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	<title>Futon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T16:44:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Futon&amp;diff=202056&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: falsches Minuszeichen durch Halbgeviertstrich ersetzt</title>
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		<updated>2025-06-01T20:38:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsches &lt;a href=&quot;/index.php/Minuszeichen&quot; title=&quot;Minuszeichen&quot;&gt;Minuszeichen&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php/Halbgeviertstrich&quot; title=&quot;Halbgeviertstrich&quot;&gt;Halbgeviertstrich&lt;/a&gt; ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:My room in the ryokan in Kyoto retouched.jpg|mini|Futon in einem [[Ryokan]] in Kyoto – unten der zweiteilige shiki-buton, farbig und weiß, zurückgeschlagen der weiße kake-buton]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yudanaka Ryokan.jpg|mini|Futons in einem Ryokan]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Futon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja|布団}}, {{AudioSymbol|tooltip=Hörbeispiel von Futon|verweis=Ja-Futon.oga}}, wörtlich: „Tuch-Gruppe, Stoff-Haufen, zusammengehäufte Stoffe, zusammengerollte Tücher“) ist das [[japan]]ische Wort für „Bett“ und bedeutet im erweiterten Sinn „Bettplatz/Schlafstätte“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung in Japan ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Japon-1886-15.jpg|mini|Eine gestellte Souvenirfotografie vom Ende des 19. Jahrhunderts – die beiden Mädchen betten ihre Köpfe auf hako-makura]]&lt;br /&gt;
Unterteilt wird der Futon in die Schlafunterlage &amp;#039;&amp;#039;shiki-buton&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|敷布団}}, dt. „Auslege-Futon“) und die Bettdecke &amp;#039;&amp;#039;kake-buton&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|掛布団}}). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;shiki-buton&amp;#039;&amp;#039; wird direkt auf den aus [[Tatami]]-Matten zusammengesetzten Fußboden gelegt und besteht aus einer Baumwoll- oder Seidenhülle, die mit Baumwolle gefüllt ist. Er ist circa zehn Zentimeter hoch, einen Meter breit und 1,80 m lang. Der kake-buton, auch &amp;#039;&amp;#039;yogi&amp;#039;&amp;#039; genannt, besteht aus ähnlichem Material und ist rechteckig, kann aber auch die Form eines [[Kimono]] mit Ärmeln und Kragen haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koizumi_1986:0&amp;quot;&amp;gt;Kazuko Koizumi, &amp;#039;&amp;#039;Traditional Japanese Furniture&amp;#039;&amp;#039;, [[Kodansha]] International, Tokio, 1986, S. 102. ISBN 978-0870117220 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Tagsüber werden diese Futons zusammengelegt und in einem Schrank verstaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Makura&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|枕}}) werden die Kopfkissen genannt. Von der Mitte der [[Edo-Zeit]] bis in die [[Meiji-Zeit]] gab es vor allem zwei Typen, eine einfache Kissenrolle &amp;#039;&amp;#039;kukuri-makura&amp;#039;&amp;#039; und ein separates Kopfgestell namens &amp;#039;&amp;#039;[[hako-makura]]&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|箱枕}}), dies war mit einer kleinen Kissenrolle versehen und diente dem Schutz der Frisur. Der Fuß des Holzgestells beherbergte Frisurenschmuck. Bisweilen war das hako-makura lang genug für zwei Personen. Für den Sommer gab es Kissen aus Rattan und Keramik. Kissen, die das Haar im Schlaf parfümierten, hießen &amp;#039;&amp;#039;kō-makura&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koizumi_1986:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daneben gibt es außerhalb des Schlafbereichs das Sitzkissen &amp;#039;&amp;#039;[[zabuton]]&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|座布団}}, dt. „Sitz-Futon“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutungswandel im Westen ==&lt;br /&gt;
Die „westliche“ Bedeutung von &amp;#039;&amp;#039;Futon&amp;#039;&amp;#039; hat sich als [[Synekdoche]] aus dem ursprünglichen japanischen Begriff entwickelt. Es bezeichnet häufig die Kombination aus einem niedrigen [[Bett]] und der auf diesem Bett aufliegenden Matratze, dem eigentlichen Futon. Durch Absenken des Bettes und Freigabe der Ränder wurde dabei die Idee des „möglichst nahe am Fußboden Schlafens“ aufgegriffen, ohne das westliche Konzept „Schlafstätte = Bettgestell + Matratze“ aufzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der dünne japanische Futon fast ausschließlich mit Baumwollfasern gefüllt ist und deshalb viel Pflege benötigt, ist das westliche Gegenstück oftmals eine handelsübliche, wenngleich dünnere Matratze, welche sich in Kombination mit dem Bettgestell falten lässt und so auch als Couch verwendet werden kann. Eine solche Matratze kann zusätzlich mit atmungsaktiven, wärmenden Naturfaser-Einlagen aus Rosshaar, Schurwolle, Kokosfasern und Naturlatex angereichert sein, was sowohl die Weichheit erhöht als auch den Pflegebedarf verringert. Das Gestell für den Futon besteht dabei aus Metall oder Holz und wird meist in Buche oder Kiefer gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Futons|Futon}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.futongeschichte.de/ Eine Kurze Geschichte der Futons in Deutschland] In: Futongeschichte.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=106819457X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenarchitektur (Japan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bett]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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