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	<title>Gülper See - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:49:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BClper_See&amp;diff=925722&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Vorlagenfix</title>
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		<updated>2025-05-11T21:42:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|BILD =Gülper See 29-05-2010 075.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 52.739825&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 12.254906&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-BB&lt;br /&gt;
|LAGE = 70 km westl. [[Berlin]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Rhin]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Rhin&lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Rhinow]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 23.6&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NHN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 6.6&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 3.5&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 1.5&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 3&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 1.5&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
|POSKARTE = Havel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gülper See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde [[Havelaue]] liegt circa 70&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich von Berlin am Westrand von [[Brandenburg]], im Nordwesten des [[Landkreis Havelland|Landkreises Havelland]] zwischen den Dörfern [[Gülpe]], [[Prietzen]], Kietz und [[Strodehne]]. Er ist etwa 660&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] groß (Ausdehnung 3,5&amp;amp;nbsp;Kilometer in Ost-West- und 1,5&amp;amp;nbsp;Kilometer in Nord-Süd-Richtung) und liegt {{Höhe|23.6|DE-NHN|link=true}}. In ost-westlicher Richtung wird er vom [[Rhin]] durchflossen, der unmittelbar unterhalb des Sees in die [[Gülper Havel]] mündet, in deren Überschwemmungsbereich sich der See befindet. Seit 1967 steht er unter Naturschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Charakteristik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gülper See.jpg|mini|links|Gülper See im Luftbild]]&lt;br /&gt;
Der Gülper See ist ein Glazialsee, d.&amp;amp;nbsp;h., er entstand infolge der [[Weichsel-Eiszeit]] aus einer durch Gletscher-Schmelzwasser ausgewaschenen Mulde im Zusammenfluss von [[Eberswalder Urstromtal|Eberswalder]] und [[Berliner Urstromtal]]. Seine Tiefe beträgt etwa ein bis zwei, im Bereich des Abflusses auch bis zu drei&amp;amp;nbsp;Meter. Noch vor 25&amp;amp;nbsp;Jahren war er ein wasserpflanzenreicher Klarwassersee, der sich inzwischen aufgrund verstärkter Nährstoffzufuhr zu einem Trübsee mit starker Entwicklung von [[Phytoplankton]] („Algenblüte“) und Sichtweiten unter fünfzig&amp;amp;nbsp;Zentimetern im Sommerhalbjahr entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Ablagerungen von schlammigen [[Sedimentation|Sedimenten]] ([[Gyttja]], Halbfaulschlamm) entstanden vor allem im Westen, Norden und Nordosten, wo breite [[Röhricht|Schilfgürtel]] den See säumen. Der Wasserstand der Elbe und ihr Rückstau in die Havel beeinflussen die [[Hydrologie|hydrologischen]] Verhältnisse des Gebietes maßgeblich. Auf Grund der geringen Erhebung des Geländes über den mittleren Wasserstand der Havel und wegen des geringen Gefälles von Havel und Rhin gibt es lang anhaltende Überschwemmungen auf den Gebieten rings um den Gülper See. Der Abfluss aus dem und somit der Wasserstand im Gülper See wird hauptsächlich über das [[Nadelwehr Gahlberg]] reguliert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moz.de/landkreise/havelland/rathenow/rathenow-artikel/dg/0/1/1029103/ |titel=Holznadeln und Steg bleiben |autor=Rene Wernitz |werk=[[MOZ.de]] |datum=2013-07-12 |abruf=2020-08-24 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein zweites regulierendes Wehr befindet sich in einem ehemaligen [[Schleuse]]nbecken bei der [[Kahnschleuse Gülpe]] in einem nach Südwesten zur Gülper Havel verlaufenden Graben. Im Südosten und Süden gehen die flachen Ufer in [[Extensive Landwirtschaft|extensiv]] beweidete Grünland- und [[Magerrasen]]-Vegetation über. Die weitere Umgebung bilden vor allem [[Feuchtwiese]]n, vereinzelt auch Äcker und Gehölze (Weiden und Pappeln, im Süden Kiefernforste); der Gülper See hat somit im Gegensatz zu anderen Seen der Region einen sehr „offenen“ Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See bildet den Kern des 970&amp;amp;nbsp;Hektar großen [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] (NSG) Gülper See, das bereits seit 1967, damals noch deutlich kleiner, existiert. Das NSG ist wiederum Bestandteil des [[Naturpark Westhavelland|Naturparks Westhavelland]], des größten Schutzgebietes in Brandenburg, das wegen seines natürlichen Nachthimmels &amp;lt;!-- vgl. http://www.havelland-tourismus.de/natur/sternenpark-westhavelland/ --&amp;gt; auch als [[Lichtschutzgebiet|Sternenpark]] gilt. Die herausragende Bedeutung als Brut- bzw. Rastgebiet für [[Regenpfeiferartige|Limikolen]], Gänse, Enten und [[Kranich (Art)|Kraniche]] führte (zusammen mit der Unteren Havelniederung) zur Einstufung als [[Feuchtgebiet]] Internationaler Bedeutung (FIB) im Rahmen der [[Ramsar-Konvention]]. Am 5. August 2009 wurde der Gülper See gemeinsam mit weiteren Flächen der [[NABU-Stiftung Nationales Naturerbe]] übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PM Stk Brandenburg&amp;quot;&amp;gt;[http://www.stk.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb1.c.170137.de Platzeck begrüßt Flächenübertragung an NABU-Stiftung] Pressemitteilung  Staatskanzlei Land Brandenburg vom 5. August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://naturerbe.nabu.de/naturparadiese/brandenburg/untere-havelniederung/guelpersee.html &amp;#039;&amp;#039;Gülper See - Vogeleldorado im Westhavelland&amp;#039;&amp;#039;]. NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, abgerufen am 9. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gülper See ist Rastplatz für [[Blässgans|Bläss]]- und [[Waldsaatgans|Waldsaatgänse]], die sich hier im Frühjahr und Herbst zu mehreren 10.000 aufhalten. Auch als Schlafplatz für Kraniche gewinnt er immer mehr an Bedeutung – im Oktober 2006 konnten an die 10.000 dieser Großvögel gezählt werden. Das Schauspiel der in der Abenddämmerung von allen Seiten laut trompetend zum See fliegenden Kraniche zieht zunehmend Touristen in die Gegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch andere z.&amp;amp;nbsp;T. seltene und gefährdete Vogelarten brüten oder rasten um den Gülper See, wie [[Singschwan|Singschwäne]], viele Enten- und Limikolenarten, [[Kormoran (Art)|Kormoran]], [[Seeadler (Art)|See]]- und [[Fischadler]], [[Rotmilan|Rot]]- und [[Schwarzmilan]], [[Rohrweihe]], [[Rohrdommel]], [[Grauammer]], [[Braunkehlchen]], [[Beutelmeise|Beutel]]- und [[Bartmeise]]. Eine [[Floristik (Wissenschaft)|floristische]] Besonderheit ist die vollständige Serie der [[Niedermoor|Flachmoor]]-[[Verlandung]]s-[[Pflanzengesellschaft|Gesellschaften]] westlich und östlich des Sees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Wege eines Tierfilmers]], Doku, unter anderem an diesem See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://naturerbe.nabu.de/naturparadiese/brandenburg/untere-havelniederung/guelpersee.html &amp;#039;&amp;#039;Gülper See - Vogeleldorado im Westhavelland&amp;#039;&amp;#039;]. NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, abgerufen am 9. Februar 2016&lt;br /&gt;
* [http://www.westhavelland-naturpark.de/erleben-lernen/naturerlebnis/vogelzug-am-guelper-see/ &amp;#039;&amp;#039;Vogelzug am Gülper See&amp;#039;&amp;#039;], Naturpark Westhavellandabgerufen am 9. Februar 2016&lt;br /&gt;
* [http://www.birdinggermany.de/havel.htm Vogelbeobachtungen rund um den Gülper See]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Havelland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|VIAF=170396656}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gulper See}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Rhin|SGulper See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Havelaue)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Naturschutzgebiete]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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