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	<title>Gördensee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B6rdensee&amp;diff=2743581&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Christof46: /* Funktion */</title>
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		<updated>2024-10-09T11:19:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Funktion&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Gördensee oder Zummel&lt;br /&gt;
|BILD = BRBHavel asv2022-07 img19 Gördensee.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Luftaufnahme des Gördensees.&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 52/26/03.09/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 12/29/15.00/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO =DE-BB&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Brandenburg an der Havel]], Brandenburg, Deutschland&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = &lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Quenzsee]]&lt;br /&gt;
|INSELN =&lt;br /&gt;
|HÖHE = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.4&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|VOLUMEN =&lt;br /&gt;
|UMFANG =&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 2&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gördensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zummel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich 1,5 km nördlich des [[Quenzsee]]s in [[Brandenburg an der Havel]] und fließt über den Quenzsee in die [[Havel]] ab. Er ist nach dem Stadtteil [[Görden]] benannt.&lt;br /&gt;
Die Fläche des Sees beträgt rund 40 Hektar, und er ist maximal zwei Meter [[Pegel (Wasserstandsmessung)|tief]]. Er erstreckt sich nierenförmig, das östliche Ufer [[Krümmung|konkav]], 1,3&amp;amp;nbsp;km von Nord nach Süd und in seiner breitesten Ausdehnung von Ost nach West 400 m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brb&amp;quot;&amp;gt;Sebastian Kinder, Haik Thomas Porada (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg an der Havel und Umgebung - eine landschaftliche Bestandsaufnahme im Raum Brandenburg an der Havel, Pritzerbe, Reckahn und Wusterwitz&amp;#039;&amp;#039;; in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Landschaften in Deutschland - Werte der deutschen Heimat&amp;#039;&amp;#039; des Leibniz-Institutes für Länderkunde und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Band 69, ersch. im Böhlau Verlag Köln Weimar Wien, 2006, ISBN 978-3-412-09103-3, S. 115f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte bohnenalandrinne.svg|rahmenlos|hochkant|links]]&lt;br /&gt;
Der Gördensee ist Teil einer über weite Bereiche ausgetrockneten, in der letzten, der [[Weichselkaltzeit]] geformten [[glaziale Rinne|glazialen Rinne]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;grasow&amp;quot;&amp;gt;Kulturspiegel Nr. 11/1960, S. 20f., in Dem Brandenburger Ehrenbürger Friedrich-Karl Grasow zum 100. Geburtstag, Herausgegeben von Klaus Heß und Anke Richter im Auftrag des Historischen Vereins Brandenburg (Havel) e. V. und der Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel, Brandenburg an der Havel 2012, ISBN 978-3-943463-03-3, S. 123f.&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Bohnenland-Görden-Rinne]]. Diese lässt sich von südlich des [[Gallberg (Havelsee)|Gallbergs]] und [[Schwarzer Berg (Radewege)|Schwarzen Bergs]] beginnend über den [[Bohnenländer See]] und Gördensee in nord-südlicher Ausrichtung in der [[Topografie (Kartografie)|Topografie]] der Landschaft bis zum [[Quenzsee]] gut verfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Weiße: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur weichselkaltzeitlichen Morphogene des Elbhavelwinkels.&amp;#039;&amp;#039; Schriftreihe der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, Potsdam April 2003, ISBN 3-935024-73-8. S. 74, Abb. 4.4.1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie entstand unterhalb des [[Marzahner Gletscherzungenbecken]]s beziehungsweise des Marzahner Fenns und verläuft parallel zur [[Beetzseerinne]] im Osten und einer weiteren Rinne im Westen, in der heute die [[Havel]] fließt. Wie sein nördlicher Bohnenländer See wird der Gördensee oder Zummel aus Grundwasservorkommen gespeist. Seit Anlage eines Abflusses, des [[Quenzgraben]]s und des damit einhergehenden unnatürlichen Wasserverlustes ist der See von einem ausgeprägten und unnatürlichen Verlandungsprozess betroffen. So hatte der Gördensee noch im späten 18. Jahrhundert eine etwa doppelt so lange Nord-Süd-Ausdehnung und eine etwa um 50 Prozent größere Wasserfläche als zu Beginn des 21. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Wilhelm Karl Graf von Schmettau]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Schmettausches Kartenwerk]]&amp;#039;&amp;#039;. Zweite Hälfte 18. Jahrhundert.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heß beschreibt ihn als „sterbenden See“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Gördensee&amp;#039;&amp;#039; ist die mittlerweile konsensuelle Bezeichnung des ehemals &amp;#039;&amp;#039;Zummel&amp;#039;&amp;#039; genannten Sees. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Zummel&amp;#039;&amp;#039; erhielt sich nur noch für den nördlichen, mittlerweile verlandeten Abschnitt des Gördensees.&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Gördensee&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom im Osten benachbarten Brandenburger Stadtteil Görden her. Dieser wiederum bezieht seinen Namen vom slawischen &amp;#039;&amp;#039;gorne&amp;#039;&amp;#039;, was [[Reinhard E. Fischer]] mit „oben, hoch gelegene Siedlung“ übersetzt (vgl. {{plS|&amp;#039;&amp;#039;góra&amp;#039;&amp;#039;}}, {{ruS|гора}}, „Berg“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;fischer&amp;quot;&amp;gt;Reinhard E. Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin. Alter –  Herkunft – Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039;, be.bra Wissenschaft, Berlin 2005, ISBN 3-937233-17-2, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wort &amp;#039;&amp;#039;Zummel&amp;#039;&amp;#039; weist auf die slawische Bevölkerung der Mark Brandenburg hin. Heß, Kinder und Porada übersetzen es mit Verweis auf das [[Polabische Sprache|altpolabische]] Wort &amp;#039;&amp;#039;*som&amp;#039;&amp;#039;, Wels, als einen See, in dem Welse vorkommen (vgl. poln. {{lang|pl|&amp;#039;&amp;#039;sum&amp;#039;&amp;#039;}}, russ. {{lang|ru|сом}}, „Wels“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste urkundliche Erwähnung findet der See 1179 als „Zumit“. Acht Jahre später nennt ihn ein mittelalterliches Dokument „stagnum Zumit“. 1842 wird er offiziell als „Zummel“ in kartografischen Werken verzeichnet. Mit der starken Besiedlung des Vorwerks Görden, das seinen Namen von der dort gelegenen [[Wüstung]] &amp;#039;&amp;#039;Gorne&amp;#039;&amp;#039; übernommen hatte, während der Industrialisierungsepoche des frühen 20. Jahrhunderts, setzte sich in der Bevölkerung der ortsbezogene Name &amp;#039;&amp;#039;Gördensee&amp;#039;&amp;#039; durch.&amp;lt;ref name =&amp;quot;brb&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lex&amp;quot;&amp;gt;Udo Geiseler, Klaus Heß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg an der Havel - Lexikon zur Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;; im Auftrag des Historischen Vereins Brandenburg (Havel) e. V., im Rahmen der Einzelveröffentlichungen der Brandenburgischen Historischen Kommission e. V., Band XIII, Lukas Verlag, 1.&amp;amp;nbsp;Auflage 2008, ISBN 978-3-86732-001-6, S. 132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gördensee wird gemeinsam mit seiner waldreichen Umgebung als Naherholungsgebiet genutzt. Im Sommer ist sein im Osten gelegener Strand Ziel von Badenden. Im Winter wird das Gewässer gerade von Eissportlern sehr geschätzt, da es keine gefährlichen Strömungen aufweist und auch verhältnismäßig flach ist. Damit ist die Eisdecke im Allgemeinen früher stabil und frei von strömungsbedingten, gefährlichen Schwächezonen. Sportliche Laufdisziplinen werden seit Jahren rund um den Gördensee oder Zummel abgehalten. So entwickelte sich beispielsweise aus dem [[rbb]]-Lauftreff der &amp;#039;&amp;#039;Laufpark Gördensee&amp;#039;&amp;#039; mit einem Rundkurs von 6,3&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verordnung von Oberbürgermeister [[Wilhelm Sievers (Politiker, 1896)|Dr. Wilhelm Sievers]] wurde die Rinne Gördensee – Bohnenländer See als Landschaftsschutzgebiet (LSG) &amp;#039;&amp;#039;Bohnenländer See und Gördensee&amp;#039;&amp;#039; gesichert, das heute Teil des LSG „Westhavelland“ ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brb&amp;quot;/&amp;gt; Der Gördensee ist alljährlich Schauplatz einer intensiven [[Krötenwanderung]]. Die Tiere werden durch entsprechende Leiteinrichtungen vor dem Verkehr auf der am südlichen Ufer verlaufenden Anton-Saefkow-Allee geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gördenseeverlust.svg|Verlust der Wasserflächen des Sees&lt;br /&gt;
Goerdensee_3.jpg|Gördensee im Altstädtischen Forst&lt;br /&gt;
Goerdensee_winter.jpg|Gördensee im Winter als Wintersportrevier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abfluss ==&lt;br /&gt;
Am südlichen Ufer beginnt der künstlich angelegte [[Quenzgraben]]. Dieser entwässert den See durch Feuchtgebiete der Bohnenland-Görden-Rinne zum Quenzsee. Somit wird der Gördensee über [[Havel]] und [[Elbe]] zur [[Nordsee]] entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Coordinate |NS=52/26/03.00/N |EW=12/29/15.00/E |type=landmark |region=DE-ST}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gordensee}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Havel|SGoerdensee oder Zummel]]&amp;lt;!-- kein Tippfehler, &amp;quot;S&amp;quot; wie &amp;quot;See&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glazial geprägtes geographisches Objekt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Christof46</name></author>
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