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	<title>Görschlitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T07:17:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B6rschlitz&amp;diff=1760718&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: botmarkierung geprüft</title>
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		<updated>2025-10-13T16:51:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;botmarkierung geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Görschlitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Laußig&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/34/40.91/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/38/59.63/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 94 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 0.54&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 260&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Pressel]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04849&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034243&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Görschlitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Laußig]] im [[Landkreis Nordsachsen]] in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:GörschlitzS.JPG|mini|Teilansicht mit Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Görschlitz liegt im Naturpark [[Dübener Heide]] zwischen den Städten [[Bad Düben]] und [[Torgau]] an der [[Bundesstraße 183]]. Zudem gibt es Ortsverbindungen nach [[Laußig]] und [[Authausen]]. In der [[Flur (Gelände)|Flur]] von Görschlitz befinden sich die [[Wüstung]]en Blumenhain und Zschtenitz. Im Süden führt der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzbach (Mulde)|Schwarzbach]]&amp;#039;&amp;#039; vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GörschlitzHexendenkmal.JPG|mini|Statue am Hexenstein in Görschlitz (Gemeinde Laußig), Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Görschlitz ist von der Siedlungsform her ein [[Straßendorf]]. Das Dorf Görschlitz wird im Jahr 1464 als &amp;#039;&amp;#039;Gorselwittz&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Der Name ist slawisch und bedeutet so viel wie &amp;#039;&amp;#039;Dorf an der Berglehne&amp;#039;&amp;#039;. Görschlitz war 1668 und 1669 von [[Hexenverfolgung]] betroffen. Ein Schulmeister und eine Frau gerieten in [[Hexenprozess]]e. Elisabeth, Witwe von Hans Mann, eine alte Frau, erlitt den Tod in der Haft.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Wilde: &amp;#039;&amp;#039;Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen&amp;#039;&amp;#039;, Köln, Weimar, Wien 2003, S. 493&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1815 gehörte das als Rittergut vergebene Dorf zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Düben]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam es zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Bitterfeld (Provinz Sachsen)|Kreis Bitterfeld]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem es bis 1944 gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/bitterfeld.htm |titel=Der Landkreis Bitterfeld im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-08-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241130055536/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/bitterfeld.htm |archiv-datum=2024-11-30 |abruf=2025-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der 1952 vollzogenen Gebietsreform in der DDR kam der Ort zum [[Kreis Eilenburg]], ab 1994 zum [[Landkreis Delitzsch]]. Der Ort wurde 1974 nach Pressel eingemeindet. Seit 2007 ist Görschlitz ein Ortsteil der Gemeinde Laußig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 320&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 326&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 345&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 323&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 429&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 352&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 260&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl Görschlitz&amp;#039; lag 1818 bei 320. Bis zum Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] blieb die Einwohnerzahl bis auf kleinere Schwankungen in etwa gleich. Nach Ende des Krieges stieg die Einwohnerzahl auf fast 450 Einwohner im Jahr 1946. Zur Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] schrumpfte die Einwohnerzahl wieder. 1964 lebten knapp über 350 Menschen, im Jahr 2011 nur noch 260 Menschen in Görschlitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hov.isgv.de/Görschlitz Angaben zur Geschichte von Görschlitz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14730160.pdf |titel=Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen – Zensus 9. Mai 2011 Laußig (14730160) |hrsg=Statistisches Landesamt Sachsen |abruf=2017-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lutherkirche (Görschlitz)|titel1=Lutherkirche}}&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Görschlitzer Kirche wurde 1597 am damaligen Westende des Dorfes begonnen, laut Aufzeichnung des Kirchenkreises Eilenburg soll die Kirche jedoch bereits aus dem Jahr 1558 stammen. Es handelt sich hier um das älteste Bauwerk im Heidedorf. Die Glocken wurden bereits 1515 gegossen und stammen noch aus dem alten Kirchenbau vom Ostende des Dorfes. Die Baustile der Jahrhunderte sind am Kirchenbau unverkennbar. 300 Jahre später wurde an der Westseite ein Ziegelstein-Kirchturm mit Uhrwerk angebaut, nachdem der Vorgängerturm wegen Einsturzgefahr 1809 abgetragen wurde. Die heutigen Fensterformen und die Hufeisenempore wurden um 1755 im Zuge der Barockisierung dem Gebäude hinzugefügt. Der Einbau des neogotischen Eingangsportals erfolgte um 1848. Den heutigen Kirchturm aus Backstein erhielt das Gebäude um 1870.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wsp04042010&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Dübener Wochenspiegel vom 22. Dezember 2010|url=http://www.duebener-wochenspiegel.de/cms/text.php?id=2940&amp;amp;s=read |titel=Eine Jahrhundertchance – Görschlitzer Kirche wird saniert|zugriff=2017-09-19|offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchenkreis Eilenburg&amp;quot;&amp;gt;[[Kirchenkreis Eilenburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Spuren im Stein - Kirchen im Kirchenkreis Eilenburg&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1997, ISBN 3-00-001722-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sanierung ====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 begann im Rahmen des LEADER-Projekt „Regionalentwicklung Naturpark Dübener Heide“ die mit 143.000,-€ veranschlagte Kirchensanierung. Die Förderung umfasst nur die Gebäudehülle. Geplant sind die Sanierung des Dachstuhls, Neueindeckung des Daches, Verfugung des Turms, Sanierung des Eingangsportals, Fassadengestaltung und die Sanierung der Grenzmauern des Grundstücks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wsp04042010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Laußig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gorschlitz Laussig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1464]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laußig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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