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	<title>Güglingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T14:02:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCglingen&amp;diff=149508&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Römermuseum Güglingen: Verlinkung hinzugefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%BCglingen&amp;diff=149508&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-26T14:37:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Gueglingen.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/4//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9/0//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gueglingen in HN.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Heilbronn&lt;br /&gt;
|Gemeindeverwaltungsverband = Oberes Zabergäu&lt;br /&gt;
|Höhe              = 206&lt;br /&gt;
|PLZ               = 74363&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07135&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08125038&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GGI&lt;br /&gt;
|Gliederung        = [[Kernstadt]] und 2 Stadtteile&lt;br /&gt;
|Straße            = Marktstraße 19–21&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.gueglingen.de/ www.gueglingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Tauch&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Güglingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{Audio|De-Güglingen.ogg}}] ist eine [[Stadt]] im westlichen Teil des [[Landkreis Heilbronn|Landkreises Heilbronn]]. Sie gehört zur [[Region Heilbronn-Franken]] und zur Randzone der europäischen [[Metropolregion Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gueglingen-april2011.JPG|mini|Blick auf Güglingen]]&lt;br /&gt;
Güglingen liegt im Tal der [[Zaber]] im [[Zabergäu]] im südwestlichen Landkreis Heilbronn, am nördlichen Talhang inmitten von Weinbergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbar&amp;#039;&amp;#039;städte&amp;#039;&amp;#039; und -gemeinden Güglingens sind (im [[Uhrzeigersinn]], beginnend im Westen): [[Pfaffenhofen (Württemberg)|Pfaffenhofen]], &amp;#039;&amp;#039;[[Eppingen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Brackenheim]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Cleebronn]] (alle Landkreis Heilbronn) und &amp;#039;&amp;#039;[[Sachsenheim]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Landkreis Ludwigsburg]]). Zusammen mit Pfaffenhofen und [[Zaberfeld]] bildet Güglingen den [[Gemeindeverwaltungsverband „Oberes Zabergäu“]] mit Sitz in Güglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Güglingen besteht aus der Kernstadt und den [[Ortsteil|Stadtteilen]] [[Eibensbach]] und [[Frauenzimmern]]. Zu Güglingen gehören noch die [[Gehöft|Höfe]] Sägmühle und Sophienhof. Abgegangene, heute nicht mehr bestehende Orte sind auf Gemarkung Güglingen die Heugelinsmühle, auf Gemarkung Eibensbach die [[Burg Blankenhorn (Eibensbach)|Burgruine Blankenhorn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle für den Abschnitt Stadtgliederung:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 81–84&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Güglingen hat 6375 Einwohner, von denen 4460 im Stadtteil Güglingen, 929 im Stadtteil Eibensbach und 986 im Stadtteil Frauenzimmern leben (Stand 2017).&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: {{Webarchiv|url=https://www.gueglingen.de/website/deu/das_rathaus_im_internet/einwohnerzahlen |wayback=20200628130606 |text=Einwohnerzahlen 2018 |archiv-bot=2022-11-11 02:39:58 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 28. Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gueglingen-beiEbner-1820B.jpg|mini|links|Güglingen von Osten, bei G. Ebner, um 1820]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güglingen ===&lt;br /&gt;
Schon in der [[Jungsteinzeit]] und zu Zeiten der [[Kelten]] und [[Römisches Reich|Römer]] war die Güglinger Gemarkung besiedelt. 1999 bis 2005 wurde bei ausgedehnten Grabungen des baden-württembergischen Landesdenkmalamtes in Güglingen eine römische Siedlung ([[Vicus von Güglingen|&amp;#039;&amp;#039;vicus&amp;#039;&amp;#039;]]) freigelegt, die von etwa 120 bis 260 n. Chr. bewohnt war und aus über 30 [[Streifenhaus (römisch)|Streifenhäusern]] mit Läden und Wohnräumen, einem öffentlichen [[Thermen|Badehaus]], einem Straßenheiligtum und zwei im Jahr 2002 entdeckten [[Mithräum|Mithräen]], Heiligtümern des [[Mithraismus|Mithras-Kultes]], bestand. Es wird vermutet, dass die Siedlung eine Größe von 10 Hektar hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römerfunde&amp;quot;&amp;gt;Quelle zur Vor- und Frühgeschichte Güglingens: {{Webarchiv|url=https://www.stimme.de/service/bilder/Von-Ausgrabungen-zum-Roemermuseum-in-Gueglingen;cme141446,3100962 |wayback=20200630000728 |text=&amp;#039;&amp;#039;Von Ausgrabungen zum Römermuseum&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-05-22 09:06:56 InternetArchiveBot }} auf www.stimme.de, neu abgerufen am 28. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm, Andrea Neth: &amp;#039;&amp;#039;Der römische Vicus bei Güglingen. Entdeckungen im Archiv ergänzen die aktuellen Ausgrabungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, 35. Jg. 2006, Heft 2, S. 69–77 ({{Webarchiv |url=http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/publikationen_und_service/nachrichtenblaetter/2006-02.pdf |text=PDF |wayback=20141006083841 |archiv-bot=2018-04-13 09:32:35 InternetArchiveBot}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Güglingen wurde vermutlich im 4. oder 5. Jahrhundert zu Zeiten der [[Alamannen|alamannischen]] Landnahme gegründet. Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag Güglingen im [[Herzogtum Franken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1188 wird ein &amp;#039;&amp;#039;allodium in Gugelingen&amp;#039;&amp;#039; (dt.: Eigengut in Güglingen) in einem Vertrag zwischen Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] und König [[Alfons VIII.|Alfons VIII. von Kastilien]], in dem die Ehe zwischen Friedrichs Sohn [[Konrad II. (Schwaben)|Konrad]] und Alfons Tochter [[Berenguela von Kastilien|Berengaria]] vereinbart wurde, erwähnt. Wahrscheinlich handelte es sich um einen Hof mit zugehörigem Land. Es gehörte mit weiteren 29 staufischen Gütern zur [[Morgengabe]] der Braut. Allerdings wurde diese Ehe niemals in die Praxis umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koblank: [http://stauferstelen.net/texts/seligenstadt1188.htm &amp;#039;&amp;#039;Vertrag von Seligenstadt 1188&amp;#039;&amp;#039;] auf stauferstelen.net. Abgerufen am 7. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte im 13. Jahrhundert den Herren von Neuffen und erhielt spätestens 1295 die [[Stadtrecht]]e. 1340 wurde die Stadt nach mehreren Besitzerwechseln [[württemberg]]isch. 1295 schenkte Graf Rudolf [[Herren von Neuffen|von Neuffen]] dem [[Heiliges Grab (Speyer)|Hl.-Grab-Kloster Speyer]] das hiesige [[Kirchenpatronat]], das im Zuge der Reformation 1541 an Württemberg abgetreten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/druckansicht.php?id_titlaufn=7675917&amp;amp;bestand=3702 Regest der Schenkungsurkunde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/SQ2AJHXK5JSCJ4JWGS6T76ZTMLZMRIC2 Regest der Verkaufsurkunde]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] 1525 war Güglingen das Zentrum des Aufruhrs im Zabergäu. Bis 1808 war die Stadt Sitz des gleichnamigen [[Oberamt Güglingen|Amts]]. Bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im [[Königreich Württemberg]] wurde der eigene Amtsbezirk aufgelöst und Güglingen dem [[Oberamt Brackenheim]] zugeordnet. Die alten Stadttore und Türme wurden abgebrochen. Mehrere Brände um 1850 richteten starke Zerstörungen an. Bei der Verwaltungsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Güglingen 1938 zum Landkreis Heilbronn. 1939 wurden 1206 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 1533.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 1: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordwürttemberg&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Güglingen Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] und gehörte somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging. Die bis dahin stark landwirtschaftlich geprägte Stadt wandelte sich in den Nachkriegsjahren zu einem Gewerbe- und Industriestandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eibensbach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgruine Blankenhorn Eibensbach Palas 20140216.jpg|mini|Burg Blankenhorn]]&lt;br /&gt;
Die Entstehung des Ortsteils [[Eibensbach]] ist eng mit der [[Burg Blankenhorn (Eibensbach)|Burg Blankenhorn]] verbunden, einer um 1220/1235 südlich des Ortes errichteten [[Staufer|staufischen]] Burg, die bereits im 15. Jahrhundert verfiel und zu der der Ort ursprünglich gehörte. Burg und Dorf kamen im 14. Jahrhundert an [[Württemberg]] und waren bis 1808 dem Amt Güglingen zugeordnet. Nach dessen Auflösung wurde der Ort dem Oberamt Brackenheim unterstellt. Am 1. Januar 1975 wurden Eibensbach und Güglingen zur neuen Stadt Güglingen vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=465}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frauenzimmern ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauenzimmern-backhaus.JPG|mini|Backhaus in Frauenzimmern]]&lt;br /&gt;
Der Ortsteil [[Frauenzimmern]] wurde bereits um das Jahr 800 erstmals erwähnt. Der Ortsname Frauen-Zimmern geht auf ein Nonnenkloster zurück, das von 1245 bis 1442 dort bestand. Im Laufe des 14. Jahrhunderts kam Frauenzimmern an Württemberg und war ebenfalls bis 1808 dem Amt Güglingen zugeordnet, danach dem Oberamt Brackenheim. Am 1. Juli 1971 wurde der Ort nach Güglingen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=450}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gueglingen Erloeserkirche 20121011.jpg|mini|Evangelisch-methodistische Erlöserkirche in Güglingen]]&lt;br /&gt;
In Güglingen, Frauenzimmern und Eibensbach gibt es jeweils eine evangelische Kirchengemeinde, die alle zum [[Kirchenbezirk Brackenheim]] gehören. Die katholische [[Heilige Dreifaltigkeit (Güglingen)|Kirchengemeinde Hl. Dreifaltigkeit Güglingen]] ist für Güglingen und seine Stadtteile sowie für die Gemeinden Cleebronn, Pfaffenhofen und [[Zaberfeld]] samt deren Ortsteilen zuständig. Ebenfalls in Güglingen ansässig sind die [[Evangelisch-methodistische Kirche]] und die Gemeinde Gottes. Auch ein Gebetsraum des islamisch-türkischen Kulturvereins, die Osman-Gazi-Moschee, befindet sich in Güglingen. Die [[Neuapostolische Kirche]] bestand bis 2024.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=|url=https://www.nak-hn.de/db/309772/Aktuelles/Entwidmung-des-Kirchengebaeudes-in-Gueglingen|titel=Entwidmung des Kirchengebäudes in Güglingen|werk=|hrsg=Neuapostolische Kirche,&lt;br /&gt;
Kirchenbezirk Heilbronn|datum=2024-04-21|abruf=2025-05-31|sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gueglingen Rathaus 20070412.jpg|mini|hochkant=0.9|Rathaus von Güglingen]]&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Güglingen besteht aus den 18 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08125038/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=5146&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-15959_id_25111 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahlbeteiligung lag bei 54,14 % (2019: 51,3 %). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Liste || Stimmenanteil || Sitze &lt;br /&gt;
| rowspan=4 bgcolor=#fff | || 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Unabhängige Wählervereinigung]] (FUW) || 42,99 % || 8 || 49,0 %, 9 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | Bürger-Union (BU) || 40,57 % || 7 || 32,6 %, 6 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | Neue Liste (NL) || 16,44 % || 3 || 18,4 %, 3 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der [[Bürgermeister (Baden-Württemberg)|Bürgermeister]] wird für acht Jahre [[Direktwahl|direkt]] gewählt. Von 1993 bis 2017 amtierte Klaus Dieterich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stimme.de/3706182 Thomas Dorn: &amp;#039;&amp;#039;Klaus Dieterich kandidiert nicht mehr&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;stimme.de&amp;#039;&amp;#039;, 14. September 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2017 bis 2025 war Ulrich Heckmann Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stimme.de/3842471 Thomas Dorn: &amp;#039;&amp;#039;Güglingens neuer Bürgermeister im Amt&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;stimme.de&amp;#039;&amp;#039;, 6. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2025 amtiert Michael Tauch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Linda Möllers |url=https://www.stimme.de/heilbronn/landkreis-heilbronn/neuer-buergermeister-von-gueglingen-steht-fest-michael-tauch-mit-grosser-mehrheit-gewaehlt-art-5024299 |titel=Neuer Bürgermeister von Güglingen steht fest: Michael Tauch mit großer Mehrheit gewählt |werk=stimme.de |datum=2025-02-16 |abruf=2025-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Gueglingen.svg|mini|120px|Wappen Güglingens]]&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Güglinger Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Rot eine silberne Gugel&amp;#039;&amp;#039;. Die Stadtfarben sind Weiß-Blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gugel (Kleidung)|Gugel]] als [[Redendes Wappen|redende Wappenfigur]] ist auf allen [[Siegel]]n Güglingens seit 1359 feststellbar, ebenso auf dem steinernen Wappen von 1731 am Güglinger Marktbrunnen und als [[Fleckenzeichen]] im Kieserschen Forstlagerbuch von 1684. Die Farben des Wappens blieben im Wesentlichen seit 1575 unverändert; nur in der Zeit vor 1933 wurde der Wappenschild eine Zeitlang blau-silbern [[Tingierung|tingiert]]. Aus dieser Tingierung entstanden vermutlich die Flaggenfarben Weiß-Blau, die auch nach Wiedereinführung der ursprünglichen Tingierung des Wappens erhalten blieben. Die 1975 aus der Vereinigung mit Eibensbach und Frauenzimmern hervorgegangene neue Stadt Güglingen hat Wappen und Flagge übernommen; beide wurden der Stadt am 11. März 1976 vom Landratsamt des Landkreises Heilbronn verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen für den Abschnitt Wappen und Flagge:&amp;lt;br /&amp;gt;Heinz Bardua: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0801-8 (Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg, 1). S. 73&amp;lt;br /&amp;gt;Eberhard Gönner: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch des Stadt- und des Landkreises Heilbronn mit einer Territorialgeschichte dieses Raumes&amp;#039;&amp;#039;. Archivdirektion Stuttgart, Stuttgart 1965 (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, 9). S. 90&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* Am 28. April 2007 wurde eine Partnerschaft mit [[Auneau]] in [[Frankreich]] ([[Département Eure-et-Loir]]) eingegangen. Die Partnerschaftsurkunde wurde am 23. Juni 2007 in Auneau gegengezeichnet. &lt;br /&gt;
* Eine weitere Partnerschaft mit [[Dorking (Surrey)|Dorking]] in [[England]] (Grafschaft [[Surrey]]) wurde am 21. Juli 2007 in Güglingen abgeschlossen. Beim Gegenbesuch in Dorking wurde am 22. September 2007 die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gueglingen-stmauritius.jpg|mini|hochkant|Stadtkirche St. Mauritius]]&lt;br /&gt;
Für die unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmale des Ortes siehe die [[Liste der Kulturdenkmale in Güglingen]].&lt;br /&gt;
* Die [[Mauritiuskirche (Güglingen)|Mauritiuskirche]] in Güglingen wurde 1241 erstmals erwähnt, im 18. Jahrhundert umfassend erneuert, brannte beim Stadtbrand 1849 ab und wurde 1850 wieder aufgebaut. Der Ostturm ist noch spätgotischen Ursprungs, der Treppenturm entstammt der Zeit der Renaissance. Die Kirche wurde um 1970 von dem Güglinger Architekten [[Heinz Rall]] modernisiert, der gemeinsam mit seiner Frau [[Ursula Stock]] durch Modernisierungen und Kunstobjekte das gesamte Bild der Ortsmitte von Güglingen prägte. Seit 1988 ist in der Kirche das [[Güglinger Palmtuch]] aufgehängt, das aus 40 Teilbildern verschiedener Künstler besteht. Das in der Nähe der Kirche befindliche &amp;#039;&amp;#039;Pfarrhaus&amp;#039;&amp;#039; wurde um 1850 erbaut.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Alte Amtshaus&amp;#039;&amp;#039;, ein auf 1592 datierter Bau mit [[Fachwerkhaus|Zierfachwerk]], dient mittlerweile als Rathaus. Das nach dem Stadtbrand neben der Kirche errichtete &amp;#039;&amp;#039;Alte Rathaus&amp;#039;&amp;#039; von 1850 beherbergt seit 2008 das [[Römermuseum Güglingen mit provinzialrömischer Freilichtanlage|Römermuseum]].&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Hof&amp;#039;&amp;#039; wurde von Herzog [[Ludwig (Württemberg)|Ludwig von Württemberg]] um 1570 errichtet. Von der Anlage sind heute noch die &amp;#039;&amp;#039;Herzogskelter&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Bandhaus&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;Zehntscheuer&amp;#039;&amp;#039; erhalten. Die Gebäude wurden um 1980 umfassend saniert. Die &amp;#039;&amp;#039;Herzogskelter&amp;#039;&amp;#039; beherbergt heute ein Hotel, die &amp;#039;&amp;#039;Zehntscheuer&amp;#039;&amp;#039; eine Bank. In das Mauerwerk des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Hofes&amp;#039;&amp;#039; sind verschiedene Abgüsse von römischen Steindenkmälern eingelassen.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Steinhaus&amp;#039;&amp;#039; wurde bereits 1349 erwähnt, war Adelssitz, danach Vogtei, 1444 bis 1474 Klosterpfleghof und 1571 Haus des „Helfers“, des zweiten Pfarrers der Stadt, und wird daher auch &amp;#039;&amp;#039;Helferhaus&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Erker des Gebäudes stammt von 1581.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Marktbrunnen&amp;#039;&amp;#039; wurde 1568 errichtet und 1787 erneuert.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kapelle St. Leonhard&amp;#039;&amp;#039; beim Friedhof wurde 1443 erwähnt und 1579 erneuert. Neben der Kapelle befindet sich im Eingangsbereich des Friedhofs ein 1923 eingeweihtes Kriegerdenkmal von [[Albert Volk]], das 1961 um die Namen der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen erweitert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Jung: &amp;#039;&amp;#039;1914 – Albert Volk – Kriegerdenkmale – 2014&amp;#039;&amp;#039;, Heilbronn 2014, ISBN 978-3-934096-39-4, S. 18–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Oberhalb des Ortsteils Eibensbach befindet sich, in 390&amp;amp;nbsp;m Höhe auf dem Gipfel des Blankenhorns, die Ruine der [[Staufer|staufischen]] [[Burg Blankenhorn (Eibensbach)|Burg Blankenhorn]] aus dem 13. Jahrhundert. In den Güglinger Ortsteilen gibt es darüber hinaus je eine historische Kirche.&lt;br /&gt;
* In der Marktstraße wurde am 1. April 2017 neben der Bäckerei Oehler eine [[Stauferstele]] errichtet, die unter anderem an die Ersterwähnung 1188 in einem Vertrag zwischen Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] und König [[Alfons VIII.|Alfons VIII. von Kastilien]] erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stauferstelen.net/stele-gueglingen.htm Güglingen 2017] auf stauferstelen.net, abgerufen am 7. April 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gueglingen-herzogskelter-bandhaus.jpg|Herzogskelter und Bandhaus&lt;br /&gt;
 Gueglingen Zehntscheuer 20070412.jpg|Zehntscheuer&lt;br /&gt;
 GueglingenSteinhaus.jpg|Steinhaus&lt;br /&gt;
 Gueglingen-marktbrunnen.jpg|Marktbrunnen&lt;br /&gt;
 Gueglingen-altrths-1850.jpg|Altes Rathaus&lt;br /&gt;
 Gueglingen-pfarrhaus.jpg|Pfarrhaus&lt;br /&gt;
 Gueglingen-st-leonhard.jpg|Kapelle St. Leonhard&lt;br /&gt;
 Gueglingen Dreifaltigkeitskirche 20121011.jpg|Katholische Dreifaltigkeitskirche&lt;br /&gt;
 Güglingen-Stauferstele.jpg|Stauferstele (2017)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst im öffentlichen Raum ===&lt;br /&gt;
In Güglingen befinden sich über 50 Skulpturen und sonstige [[Kunst im öffentlichen Raum in Güglingen|Kunstobjekte im öffentlichen Raum]]. Der &amp;#039;&amp;#039;Weinbrunnen&amp;#039;&amp;#039; im Deutschen Hof und die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Vier Jahreszeiten&amp;#039;&amp;#039; am Marktplatz wurden von [[Ursula Stock]] (* 1937) gestaltet. Ebenfalls im Deutschen Hof stehen der Brunnen &amp;#039;&amp;#039;Wassertiere&amp;#039;&amp;#039; (1988) von [[Wolfgang Knorr (Bildhauer)|Wolfgang Knorr]], der &amp;#039;&amp;#039;Güglinger Bacchus&amp;#039;&amp;#039; (1985) von [[Jürgen Goertz]] und die &amp;#039;&amp;#039;Embleme&amp;#039;&amp;#039; (1979) von [[Lee Babel]]. Vor der Zehntscheuer sind die Statue &amp;#039;&amp;#039;Der Wächter&amp;#039;&amp;#039; (1980) von [[Richard Heß (Bildhauer)|Richard Heß]] sowie die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Güglinger Sphinx&amp;#039;&amp;#039; (1983) von [[Gunther Stilling]] aufgestellt. Außerdem wird der &amp;#039;&amp;#039;9. Längengrad&amp;#039;&amp;#039;, der genau dort verläuft, durch ein in den Boden eingelassenes Stahlband versinnbildlicht. Weitere Skulpturen in Güglingen stammen von [[Horst Antes]], [[Jörg Failmezger]], [[Klaus Hennig (Künstler)|Klaus Hennig]], [[Guido Messer]], [[Ottmar Mohring]], [[Ralph Nieling]], [[Joachim Schmettau]], [[Wolfgang Thiel (Künstler)|Wolfgang Thiel]] und anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gueglingen-vierjahreszeiten.jpg|Vier Jahreszeiten&lt;br /&gt;
 Gueglingen-weinbrunne.jpg|Weinbrunnen&lt;br /&gt;
 Gueglingen-wassertiere.jpg|Wassertiere&lt;br /&gt;
 Gueglingen-bacchus-goertz.jpg|Güglinger Bacchus&lt;br /&gt;
 Gueglingen-waechter-hess.jpg|Der Wächter&lt;br /&gt;
 Gueglingen-sphinx-stilling.jpg|Güglinger Sphinx&lt;br /&gt;
 Gueglingen-9-laengengrad.jpg|9. Längengrad&lt;br /&gt;
 Gueglingen-skulptur-rathaus.jpg|Skulptur beim Rathaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2016-06-19 Archäologische Freilichtanlage Güglingen 26.jpg|mini|Freilichtmuseum Güglingen]]&lt;br /&gt;
Um die bei den Ausgrabungen des römischen vicus in Güglingen 1999 bis 2005 gemachten Funde angemessen zeigen zu können, wurde das Alte Rathaus zu einem Römermuseum umgebaut, das am 26./27. April 2008 eröffnet wurde. Auf drei Stockwerken ermöglicht die Präsentation der Güglinger Funde im Zusammenhang mit Rekonstruktionen, Modellen und begehbaren Installationen ein umfassendes Bild der Güglinger Römersiedlung und ihrer Umgebung. Neben der Dauerausstellung sind jährlich wechselnde Sonderausstellungen vorgesehen und es gibt speziell für Schulklassen gestaltete Bereiche mit Aufgaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römermuseum&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.roemermuseum-gueglingen.de/ |titel=Die Römer vor der Haustür |datum=2018-04 |abruf=2020-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im außerhalb des Ortskerns gelegenen [[Freilichtmuseum Güglingen]] sind Reste der römischen Bebauung am Originalstandort zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Der Musikverein Güglingen, der Fanfarenzug des Sportschützenvereins Güglingen und die Werkskapelle [[Layher]] Eibensbach pflegen die Volksmusik.&lt;br /&gt;
In allen drei Stadtteilen gibt es aktive Gesangvereine. Der Madrigalchor Vollmer hat seinen Sitz in Güglingen.&lt;br /&gt;
Der Zabergäu-Sängerbund (Dachorganisation der Gesangvereine im Zabergäu und im Leintal) hat seine Geschäftsstelle mit einem Noten- und Schallarchiv im Rathaus Güglingen eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport und Freizeit ===&lt;br /&gt;
Güglingen verfügt über ein beheiztes Freibad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt 53 Vereine sind in Güglingen und seinen beiden Stadtteilen aktiv und bieten so gut wie alle Möglichkeiten für sinnvolle Freizeitbetätigung.&lt;br /&gt;
In Güglingen steht das Stadion &amp;#039;&amp;#039;An der Weinsteige&amp;#039;&amp;#039; (1987 eingeweiht) mit sechs Rundbahnen für den lokalen und regionalen Sportbetrieb zur Verfügung. Weitere Sportplätze in allen Stadtteilen.&lt;br /&gt;
In Frauenzimmern hat der Reitclub Güglingen sein Domizil am Reiterhof Faller (Reithalle, Turnierplätze für Spring- und Dressurreiten). Der Reitverein Güglingen verfügt an der &amp;#039;&amp;#039;Sägmühle&amp;#039;&amp;#039; in Güglingen über eine Reithalle und Turnierplätze.&lt;br /&gt;
Der Sportschützenverein Güglingen hat seine Schießsportanlage (Kleinkaliber, Luftgewehr) an der L&amp;amp;nbsp;1110 auf dem Heuchelberg eingerichtet.&lt;br /&gt;
Vereinsheime (teilweise mit Profi-Gastronomie) werden vom TSV Güglingen, SV Frauenzimmern, GSV Eibensbach, Kleintierzuchtverein Güglingen und vom Reitclub Güglingen betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Güglingen grenzt mit seinem Stadtteil Eibensbach im Süden unmittelbar an den waldreichen [[Stromberg (Landschaft)|Stromberg]] im [[Naturpark Stromberg-Heuchelberg]] an. Die Stadt Güglingen ist Mitglied bei den Touristik-Gemeinschaften &amp;#039;&amp;#039;Neckar-Zaber-Tourismus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Land&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kraichgau-Stromberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Öko-Regio-Tour Zabergäu bietet auf Güglinger Gemarkung verschiedene Rad- und Wanderwege an.&lt;br /&gt;
In Güglingen ist ein Natur- und Streuobst-Lehrpfad mit drei Routen ausgeschildert. Ein Wanderweg &amp;#039;&amp;#039;Rund um Eibensbach&amp;#039;&amp;#039; mit drei verschiedenen Routen ist ausgeschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Das Kulturamt der Stadt Güglingen bietet zwei Veranstaltungsreihen. In der Herzogskelter wird die alljährliche Spielzeit von September bis März mit einem Veranstaltungsmix aus volkstümlicher Unterhaltung, Theater und klassischen Konzerten bestritten. Beim &amp;#039;&amp;#039;Kulturflirt im Ratshöfle&amp;#039;&amp;#039; gibt es im Foyer des Rathauses Kleinkunst-Veranstaltungen (vorwiegend schwäbisches Kabarett). Einmal im Monat ist das Mobile Kino mit aktuellen Filmen im Saal der Herzogskelter zu Gast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Pfingsten (Samstag bis Montag) findet jedes Jahr das &amp;#039;&amp;#039;Güglinger Maienfest&amp;#039;&amp;#039; statt, ein [[Volksfest]] mit Festzelt und Vergnügungspark auf dem Festplatz &amp;#039;&amp;#039;Weinsteige&amp;#039;&amp;#039;. Am Pfingstmontag wird ein Festzug veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wochenende vor den baden-württembergischen Sommerferien wird im Deutschen Hof in Güglingen das &amp;#039;&amp;#039;Weinbrunnenfest&amp;#039;&amp;#039; veranstaltet. Die Veranstalter-Gemeinschaft setzt sich aus heimischen Weingärtnergenossenschaften, Gastronomen und Vereinen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am letzten Wochenende im August wird im Stadtteil Eibensbach das &amp;#039;&amp;#039;Backhausfest&amp;#039;&amp;#039; vom Gesang- und Sportverein Eibensbach veranstaltet. In Frauenzimmern wird am ersten September-Wochenende das &amp;#039;&amp;#039;Zwiebelkuchen- und Feuerwehrfest&amp;#039;&amp;#039; gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am zweiten September-Wochenende veranstalten die Weingärtner Cleebronn-Güglingen ihr &amp;#039;&amp;#039;Weinfestival&amp;#039;&amp;#039; in der Kellerei bei Frauenzimmern. Sämtliche Weine und Sekte aus der eigenen Produktion können von samstags bis montags verkostet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Gueglingen 20061118.jpg|mini|Bahnhofsgebäude in Güglingen (Nov. 2006)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Güglingen liegt an der Kreuzung der das Tal entlangführenden Landesstraße 1103 (Heilbronner Straße/Marktstraße/Maulbronner Straße) und der Landesstraße 1110, die im Süden Richtung [[Vaihingen an der Enz]] (Eibensbacher Straße) und im Norden Richtung [[Eppingen]] (Kleingartacher Straße) führt. Der öffentliche Nahverkehr im Verkehrsverbund [[Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr|HNV]] wird von Bussen des Unternehmens [[Rexer (Omnibusunternehmen)|Rexer]] sowie dessen Auftragnehmern Ernesti und Gross bedient.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.landkreis-heilbronn.de/neuer-betreiber-fuer-buslinien-im-zabergaeu.27406.htm Neuer Betreiber für Buslinien im Zabergäu].&amp;#039;&amp;#039; Pressemitteilung des Landkreises Heilbronn, 22. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1896 eröffnete [[Zabergäubahn]] mit ihren Bahnhöfen Frauenzimmern-Cleebronn, Güglingen und Güglingen-Eibensbach wurde 1986 im Personenverkehr und 1995 im Güterverkehr stillgelegt. Die Strecke streift das bebaute Gebiet im Süden der Kernstadt. Beim Frauenzimmern-Cleebronner Bahnhofsgebäude handelte es sich um einen [[Einheitsbahnhof (Württemberg)|Einheitsbahnhof]] vom Typ IIa, das Güglinger ist ein solcher vom Typ IIIa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stein&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Stein |Titel=Der württembergische Einheitsbahnhof auf Nebenbahnen |Sammelwerk=Eisenbahn-Journal Württemberg-Report |Band=1 |Nummer=V/96 |Verlag=Merker |Ort=Fürstenfeldbruck |Datum=1996 |ISBN=3-922404-96-0 |Seiten=83}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von [[Gebrüder Faller GmbH|Faller]] gibt es den Güglinger Bahnhof als [[Nenngröße H0|H0-Modell]] und als [[Nenngröße N|N-Modell]]. Der Landkreis Heilbronn verfolgt seit den 1990er Jahren die Reaktivierung der Zabergäubahn als [[Stadtbahn]]strecke und damit an den Anschluss von Güglingen und Frauenzimmern an das Netz der [[Stadtbahn Heilbronn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;renelt&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hst-2021-08-29&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Im Stadtteil Eibensbach ist der Stammsitz eines der weltweit größten Baugerüsthersteller, des Unternehmens [[Layher|Wilhelm Layher GmbH &amp;amp; Co. KG]] mit über 700 Mitarbeitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bedeutender Arbeitgeber in Güglingen ist das Unternehmen [[Weber Hydraulik]] (Fertigung hydraulische Zylinder für Maschinen und Fahrzeuge) mit ihrem deutschen Stammwerk und einer österreichischen Dependance. Über 500 Mitarbeiter sind im Stammwerk in Güglingen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kernstadt Güglingen liegt auch das Stammwerk der weltweit agierenden &amp;#039;&amp;#039;[[Afriso-Euro-Index]] GmbH&amp;#039;&amp;#039;, einem der führenden deutschen Hersteller von Mess-, Regel- und Überwachungsgeräten für Haustechnik, Industrie und Umweltschutz. AFRISO wurde bereits 1869 gegründet und ist heute in mehr als 30 Ländern vertreten. In Deutschland betreibt AFRISO vier Produktionsstätten mit 450 Mitarbeitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Frauenzimmern befindliche [[Daikin Industries|DAIKIN Manufacturing Germany GmbH]] ist ein Hersteller von kompletten Heizungssystemen und Produkten aus technischem Kunststoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Über das Geschehen in Güglingen berichtet die Tageszeitung [[Heilbronner Stimme]] in ihrer Ausgabe W, Landkreis West. Die Stadt Güglingen gibt zudem zusammen mit der Gemeinde Pfaffenhofen ein wöchentlich erscheinendes Amtsblatt &amp;#039;&amp;#039;(Rundschau Mittleres Zabergäu)&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Güglingen ist Sitz eines [[Notariat]]es. Eine Dienststelle des Polizeireviers Lauffen/N. ist ebenfalls am Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die Grund-, Haupt- und Werkrealschule Katharina-Kepler-Schule wird von annähernd 750 Schülern besucht, jeweils etwa die Hälfte Grund- und Hauptschüler. Die Haupt- und Werkrealschule ist als Nachbarschaftsschule für Mädchen und Jungen aus Güglingen, Pfaffenhofen und Zaberfeld eingerichtet.&lt;br /&gt;
Fast 1000 Schüler besuchen die Realschule Güglingen.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus unterhält die Volkshochschule Unterland in Güglingen die Außenstelle &amp;#039;&amp;#039;Oberes Zabergäu&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://vhs-unterland.de/Aussenstellen &amp;#039;&amp;#039;VHS Unterland Außenstellen&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gueglingen-mediothek.jpg|mini|Güglinger Mediothek]]&lt;br /&gt;
Die 1998 eröffnete Güglinger Mediothek stellt &amp;lt;small&amp;gt;(Stand 2017)&amp;lt;/small&amp;gt; rund 21.500 Medien bereit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gueglingen.de/website/deu/freizeit_tourismus/mediothek |titel=Güglingen - Mediothek |abruf=2020-06-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200611110816/https://www.gueglingen.de/website/deu/freizeit_tourismus/mediothek |archiv-datum=2020-06-11 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-11 02:39:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Otto Linck]] (1892–1985), Ehrenbürgerrecht 1952&lt;br /&gt;
* [[Hermann Krauß (Heimatforscher)|Hermann Krauß]] (1904–2003), Ehrenbürgerrecht 1970&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Aßfahl]] (1904–2007), Ehrenbürgerrecht 1989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Paul Walther von Guglingen]] (* um 1422), Franziskaner, Palästina-Pilger und Verfasser eines lateinisch-arabischen Vokabulars&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Sollweck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fratris Pauli Waltheri Guglingensis Itinerarium in Terram Sanctam Catharinam.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1892&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kristian Bosselmann-Cyran: &amp;#039;&amp;#039;Das arabische Vokabular des Paul Walther von Guglingen und seine Überlieferung im Reisebericht Bernhards von Breidenbach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; 12, 1994, S. 154–184.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Joseph Osiander]] (1589–1635), Theologe&lt;br /&gt;
* [[Sixt Karl Kapff|Sixt Karl von Kapff]] (1805–1879), evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Paul Klunzinger]] (1828–1919), Eisenbahn- und Wasserbauingenieur&lt;br /&gt;
* [[Carl Benjamin Klunzinger]] (1834–1914), Tropenarzt und Zoologe&lt;br /&gt;
* [[August Hornung]] (1867–1927), württembergischer Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Karl Heim (Theologe)|Karl Heim]] (1874–1958), Theologe, geboren in Frauenzimmern&lt;br /&gt;
* [[Immanuel Erhard Völter]] (1836–1923), Pfarrer und Theologe&lt;br /&gt;
* [[Emil Feucht]] (1910–2000), Politiker (FDP/DVP), geboren in Eibensbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Brackenheim |Titel=Güglingen |Seite=249–268 |Wikisource=Kapitel B 7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güglingen (vom Weißen Steinbruch aus).jpg|mini|Güglingen (vom Weißen Steinbruch aus)]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;renelt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur|Autor=Claus-Jürgen Renelt|Titel=Die ÖPNV-Leitbilder für den Stadt- und Landkreis Heilbronn aus den Jahren 1992/1993 und 1999/2000|Sammelwerk=Die Stadtbahn Heilbronn. Schienenverkehr zwischen Eppingen und Öhringen|Verlag=Verlag Regionalkultur|Ort=Ubstadt-Weiher|Jahr=2005|Seiten=41–55|ISBN=3-89735-416-0}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hst-2021-08-29&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Alexander Hettich |Titel=Zabergäubahn startete vor 125 Jahren: Zukunft ungewiss |Sammelwerk=Heilbronner Stimme |Datum=2021-08-29 |Online=https://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/zabergaeubahn-startete-vor-125-jahren-zukunft-ungewiss;art140897,4524710 |Abruf=2022-01-04}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gueglingen.de/ Stadt Güglingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-gueglingen.de/website/de/gemeinden/gueglingen/gebaeude/leonhardskapelle/ Leonhardskapelle Güglingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Heilbronn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4022442-9|LCCN=n/85/81751|VIAF=153667148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guglingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Güglingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort im Weinanbaugebiet Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Strom- und Heuchelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1188]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1295]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Zaber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Römermuseum Güglingen</name></author>
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