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	<title>Göltzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:09:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B6ltzsch&amp;diff=118675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-11T09:57:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME = Göltzsch&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME = &lt;br /&gt;
| SORTNAME = Goltzsch&lt;br /&gt;
| LAGE = [[Sachsen]], [[Thüringen]]; [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ = DE/5662&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM = Elbe&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG = Weiße Elster//Saale//Elbe//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX = &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET = 232.1&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = {{GeoQuelle|DE-TH|GKZ}}&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX = &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX = &lt;br /&gt;
| LÄNGE = 40.5&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE = &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fgg-elbe.de/files/Download-Archive/Fachberichte/Allgemein/Fliessgw2015.pdf (Seite 39)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX = &lt;br /&gt;
| PEGEL1 = Mylau/9.5/153/0.030/30.10.1961/0.279/1.89/26.0/129/01.08.1955&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE = 1921–2015&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1 = {{GeoQuelle|DE-ST|GKJB-15|195}}&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE = Quellgebiet&lt;br /&gt;
| QUELLE = Waldgebiet nördlich von [[Hammerbrücke]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX = &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE = 710&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE = DE-NN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX = (Weiße Göltzsch)&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE = &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG = &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG-REIHE = &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLSCHÜTTUNG = &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD = &lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD = &lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION = DE-SN&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG = &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG = bei Greiz in die [[Weiße Elster]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX = ca.&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE = 262&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG = DE-NHN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX = &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD = 50/38/34.53/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD = 12/11/54.34/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION = DE-TH&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG = &lt;br /&gt;
| HÖHENUNTERSCHIED = &lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE = [[Limbach (Göltzsch)|Limbach]], [[Stoppbach]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE = Goldbach, [[Pöltzsch|Pöltzsch (Eulenwasser)]], [[Wernesbach]], [[Plohnbach]], [[Raumbach (Göltzsch)|Raumbach]], Friesenbach&lt;br /&gt;
| SEEN = &lt;br /&gt;
| STAUSEEN = [[Talsperre Falkenstein]] (Weiße Göltzsch)&lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET = &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE = &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE = [[Auerbach/Vogtl.]], [[Greiz]]&lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE = [[Falkenstein/Vogtl.]] (Weiße Göltzsch), [[Lengenfeld (Vogtland)|Lengenfeld]], [[Rodewisch]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN = [[Ellefeld]]&lt;br /&gt;
| BILD = Göltzsch Netzschkau.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Die Göltzsch an der [[Göltzschtalbrücke]]&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;!-- Veralteter Parameter der IB&lt;br /&gt;
| BEKANNTE BRÜCKEN= [[Göltzschtalbrücke (A 72)|Göltzschtalbrücke bei Weißensand]] (Autobahn), [[Göltzschtalbrücke]] (Eisenbahn)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Göltzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein etwa 40 Kilometer langer rechter [[Nebenfluss]] der [[Weiße Elster|Weißen Elster]] im [[Vogtland]]. Als bedeutendster Fluss des östlichen Vogtlands durchfließt sie die Orte [[Falkenstein/Vogtl.]], [[Ellefeld]], [[Auerbach/Vogtl.]], [[Rodewisch]], [[Lengenfeld (Vogtland)|Lengenfeld]] und [[Reichenbach im Vogtland]], bis sie in [[Greiz]] in die Weiße Elster mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weiße Göltzsch.jpg|mini|links|Weiße Göltzsch in [[Grünbach (Sachsen)|Grünbach]], kurz vor der Talsperre Falkenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen und Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
Die Göltzsch hat zwei Quellarme, die längere Weiße Göltzsch und die Rote Göltzsch. Beide entspringen in vermoorten Mulden auf rund 700 Meter über NN im Waldgebiet Grüner Wald nördlich von [[Hammerbrücke]] im [[Naturpark Erzgebirge/Vogtland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westliche Weiße Göltzsch kommt dabei aus dem Waldgebiet Göltzschgesprenge und nahm früher kontinuierlich nördlich des [[Hammerbrücke]]r Ortsteils Rißbrücke Wasser der [[Zwickauer Mulde]] auf.&amp;lt;!--der Abschnitt von Muldenberg bis Rißbrücke führt kaum durchgängig Wasser--&amp;gt; Dieses gelangte über einen [[Floßgraben]] und an dessen Ende über die bergmännisch angelegten Rißfälle zur Weißen Göltzsch. Diese tritt nun in das [[Oberes Göltzschtal|Landschaftsschutzgebiet Oberes Göltzschtal]] ein und passiert die Druckersmühle. Weiter unterhalb hat sich ein steilwandiges Tal herausgebildet, in dem sich einige Felsen befinden, darunter der über einen steilen Wanderweg erreichbare Bastei-Felsen. Am Ende des engen Tales und schon im Stadtgebiet von [[Falkenstein/Vogtl.]] wird der Fluss zur [[Talsperre Falkenstein]] aufgestaut. Kurz unterhalb des Damms fließt der Waldbach zu, weiter talabwärts das Lohbergbächel und in Ellefeld das Egerwasser. Die talabwärts folgende Gemeinde [[Ellefeld]] wuchs auf 2&amp;amp;nbsp;km entlang des Wasserlaufes, hauptsächlich im Tal der Weißen Göltzsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rote Göltzsch entspringt unmittelbar westlich der Straße Jägersgrün-Beerheide. Bei [[Beerheide]] durchschneidet der Bach einen [[Quarzit]]zug, so dass beidseitig des Tales Felsen sichtbar sind. Am markantesten ist dabei der 25 Meter hohe Röthelstein mit Aussichtsgipfel. An dessen Fuß, nahe der Roten Göltzsch, befindet sich die Naturbühne Röthelstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ellefelder Park, einer Erholungsanlage der Gemeinde Ellefeld, vereinigen sich die beiden Flussläufe zur Göltzsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigte Göltzsch ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zusammenfluss Göltzsch 05.jpg|mini|links|Vereinigte Göltzsch, von links Weiße Göltzsch und von rechts Rote Göltzsch (Park Ellefeld)]]&lt;br /&gt;
Der Zusammenfluss von Weißer und Roter Göltzsch liegt in einer Höhe von 485,8 Metern über NN in Ellefeld. Die Göltzsch fließt nun durch die Städte [[Auerbach/Vogtl.]] und [[Rodewisch]]. Im Stadtgebiet von Rodewisch fließen die [[Pöltzsch]] (Eulenwasser) und der [[Wernesbach]] als rechte Zuflüsse in die Göltzsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächste Stadt im Göltzschtal folgt [[Lengenfeld (Vogtland)|Lengenfeld]], wo sich die Fließrichtung von Nord auf Nordwest ändert. In der Nähe des Lengenfelder Stadions mündet der [[Plohnbach]] in den Fluss. Die 35&amp;amp;nbsp;m hohe [[Göltzschtalbrücke (A&amp;amp;nbsp;72)|Göltzschtalbrücke]] der [[Bundesautobahn 72|A72]] in [[Weißensand]], einem Ortsteil Lengenfelds, folgt flussabwärts.&lt;br /&gt;
[[Datei:Göltzsch in Rodewisch (2).jpg|links|mini|Die Göltzsch in Rodewisch mit neuer Mauer.]]&lt;br /&gt;
Vorbei an der Schotenmühle geht es nach [[Mühlwand]] bei [[Rotschau]], wo die stillgelegte [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] Egersche Brücke parallel zur aktuell genutzten Straßenbrücke den Flusslauf quert. Danach folgen [[Reichenbach im Vogtland]] (Stadtteil [[Mylau]]) und [[Netzschkau]] sowie die von der [[Sächsisch-Bayerische Eisenbahn-Compagnie|Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn-Compagnie]] von 1846 bis 1851 errichtete [[Göltzschtalbrücke]]. Das heute von der [[Vogtlandbahn]] genutzte Wahrzeichen des Vogtlandes ist noch vor der auf derselben Eisenbahnstrecke gelegenen [[Elstertalbrücke]] die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Im weiteren Verlauf bildet die Göltzsch in einem felsigen, fast schluchtenartigen Tal die Landesgrenze zwischen [[Sachsen]] und [[Thüringen]], bevor sie im Süden der thüringischen Kreisstadt [[Greiz]] kurz nach der Landesgrenze auf einer Höhe von ca. 260&amp;amp;nbsp;Meter über NN in die [[Weiße Elster]] mündet. Damit entwässert die Göltzsch über die Elbe in die Nordsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochwasser ===&lt;br /&gt;
Der Verlauf der Göltzsch ist durch große Überflutungsflächen gekennzeichnet. Einzig in den Ortslagen stehen Bachmauern. Diese teils über 100 Jahre alten Mauern wurden im Zuge der Jahrhunderthochwasser von [[Hochwasser in Mitteleuropa 2002|2002]] und [[Hochwasser in Mitteleuropa 2013|2013]] stark beschädigt und wurden bzw. werden deshalb sukzessive ausgetauscht. Das schwerste Hochwasser an der Göltzsch in der jüngeren Geschichte war allerdings das im [[Hochwasser und Naturkatastrophen in Sachsen#Nach 1950|Juli 1954]]. In Rodewisch und Reichenbach im Vogtland gibt es an der Göltzsch Durchfluss-Messstellen, die das belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässermessstellen und -güte ===&lt;br /&gt;
Das sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie gibt ein Hydrologisches Handbuch heraus, das zwei Messstellen an der Göltzsch aufzählt. Sie befinden sich in Rodewisch und Reichenbach im Vogtland. Nachfolgend sind für beide Messstellen Eckwerte aufgeführt (Stand: Jahresende 2015):&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Durchflusswerte der Göltzsch&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
!Messstelle Rodewisch 1 (Messstellennummer 57721.1)&lt;br /&gt;
!Messstelle Mylau (Messstellennummer 57722.0)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe&lt;br /&gt;
|414, 928 m ü. HN&lt;br /&gt;
|306, 692 m ü. HN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lage&lt;br /&gt;
|26,2 km links&lt;br /&gt;
|9,5 km links&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Beobachtungsbeginn&lt;br /&gt;
|01. April 1997&lt;br /&gt;
|01. November 1920&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|höchster mittlerer jährlicher Durchfluss&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie |url=https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/13700 |titel=Hydrologisches Handbuch, Teil 4: Haupttabelle der mittleren jährlichen Durchflusswerte. Seiten 170-172 |hrsg=Freistaat Sachsen |datum=2017-07-24 |sprache=de |abruf=2022-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1,27 m³/s (2013)&lt;br /&gt;
|3,56 m³/s (1941)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|niedrigster mittlerer jährlicher Durchfluss&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|0,412 m³/s (1997; nur April bis Dezember)&lt;br /&gt;
0,439 m³/s (2014)&lt;br /&gt;
|0,826 m³/s (1934)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|oberste Durchflusswerte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie |url=https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/13700 |titel=Hydrologisches Handbuch. Teil 5: Haupttabelle der oberen Durchflusswerte. Seiten 170-172 |hrsg=Freistaat Sachsen |datum=2017-07-24 |sprache=de |abruf=2022-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|54,8 m³/s (02. Juni 2013)&lt;br /&gt;
|129 m³/s (01. August 1955)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|niedrigste Durchflusswerte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie |url=https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/13700 |titel=Hydrologisches Handbuch. Teil 6: Haupttabelle der unteren Durchflusswerte. Seiten 170-172 |hrsg=Freistaat Sachsen |datum=2017-07-24 |sprache=de |abruf=2022-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|0,022 m³/s (27. August 2003)&lt;br /&gt;
|0,030 m³/s (30. Oktober 1961)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der zuständigen [[Landestalsperrenverwaltung Sachsen|Landestalsperrenverwaltung]] befindet sich die Göltzsch in bedenklichem Zustand. Ausschlaggebend für diese Beurteilung ist die Zunahme der Industrie vor allem im letzten Jahrhundert und das Errichten von Uferbefestigungen, wie Dämmen oder Mauern, die die Wassertiefe auf teilweise nur zwei Zentimeter sinken ließen. Nun soll der naturnahen Entwicklung der Göltzsch mehr Raum gelassen werden, wodurch sich auch wieder mehr Artenreichtum einstellen soll. Das Konzept für die Umgestaltung der Göltzsch, die bis spätestens 2027 im Rahmen der [[Renaturierung]] aller Gewässer durch die Landestalsperrenverwaltung durchgeführt werden wird, soll mit dem [[Hochwasserschutz]] in Einklang stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Freie Presse&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Oktober 2022, &amp;#039;&amp;#039;Auerbacher Zeitung&amp;#039;&amp;#039; S. 9. Titel:„Wie das Bett der Göltzsch in ein paar Jahren beschaffen sein soll“. Autor: Sabine Schott&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freiepresse.de/vogtland/auerbach/wie-das-bett-der-goeltzsch-im-vogtland-in-ein-paar-jahren-beschaffen-sein-soll-artikel12489000 |titel=Wie das Bett der Göltzsch im Vogtland in ein paar Jahren beschaffen sein soll {{!}} Freie Presse - Auerbach |datum=2022-10-18 |sprache=de |abruf=2022-10-18 |kommentar=Artikelanfang frei einsehbar}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrenhaus Obergöltzsch (Museum Göltzsch) (3).jpg|links|mini|Herrenhaus &amp;#039;&amp;#039;Obergöltzsch&amp;#039;&amp;#039; am Gondelteich in Rodewisch]]Sehr selten wird der Name der &amp;#039;&amp;#039;Göltzsch&amp;#039;&amp;#039; ohne „z“ als &amp;#039;&amp;#039;Göltsch&amp;#039;&amp;#039; geschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fgg-elbe.de/files/Download-Archive/Fachberichte/Allgemein/Fliessgw2015.pdf Gesamtliste der Fließgewässer im Elbeeinzugsgebiet (fgg-elbe.de)] (Seite 39)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensursprung ===&lt;br /&gt;
Der Name des Gewässers trat erstmals 1122 als „ad aquam Golz“ (am Wasser der Göltzsch) auf. Im 13. und 14. Jahrhundert gab es verschiedene Bezeichnungen für den Fluss. 1597 ist das erste Mal „ahn der Göltzsch“ belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Siegfried Walther |Titel=Rodewisch im Wandel der Zeit - Eine Chronik und ein wenig mehr... |TitelErg=1: Die Orts- und Ortsteilnamen von Rodewisch |Hrsg=Stadtverwaltung Rodewisch |Ort=Rodewisch |Datum=2011 |Sprache=de |ISBN=978-3-942267-16-8 |Seiten=10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob sich der Name des Flusses allein vom [[Obersorbische Sprache|altsorbischen]] &amp;#039;&amp;#039;Golci&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Golica&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Golca&amp;#039;&amp;#039; ableitet und damit Heidewaldbach bedeutet, ist nicht sicher geklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Volkmar Hellfritzsch]], [[Johannes Richter (Prähistoriker)|Johannes Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des sächsischen Vogtlandes. 1. Das Namenbuch&amp;#039;&amp;#039;. (= Vogtlandmuseum Plauen, Schriftenreihe 50), Plauen 1983, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Denn andererseits wird auch vermutet, dass bei der Namensbildung dieses Fließgewässers das Wort &amp;#039;&amp;#039;Gold&amp;#039;&amp;#039; mit hineinspielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goldbergwerk&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensübertragungen ===&lt;br /&gt;
Die Göltzsch ist Namensgeber für die [[Göltzschtalbrücke]], die größte Ziegelsteinbrücke der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bedeutendstes Gewässer des östlichen Vogtlands durchfließt sie einige Städte und Gemeinden, in denen mehrere Institutionen ihren Namen tragen. Zu den bekannteren gehört das [[Sächsisches Krankenhaus Rodewisch, Zentrum für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie|Sächsische Landeskrankenhaus für Psychologie und Neurologie]] in Rodewisch. Rodewisch selbst besteht aus drei ursprünglichen Ansiedlungen: [[Niederauerbach (Rodewisch)|Niederauerbach]], [[Obergöltzsch|Ober-]] und [[Untergöltzsch]]. Neben dem genannten Krankenhaus, das aufgrund seiner Lage umgangssprachlich als „Untergöltzsch“ bezeichnet wird, gibt es in Rodewisch das [[Klinikum Obergöltzsch]]. Zudem gibt es in Rodewisch den durch den rechten Nebenfluss Pöltzsch gespeisten Gondelteich, der die Rodewischer Schloßinsel&amp;lt;!-- Eigenname. Schreibung ist korrekt. --&amp;gt; umgibt. Dort befinden sich die Ruinen des ehemaligen Ritterguts (Ober-)Göltzsch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rodewisch.de/verzeichnis/www.rodewisch.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=29689 |titel=Stadt Rodewisch - Schloßinsel |sprache=de |abruf=2022-05-14 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göltzsch ist zudem Namensgeber für den &amp;quot;[[Mittelzentraler Städteverbund Göltzschtal|Mittelzentralen Städteverbund Göltzschtal]]&amp;quot;, auf dessen Gebiet sich ein Großteil der Fließstrecke, wie auch der Zusammenfluss von Weißer und Roter Göltzsch befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Zwischen Falkenstein und Lengenfeld verläuft am linksseitigen Talhang der Göltzsch ein Teil der [[Bahnstrecke Zwickau–Falkenstein]]. Einst folgte auch unterhalb von Lengenfeld die [[Bahnstrecke Lengenfeld–Göltzschtalbrücke]] dem Verlauf der Göltzsch. Die Strecke wurde aber ab 1967 aufgelassen. Heute existiert auf Teilen des einstigen Bahndamms der Göltzschtal-Radweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldablagerungen und Sagen ==&lt;br /&gt;
An einigen Stellen der Göltzsch wurde früher in drei historischen Etappen nach [[Gold]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ablagerungen gesucht und dieses [[Edelmetall]] auch durch aufwändige handwerkliche Gewinnung in den [[Seife (Geologie)|Goldseifen]] gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alte-kiehvotz.de/berichte/goldvorkommen-im-vogtland/ &amp;quot;Zu den Vogtländischen Goldvorkommen - Zur Goldförderung an der Göltzsch&amp;quot; unter &amp;#039;&amp;#039;alte-kiehvotz.de&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goldbergwerk&amp;quot;&amp;gt;[http://www.alaunwerk.de/gtal/gold.html Das &amp;quot;Goldbergwerk&amp;quot; unter &amp;#039;&amp;#039;alaunwerk.de&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus den verschiedenen Zeitabschnitten dieser [[Gold#Sekundäre Lagerstätte (Waschgold/Seifengold)|Seifengold]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;gewinnung befinden sich an den Ufern noch einige, durch die Landwirtschaft nicht eingeebnete Hügel aus [[Abraum (Bergbau)|Abraum]], die als [[Raithalden]] bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alaunwerk.de/gtal/raithald.html &amp;quot;Raithalden&amp;quot; unter &amp;#039;&amp;#039;alaunwerk.de&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1765 fand [[Johann Gotthilf Klügel]] bei einem Probewaschen in der Göltzsch Gold. Heutzutage gelingt es Hobbygoldwäschern gelegentlich, an manchen Stellen kleine Gold[[flitter]] in einer Größe zwischen 0,1 und 2&amp;amp;nbsp;mm auszuwaschen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Ronald Siebert: &amp;#039;&amp;#039;Goldsuche &amp;amp; Goldwaschen Thüringen / Göltzsch.&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;goldsucher.de&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.goldsucher.de/goldlaender/deutschland/thueringen--goeltzsch/index.html |wayback=20140911201423}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Buchwald (Limbach)|Buchwald]] gibt es das Vogtländische Goldmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Goldablagerungen ranken sich einige Sagen. Eine von ihnen heißt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sage vom Gold in der Göltzsch bei Auerbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Vertrieben aus dem Heimatlande,&lt;br /&gt;
erfolgt von blinder Glaubenswut,&lt;br /&gt;
erbau&amp;#039;n sich an des Baches Rande&lt;br /&gt;
zwei Brüder eine sich&amp;#039;re Hut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst saßen sinnend sie beisammen&lt;br /&gt;
an des Baches perlendem Kristall.&lt;br /&gt;
Da sah&amp;#039;n sie plötzlich etwas flammen,&lt;br /&gt;
wie gülden, herrlich glänzendes Metall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schöpften aus dem Sande Kerne,&lt;br /&gt;
hell glänzend wie der Sonnenschein,&lt;br /&gt;
und funkelnd wie des Abends Sterne.&lt;br /&gt;
Das kann, sie ahntens, Gold nur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie suchten emsig jeden Morgen,&lt;br /&gt;
die Schätze, die der Goldbach bot.&lt;br /&gt;
Es schwanden ihre bangen Sorgen,&lt;br /&gt;
der Kummer um das liebe Brot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald breitet sich die frohe Kunde&lt;br /&gt;
in immer breit&amp;#039;re Kreise aus&lt;br /&gt;
und es erhebt sich in der Runde&lt;br /&gt;
in wenig Jahren Haus um Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Goldsucht wurde gar zum Fieber.&lt;br /&gt;
Und da statt Gold man „aurum“ sprach,&lt;br /&gt;
gab man dem gold&amp;#039;nen Orte lieber&lt;br /&gt;
den schönen Namen „Auerbach“.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach: Siegfried Walther&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Siegfried Walther |Titel=Sagen aus Rodewisch und dem Vogtland |TitelErg=Vom Gold in der Göltzsch bei Auerbach |Hrsg=Stadtverwaltung Rodewisch |Verlag=Verlag Wissenschaftliche Scripten |Ort=Auerbach |Datum=2011 |ISBN=978-3-942267-29-8 |Seiten=75 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4779152-4|VIAF=234798249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Sachsen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Greiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Vogtlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Vogtland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogtland]]&lt;/div&gt;</summary>
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