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	<title>Futter-Beinwell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Futter-Beinwell&amp;diff=2556799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Futter-Beinwell&amp;diff=2556799&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-13T13:19:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zu Informationen über den Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Futter-Beinwell&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Symphytum × uplandicum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl Frederik Nyman|Nyman]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Beinwell&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Symphytum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Boragineae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Boraginoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Raublattgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Boraginaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Symphytum ×uplandicum plant 2009-05-20, cropped.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Futter-Beinwell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch „Bastard-Beinwell“&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExkursionsfloraA2008&amp;quot;/&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Symphytum&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;uplandicum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine häufige [[Hybride]] des [[Rauer Beinwell|Rauen Beinwells]] mit dem [[Echter Beinwell|Echten Beinwell]]. Er hat ein recht variables Erscheinungsbild und natürliche Vorkommen im [[Kaukasus]]. Als wirtschaftlich bedeutendster Beinwell wurde er weltweit kultiviert und eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild und Blatt ===&lt;br /&gt;
Der Futter-Beinwell wächst als [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]] zu Wuchshöhen von bis zu 2 Metern. Die oberirdischen Pflanzenteile sind flaumig bis steif, jedoch nicht stachelig [[Trichom|behaart]]. Ihr tiefreichendes [[Wurzel (Pflanze)|Wurzel]]system hat eine ausgeprägte verdickte Pfahlwurzel. An den verzweigten, aufrechten [[Sprossachse|Stängeln]] wachsen große [[Blattform#Gliederung der Spreite|einfache]], meist gestielte [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]], die am unteren Stängel [[Phyllotaxis#Grundtypen|wechselständigen]] angeordnet sind. Höher an den Stängeln können sie gegenständig sein und sind [[Blattform#Ansatz an der Sprossachse|sitzend, kurz herablaufend oder mehr oder weniger stängelumfassend]] sein.&lt;br /&gt;
Die bis zu 25&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlEmsl&amp;quot; /&amp;gt; Zentimeter lange [[Blatt (Pflanze)#Blattspreite|Blattspreite]] ist niemals herzförmig. Es sind keine [[Nebenblatt|Nebenblätter]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blütenstand, Blüte und Frucht===&lt;br /&gt;
[[Datei:Symphytum xuplandicum flower 2009-05-20.jpg|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Mai bis August.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlEmsl&amp;quot; /&amp;gt; Der hängende [[Blütenstand]] ist ein endständiger [[Wickel (Blütenstand)|Doppelwickel]]. Er besitzt keine [[Tragblatt|Deckblätter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrigen [[Blüte]]n sind [[radiärsymmetrisch]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die fünf [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind zu einem 5 bis 7 Millimeter langen Kelch mit üblicherweise spitzen Kelchzipfeln verwachsen. Die fünf [[Kronblatt|Kronblätter]] sind entweder anfangs rosafarben und später blau oder ständig violett gefärbt. Die Blütenkrone misst 12 bis 18 Millimeter im Durchmesser. In der Kronröhre befinden sich fünf Kronschuppen, die wie beim Echten Beinwell breit dreieckig-lanzettlich, jedoch an der Basis nicht so breit sind. Die Staubfäden der in einem Kreis zu fünft stehenden [[Staubblatt|Staubblätter]] sind schmaler als die Staubbeutel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte sind [[Klausenfrucht|Klausenfrüchte]], die in vier eiförmige und aufrechte Teilfrüchte zerfallen. Sie messen 3–4 auf 2–2,5 Millimeter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jepson&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Chromosomenzahl===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 36&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ruzicka2021&amp;quot;/&amp;gt; oder 40.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jepson&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgrenzung zu anderen Arten===&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum Echten Beinwell sind die Blätter im Allgemeinen nicht herablaufend am Stängel angewachsen, die Internodien nicht geflügelt und sind die Oberflächen der Samen braun, matt und fein gekörnt statt glänzend schwarz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jepson key&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung des Futter-Beinwells erfolgte hauptsächlich durch den Menschen, zum Beispiel mit dem Mutterboden. So wurde der Futter-Beinwell zum Kulturrelikt und zum Kulturflüchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Einbürgerung kann sie zum lästigen Wildkraut werden, das heimische Arten überwuchert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bienen]] und andere Insekten besuchen sie gern als [[Futterpflanze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen, Standort ==&lt;br /&gt;
Der Futter-Beinwell bevorzugt feuchte, offene Standorte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jepson&amp;quot;/&amp;gt; Er ist ein bodentoleranter [[Starkzehrer]] mit unter günstigen Bedingungen sehr hoher Biomasseproduktion, der am besten auf nährstoffreichen, feuchten Böden ohne Staunässe gedeiht, in voller Sonne bis Halbschatten. Allerdings ist die Art breit angepasst, das heißt: Individuen überleben ungünstige Bedingungen weit außerhalb produktiver Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürliche Vorkommen gibt es in der Kaukasus-Region,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kew&amp;quot;/&amp;gt; wo sie gestörte Böden und Brachflächen besiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MO garden&amp;quot;/&amp;gt; Er wurde in zahlreichen europäischen Staaten und auf den [[Azoren]] einst als [[Futtermittel|Futterpflanze]] eingeführt, verwilderte in Folge und gilt heute weltweit&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlEmsl&amp;quot; /&amp;gt; als eingebürgert. In [[Mitteleuropa]] ist er in [[Deutschland]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; [[Liechtenstein]], [[Österreich]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraÖsterreich&amp;quot; /&amp;gt; und [[Tschechien]] anzutreffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; In Österreich wurde der Futter-Beinwell früher als Schweinefutter angebaut und ist heute selten verwildert bis möglicherweise eingebürgert auf [[Ruderalfläche]]n und [[Flussaue]]n anzutreffen. Er kommt in allen Bundesländern außer in [[Land Salzburg|Salzburg]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExkursionsfloraA2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie breitet sich leicht über Wurzelausläufer aus und ist entsprechend leicht vegetativ zu vermehren und schwer auszurotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3+w+ (feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Symphytum&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;uplandicum&amp;#039;&amp;#039; wurde 1855 von [[Carl Frederik Nyman]] in &amp;#039;&amp;#039;Sylloge Florae Europaeae&amp;#039;&amp;#039;, Seite 80, [[Erstbeschreibung|erstbeschrieben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt; Das Art[[epitheton]] &amp;#039;&amp;#039;uplandicum&amp;#039;&amp;#039; verweist auf die schwedische Provinz [[Uppland]], wo Nyman die Beobachtungen für seine Erstbeschreibung machte. [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Symphytum&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;uplandicum&amp;#039;&amp;#039; sind &amp;#039;&amp;#039;Symphytum asperum&amp;#039;&amp;#039; auct. non {{Person|Lepech.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Symphytum peregrinum&amp;#039;&amp;#039; auct. non {{Person|Lepech.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; Es handelt sich um eine fertile&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ruzicka2021&amp;quot;/&amp;gt; [[Hybride]] aus dem [[Rauer Beinwell|Rauen Beinwell]] und dem [[Echter Beinwell|Echten Beinwell]] (&amp;#039;&amp;#039;Symphytum asperum&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;Symphytum officinale&amp;#039;&amp;#039;). Es wurden mehrere [[Form (Biologie)|Formen]] beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kew&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Symphytum&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;uplandicum&amp;#039;&amp;#039; ist wiederum ein Elternteil von zwei 2009 beschriebenen Mehrfachhybriden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;ipni&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Symphytum&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;hidcotense&amp;#039;&amp;#039; {{Person|P.D.Sell}}: Der zweite Elternteil ist der [[Großblütiger Beinwell|Großblütige Beinwell]] (&amp;#039;&amp;#039;Symphytum grandiflorum&amp;#039;&amp;#039;) {{Person|DC.}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Symphytum&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;perringianum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|P.H.Oswald &amp;amp; P.D.Sell}}: Der zweite Elternteil ist der [[Orientalischer Beinwell|Orientalische Beinwell]] (&amp;#039;&amp;#039;Symphytum orientale&amp;#039;&amp;#039;) {{Person|L.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die durch den [[Heterosis-Effekt]] vermittelte erhöhte Wüchsigkeit (→Ertragspotenzial) machen ihn zum bevorzugten Nutz-Beinwell. Die robuste und einfache mehrjährige Kultur ermöglicht nach einer zweijährigen Etablierungsphase höchste Eiweißabträge pro Fläche und Zeit. Neben medizinischer, gartenbaulicher und Zier-Nutzung ist auch die Nutzung als Tiernahrung und auch für die menschliche Ernährung bekannt. Allerdings sorgen Bedenken wegen möglicher Leberschädigungen durch anhaltende Aufnahme der enthaltenen [[Pyrrolizidinalkaloide]] schon länger für Zurückhaltung insbesondere bei der Nahrungsnutzung („Beinwellkrise“). Um das Jahr 2000 kam es schließlich auch international zu Verboten Beinwell-haltiger Produkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FDA&amp;quot;/&amp;gt; Seit 2008 ist eine alkaloidfreie Züchtung bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Symphytum uplandicum x Bocking 14.jpg|mini|Zuchtsorte „Bocking #14“]]&lt;br /&gt;
Herausragende Zuchtsorten sind „Bocking #4“ und „Bocking #14“ von der englischen Henry Doubleday Research Association (HDRA), sowie „Harras“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt08&amp;quot;/&amp;gt; als erste alkaloidfreie Züchtung. Bocking #14 treibt früh aus und weist Resistenz gegen Tannen-Beinwellrost und hohe Gehalte an [[Allantoin]] und Kalium auf. Als Nahrung für Geflügel und Menschen wird Bocking #4 empfohlen, mit niedrigeren Allantoin- und höheren Proteingehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art ist außerdem auch eine gute [[Bienentrachtpflanze|Nektarquelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Anwendungen ===&lt;br /&gt;
Die Pflanzenteile des Futter-Beinwell werden (hauptsächlich wegen des [[Allantoin]]-Gehaltes) für medizinische Zwecke verwendet. Sie werden in [[Salbe]]nform aufgetragen und führen zu besserer [[Wundheilung]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpringL&amp;quot; /&amp;gt; und helfen unter anderem bei Muskel- und Gelenkschmerzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ratgHeilpfl&amp;quot; /&amp;gt; Sie werden seit mehreren Jahrtausenden in Heilkräutergärten angebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MO garden&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung als Gartenpflanze ===&lt;br /&gt;
Die protein- bzw. stickstoffreichen Blätter werden als hochwertiger Dünger geschätzt und zum Beispiel über [[Pflanzenjauche|Jauche]], Kompost oder zum [[Mulchen]] genutzt. Indem es größere Mengen aggressiverer roher Wirtschaftsdünger klaglos akzeptiert, kann es zu deren Umwandlung in einen pflanzenverträglicheren Dünger genutzt werden. Das tiefreichende Wurzelsystem lockert den Boden, erschließt tieferliegende Nährstoffe und transportiert sie über verrottende Pflanzenmasse in höhere Bodenschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Förderung der Biomasseproduktion werden durch regelmäßigen (nicht zu tiefen) Schnitt eventuelle Blütenansätze vorzeitig entfernt; zur Anregung einer Nachblüte wird durch Ausschneiden abgeblühter Blüten die Samenbildung verhindert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MO garden&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ziernutzung ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Symphytum &amp;#039;Langthorn pink&amp;#039;.jpg|mini|Sorte ‚Langthorn pink‘]]&lt;br /&gt;
Wegen der eindrücklichen Glöckchenblüten und dem attraktiven großen Laub werden Sorten des Futterbeinwells auch gerne für die Ziernutzung verwendet. Sie werden für Einfassungen und schattige Bereiche empfohlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MO garden&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe von Ziersorten, beispielsweise mit [[Variegation|panaschierten]] Blättern oder verschiedenen Blütenfarben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mikawa Flora&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Symphytum&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;uplandicum&amp;#039;&amp;#039; ‚Variegatum‘ ist eine Sorte mit cremefarben bandagierten Blättern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BotanicaABC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Katharina II.]] stellte an ihrem Palast in St. Petersburg traditionell Gartenmeister aus England oder Schottland an. Joseph Busch hatte in dieser Funktion seit Ende des 18. Jahrhunderts Beete mit Rauem und Echtem Beinwell angelegt, die dort in reizvollem Farbkontrast nebeneinander blühten, und schon früher seinem Geschäftsnachfolger zuhause in London verschiedene Beinwellpflanzen geschickt. Nachdem seit 1810 mit Rauem Beinwell für landwirtschaftliche Verwendung experimentiert worden war, bestellte sich der Gärtner und Erfinder Henry Doubleday Anfang der 1870er Jahre über diese Verbindung Beinwellpflanzen bei Buschs Nachfolger, da er auf der Suche nach Ersatz für das schwer beschaffbare [[Gummi arabicum]] von klebrigen Eigenschaften des Beinwell gehört hatte, in der Hoffnung, einen neuen Klebstoff für Briefmarken entwickeln zu können. Der kaiserliche Gärtner tastete die gut etablierten Pflanzungen seines Vorgängers nicht an, sondern verschickte stattdessen Zufallssämlinge, die zwischen den Reihen gewachsen waren: F1-Hybriden von Rauem und Echtem Beinwell. Ab 1877 machte Thomas Christy mit seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Forage Crops&amp;#039;&amp;#039; den „Russischen“ Beinwell als landwirtschaftliche Kultur bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Lawrence D. Hills]] |Titel=Comfrey: Past, Present and Future |Verlag=Faber &amp;amp; Faber |Datum=2011-10-20 |ISBN=978-0-571-28091-9|Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* Bogumil Pawłowski: &amp;#039;&amp;#039;Symphytum.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|0-521-08489-X|Seite=103–104|Kommentar=Schlüssel zu &amp;#039;&amp;#039;Symphytum&amp;#039;&amp;#039; und Beschreibung von &amp;#039;&amp;#039;Symphytum&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;uplandicum&amp;#039;&amp;#039;, aus dem unveränderten Nachdruck von 2010 ISBN 978-0-521-15368-3}}&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExkursionsfloraA2008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|978-3-85474-187-9|Seite=695}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MO garden&amp;quot;&amp;gt;https://www.missouribotanicalgarden.org/PlantFinder/PlantFinderDetails.aspx?kempercode=a832&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlEmsl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=David Janßen&lt;br /&gt;
 |url=http://flora-emslandia.de/wildblumen/boraginaceae/symphytum/symphytum_uplandicum.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Futter-Beinwell&lt;br /&gt;
 |titelerg=&amp;#039;&amp;#039;Symphytum&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;uplandicum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |werk=Flora Emslandia – Pflanzen im Emsland&lt;br /&gt;
 |sprache=de&lt;br /&gt;
 |abruf=2012-02-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ruzicka2021&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal | last=Ruzicka | first=Joana | last2=Berger-Büter | first2=Karin | last3=Esslinger | first3=Nils | last4=Novak | first4=Johannes | title=Assessment of the diversity of comfrey (Symphytum officinale L. and S. × uplandicum Nyman) | journal=Genetic Resources and Crop Evolution | publisher=Springer Science and Business Media LLC | volume=68 | issue=7 | date=2021-03-16 | issn=0925-9864 | doi=10.1007/s10722-021-01156-x | pages=2813–2825|language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jepson&amp;quot;&amp;gt;https://ucjeps.berkeley.edu/eflora/eflora_display.php?tid=45948&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jepson key&amp;quot;&amp;gt;https://ucjeps.berkeley.edu/eflora/eflora_keys.php?key=8767&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kew&amp;quot;&amp;gt;https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:120843-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|5821|Symphytum uplandicum Nyman, Futter-Beinwell}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraÖsterreich&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://flora.nhm-wien.ac.at/Seiten-Arten/Symphytum-x-uplandicum.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Futter-Beinwell/Bastard-Beinwell/Comfrey&lt;br /&gt;
 |werk=Botanik im Bild/Flora von Österreich, Liechtenstein und Südtirol&lt;br /&gt;
 |hrsg=Das Naturhistorische Museum Wien&lt;br /&gt;
 |sprache=de&lt;br /&gt;
 |abruf=2012-02-21&lt;br /&gt;
 |kommentar=Wildpflanzen Österreichs – Bild-Datenbank}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://ww2.bgbm.org/EuroPlusMed/PTaxonDetailOccurrence.asp?NameId=110814&amp;amp;PTRefFk=7100000&lt;br /&gt;
 |titel=Symphytum x uplandicum&lt;br /&gt;
 |titelerg=Included taxa&lt;br /&gt;
 |werk=The Euro+Med Plantbase – the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity&lt;br /&gt;
 |hrsg=Botanic Garden and Botanical Museum Berlin-Dahlem&lt;br /&gt;
 |datum=2011-01&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131103121345/http://ww2.bgbm.org/EuroPlusMed/PTaxonDetailOccurrence.asp?NameId=110814&amp;amp;PTRefFk=7100000&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2013-11-03&lt;br /&gt;
 |abruf=2012-02-21&lt;br /&gt;
 |kommentar=nach B. Valdés (2011): Boraginaceae&lt;br /&gt;
 |archiv-bot=2019-04-12 11:03:21 InternetArchiveBot}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1045840|WissName=Symphytum ×uplandicum Nyman|Abruf=2023-01-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url={{Tropicos|ID=100350614|WissName=Symphytum × uplandicum|Linktext=nein}}&lt;br /&gt;
 |titel=Symphytum × uplandicum&lt;br /&gt;
 |werk=Tropicos&lt;br /&gt;
 |hrsg=Missouri Botanical Garden&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |abruf=2012-02-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url={{GRIN|ID=70770|WissName=Symphytum ×uplandicum|Linktext=nein}}&lt;br /&gt;
 |titel=GRIN Taxonomy for Plants&lt;br /&gt;
 |titelerg=Taxon: &amp;#039;&amp;#039;Symphytum ×uplandicum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |werk=Germplasm Resources Information Network&lt;br /&gt;
 |hrsg=United States Department of Agriculture – Agricultural Research Service, Beltsville Area&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |abruf=2012-02-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ipni&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.ipni.org/ipni/idPlantNameSearch.do?id=120843-1&lt;br /&gt;
 |titel=Symphytum uplandicum&lt;br /&gt;
 |titelerg=Plant Name Details&lt;br /&gt;
 |werk=IPNI – The International Plant Names Index&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |abruf=2012-02-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FDA&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=https://www.fda.gov/Food/RecallsOutbreaksEmergencies/SafetyAlertsAdvisories/ucm111219.htm |title=FDA/CFSAN – FDA Advises Dietary Supplement Manufacturers to Remove Comfrey Products From the Market |website=[[Food and Drug Administration]] |access-date=2007-06-01|language=englisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt08&amp;quot;&amp;gt;Schmidt(?), 2008: High-performance cultivar ’Harras’ as a contribution to quality, efficacy and safety of comfrey (Symphytum × uplandicum Nyman), in: Zeitschrift für Arznei- &amp;amp; Gewürzpflanzen (journal of medicinal and spice plants), Erling Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpringL&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Milos Barna, Alexander Kucera, Marie Hladícova, Miroslav Kucera&lt;br /&gt;
 |Titel=Der wundheilende Effekt einer Symphytum-Herba-Extrakt-Creme (Symphytum × uplandicum Nyman): Ergebnis&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=WMW Wiener Medizinische Wochenschrift&lt;br /&gt;
 |Band=157&lt;br /&gt;
 |Nummer=21-22&lt;br /&gt;
 |Verlag=Springer Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Wien u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
 |Datum=2009&lt;br /&gt;
 |ISSN=1563-258X&lt;br /&gt;
 |Seiten=569–574&lt;br /&gt;
 |Sprache=en de&lt;br /&gt;
 |DOI=10.1007/s10354-007-0474-y}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ratgHeilpfl&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.heilpflanzen-online.com/heilpflanzen-a-z/trauma-beinwell.html&lt;br /&gt;
 |titel=Trauma-Beinwell (lat. Symphytum x uplandicum Nyman)&lt;br /&gt;
 |werk=ratgeber heilpflanzen medizin.de&lt;br /&gt;
 |sprache=de&lt;br /&gt;
 |abruf=2012-02-22&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2013-01-03&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130103204012/http://www.heilpflanzen-online.com/heilpflanzen-a-z/trauma-beinwell.html&lt;br /&gt;
 |offline=ja&lt;br /&gt;
 |archiv-bot=2025-03-13 13:19:47 InternetArchiveBot&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mikawa Flora&amp;quot;&amp;gt;https://mikawanoyasou.org/data/hireharisou.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BotanicaABC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Gordon Cheers&lt;br /&gt;
 |Titel=Botanica: Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild&lt;br /&gt;
 |Verlag=Könemann / Tandem&lt;br /&gt;
 |Ort=Köln&lt;br /&gt;
 |Datum=2003&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-89731-900-4&lt;br /&gt;
 |Kapitel=&amp;#039;&amp;#039;Symphytum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Seiten=867&lt;br /&gt;
 |Sprache=de&lt;br /&gt;
 |Kommentar=&amp;#039;&amp;#039;Symphytum&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;uplandicum&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Symphytum × uplandicum|Futter-Beinwell (&amp;#039;&amp;#039;Symphytum&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;uplandicum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Jouko Lehmuskallio |url=http://www.luontoportti.com/suomi/de/kukkakasvit/futterbeinwell |titel=Futter-Beinwell Symphytum × uplandicum |werk=NatureGate |sprache=de |abruf=2012-02-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beinwell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenhybride]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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