<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=G%C3%B4gen-Witz</id>
	<title>Gôgen-Witz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=G%C3%B4gen-Witz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B4gen-Witz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T21:18:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B4gen-Witz&amp;diff=378622&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%B4gen-Witz&amp;diff=378622&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-08T17:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gogendenkmal.jpg|miniatur|hochkant|Gôgendenkmal von [[Ugge Bärtle]] in der Tübinger Salzstadelgasse. Dargestellt ist ein Weingärtner mit der typischen aus [[Korb-Weide|Weiden]] geflochtenen Rückentrage.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Дискуссия.jpg|miniatur|hochkant|Kunstwerk „Auseinandersetzung“, 1979 im Lammhof, [[Tübingen]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gôgen-Witz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine literarische Kurzform, die auf die [[Tübingen|Tübinger]] [[Winzer|Weingärtner]] zurückgeht, die [[Dialekt|mundartlich]] als „[[Gôg]]en“ bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gôgen-Witz hat meist derbe Reaktionen dieser bäuerlichen Ur-Bevölkerung auf übermäßigen Fortschrittsglauben und allzu wissenschaftliches Gehabe im zur [[Universitätsstadt]] werdenden [[Tübingen]] zwischen 1890 und 1960 oder oft auch das Spannungsverhältnis zur benachbarten (als ehemals [[Freie Reichsstadt]] reicheren) Stadt [[Reutlingen]] zum Gegenstand. 1916 erschienen Gôgen-Witze erstmals in gedruckter Form, gesammelt und als [[Feldausgabe]] unter dem Pseudonym ‚Romeo‘ herausgegeben von Hermann Cuhorst, [[Karl Kommerell]] und [[Victor Kommerell]]. Ihre Verteilung unter den württembergischen Soldaten wurde von König [[Wilhelm II. (Württemberg)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] von Württemberg gebilligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später erschienen zahlreiche Erweiterungen und Bearbeitungen, unter anderem auch die von [[Heinz-Eugen Schramm]], die auch als [[Sprechplatte]]nreihe, später als CD mit [[Max Strecker]] u.&amp;amp;nbsp;a. veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Da der Weinbau in Tübingen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weitgehend zum Erliegen kam, beziehen sich die meisten Gôgen-Witze auf die Zustände im 19. bzw. beginnenden 20. Jahrhundert. Hier zwei Beispiele (ein weiteres Beispiel siehe [[Oberlandesgericht Stuttgart#„Die Auseinandersetzung“]]):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Reutlinger Weingärtner, auch „Huser“ genannt, zieht einen Gôgen wegen der harten Tübinger Trauben auf: „Do miaßt-er halt d’Elefande vo d&amp;#039;r [[Wilhelma]] zom Träpple komme lao!“ – „Schao reacht“, erwidert der Gog, „mr hent au schao gschriebe, aber dia kennet net komme; se häbe noh wonde Fiaß vom letschde Johr her, dia Elefande, wo z&amp;#039;[[Reutlingen|Reidleng&amp;#039;]] gwea seiet!“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Gôg verlangt in der Apotheke ein Abführmittel. Versehentlich erhält er jedoch Salzsäure. Tags darauf entdeckt der Apotheker die Verwechslung und eilt –&amp;amp;nbsp;das Schlimmste befürchtend&amp;amp;nbsp;– in die Wohnung des Gôgen. Erleichtert atmet er auf, als er ihn gesund und munter erblickt. Über den Irrtum aufgeklärt, lacht der Gôg nur und meint: „Jetzt wondert mi nix maih! Deshalb also hao-n-i noch-em [[Blasenentleerung|Bronze]] heit morge lauter Löchle en de Stiefel ghet!“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch einige Witze, die sich auf die Verhältnisse in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beziehen, also nicht mehr aus der Zeit des Weinbaus stammen, z.&amp;amp;nbsp;B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein französischer Besatzungssoldat, der in den Neckar gefallen war und nicht schwimmen kann, ruft: „au secours! au secours!“ Ein Rettungsschwimmer stürzt sich ins Wasser, ein Gôg aber beugt sich übers Brückengeländer und ruft „O Mändle, hetsch au gscheiter schwemma glernt, statt Franzesisch.“ &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert auch eine Tübinger Gôgen-Hymne („En dr Näckarhalde sieba“) der Riverside Jazzband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz-Eugen Schramm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tübinger Gogen-Witze. Die klassische Sammlung garantiert waschechter, würziger Gogen-Witze, als allgemein-bildender Beitrag der Tübinger Weingärtner sach- und ortskundig in gültig-endgültige Form gebracht.&amp;#039;&amp;#039; Schlichtenmayer, Tübingen 1959 (danach in wechselnden Verlagen immer wieder neu aufgelegt, z.&amp;amp;nbsp;B. Körner 1975, Knödler 1988, und ohne [[Zirkumflex]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tübinger Gogenwitze&amp;#039;&amp;#039;. Urausgabe 1916. Unveränderte Neuausgabe. ISBN 3-88466-000-4, 80 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spapo.de/gogenwitze.html spapo.de]&lt;br /&gt;
* [https://tuepedia.de/index.php/G%C3%B4gen-Witze Artikel über Gogenwitze] beim Tübinger Stadtwiki Tüpedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gogen-Witz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Witz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwäbische Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>