<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=G%C3%B6tterbaum-Spinner</id>
	<title>Götterbaum-Spinner - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=G%C3%B6tterbaum-Spinner"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B6tterbaum-Spinner&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T07:55:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B6tterbaum-Spinner&amp;diff=2240733&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B6tterbaum-Spinner&amp;diff=2240733&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-16T11:41:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Götterbaum-Spinner&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Samia cynthia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Dru Drury|Drury]], 1773)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Samia&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Samia (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Saturniinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Pfauenspinner&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Saturniidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schmetterlinge&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Lepidoptera&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Samia cynthia.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Götterbaum-Spinner (&amp;#039;&amp;#039;Samia cynthia&amp;#039;&amp;#039;), Männchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Götterbaum-Spinner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Samia cynthia&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ailanthus-Spinner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Schmetterlinge|Schmetterling]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Pfauenspinner]] (Saturniidae). Neben der Nominatunterart werden die Unterarten &amp;#039;&amp;#039;Samia c. ricini&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Samia c. pryeri&amp;#039;&amp;#039; unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt; Die ursprünglich in Asien beheimatete Art wurde zur Seidenraupenzucht in weiten Teilen der Erde eingeführt. Man findet sie deswegen beispielsweise im klimatisch günstigen südlichen Europa überall dort, wo die ebenso aus Asien stammende Hauptnahrungspflanze der Raupen, der [[Götterbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Ailanthus altissima&amp;#039;&amp;#039;), als Zierbaum gepflanzt wurde oder verwildert ist; meistens in Städten. In Indien werden die Puppen gegessen und in Nepal als Hühnerfutter verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;food-insects&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Falter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Samia cynthia adult female sjh.JPG|mini|Präparat eines Weibchens]]&lt;br /&gt;
Die Falter haben eine Flügelspannweite von 100 bis 120&amp;amp;nbsp;Millimetern (Männchen) bzw. 120 bis 130&amp;amp;nbsp;Millimetern (Weibchen). Die Flügel der Weibchen sind weniger stark gestreckt als die der Männchen und auch weniger stark am Vorderflügelaußenrand gekrümmt. Die [[Fühler (Biologie)|Fühler]] der Männchen sind fahl rotbraun und vierfach kurz gefiedert. Bei den Weibchen sind sie verhältnismäßig lang und doppelt gefiedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;de Freina1 399&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa ist die Art unverwechselbar. Sie hat Ähnlichkeit mit Faltern der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Callosamia]]&amp;#039;&amp;#039; aus Nordamerika, &amp;#039;&amp;#039;[[Epiphora (Gattung)|Epiphora]]&amp;#039;&amp;#039; aus Afrika und &amp;#039;&amp;#039;[[Attacus]]&amp;#039;&amp;#039; aus Südostasien. Der Körper ist mit einer Länge von unter 25 Millimetern verhältnismäßig klein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt; Der Körper der Weibchen ist plumper als der der Männchen. Er hat eine lehmgelbe Farbe, wobei der Halskragen, die Bauchbinde und die Wollbüschel und Streifen am Hinterleib weißlichgrau sind. Die [[Flügel (Schmetterling)|Vorderflügel]] sind lehmgelb bis olivbraun. Sie tragen an der Vorderflügelbasis ein stark zum Körper hin gewinkeltes weißes Band, das außen schwarz gerandet ist. Das Band reicht bis zum [[Diskalbereich]] und hat dort zwei Medianzähne, von denen der obere in den unteren Bereich des langgestreckten Mondflecks mündet. Dieser ist auf seinem zum Flügelvorderrand hin gerichteten Rand durchsichtig und dünn weiß begrenzt. Dahinter ist der Fleck breit lehmgelb ausgefüllt. Der Mondfleck trennt ein außen an ihn angrenzendes, weißes Diskalband in zwei leicht zum Körper hin gekrümmte Teile, die nach innen schwarz und nach außen rotviolett begrenzt sind. Der äußere Teil der Flügel ist mit schwarzen [[Schuppe (Schmetterling)|Schuppen]] besprenkelt. Ein feines Submarginalband ist ausgebildet, das oben schwarz und im unteren Teil des Vorderflügels graubraun ist. Es reicht nicht bis zur Flügelspitze. Knapp an der Flügelspitze (postapikal) sitzt ein großer grauer Fleck, der außen weiß gezackt ist. Dieser Fleck verliert sich diffus nach innen zum Postapikalbereich. Ein großer, ovaler, schwarzer [[Augenfleck]] befindet sich im Subapikalbereich nahe diesem Fleck.&amp;lt;ref name=&amp;quot;de Freina1 399&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hinterflügel sind ebenso gefärbt wie die Vorderflügel, haben jedoch weniger nach innen gekrümmte Diskalbandteile und einen doppeltes, graugrünes, feines Submarginalband, von denen das innere mehrmals unterbrochen ist. Auf den Unterseiten sehen beide Flügelpaare sehr ähnlich der Oberseite aus, ihnen fehlt jedoch die Linie auf der Basalhälfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;de Freina1 399&amp;quot;/&amp;gt; Die Geschlechter unterscheiden sich nicht in ihrer Färbung, sind aber variabel. So hat die forma &amp;#039;&amp;#039;advena&amp;#039;&amp;#039; einen zurückgebildeten grauen Postapikalbereich und die forma &amp;#039;&amp;#039;parisiensis&amp;#039;&amp;#039; hat eine gelblich-braune Grundfarbe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ei ===&lt;br /&gt;
Die langgestreckten Eier messen 1,5&amp;amp;nbsp;mal 1&amp;amp;nbsp;Millimeter. Sie haben eine gräulich-weiße Farbe und werden vom Weibchen mit einem braunen Sekret an den Nahrungspflanzen befestigt. Die halbmondförmigen Gelege bestehen aus bis zu 400 Eiern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raupe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oruga de gusano de seda del ricino (Samia cynthia), Mariposario de Icod de los Vinos, Tenerife, España, 2012-12-13, DD 01.jpg|mini|Raupe]]&lt;br /&gt;
Die [[Raupe (Schmetterling)|Raupen]] werden 65 bis 80 Millimeter lang. Sie sind beim Schlupf etwa vier Millimeter lang und fressen zunächst die Eischale. Sie haben eine überwiegend gelbe Farbe und kegelförmige Tuberkel mit schwarzer Spitze. Die Beine und der Kopf sind schwarz. Am Körper verlaufen Längsreihen schwarzer Punkte. Im zweiten Stadium wird die Grundfarbe blasser. Die Kopfkapsel trägt schwarze Streifen. Im dritten Stadium können die Raupen ihren Vorderkörper in die dahinterliegenden Körpersegmente einziehen. Der Körper ist blassgelb, die Tuberkel am Rücken und an dessen Seiten sind weiß. Schwarze Bereiche am [[Nachschieber]] treten hervor. Ab dem vierten Stadium wird der Kopf hellbraun, der gelblichgrüne Körper ist weiß, puderartig überzogen und die Beine sind glänzend gelb. Im letzten Stadium ist der Kopf grünlich und der bepuderte Körper ist darunter blass blaugrün gefärbt. Teilweise sind die Tuberkel bläulich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Puppe ===&lt;br /&gt;
Die blassbraune [[Puppe (Schmetterling)|Puppe]] ist 27 bis 30&amp;amp;nbsp;Millimeter lang und zylindrisch geformt, wird jedoch nach vorne und hinten schmaler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet umfasst die kühl gemäßigten bis tropischen Zonen großer Teile Ost- und Südostasiens und reicht vom [[Ferner Osten (Föderationskreis)|Russischen Fernen Osten]], [[Volksrepublik China|Nordostchina]] und [[Japan]] im Norden bis [[Indien]], [[Malaysia]], auf die [[Indochinesische Halbinsel]], [[Java (Insel)|Java]], die [[Andamanen]] und die [[Philippinen]] im Süden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;de Freina1 399&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art wurde zur Gewinnung von Seide weit verbreitet und ist daher heute auch in Teilen Europas, Nordafrikas, im Nahen Osten und im Osten Nordamerikas anzutreffen. In Europa findet man die Art vereinzelt an klimatisch günstigen Orten, wo [[Götterbäume]] (&amp;#039;&amp;#039;Ailanthus&amp;#039;&amp;#039;) als Zierpflanzen angepflanzt wurden oder verwildert sind, wie beispielsweise in [[Paris]], den Départements [[Département Oise|Oise]] und [[Département Gironde|Gironde]], sowie im [[Elsass]], im Süden der [[Schweiz]], an den norditalienischen Seen, wie etwa dem [[Gardasee]], dem Nordosten [[Österreich]]s bis nach [[Wien]], [[Ungarn]], [[Istrien]] und Zentralslowenien. Eine Population im Nordosten Spaniens bei [[Barcelona]] ist ausgestorben. Eine weitere isolierte Population ist im Westen von [[Georgien]] etabliert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;de Freina1 399&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art besiedelt in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet offene Wälder des Flachlandes. In ihren neuen Verbreitungsgebieten tritt die Art hauptsächlich in Städten und Stadtrandbereichen auf. Nur selten findet man die Art hier oberhalb von 400 Metern Seehöhe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Falter sind nacht- oder gelegentlich auch dämmerungsaktiv. Die meisten Tiere schlüpfen am späten Morgen. Die Weibchen locken die Männchen am Abend desselben Tages oder bereits am späten Nachmittag mittels [[Pheromon]]en an. Die Paarung erfolgt kurz nach Sonnenuntergang und dauert bis zu 12 Stunden. Tagsüber ruhen die Tiere zwischen Blattwerk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flug- und Raupenzeiten ===&lt;br /&gt;
Die Falter fliegen im Norden ihres natürlichen Verbreitungsgebietes in einer, im Süden in bis zu drei Generationen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;insectscience&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt; Im Norden des europäischen Verbreitungsgebietes fliegen die Tiere in einer Generation im Mai und Juni, im Süden Europas tritt gelegentlich auch eine zweite, partielle Generation von September bis Oktober auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;de Freina1 399&amp;quot;/&amp;gt; In der Zucht können bis zu sechs Generationen pro Jahr erzielt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;insectscience&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahrung der Raupen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Götterbaum (Ailanthus altissima).jpg|mini|Die wichtigste Nahrungspflanze ist der [[Götterbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Ailanthus altissima&amp;#039;&amp;#039;).]]&lt;br /&gt;
In weiten Teilen des natürlichen Verbreitungsgebietes und auch in Europa ist der [[Götterbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Ailanthus altissima&amp;#039;&amp;#039;) die wichtigste Nahrungspflanze der Raupen. Sie sind ansonsten jedoch [[Polyphagie (Ökologie)|polyphag]] und fressen gelegentlich auch [[Holunder]] (&amp;#039;&amp;#039;Sambucus&amp;#039;&amp;#039;), [[Walnüsse]] (&amp;#039;&amp;#039;Juglans&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Prunus]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten, [[Liguster]] (&amp;#039;&amp;#039;Ligustrum&amp;#039;&amp;#039;), [[Forsythien]] (&amp;#039;&amp;#039;Forsythia&amp;#039;&amp;#039;), [[Ricinus communis|Wunderbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Ricinus communis&amp;#039;&amp;#039;), [[Goldregen (Pflanze)|Goldregen]] (&amp;#039;&amp;#039;Laburnum&amp;#039;&amp;#039;), [[Mehlbeeren]] (&amp;#039;&amp;#039;Sorbus&amp;#039;&amp;#039;), [[Flieder]] (&amp;#039;&amp;#039;Syringa&amp;#039;&amp;#039;), [[Magnolien]] (&amp;#039;&amp;#039;Magnolia&amp;#039;&amp;#039;), [[Lorbeeren]] (&amp;#039;&amp;#039;Laurus&amp;#039;&amp;#039;) und weitere Laubgehölze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;de Freina1 399&amp;quot;/&amp;gt; In Indien ist die Hauptnahrungspflanze der dort vorkommenden Unterart &amp;#039;&amp;#039;S. cynthia ricini&amp;#039;&amp;#039; der Wunderbaum. Auch dort werden jedoch auch zahlreiche weitere Pflanzenarten, wie beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Heteropanax fragrans]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Manihot utilissima]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Evodia flaxinifolia]]&amp;#039;&amp;#039; und auch Götterbaum gefressen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;insectscience&amp;quot;/&amp;gt; Die Raupen der Unterart &amp;#039;&amp;#039;S. cynthia pryeri&amp;#039;&amp;#039; wurden in Südkorea an Götterbaum, aber auch an [[Japanische Aralie|Japanischer Aralie]] (&amp;#039;&amp;#039;Aralia elata&amp;#039;&amp;#039;) und [[Szechuanpfeffer]] (&amp;#039;&amp;#039;Zanthoxylum piperitum&amp;#039;&amp;#039;) nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Korea&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Weibchen legen die Eier auf den Unterseiten der Blätter der Nahrungspflanzen ab. Die Raupen schlüpfen nach 10 bis 20&amp;amp;nbsp;Tagen. Sie gruppieren sich rasch unterhalb der Blätter, wo sie Kanäle in diese hineinfressen. Erst ab dem dritten oder vierten Stadium leben sie einzeln. Die Verpuppung findet in einem langgestreckten, birnenförmigen, schmutzigbraunen, unverschlossenen [[Kokon]] aus grober Seide statt, eingewickelt in ein Blatt, das mit Seide am nächsten Ast befestigt ist. Der Kokon verbleibt dort, während die Raupe überwintert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt; Der Kokon besteht aus loser Seide, innen mit einem festen Gespinst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;de Freina1 399&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezialisierte Feinde ==&lt;br /&gt;
Bei der Art sind die [[Raupenfliegen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Exorista larvarum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Exorista sorbillans]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Pales pavida]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Pales pumicata]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die [[Erzwespen|Erzwespe]] &amp;#039;&amp;#039;[[Anastatus bifasciatus]]&amp;#039;&amp;#039; als [[Parasitoid]]e nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Im Nordosten Indiens gelten die freilebenden Bestände durch [[Übernutzung]] und [[Entwaldung]] heute als gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;insectscience&amp;quot;/&amp;gt; In Europa tritt die Art zwar nur lokal auf, ist jedoch nicht selten. Da der Götterbaum-Spinner in Europa durch den Menschen eingeschleppt wurde, wird eine Aufnahme in die [[Rote Liste gefährdeter Arten]], wie es in Spanien der Fall ist, von de Freina et al. nicht als sinnvoll erachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;de Freina1 399&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Götterbaum-Spinner wurde in Europa erstmals 1856 nach [[Turin]] eingeführt, um ihn für die Seidenproduktion zu züchten. Bis 1861 erreichte die Zucht mit etwa 40&amp;amp;nbsp;Zuchtfarmen allein in Frankreich und weiteren Standorten in Oberitalien ihren Höhepunkt. In Österreich wurde die Zucht in [[Atzgersdorf]] nahe Wien versucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huemer/Rabitsch&amp;quot;/&amp;gt; Die aus den Kokons gewonnene Seide ist sehr zäh. Obwohl die Fäden zerkämmt werden, ist der daraus gewonnene Seidenstoff sehr grob.&amp;lt;ref name=&amp;quot;de Freina1 399&amp;quot;/&amp;gt; Der wirtschaftliche Erfolg stellte sich aufgrund der mangelhaften Qualität der Seide nicht ein und die Zucht wurde rasch wieder eingestellt. Die heute in Europa anzutreffenden Tiere stammen von entflogenen oder ausgesetzten Exemplaren ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huemer/Rabitsch&amp;quot;/&amp;gt; Gleich verhält es sich mit dem Götterbaum-Spinner in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. Dort wurde die Zucht ab den frühen 1860ern um [[Philadelphia]] versucht, war jedoch wirtschaftlich ebenso unrentabel und wurde eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuskes/Collins/Tuttle&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien werden die Puppen gegessen und in Nepal als Hühnerfutter verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;food-insects&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;de Freina1 399&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3926285001|Seite=399f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;food-insects&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=Gene R. DeFoliart|titel=The Food Insects Newsletter, March 1993, Volume VI, No. 1|zugriff=2012-01-08|url=http://www.food-insects.com/Vol6%20no1.htm|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20111209073758/http://www.food-insects.com/Vol6%20no1.htm|archiv-datum=2011-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;insectscience&amp;quot;&amp;gt;K. Vijayan, H. J. Anuradha, C. V. Nair, A. R. Pradeep, A. K. Awasthi, B. Saratchandra, S. A. S. Rahman, K. C. Singh, R. Chakraborti, S. R. Urs: &amp;#039;&amp;#039;Genetic diversity and differentiation among populations of the Indian eri silkworm, Samia cynthia ricini, revealed by ISSR markers.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Insect Science 6:30, 2006 (online: [insectscience.org/6.30])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Korea&amp;quot;&amp;gt;Bo Youn Kim, Young Whan Choi, Nam Sook Park, Sang Mong Lee: &amp;#039;&amp;#039;Collection and Characteristics of the Wild Silkmoth, Samia cynthia pryeri in Korea.&amp;#039;&amp;#039; International Journal of Industrial Entomology, Vol 3, No. 1, 2001 S. 101ff. ([https://www.researchgate.net/publication/263438298_Collection_and_Characteristics_of_the_Wild_Silkmoth_Samia_cynthia_pryeri_in_Korea PDF-Datei online; 305&amp;amp;nbsp;KB])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittaway&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=A.R. Pittaway|titel=Saturniidae of Europe: Saturnia spini|zugriff=2011-10-13|url=https://tpittaway.tripod.com/silk/s_cyn.htm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huemer/Rabitsch&amp;quot;&amp;gt;P. Huemer, W. Rabitsch: &amp;#039;&amp;#039;6.3.19 Schmetterlinge (Lepidoptera).&amp;#039;&amp;#039; - 354-362. In: F. Essl, &amp;amp; W. Rabitsch: &amp;#039;&amp;#039;Neobiota in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Umweltbundesamt, Wien, 2002, S. 355f. ([https://homepage.univie.ac.at/wolfgang.rabitsch/DP089.pdf PDF-Datei online; 4,1&amp;amp;nbsp;MB])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuskes/Collins/Tuttle&amp;quot;&amp;gt;Paul M. Tuskes, Michael M. Collins, James P. Tuttle: &amp;#039;&amp;#039;The Wild Silk Moths of North America: A Natural History of the Saturniidae of the United States and Canada.&amp;#039;&amp;#039; Cornell University Press, 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3926285001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Samia cynthia|Götterbaum-Spinner (&amp;#039;&amp;#039;Samia cynthia&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lepiforum.de/cgi-bin/lepiwiki_vgl.pl?Samia_Cynthia Lepiforum e.&amp;amp;nbsp;V.: Taxonomie und Fotos]&lt;br /&gt;
* [https://www.schmetterling-raupe.de/art/cynthia_samia.htm www.schmetterling-raupe.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|12. Januar 2012|98201776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfauenspinner|Gotterbaumspinner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herstellung von Seide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>