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	<title>Görden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T13:39:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B6rden&amp;diff=1842843&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25855-58: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-05-01T06:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zollbau siedlung görden.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Zollbau Siedlung-Görden&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Görden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;der Görden&amp;#039;&amp;#039;) ist eine historisch gewachsene Siedlung nordwestlich der [[Altstadt (Brandenburg an der Havel)|alten Stadt Brandenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-brandenburg.de/wohnen/stadtteile/goerden |titel=Görden |werk= |hrsg=Stadt Brandenburg an der Havel |sprache=de |abruf=2025-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-brandenburg.de/stadt/stadtportrait/geschichte |titel=Die Chronik der „Wiege der Mark Brandenburg“ |werk= |hrsg=Stadt Brandenburg an der Havel |sprache=de |abruf=2025-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den 1920er Jahren ist Görden ein Stadtteil der kreisfreien Stadt [[Brandenburg an der Havel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-brandenburg.de/stadt/stadtportrait/stadtteile-ortsteile |titel=Stadtteile und Ortsteile |hrsg=Stadt Brandenburg an der Havel |sprache=de |abruf=2025-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=nid%3D1030589860 |titel=Brandenburg-Görden |werk=DNB-Katalog |hrsg=Deutsche Nationalbibliothek |datum=2025-06-30 |abruf=2025-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Görden liegt ca. 4 km nordwestlich von Brandenburgs Stadtzentrum. Im Süden wird der Stadtteil durch den [[Silokanal]] bis zum [[Quenzsee]] ([[Bundeswasserstraße]] [[Untere Havel-Wasserstraße|Untere Havel]]) und durch die [[Bundesstraße 1]] begrenzt. Östlich grenzt er an den Stadtteil [[Hohenstücken]], ein [[Plattenbau]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;gebiet aus der Zeit der [[DDR]]. Südwestlich grenzt er an den Stadtteil [[Plaue (Brandenburg an der Havel)|Plaue]], im Westen und Norden an Gebiete der [[Landstadt]] [[Havelsee]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Stadtteils liegen der nach der Siedlung benannte [[Gördensee]], der [[Bohnenländer See]] und der Altstädtische Forst. Die beiden Seen haben sich in einer [[Glaziale Rinne|glazialen Rinne]] gebildet, der [[Bohnenland-Görden-Rinne]]. Südwestlich von Görden liegen die städtischen [[Havel]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;seen mit dem Quenzsee, an dem die eiszeitliche Rinne endet, und dem [[Plauer See (Brandenburg)|Plauer See]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am Ufer des [[Gördensee]]s wurde ein steinzeitliche Stielspitze der [[Ahrensburger Kultur]] gefunden. Beim Bau eines Krankenhauses im Altstädtischen Forst wurde ein Grab der steinzeitlichen [[Kugelamphorenkultur]] gesichert und weitere Gräber, die der vorrömischen [[Eisenzeit]] und [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] zugerechnet wurden, entdeckt. Urnen, eiserne Lanzenspitzen, Messer, [[Fibel (Schließe)|Fibeln]] und [[Wetzstein]]e wurden beispielsweise ergraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Görden geht auf eine slawische Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Gorne&amp;#039;&amp;#039; zurück. Dieser Name leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;gorny&amp;#039;&amp;#039; für obere oder hoch ab. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1161 als [[Gutshof|Gut]] des [[Domkapitel]]s des [[Brandenburger Dom]]s. Es lag südöstlich des Bohnenländer Sees. 1179 existierte in der heutigen [[Gemarkung]] ein weiteres Gut, Silow nordöstlich des Quenzsees. 1307 wurde die [[Heide (Landschaft)|Heide]] bei der &amp;#039;&amp;#039;curia Gorne&amp;#039;&amp;#039; zwischen dem Domkapitel und der [[Altstadt Brandenburg]] aufgeteilt. 29 Jahre später, 1336 kaufte die Altstadt auch den Rest des Waldes und des Gutes dem Dom ab. Das slawische Dorf fiel im 14. Jahrhundert [[Wüstung|wüst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert wurde in der Nähe des Gördensees das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] Görden gegründet, beim Bohnenländer See entstand das Vorwerk [[Bohnenland]]. Im 18. Jahrhundert wurde in der Gemarkung eine [[Wollspinnerei|Wollspinner]]- und [[Weber]]kolonie, die Kolonie Görden mit etwa 600 ortsfremden, teilweise ausländischen Fachkräften gebildet. Dies erfolgte auf königlichen Erlass [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrichs II.]] und gegen den Willen des [[Magistrat (Deutschland)|Magistrats]] der Altstadt. Nach 1807 wandelte sich die Kolonie Görden in eine kleinbäuerliche Siedlung, in ein Straßendorf entlang der heutigen [[Gördenallee]]. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das nahe dem See gelegene Vorwerk Görden aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BRBHavel asv2022-07 img24 Görden Beamtensiedlung.jpg|mini|Beamtensiedlung Görden am ehemaligen Zuchthaus]]&lt;br /&gt;
Im frühen 20. Jahrhundert wurde der dörfliche Charakter verändert und Görden zu einem Stadtteil ausgebaut. 1904 wurde Görden an die [[Brandenburgische Städtebahn]] und 1912 an die [[Straßenbahn Brandenburg an der Havel|Straßenbahn Brandenburgs]] angeschlossen. Im Westen des Gördens entstand ab 1911 die [[Brandenburgische Irrenanstalt]], die spätere Landesanstalt Görden, Bezirksnervenklinik, Landesklinik, Bezirkskrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie und heutiges [[Asklepios Fachklinikum Brandenburg]] mit eigener Pflegersiedlung, dem Pflegerdorf. Weiterhin wurde im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] der [[Flugplatz Brandenburg-Briest]] eröffnet. Ab 1928 wurde unmittelbar neben der [[Psychiatrische Klinik|Nervenklinik]] das [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]] errichtet. In diesem großen Gefängniskomplex kam es während der Zeit des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] zu zahlreichen Hinrichtungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.brandenburg-zuchthaus-sbg.de/ns-zuchthaus/ &amp;#039;&amp;#039;1933-1945 Zuchthaus und Sicherungsanstalt Brandenburg-Görden&amp;#039;&amp;#039;]. Eingesehen am 30. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Landesanstalt Görden war in die [[Aktion T4]], in das Euthanasieprogramm der Nazis eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 erfolgte die Befreiung Brandenburgs und des Zuchthauses Görden durch die [[Rote Armee]]. Das ehemalige Zuchthaus wurde und wird auch in der Folge weiter als Gefängnis verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Kinder und Haik Thomas Porada (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg an der Havel und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S.&amp;amp;nbsp;113 f., ISBN 978-3-412-09103-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Auferstehungskirchebrb.JPG|mini|Die evangelische Auferstehungskirche]]&lt;br /&gt;
Zentrale Achse des Gördens ist die Gördenallee und die sich anschließende Anton-Saefkow-Allee, die sich über mehrere Kilometer in Ost-West-Richtung erstreckt. Der Stadtteil ist von Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen, entlang der Gördenallee von zwei-, bis dreigeschossigen Mietshäusern geprägt. Daneben gibt es im nördlichen und nordwestlichen Bereich auch großflächige Quartiere mit [[Schrebergarten|Schrebergärten]]. Die Namensgebung der Straßen folgt im Allgemeinen einem System. Nördlich der Gördenallee gelegene Straßen erhielten Namen berühmter Komponisten (Mozartplatz, Brahmsstraße, Beethovenstraße usw.), während Straßen südlich der Gördenallee nach Blumen beziehungsweise Pflanzen benannt wurden (Asternweg, Rosenweg, Tulpenweg usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straßenbahn der Linie 1 und der Linie 12 der [[Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel]] verkehrt entlang der Görden- und Anton-Saefkow-Allee bis zur Endstelle Saefkow-Allee am westlichen Ende der Justizvollzugsanstalt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vbbr.de/pub/print/netzplan/Netzplan_Tag.pdf &amp;#039;&amp;#039;Tagesnetz bis ca. 20.30 Uhr&amp;#039;&amp;#039;]. Eingesehen am 11. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Stilllegung der Strecke in den 1990er Jahren fuhr die Linie weiter bis in die zu Brandenburg gehörenden Ortsteile [[Plaue (Brandenburg an der Havel)|Plaue]] und [[Kirchmöser]]. Weiterhin verkehrt die Buslinie E zwischen Hohenstücken und Kirchmöser, sie ersetzt die Straßenbahn auf dem stillgelegten Streckenabschnitt, und die [[Nachtverkehr|Nachtbuslinie]] N2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Eisenbahnstrecke [[Brandenburg Hauptbahnhof]]-[[Rathenow]] liegt der Haltepunkt Görden, der zwischen den Morgen- und Nachtstunden einmal stündlich je Fahrrichtung von der [[Regionalbahn]] 51 angefahren wird. Ursprünglich führte die Städtebahn von [[Treuenbrietzen]] im Süden bis [[Neustadt (Dosse)]] im Norden. Die über Brandenburg und Rathenow weiterführenden Streckenabschnitte wurden im Laufe der Jahrzehnte jedoch stillgelegt. Dem Güterverkehr vorbehaltene Gleisanlagen schließen die ehemalige Irrenanstalt, das Gefängnis und den stillgelegten Flugplatz Brandenburg-Briest an die Städtebahn an, werden heute jedoch vorrangig als Abstellgleise genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm-busch-schule-brb.jpg|mini|Wilhelm-Busch-Schule]]&lt;br /&gt;
Größere Industriebetriebe gibt es auf dem Görden nicht. Ein kleines Gewerbegebiet liegt im südwestlichen Bereich zum Silokanal. Größte Arbeitgeber sind das [[Asklepios Fachklinikum Brandenburg|Asklepios-Fachklinikum Brandenburg]] und die Justizvollzugsanstalt. Es gibt eine Grundschule, die Wilhelm-Busch-Grundschule,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://w-busch.schule-brandenburg.de/ &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Busch-Schule Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;]. Eingesehen am 11. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; die zu Zeiten der DDR [[Polytechnische Oberschule]] [[Anton Saefkow]] hieß. Weitere Schulen waren die POS [[Maurice Thorez]], in der als einzige in der Stadt zu DDR-Zeiten regulärer Französischunterricht angeboten wurde, die POS [[Wilhelm Pieck]] mit erweitertem Russischunterricht und die POS [[Otto Grotewohl]]. Die Maurice-Torez-Oberschule war nach der politischen Wende zunächst eine Grundschule, die Oberschulen Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl wurden als Gesamtschule Görden zusammengeschlossen. Die [[Gesamtschule]] verfügte über eine [[gymnasiale Oberstufe]]. Nach der Schließung der Schule wurde das Gebäude abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt [[Kindertagesstätte]]n, ein [[SOS-Kinderdorf]] und ein 1963 eröffnetes [[Seniorenheim]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sos-kinderdorf.de/kinderdorf-brandenburg-beratungsstelle |wayback=20150112002732 |text=&amp;#039;&amp;#039;Herzlich willkommen! ... bei der SOS-Erziehungs- und Familienberatungsstelle Brandenburg an der Havel&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-15 07:06:39 InternetArchiveBot }}. Eingesehen am 11. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pflege-brb.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=46&amp;amp;Itemid=53 &amp;#039;&amp;#039; Unser Unternehmen - Über 50 Jahre Kompetenz in der Pflege und Betreuung&amp;#039;&amp;#039;]. Eingesehen am 11. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; das nach [[Clara Zetkin]] benannt ist. Der Einzelhandel wird vorrangig durch mehrere Supermärkte (beispielsweise in der Nähe des Haltepunktes Görden und am Mozartplatz) abgedeckt. Am Waldrand des Gördenwaldes liegt seit Jahrzehnten ein Ausflugslokal der Brandenburger, das Waldcafé, nach dem auch die entsprechende Straßenbahnhaltestelle benannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil gibt es zwei Kirchen. In der Mendelssohnstraße befindet sich die katholische [[St. Elisabeth (Brandenburg an der Havel)|St.-Elisabethkirche]], in der Brahmsstraße die evangelische [[Auferstehungskirche (Brandenburg an der Havel)|Auferstehungskirche]]. Beide Bauten stammen aus den 1950er Jahren. Daneben gab es im Lilienweg einen Kirchenbau der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]], der jedoch mittlerweile als Wohnhaus genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.4267|EW=12.5106|type=city|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile der Stadt Brandenburg an der Havel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1030589860|VIAF=295826358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gorden}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1161]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-25855-58</name></author>
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