<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=G%C3%B6ll</id>
	<title>Göll - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=G%C3%B6ll"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B6ll&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T13:27:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B6ll&amp;diff=816321&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thgoiter: /* Wichtige Berggipfel */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B6ll&amp;diff=816321&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-08-06T17:17:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wichtige Berggipfel&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=Hoher Göll (Westansicht).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Blick von Westen auf den Göll mit Kehlstein, Hohem Göll, Hohem Brett und Jenner (von links nach rechts)&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=Grenze [[Bayern]] / [[Land Salzburg|Salzburg]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Hoher Göll]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=2522&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=47/35/40/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=13/4/2/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-5/DE-BY&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=9&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Alpen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Göll&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Göllstock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Göllmassiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Massiv|Gebirgsstock]] am Ostrand der [[Berchtesgadener Alpen]]. Über den gesamten Hauptkamm verläuft etwa in Nord-Süd-Richtung die deutsch-österreichische Staatsgrenze. Begrenzt wird dieser Gebirgsstock im Osten durch die [[Salzach]], im Westen durch den [[Königssee]], die [[Königsseer Ache]] und die [[Berchtesgadener Ache]] und im Norden durch die Fortsetzung der Berchtesgadener Ache, die auf österreichischer Seite wieder Königsseer Ache (veraltet Alm) genannt wird und bald in die Salzach mündet. Im Süden schließt sich am &amp;#039;&amp;#039;Torrener Joch&amp;#039;&amp;#039; (1734&amp;amp;nbsp;m) das [[Hagengebirge]] an. Trennlinien sind hier nach Westen das [[Königsbach (Königssee)|Königsbachtal]] und nach Osten das [[Bluntautal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebende Talorte sind auf bayerischer Seite die Gemeinden [[Schönau am Königssee]], [[Berchtesgaden]] und [[Marktschellenberg]] und auf österreichischer Seite die Gemeinden [[Anif]], [[Hallein]], [[Kuchl]] und [[Golling an der Salzach|Golling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Berggipfel ==&lt;br /&gt;
Höchster Gipfel ist der [[Hoher Göll|Hohe Göll]] mit einer Höhe von {{Höhe|2522|AT|link=true}} Die wichtigsten Gipfel des Hauptmassivs sind neben dem Hohen Göll das [[Hohes Brett|Hohe Brett]], der [[Brettriedel]], die [[Großer Archenkopf|Archenköpfe]] und das [[Hinteres Freieck|Hintere Freieck]] auf dem nach Osten abgesetzten &amp;#039;&amp;#039;Kuchler Kamm&amp;#039;&amp;#039;. Dem Hauptmassiv sind im Norden das [[Roßfeld (Göllstock)|Roßfeld]], der [[Zinkenkopf|Zinken]] und die [[Barmsteine]] vorgelagert, im Westen der [[Kehlstein]] und im Süden der [[Jenner (Berg)|Jenner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stützpunkte für Bergsteiger sind das [[Purtschellerhaus]] im Norden und das ganzjährig geöffnete [[Carl-von-Stahl-Haus|Stahlhaus]] im Süden. Geeignet ist auch das am Rand des Hagengebirges errichtete [[Schneibsteinhaus]]. Die [[Jennerbahn]] und die [[Kehlsteinhaus|Kehlsteinlinie]] lassen sich als Aufstiegshilfen nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Bergbau ==&lt;br /&gt;
Das Hauptmassiv des Gölls und die vorgelagerten Gipfel bestehen großteils aus [[Dachsteinkalk]], welcher im Wesentlichen dem Dachsteindolomit und dem Wettersteindolomit ([[Ramsaudolomit]]) auflagert. Die Basis des Göllstocks wird von anisischen Kalken und Dolomiten, Gesteinen der Werfen-Formation und [[Haselgebirge]] gebildet. Die Dolomite der mittleren und tieferen Trias sind großflächig lediglich am Südrand des Gebirgsstocks, im Bluntautal aufgeschlossen. Für das unterlagernde Haselgebirge, welches nicht an die Oberfläche kommt, gibt es nur indirekte Hinweise (Quellchemismus).&lt;br /&gt;
Wirtschaftliche Bedeutung erlangte das Haselgebirge durch die Salzlagerstätten am Dürrnberg bei Hallein und am [[Salzberg (Berchtesgaden)#Berg|Salzberg]] bei Berchtesgaden. Auch am Götschen bei [[Marktschellenberg]] wurde einst Salz abgebaut. Diese Haselgebirgsvorkommen liegen in großen tektonischen Schollen, welche im oberen Jura eingeglitten sind und auf wesentlich jüngeren Gesteinen lagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dachsteinkalk, am Göll in Form von [[Riffkalk]], neigt vor allem in flacheren Bereichen zu starker Verkarstung mit der Bildung von tiefen Rinnen, Furchen und [[Dolinen]]. Dieses Phänomen tritt am augenfälligsten in den Riffkalken im Bereich der  &amp;#039;&amp;#039;[[Umgäng]]e&amp;#039;&amp;#039;, einem Hochplateau in ca. 2000&amp;amp;nbsp;Meter Höhe zwischen dem Hohen Göll und dem Hohen Brett, auf beeindruckende Weise zu Tage. Die bedeutendsten Höhlensysteme konnten sich allerdings am sogenannten Kuchler Kamm im Bereich Hochscharte – Gruberhorn – Grutered – Bärenstuhl (hier dominieren die dickbankigen Lagunenkalke) entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pflughoerndl.jpg|miniatur|Unterwegs in den [[Umgäng]]en]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goell Kellau.JPG|miniatur|Göllstock im Salzachtal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zill im Marktschellenberger Gemeindeteil Scheffau wird in sehr geringem Umfang der &amp;#039;&amp;#039;Zill Kalk&amp;#039;&amp;#039;, ein hier rötlich gefärbter massiger Diploporen Riffkalk aus dem Anis (Untertrias), in einem Steinbruch abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr interessante Besonderheit stellen die massiven Kalkwände des [[Barmsteine|Großen und Kleinen Barmsteins]] im Norden der Göllgruppe dar. Diese entstanden im Oberen Jura (Malm) durch unterseeische Trübeströme, welche Sedimente aus Flachwasserarealen in tiefere Meeresteile beförderten. Infolge tektonischer Prozesse sind die Barmsteinkalke hier steil gestellt und bilden das Wahrzeichen von Hallein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Salzgewinnung wurde am Dürrnberg bereits von den Kelten in großem Stil betrieben. Ab ca. 600 v. Chr. wurde [[Steinsalz|Salz]] unter Tage gewonnen. Die Salzproduktion erlosch jedoch mit der Herrschaft der Römer, welche das Salz aus den Mittelmeersalinen bezogen. Erst im 12. Jahrhundert wurde der Abbau wieder aufgenommen und bis 1989 betrieben. In Betrieb ist aber bis heute noch das [[Salzbergwerk Berchtesgaden]]. Das Bergwerk am Dürrnberg und bereits stillgelegte Teile des Bergwerks in Berchtesgaden können besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zement]] und [[Kalkstein|Kalk]] werden im Tagebau am nordöstlichsten Ausläufer des Gölls abgebaut und dort im &amp;#039;&amp;#039;Zementwerk Leube&amp;#039;&amp;#039; in [[St. Leonhard (Gemeinde Grödig)|St.&amp;amp;nbsp;Leonhard]]  weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele ==&lt;br /&gt;
Das [[Kehlsteinhaus]] am Kehlstein, erreichbar mit Linienbussen über die Kehlsteinstraße, das Roßfeld, erreichbar mit Linienbus und Pkw über die mautpflichtige [[Roßfeldhöhenringstraße]], und der [[Jenner (Berg)|Jenner]], erreichbar mit der [[Jennerbahn]], sind gut erschlossene Ausflugsziele. Vielbesucht sind auch der in mehreren Stufen abfallende [[Gollinger Wasserfall]], der mit der Zinkenbahn erschlossene Zinken, die Felstürme der [[Barmsteine]] über dem Salzachtal bei Hallein sowie die [[Scharitzkehlalm]] im [[Endstal]] zu Füßen der &amp;#039;&amp;#039;Göll-Westwand&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere mit kurzen Wanderungen leicht erreichbare und lohnende Ausflugsziele sind der &amp;#039;&amp;#039;Brandkopf&amp;#039;&amp;#039; mit Tiefblick auf den Königssee, der Aussichtspunkt beim ehemaligen Teehaus auf dem &amp;#039;&amp;#039;Spornhofbichl&amp;#039;&amp;#039; mit Blick über das [[Schellenberger Tal]], das steil abfallende &amp;#039;&amp;#039;Lärcheck&amp;#039;&amp;#039; oberhalb der &amp;#039;&amp;#039;Scheffau&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Kalte Keller&amp;#039;&amp;#039;, ein Felsspalt, aus dem auch im Hochsommer stets ein eisiger Luftzug weht und neben dem der &amp;#039;&amp;#039;Schluchtenweg&amp;#039;&amp;#039; zwischen bemoosten und baumbestandenen Felsbrocken zum [[Obersalzberg]] hinaufführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Museumsverein Kuchl (Hrsg.); &amp;#039;&amp;#039;Der Göll&amp;#039;&amp;#039;, Kuchl (2011)&lt;br /&gt;
* Max Zeller, [[Hellmut Schöner]]: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Berchtesgadener Alpen.&amp;#039;&amp;#039; 15. Aufl. [[Bergverlag Rother]], München 1986, ISBN 3-7633-1108-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Göllstock}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goll}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Golling an der Salzach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kuchl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Deutschland und Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thgoiter</name></author>
	</entry>
</feed>