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	<title>Görz und Gradisca - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B6rz_und_Gradisca&amp;diff=244073&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Peter Štih; Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B6rz_und_Gradisca&amp;diff=244073&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-04T19:00:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Peter Štih; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Gefürstete Grafschaft Görz &amp;amp; Gradisca.png|mini|Wappen der Gefürsteten Grafschaft Görz und Gradisca ([[Hugo Gerard Ströhl]], 1890)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Görz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1365 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefürstete Grafschaft Görz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1747 zur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefürsteten Grafschaft Görz und Gradisca&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erweitert, war ein im [[Mittelalter]] entstandenes Territorium im südöstlichen Alpenraum. 1500 fiel das Gebiet an die [[Habsburg]]er, war bis 1918 ein [[Kronland (Österreich)|Kronland]] der [[Habsburgermonarchie]] und gehörte zum [[Österreichisches Küstenland|Österreichischen Küstenland]]. Namensgebend sind die seit 1918 zu [[Italien]] gehörenden Städte [[Gorizia|Görz]] und [[Gradisca d’Isonzo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Castello di Gorizia - Vista SUD OVEST.JPG|mini|Görz und die Burg der Grafen von Görz]]&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Grafschaft Görz entstand als Herrschaftsbildung der [[Meinhardiner]] seit dem Anfang des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Die Abstammung des seit 1107 belegten Pfalzgrafen Engelbert I. und dessen Bruder Meinhard I. von Görz, ab ca. 1142 Graf von Görz, ist im Detail nicht geklärt. Näheres dazu siehe [[Engelbert I. (Görz)|Engelbert I. von Görz]]. Entscheidend für den Aufstieg des Geschlechtes war die enge Verbindung zum [[Patriarchat Aquileia]], die den Görzern die Erwerbung großer Lehensgüter in [[Friaul]] und [[Istrien]], darunter auch der Stammsitz Görz, ermöglicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1271 teilten die Brüder [[Meinhard&amp;amp;nbsp;II.]] von Tirol und Görz (IV.) und Albert I. von Görz die Besitzungen des Hauses Görz. Meinhard behielt sich die relativ geschlossene Grafschaft [[Tirol]] vor, die sein Vater [[Meinhard&amp;amp;nbsp;I.]] von Tirol und Görz (III.) 1253 von [[Albert III. (Tirol)|Graf Albert&amp;amp;nbsp;III.]] von Tirol geerbt hatte, während Albert die Stammburg mit der &amp;#039;&amp;#039;inneren&amp;#039;&amp;#039; (d.&amp;amp;nbsp;h. eigentlichen) Grafschaft Görz, die Besitzungen in Istrien, Friaul und [[Kärnten]] und das [[Pustertal]] erhielt. Die von den Brüdern abstammenden Linien des Geschlechts gingen in der Folgezeit getrennte Wege. Die ältere Linie beherrschte neben Tirol von 1286 bis 1335 auch Kärnten. Nach dem Aussterben der männlichen Tiroler Linie hat [[Margarete von Tirol]] deren Besitzungen 1363 an den Erben [[Rudolf IV. (Österreich)|Rudolf IV.]] aus dem [[Habsburg|Haus Habsburg]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Grafschaft Görz war im Besitz der jüngeren Linie und umfasste Gebiete von [[Innichen]] und [[Lienz]] im Norden bis fast an die [[Adriatisches Meer|Adriaküste]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Machtbasis der Görzer Grafen wurde im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch Herrschaftsteilungen sehr geschmälert. 1303 bereitete Albert&amp;amp;nbsp;I. († Sept.1304) – er hatte noch 1277 von König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;I.]] für seine Verdienste im Kampf gegen König [[Ottokar II. (Böhmen)|Ottokar&amp;amp;nbsp;II.]] die Herrschaft [[Burg Maichau|Meichau]] (slowenisch Mehovo) und die dazugehörige [[Bela krajina|Weißkrain]] mit [[Črnomelj|Tschernembl]] und [[Metlika|Möttling]] erhalten – für seine Söhne Heinrich und Albert eine Gebietsteilung vor, die 1307 realisiert wurde: Albert&amp;amp;nbsp;II. (†&amp;amp;nbsp;1327) bekam die Besitzungen im Pustertal und Kärnten, Heinrich III. alle görzischen Gebiete südlich der Dolomiten und Karawanken. Nach dem Tode Heinrichs&amp;amp;nbsp;III. 1323, der ein Verbündeter Herzog [[Friedrich der Schöne|Friedrichs des Schönen]] im Kampf gegen [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig&amp;amp;nbsp;IV.]] von Bayern war und weiters sogar [[Treviso]] und [[Padua]] an sich gebracht hatte, gab es vom Pustertal bis Istrien vier verschiedene görzische Grafschaften. Wegen der Bedrohung der &amp;#039;&amp;#039;inneren Grafschaft&amp;#039;&amp;#039; Görz durch [[Republik Venedig|Venedig]] verlegten die Grafen ihre Residenz nach [[Schloss Bruck (Lienz)|Schloss Bruck]] bei Lienz, den Mittelpunkt der &amp;#039;&amp;#039;vordern Grafschaft&amp;#039;&amp;#039; Görz, das bis zum Schluss ihr Hauptwohnsitz und Herrschaftszentrum blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinhard&amp;amp;nbsp;VII. erreichte 1365 die Anerkennung als [[Reichsfürst]] durch Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;IV.]]; daher rührt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;gefürstete Grafschaft&amp;#039;&amp;#039;. Sein Bruder Albert&amp;amp;nbsp;III. hatte durch Teilung 1342 die Grafschaft Mitterburg ([[Pisino]]) in Istrien und den Besitz in der [[Windische Mark (Slowenien)|Windischen Mark]] und [[Bela krajina|Möttling]] übernommen, vermachte seine Gebiete 1364 den [[Habsburg]]ern und starb 1374.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heinrich VI. (Görz)|Heinrich&amp;amp;nbsp;VI.]] (†&amp;amp;nbsp;1454) vereinigte 1430 den Restbesitz der Familie und schloss 1437 einen Erbvertrag mit den [[Grafen von Cilli]] (erloschen 1456), der einen älteren Erbvertrag mit den Habsburgern aus dem Jahr 1394 ersetzen sollte. Im Streit um das Erbe der Grafen von Cilli unterlagen die Görzer gegen Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] Sie mussten im [[Frieden von Pusarnitz]] 1460 zusätzlich viele Besitzungen am Nordrand ihrer Grafschaft abtreten. Nur Lienz gewannen sie 1462 durch einen Aufstand zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Habsburgerherrschaft 1500–1918 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Herzogthümer Kärnthen und Krain, die Grafschaft Görz &amp;amp; Gradisca, die Markgrafschaft Istrien und die reichsunmittelbare Stadt Triest 1863.jpg|mini|Die Herzogthümer Kärnthen und Krain, die Grafschaft Görz &amp;amp; Gradisca, die Markgrafschaft Istrien und die reichsunmittelbare Stadt Triest 1863]]&lt;br /&gt;
[[Leonhard von Görz]], der letzte Graf von Görz, versuchte zeitlebens vergeblich, durch verschiedenste Bündnisse den verlorenen Besitz in Kärnten zurückzugewinnen. Er schloss dann aber mittels der Tätigkeit seines Administrators [[Virgil von Graben]] 1500 doch einen neuen Erbvertrag mit den Habsburgern und verstarb kurz danach. Vertragsgemäß und doch unter großer Mithilfe von Virgil und seinem Sohn [[Lukas von Graben]]&amp;lt;ref&amp;gt;La signora di Schwarzenegg un feudo goriziano sul Carso alle porte di Trieste, XIV–XIX secolo, S. 38, von Ugo Cova (2009).&amp;lt;/ref&amp;gt; fielen seine gesamten Besitzungen an [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] Obwohl dieser die Gebiete um Lienz, die &amp;#039;&amp;#039;vordere Grafschaft&amp;#039;&amp;#039;, mit [[Tirol]] vereinigte, blieb Görz aber als [[Land (historisch)|Land]] mit eigenem Landtag erhalten. In der Zeit kurz nach 1500 wurde Görz durch den [[Reichsverweser]] (Kapitän) Von Graben verwaltet. Es wurde zur [[Innerösterreich|innerösterreichischen]] Ländergruppe gerechnet. Die Görzer Stände orientierten sich politisch zumeist an der [[Steiermark]], dem größten Land Innerösterreichs. Allerdings spielte in Görz die Ausbreitung der [[Reformation]] im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine weitaus geringere Rolle. Bei der habsburgischen Länderteilung von 1564 kam Görz unter die Herrschaft [[Karl II. (Innerösterreich)|Karls]] von Innerösterreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1717 fiel die Gefürstete Grafschaft Gradisca durch Erbschaft an Habsburg; die [[Eggenberg (Adelsgeschlecht)]] waren ausgestorben, für die 1647 von [[Ferdinand III. (HRR)|Kaiser Ferdinand&amp;amp;nbsp;III.]] Gradisca von der inneren Görz abgespalten und gefürstet hatte. Die beiden Länder wurden zur &amp;#039;&amp;#039;Gefürsteten Grafschaft Görz und Gradisca&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafschaft Görz und Gradisca war für Habsburg ein wichtiger Vorposten gegen die [[Republik Venedig]] und wirtschaftliches Hinterland der Stadt [[Triest]]. 1809–1815 gehörte das Gebiet zu den [[Illyrische Provinzen|Illyrischen Provinzen]] [[Frankreich]]s, danach bis 1849 zum österreichischen [[Illyrien|Königreich Illyrien]], dann wurde es mit Triest und Istrien zum neuen Kronland [[Österreichisches Küstenland|Küstenland (Litorale)]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Reichsverfassung von 1861 erlangten die drei Bestandteile des Küstenlandes ihre Eigenschaft als eigenständige Kronländer mit Landtag, [[Landesausschuss (Österreich)]] und vom Kaiser bestelltem Landeshauptmann&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=rgb&amp;amp;datum=18610004&amp;amp;seite=00000198&amp;amp;zoom=2 Landesordnung und Landtagswahlordnung, Beilage II i zur Reichsverfassung 1861, RGBl. Nr. 20 / 1861 (= S. 69, Beilage: S. 198)]&amp;lt;/ref&amp;gt;, doch blieben der gemeinsame [[k.k.]] küstenländische Statthalter in Triest und das gemeinsame &amp;#039;&amp;#039;Gesetz- und Verordnungsblatt für das österreichisch-illirische Küstenland&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=lkt&amp;amp;datum=19040004&amp;amp;seite=00000091&amp;amp;zoom=2 Beispiel: ein Görzer Landesgesetz in Nr. 25 / 1904 (= S. 91)]&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1918 erhalten; die darin enthaltenen Vorschriften waren aber nicht für alle drei Kronländer gültig, ausgenommen gesamtstaatliche Regelungen aus Wien, die der Statthalter nur zu publizieren hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungsgliederung von Görz und Gradisca (1868–1918)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AvI Provinz Innerösterreich.jpg|mini|Die Grafschaft Görz (blau) Ende des 18. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AvI Görzer Kreis und Triester Kreis.jpg|mini|Görzer Kreis und Triester Kreis am Ende des 18. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bezirke:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Bezirk Gradisca]]&lt;br /&gt;
* [[Bezirk Görz]]&lt;br /&gt;
* Stadt [[Gorizia|Görz]]&lt;br /&gt;
* [[Bezirk Monfalcone]]&lt;br /&gt;
* [[Bezirk Sesana]]&lt;br /&gt;
* [[Bezirk Tolmein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerichtsbezirke:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsbezirk Cervignano]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsbezirk Comen]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsbezirk Cormons]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsbezirk Flitsch]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsbezirk Gradisca]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsbezirk Görz]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsbezirk Haidenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsbezirk Kanalburg]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsbezirk Karfreit]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsbezirk Kirchheim]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsbezirk Monfalcone]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsbezirk Sesana]]&lt;br /&gt;
* [[Gerichtsbezirk Tolmein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kronland Görz und Gradisca umfasste im Jahr 1900 2918&amp;amp;nbsp;km² und etwa 240.000 Einwohner. Somit zählte es zu den kleinsten Kronländern [[Cisleithanien]]s; nur [[Vorarlberg]] und [[Triest]] wiesen eine kleinere Fläche und weniger Einwohner auf. In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts profitierte das Kronland von einem großen k.k. Eisenbahninvestitionsprogramm: Im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Alpenbahnen&amp;#039;&amp;#039; wurde die [[Wocheinerbahn|Wocheiner Bahn]] vom nördlichsten Savetal nach Görz erbaut, mit Karawankenbahn und Tauernbahn eine neue Direktverbindung nach Salzburg und in den süddeutschen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] versuchte nach dem Kriegseintritt [[Königreich Italien (1861–1946)|Italiens]] 1915 auf der Seite der Gegner [[Österreich-Ungarn]]s die italienische Armee bis 1917 in zwölf [[Isonzoschlachten]], im Gebiet des Kronlandes in die Donaumonarchie einzudringen. Die Angriffe wurden von der [[Österreich-Ungarns Heer im Ersten Weltkrieg|k.u.k. Armee]] stets abgewehrt, die Stadt Görz aber vorübergehend von Italien besetzt. Das Kronland wurde in diesen riesigen Schlachten enorm mitgenommen. Für italienische Gefallene wurde später am Rand von Görz ein großes, festungsartiges Beinhaus, das &amp;#039;&amp;#039;Ossario di Oslávia&amp;#039;&amp;#039;, errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Waffenstillstand vom 3. November 1918 wurde das Kronland von Italien besetzt und gelangte mit dem [[Vertrag von Saint-Germain|Friedensvertrag von Saint-Germain]] 1919 auch völkerrechtlich an das [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreich Italien]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel 1945 fast das ganze Hinterland an [[Jugoslawien]] und gehört heute zu [[Slowenien]] – nicht aber Gradisca und der Großteil der Stadt Görz, die in Italien verblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Bevölkerungsgruppen laut österreichisch-ungarischen Volkszählungen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=ors&amp;amp;datum=0001&amp;amp;pos=241 anno.onb.ac.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-right: auto; border: none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
! 1880&lt;br /&gt;
! 1890&lt;br /&gt;
! 1900&lt;br /&gt;
! 1910&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Slowenen]] || 129.857 &amp;#039;&amp;#039;(61,52 %)&amp;#039;&amp;#039;|| 135.020 &amp;#039;&amp;#039;(61,29 %)&amp;#039;&amp;#039;|| 140.582 &amp;#039;&amp;#039;(60,36 %)&amp;#039;&amp;#039;|| 154.564 &amp;#039;&amp;#039;(59,28 %)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Italiener]] || 73.425 &amp;#039;&amp;#039;(34,78 %)&amp;#039;&amp;#039;|| 76.514 &amp;#039;&amp;#039;(34,73 %)&amp;#039;&amp;#039;|| 81.136 &amp;#039;&amp;#039;(34,84 %)&amp;#039;&amp;#039;|| 90.119 &amp;#039;&amp;#039;(34,57 %)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Deutsche]] || 2.659 &amp;#039;&amp;#039;(1,26 %)&amp;#039;&amp;#039;|| 2.195 &amp;#039;&amp;#039;(0,99 %)&amp;#039;&amp;#039;|| 3.498 &amp;#039;&amp;#039;(1,50 %)&amp;#039;&amp;#039;|| 4.486 &amp;#039;&amp;#039;(1,72 %)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;211.084&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;220.308&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;232.897&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;260.721&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung war vorwiegend katholisch. Bei der Volkszählung von 1900 war die Zusammensetzung folgendermaßen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
römisch-katholisch: 232.139 &amp;#039;&amp;#039;(99,67 %)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
evangelisch: 354 &amp;#039;&amp;#039;(0,16 %)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
orthodox: 59 &amp;#039;&amp;#039;(0,03 %)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
israelitisch: 295 &amp;#039;&amp;#039;(0,13 %)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Spaltung (Heraldik)|Gespalten]], vorne geschrägt, oben in Blau ein golden gekrönter ebensolcher [[Löwe (Wappentier)|Löwe]], unten fünfmal von Silber und Rot gegengeschrägt, für Görz, hinten in geteilt von Gold über Blau ein silbernes [[Ankerkreuz]] für Gradisca. Am Schild ein [[Fürstenhut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christina Antenhofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Briefe zwischen Süd und Nord. Die Hochzeit und Ehe von Paula de Gonzaga und Leonhard von Görz im Spiegel der fürstlichen Kommunikation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Schlern-Schriften]]&amp;#039;&amp;#039; 336). Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2007, ISBN 978-3-7030-0433-9.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Baum (Historiker)|Wilhelm Baum]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Görz in der europäischen Politik des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt 2000, ISBN 3-902005-04-1.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klebel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Görz als Landesherren in Oberkärnten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Carinthia (Zeitschrift)|Carinthia I]],&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 125, 1935, S. 59–82 und 218–246.&lt;br /&gt;
* Christiane Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Kampf um die Weidenburg. Habsburg, Cilli und Görz, 1440–1445&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des österr. Staatsarchivs&amp;#039;&amp;#039; 24, 1972, S. 1–86.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Wiesflecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die politische Entwicklung der Grafschaft Görz und ihr Erbfall an das Haus Österreich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.&amp;#039;&amp;#039; 56, 1954 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/VeroeffFerd_78_0131-0149.pdf}}).&lt;br /&gt;
* [[Martin Wutte]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erwerbung der Görzer Besitzungen durch das Haus Habsburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung&amp;#039;&amp;#039; 38, 1920, S. 282–311.&lt;br /&gt;
* Marko Simić: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Isonzofront&amp;#039;&amp;#039;, Mohorjeva Hermagoras, Klagenfurt/Laibach/Wien 2004, ISBN 3-85013-884-4.&lt;br /&gt;
* [[Peter Štih]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte der Grafen von Görz&amp;#039;&amp;#039;, R. Oldenbourg Verlag, Wien/München 1996, ISBN 3-7029-0405-0, Oldenbourg Wien, ISBN 3-486-64834-9, Oldenbourg München.&lt;br /&gt;
* [[Meinrad Pizzinini]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Görz und die Terra-ferma-Politik der Republik Venedig in Istrien in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des [[Tiroler Landesmuseum|Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 54, 1974, S. 183–212 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/VeroeffFerd_54_0183-0211.pdf}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|County of Gorizia|Grafschaft Görz}}&lt;br /&gt;
* [https://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/meinhardiner/goerz_grafschaft.html Territorialgeschichte (bis 1500)]&lt;br /&gt;
* Wilfried Beimrohr: [https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/kunst-kultur/landesarchiv/downloads/goerzer-archivinventar.PDF &amp;#039;&amp;#039;Das Görzer Archivinventar.&amp;#039;&amp;#039;] In: tirol.gv.at.&lt;br /&gt;
* Josef Flor. Formentini: [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10009551?page=5 &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Grafschaft Görz von den ältesten bekannten Zeiten bis zum Aussterben der Goerzer Dynastie 1500.&amp;#039;&amp;#039;] Görz 1856.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Österreichischer Reichskreis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Länder Österreich-Ungarns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4452906-5}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gorz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Görz und Gradisca| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Kronland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Habsburgermonarchie vor 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltliches Reichsfürstentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kroatische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Kärntens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Slowenien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Friaul-Julisch Venetien)]]&lt;br /&gt;
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