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	<title>Gärtitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:17:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=G%C3%A4rtitz&amp;diff=1682177&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche; Einleitung; Weblinks</title>
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		<updated>2026-02-24T13:36:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche; Einleitung; Weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Gärtitz&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Döbeln&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.143237&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13.117519&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 180&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-HNH&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.922&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/142827 |titel=Gemarkung Gärtitz, Stadt Döbeln |werk=GEOindex |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 465&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/sachsen/mittelsachsen/14522080x0SFR__g%C3%A4rtitz/ |titel=Gärtitz: Stadtteil von Döbeln |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04720&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03431&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gärtitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein nördlicher [[Stadtteil]] der Stadt [[Döbeln]] im [[Landkreis Mittelsachsen]] in [[Sachsen]]. Die einstige Gemeinde Gärtitz mit ihrem Ortsteil [[Pommlitz (Döbeln)|Pommlitz]] wurde am 1. Juli 1950 nach Döbeln eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gärtitz-v-Brücke.JPG|mini|Ortskern von der Brücke über die Bahnstrecke gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Gärtitz liegt im [[Mittelsächsisches Hügelland|Mittelsächsischen Hügelland]], in der fruchtbaren [[Döbelner Pflege]] am [[Gärtitzer Bach]], ungefähr in der Mitte des Dreiecks zwischen den sächsischen Metropolen [[Chemnitz]], [[Dresden]] und [[Leipzig]]. Die Umgebung ist geprägt durch die umliegende hügelige Landschaft. Das Stadtzentrum Döbelns ist etwa 3,5&amp;amp;nbsp;km entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Gärtitz grenzt an die Kernstadt Döbeln, zwei Ortsteile von Döbeln sowie fünf Ortsteile der Gemeinde [[Großweitzschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST= [[Obergoseln]]&lt;br /&gt;
| NORD= [[Niederranschütz]]&lt;br /&gt;
| NORDOST= [[Gadewitz]], [[Redemitz]]       &lt;br /&gt;
| WEST= [[Zschepplitz]]    &lt;br /&gt;
| OST= &lt;br /&gt;
| SUEDWEST= [[Großbauchlitz]]&lt;br /&gt;
| SUED=  [[Döbeln]]-Nord&lt;br /&gt;
| SUEDOST=  [[Pommlitz (Döbeln)|Pommlitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20060524260DR Gärtitz (Döbeln) Rittergut Herrenhaus.jpg|mini|Ehemaliges Gutshaus Gärtitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei archäologischen [[Ausgrabung]]en im Zuge von Straßenbaumaßnahmen wurden in den Jahren 2008 und 2009 [[Neolithische Architektur|spätneolithische]] Hausgrundrisse ergraben, die zur [[Kugelamphorenkultur]] (um 3000 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) gehören und für das westliche Verbreitungsgebiet dieses [[Neolithikum|neolithischen]] Kulturkreises in Sachsen von herausragender Bedeutung sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Archäologie in Sachsen: {{Webarchiv|url=http://www.archaeologie.sachsen.de/2539.htm |wayback=20130323050925 |text=24. April 2009 – Hausgrundrisse der Kugelamphorenkultur in Döbeln-Gärtitz }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die 2021 gestarteten Ausgrabungen ergaben, dass der Fundplatz Gärtitz zu den größten Siedlungen der frühen Jungsteinzeit (5.500 – 4.500 v. Chr.) in Mittelsachsen gehört. Insgesamt wurden 50 Häuser aus der Jungsteinzeit freigelegt, die laut den Experten eine Siedlungszeit von mehreren hundert Jahren widerspiegeln. Das größte ist 30 Meter lang und 8 Meter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Rundweiler]] Gärtitz wurde 1292 erstmals in einer Urkunde indirekt durch einen &amp;#039;&amp;#039;Johannes de Jertitz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Name geht auf einen altsorbischen Personennamen zurück und bedeutet Siedlung eines &amp;#039;&amp;#039;Jerota&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Jarota&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2001, Band I, S. 288, ISBN 3-05-003728-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geschichte von Gärtitz ist eng mit dem [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrensitz]] verbunden, der bereits 1292 in einer Urkunde Erwähnung fand. Der Rittersitz gehörte der sächsischen Adelsfamilie &amp;#039;&amp;#039;[[Marschall von Bieberstein#Ursprung, Geschichte und Namensentwicklung|Marschall von Mockritz]]&amp;#039;&amp;#039;, bevor es 1469 in den Besitz des [[Markgrafschaft Meißen|meißnischen]] [[Polentz|Adelsgeschlechts von Polentz]] kam. &amp;#039;&amp;#039;Fritzsche von Polentz&amp;#039;&amp;#039; ging 1478 als Amtmann zu Döbeln in die Geschichte ein. Im Besitz des Adelsgeschlechts von Polentz verblieb es bis zur Auflösung und Aufteilung des Ritterguts im Jahr 1929.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sachsens-schloesser.de/doebeln-rittergut-gaertitz/ Das Rittergut Gärtitz auf www.sachsens-schloesser.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur [[Grundherrschaft]] des ab 1551 erwähnten [[Ritterguts]] Gärtitz gehörten das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] [[Pommlitz (Döbeln)|Pommlitz]] und die Gutsdörfer [[Großbauchlitz]], [[Zschepplitz]] und [[Niederranschütz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1554 lag Gärtitz im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Döbeln]], welches im Jahr 1588 in das benachbarte [[Amt Leisnig]] integriert wurde. Seitdem gehörte Gärtitz bis 1856 zum Amtsbezirk Döbeln des kursächsischen bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] Amts Leisnig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;58&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 unterstand der Ort dem [[Gerichtsamt Döbeln]] und ab 1875 der [[Amtshauptmannschaft Döbeln]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/doebeln.htm  |titel=Die Amtshauptmannschaft Döbeln im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20221220221407/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/doebeln.htm | archiv-datum=2022-12-20 | abruf=2025-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kirchlich ist Gärtitz seit jeher nach Döbeln gepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gärtitz erhielt erst am 1. Dezember 1909 einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Riesa–Chemnitz]], obwohl der durch den Ort führende Abschnitt [[Bahnhof Riesa|Riesa]]–[[Döbeln Hauptbahnhof|Döbeln]] bereits am 29. August 1847 eröffnet wurde. In diesen waren auch die 1884 eröffnete [[Schmalspurbahn Oschatz–Mügeln–Döbeln]] und ab 1911 die [[Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz]] nach Eröffnung des Abschnitts [[Mertitz]] Gabelstelle–Gärtitz eingebunden.&lt;br /&gt;
Der Nachbarort [[Pommlitz (Döbeln)|Pommlitz]] wurde am 1. April 1936 nach Gärtitz eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Pommlitz |val=POMITZJO61ND |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung von Gärtitz mit Pommlitz nach Döbeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Gärtitz |val=GARITZJO61ND |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die [[Kreisreformen in der DDR|zweite Kreisreform in der DDR]] kam Gärtitz als Ortsteil der Stadt Döbeln im Jahr 1952 zum [[Kreis Döbeln]] im [[Bezirk Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eingemeindung nach Döbeln erhielt der Bahnhof Gärtitz am 17. Mai 1953 die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Döbeln-Gärtitz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/sta0892.htm Der Bahnhof Döbeln-Gärtitz auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Einstellung des Schienenverkehrs auf dem Abschnitt [[Bahnhof Mügeln (b Oschatz)|Mügeln]]–Döbeln der Schmalspurbahn Oschatz–Mügeln–Döbeln am 14. Dezember 1964 verlor der Bahnhof an Bedeutung. Mit der Einstellung des Schienenverkehrs auf dem Abschnitt [[Bahnhof Lommatzsch|Lommatzsch]]–Döbeln der Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz am 31. Mai 1969 wurde der Bahnhof Döbeln-Gärtitz aufgelassen. Dadurch verlor Gärtitz seinen direkten Bahnanschluss.&lt;br /&gt;
Als Stadtteil von Döbeln gehörte Gärtitz seit 1990 zum sächsischen [[Landkreis Döbeln]], der im Jahr 2008 im Landkreis Mittelsachsen aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Döbeln-Gärtitz, Empfangsgebäude.jpg|mini|Bahnhof Döbeln-Gärtitz, Empfangsgebäude (2022)]]&lt;br /&gt;
Gärtitz erreicht man über die [[Bundesautobahn 14|BAB 14]] (Anschluss &amp;#039;&amp;#039;Döbeln-Nord&amp;#039;&amp;#039;) und weiter auf der [[Bundesstraße 169|B&amp;amp;nbsp;169]]. Es liegt an der [[Bahnstrecke Riesa–Chemnitz]] und an den ehemaligen Strecken der [[Schmalspurbahn Oschatz–Mügeln–Döbeln]] und [[Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz]]. Der einstige Bahnhof Döbeln-Gärtitz wurde 1969 aufgelassen. Durch den Ort führt der &amp;#039;&amp;#039;Elbe-Mulde-Radwanderweg&amp;#039;&amp;#039;, der den [[Mulderadweg]] mit dem [[Elberadweg]] verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Wilhelm Hingst]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Döbeln und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Döbeln 1872 ([https://books.google.de/books?id=9_lSAAAAcAAJ online]).&lt;br /&gt;
* Emil Reinhold: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliches Heimatbuch des Bezirkes Döbeln&amp;#039;&amp;#039;. Döbeln 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Gärtitz (2)|Gärtitz}}&lt;br /&gt;
* [https://www.doebeln.de/ &amp;#039;&amp;#039;Website der Stadt Döbeln.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.rittergut-gaertitz.de/ Rittergut Gärtitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadt- und Ortsteile von Döbeln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gartitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Döbeln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1292]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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