#039; vom 2. März 1850.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesetzsammlung für die Königlich Preußischen Staaten&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 10, ausgegeben zu Berlin, den 13. März 1850. [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/que/normal/que4517.pdf lwl.org] (PDF; 23&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
Die Gült oder auch &amp;#039;&amp;#039;Gilt&amp;#039;&amp;#039; war im Unterschied zum [[Stiftgeld]] eine Abgabe in Naturalien, die als Bringschuld jährlich in gleicher Menge an den Grundherrn geleistet werden musste, z.&amp;amp;nbsp;B. als Getreide- oder Käsegilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Riepl: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch zur Familien- und Heimatforschung in Bayern und Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Pfarrkirchen 2003, ISBN 3-00-012700-3, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war ein seit dem 15. Jahrhundert in den Ländern [[Oberösterreich|Ober-]] und [[Niederösterreich]], [[Steiermark]], [[Kärnten]], [[Krain]] und in der Grafschaft Görz, aber auch in [[Bayern]], z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Kloster Benediktbeuern|Klostergericht Benediktbeuern]], gebräuchliches System zur Taxierung der steuerpflichtigen Einkünfte der landsässigen Adligen und Prälaten. Sie diente, nachdem der [[Landtag (historisch)|Landtag]] dem Kaiser eine Steuer bewilligt hatte, zur Umlage der auf Herren, Ritter und Prälaten entfallenden Steuerlast auf die einzelnen Mitglieder dieser [[Ständegesellschaft|Stände]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man brachte dabei die Zins- und Pachteinkünfte der [[Grundherrschaft]]en in Anrechnung, die von den untertänigen Bauern abgeführt werden mussten. Naturalleistungen der Untertanen wurden dabei weit unter dem Marktwert in Geldbeträge umgerechnet. Das von den Grundherren selbst bewirtschaftete Land war steuerfrei. Die Ermittlung der Einkünfte erfolgte entweder durch Selbsteinschätzung der einzelnen Adligen und Prälaten oder wurde durch ständische Beamte vorgenommen. Die habsburgischen Landesherren konnten die Richtigkeit der Gültbeträge nicht kontrollieren. Die Schätzungen wurden in von den Ständen geführte &amp;#039;&amp;#039;Gültbücher&amp;#039;&amp;#039; eingetragen &amp;#039;&amp;#039;(Gülteinlagen)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Steuerbewilligung durch die Landtage kamen dann zwei Verfahren zur Anwendung: Entweder sagten die Stände dem Landesherren eine feste Summe zu, die dann gemäß dem Gültbuch auf die einzelnen Adligen und Prälaten verteilt wurde, nachdem man vorher den Steueranteil der landesunmittelbaren Städte und Märkte abgezogen hatte, oder man bewilligte einen festen Prozentsatz der Gült. Die Zahlungsverpflichtungen wälzten die Grundherren dann fast zur Gänze auf ihre [[Untertan]]en ab. So sind in einem „Registrum der gueter ze jachnaw“ des Klosters Benediktbeuern von 1494 19 Bauernhöfe der [[Jachenau]] mit der jeweils zu leistenden „Käsgült“ oder „Eysngült“ aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;BHStA, KL Benediktbeuern 39, Bl.3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den vierziger Jahren des 16. Jahrhunderts wurde mit Gült jedoch nicht mehr nur das Renteneinkommen des adligen und kirchlichen Grundbesitzes verstanden, sondern sie wurde allgemein zum Maßstab der ständischen Steuerbewilligungen, die in einem Vielfachen der Gült ausgedrückt wurde. Bewilligt wurden nun die halbe, einfache oder doppelte Gült. Entstanden war dieses System durch die Notwendigkeit, die in gemeinsamen Ausschusslandtagen von mehreren Ländern bewilligten Steuern auf diese umzulegen. Diese Aufteilung der Steuerquote pro Land orientierte sich nicht mehr an den tatsächlichen Gülteinkommen als Maß für die Finanzkraft, sondern stellte einen politischen Kompromiss dar. Seit 1544 hatte sich der Proporz zwischen den Ländern eingespielt. Steiermark und Niederösterreich zahlten etwa gleich viel, Oberösterreich und Kärnten erlegten zwischen 35 und 40 Prozent dessen, was die beiden größten Länder aufbrachten, Krain etwas weniger als 25 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese alten &amp;#039;&amp;#039;Gülteinlagen&amp;#039;&amp;#039; enthalten im Wesentlichen die Besitz- und Einkommensverhältnisse der einzelnen Herrschaften zum Zwecke der Berechnung der &amp;#039;&amp;#039;Gültsteuer&amp;#039;&amp;#039; sowie Aufzeichnungen über Besitzveränderungen für die Zeit von 1530 bis 1750. Die Gültsteuer ist eine Landsteuer und wird später auch so bezeichnet. Sie ist ein Vorläufer der heutigen [[Grundsteuer]]. Heutzutage sind die alten Gülteinlagen für viele Gebiete die ersten statistisch verwertbaren Angaben über die Untertanenhäuser (Feuerstätten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Gülteinlagen schließt der [[Josephinisches Lagebuch#Theresianischer Kataster|Theresianische Kataster]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Theresianische Fassion&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Theresianisches Gültbuch&amp;#039;&amp;#039; genannt) und ab 1785 der [[Joseph II.|Josephinische]] Kataster an, welche beide noch die Besitzstände der jeweiligen Grundherrschaften als Steuerbasis heranzogen. Letzterer musste 1790 aufgehoben werden, wurde aber bis zum zwischen 1817 und 1861 erstellten [[Franziszeischer Kataster|Franziszeischen Kataster]] noch als Grundsteuerprovisorium benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
Die Gült ([[Mittelhochdeutsche Sprache|mhd.]] für &amp;#039;&amp;#039;Schuld&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Rente&amp;#039;&amp;#039;) ist eine im Schweizerischen [[Zivilrecht]] nicht länger begründbare Form des [[Grundpfand]]es (ehemals Art. 847 [[f.|ff.]] [[Zivilgesetzbuch (Schweiz)|ZGB]]). Im [[Sachenrecht (Liechtenstein)|liechtensteinischen Sachenrechtes]] (Art 325 ff. SR) besteht sie bis heute. Die im ZGB am 1. Januar 1912 bzw. SR am 11. Februar 1923 moderne und vereinheitlichte Form der Gült hat historische Vorbilder, etwa im [[Zedel (Pfand)|Zedel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Gült entwickelte sich im [[Spätmittelalter]]. Der Gläubiger kaufte von einem Grundstückinhaber eine Rente, für die ausschließlich mit dem belasteten Grundstück, nicht aber mit anderweitigem Privatvermögen gehaftet wurde. In der Regel konnte eine Gült nur vom Schuldner gekündigt werden (durch Rückzahlung des ursprünglichen Kaufbetrags). Man spricht von einer sogenannten ewigen Gült. Die Gült selbst konnte aber verkauft und vererbt werden. Da dies nicht als Darlehen angesehen wurde, konnte so das kirchliche [[Zinsverbot]] umgangen werden. Beidseitige, ablösbare Gülten kamen später ebenfalls in Gebrauch, mit notwendigerweise entsprechend langen Kündigungsfristen. In Deutschland kamen sie außer Gebrauch und wurden von der Hypothek abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Obschon Gülten gegenüber anderen Grundpfändern gewisse Vorteile böten (insbesondere für den Schuldner, der nur mit dem [[Grundstück]] und nicht mit seinem ganzen Vermögen haftet), gelten sie als veraltet und sind seit der Einführung des ZGB im Jahre [[1912]] toter Buchstabe geblieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorentwurf&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfm.admin.ch//content/dam/data/wirtschaft/gesetzgebung/immobiliarsachenrecht/vn-veber-d.pdf |titel=Bericht zum Vorentwurf der Teilrevision des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Immobiliarsachen- und Grundbuchrecht) |werk=bfm.admin.ch |datum=2004-03 |seiten=9 |format=PDF; 474&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131217225118/https://www.bfm.admin.ch//content/dam/data/wirtschaft/gesetzgebung/immobiliarsachenrecht/vn-veber-d.pdf |archiv-datum=2013-12-17 |abruf=2012-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der einheitlichen nationalen Regelung wurden in der ganzen Schweiz kaum mehr als zwei Dutzend neue Gülten errichtet. Die wenigen noch bestehenden Gülten werden zunehmend durch [[Schuldbrief]]e abgelöst. Da Grundpfänder nach Schweizer Recht nicht verjähren, verbleibt noch eine historische Bedeutung in den [[Appenzellerland|Appenzeller]] Kantonen (Zedel) und in der [[Innerschweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wortlaut von Art. 847 ZGB vor der entsprechenden Teilrevision des ZGB (bzw. Art 325 SR):&lt;br /&gt;
(Zweck und Gestalt)&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Durch die Gült wird eine [[Forderung]] als [[Grundpfandrecht|Grundlast]] auf ein [[Grundstück]] gelegt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Sie kann nur auf [[landwirtschaft]]liche Grundstücke, Wohnhäuser und Baugebiet errichtet werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Die Forderung besteht ohne jede persönliche [[Haftung (Recht)|Haftbarkeit]] des [[Schuldner]]s, und ein Schuldgrund wird nicht angeführt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschaffung ===&lt;br /&gt;
Der [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] hat im Sommer 2005 das [[Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement|Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement]] beauftragt, eine Teilrevision des [[Sachenrecht (Schweiz)|Immobiliarsachen-]] und [[Grundbuchrecht]]s auszuarbeiten, welche unter anderem die Gült abschaffen sollte. Die Referendumsfrist hierfür ist am 1.&amp;amp;nbsp;April 2010 unbenützt abgelaufen, die Änderung auf den 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2012 in Kraft getreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.admin.ch/ch/d/as/2011/4637.pdf |titel=Schweizerisches Zivilgesetzbuch (Register-Schuldbrief und weitere Änderungen im Sachenrecht) |werk=Amtliche Sammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft |datum=2009-12-11 |format=PDF; 168&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2012-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.grundpfandrecht.ch/exkurs-guelt-altrechtliches-grundpfandrecht &amp;#039;&amp;#039;Exkurs: Gült (altrechtliches Grundpfandrecht)&amp;#039;&amp;#039;.] grundpfandrecht.ch; abgerufen am 2. Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wenigen bestehenden Gülten werden hierdurch nicht tangiert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorentwurf&amp;quot; /&amp;gt; aber es können nicht länger neue geschaffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Juristen existierte das [[Bonmot]], dass es im ZGB mehr Artikel zu Gülten als Gülten überhaupt gebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Freiherr von Mensi: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der direkten Steuern in Steiermark bis zum Regierungsantritt Maria Theresias&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände (6 Teile). Styria, Graz u.&amp;amp;nbsp;a. 1910–1936 (&amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte der Steiermark&amp;#039;&amp;#039;, 7 und 9 und 10, 1–2 und 11, 2, {{ZDB|501107-3}}).&lt;br /&gt;
* Bernhard Hackl: &amp;#039;&amp;#039;Die Gülteinlagen und die Theresianischen sowie Josephinischen Steuerfassionen in den Österreichischen Ländern&amp;#039;&amp;#039;. In: Josef Pauser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Quellenkunde der Habsburgermonarchie (16.–18. Jahrhundert). Ein exemplarisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München u.&amp;amp;nbsp;a. 2004, S. 365–377 (&amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung&amp;#039;&amp;#039;, Ergänzungsband 44).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Ihde: &amp;#039;&amp;#039;Amt Schwerin. Geschichte seiner Steuern, Abgaben und Verwaltung bis 1655&amp;#039;&amp;#039;. Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, Beiheft, Schwerin 1913; [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003464 mvdok.lbmv.de]&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Behr: [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/wz-6118.pdf &amp;#039;&amp;#039;Revolution auf dem Lande. Bauern und ländliche Unterschichten 1848/49&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 63&amp;amp;nbsp;MB) lwl.org (ohne Jahr).&lt;br /&gt;
* {{HLS|25980|Gült|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.gesetze.li/konso/1923004000&lt;br /&gt;
   |titel=Das Sachenrecht&lt;br /&gt;
   |werk=Liechtensteinische Gesetzessammlung&lt;br /&gt;
   |datum=2008-10-01&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-05-31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1164726501|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gult}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feudalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrechtsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrecht (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrecht (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachenrecht (Liechtenstein)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-14432-82</name></author>
	</entry>
</feed>