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	<title>Futtermauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T02:43:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Futtermauer&amp;diff=2333844&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HobbyAstronaut: /* Anwendung */</title>
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		<updated>2025-09-08T00:25:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anwendung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stone Retaining wall.jpg|mini|Futtermauer am Fuß einer Böschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Futtermauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Stützwand]], mit der steile Hänge verkleidet werden. Sie dient dem Schutz gegen [[Erdrutsch]] und [[Steinschlag]]. Anders als freistehende [[Mauer]]n und Wände von Häusern stehen Futtermauern auf einer Seite in Kontakt mit dem Erdreich. Je nach Konstruktion können Futtermauern erhebliche seitliche Lasten aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauformen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Futtermauer.JPG|mini|Stützmauern einer Hangaufschüttung, links aus Betonbohlen, rechts als Steinschlichtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Futtermauern, die keine große seitliche Belastung aushalten müssen, können als einschalige Stützmauer ausgeführt sein. Dabei wird eine äußere Schicht aus relativ großen, widerstandsfähigen Steinen zum Hang hin mit kleineren Steinen verfüllt. Die Futtermauer ist in einem Winkel von 20 bis 30 Grad zur Senkrechten zum Hang geneigt. In der Vergangenheit wurde diese Technik nach handwerklichem Brauch erstellt und ohne Berechnung bis etwa 2&amp;amp;nbsp;Meter Höhe angewandt. Die [[Einbindetiefe]] beträgt in der Regel mehr als 40&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Höhen und erhebliche seitliche Belastung können mit einer massiven, in sich stabilen Futtermauer abgefangen werden. Dabei wirkt das Gewicht und eine Neigung zum Hang der waagerechten Belastung durch den [[Erddruck]] entgegen. Bei dieser  Bauform ist ein trapezförmiger Querschnitt der Mauer üblich. Im 19. Jahrhundert kam diese Technik ingenieurmäßig berechnet bei großen Bauvorhaben wie der [[Gotthardbahn]] zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.stonewalls.ch/userfiles/file/TM_Stuetzmauern%20Trockenmauerwerk.pdf |wayback=20120907074804 |text=Stützmauern in Trockenmauerwerk |archiv-bot=2025-03-13 13:21:52 InternetArchiveBot }} (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB), Gerhard Stoll, Ausbildungsunterlagen des Schweizer Trockenmaurerverbands.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor publizierte der Braunschweiger Eisenbahningenieur [[Hermann Scheffler (Physiker)|Hermann Scheffler]] 1857 eine auf dem [[Kontinuumsmechanik|Kontinuumsmodell]] basierende vereinfachte Erddrucktheorie&amp;lt;ref&amp;gt;[[Achim Hettler]] und [[Karl-Eugen Kurrer]]: &amp;#039;&amp;#039;Erddruck&amp;#039;&amp;#039;. [[Ernst &amp;amp; Sohn]], Berlin 2019, ISBN 978-3-433-03274-9, S. 55ff&amp;lt;/ref&amp;gt; und entwickelte im Anschluss nicht nur für die wichtigsten Fälle die entsprechenden Formeln zur Bestimmung des Erddrucks, sondern gibt auch Tabellen zur Bemessung von Stützwänden an (die damals als Futtermauern bezeichnet wurden), welche er aus Ausführungen der Herzoglich Braunschweigischen Eisenbahnverwaltung ableitete; auch gibt er Instruktionen zur konstruktiven Gestaltung von Futtermauern ihrer Hinterfüllung an&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Scheffler: &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Gewölbe, Futtermauern und Eisernen Brücken&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Schulbuchhandlung, Braunschweig 1857, S. 361ff&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Technik besteht darin, die Futtermauer mit dem dahinter liegenden Erdreich zu verankern. Diese Mauern dienen dem Schutz gegen einzeln herausbrechende Steine. Zudem können sie in einem kürzeren, oberen Teil ein Abrutschen eines locker auf dem Hang aufliegenden Bodens verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.com/books?id=NW-FTbchpcEC&amp;amp;pg=PA543&amp;amp;dq=futtermauer&amp;amp;hl=en&amp;amp;ei=LzL-TfLKOJGl-gaOn6zMDA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=4&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=futtermauer&amp;amp;f=false Grundbau-Taschenbuch], Verlag Ernst&amp;amp;Sohn, 6. Auflage, 2001, Teil 3, Abschnitt 3.27, &amp;#039;&amp;#039;Stützbauwerke und konstruktive Hangsicherungen&amp;#039;&amp;#039;, [[Heinz Brandl]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann weiter mit [[Mörtel]] errichtete Futtermauern von ohne Mörtel erstellten sogenannten [[Trockenmauerwerk|Trockenmauern]] unterscheiden. Letztere werden heute mit großen Blöcken als Steinschlichtungen gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Der Baugrund von [[Burg]]en wurde häufig mit Hilfe von Futtermauern nach unten abgesichert. Dies vergrößerte zum einen die für die Burg zur Verfügung stehende Fläche. Zum anderen war die entstehende, steile, glatte Wand für potentielle Angreifer&lt;br /&gt;
ein zusätzliches Hindernis. Siehe zu Futtermauer im Festungsbau: [[Eskarpemauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu einem steilen Hang verlaufende Straßen werden teils in den Hang gegraben, teils aufgeschüttet. Je nach Beschaffenheit des Bodens muss anschließend der Anschnitt gegen Steinschlag und die Aufschüttung gegen Abrutschen gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Blankenhorn-Schildmauer.jpg|Futtermauer unterhalb der Schildmauer der [[Burg Blankenhorn (Eibensbach)]]&lt;br /&gt;
Datei:Hauenstein 1.jpg|Doppelte Futtermauer der [[Burg Hauenstein (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
Datei:Burg Arnsberg Graben.jpg|Futtermauer der [[Burg Arnsberg (Altmühltal)]]&lt;br /&gt;
Datei:20110611Postgraben Speyer5.jpg|[[Kontreeskarpemauer]] des Postgrabens, Teil der [[Speyerer Stadtbefestigung|Stadtbefestigung von Speyer]] mit Stützen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://books.google.com/books?id=V0hUAAAAYAAJ&amp;amp;q=futtermauer&amp;amp;dq=futtermauer&amp;amp;hl=en&amp;amp;ei=czn-TfDKJMer-Qbtw4DIAw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCkQ6AEwAA Lehrbuch der Mauerwerks-Konstruktionen], Ludwig Debo, 1901&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stone walls}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Futtermauer Eintrag in Meyers Konversationslexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbauwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HobbyAstronaut</name></author>
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