<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fussel</id>
	<title>Fussel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fussel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fussel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-29T18:48:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fussel&amp;diff=165754&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 7. September 2025 um 11:06 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fussel&amp;diff=165754&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-07T11:06:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fussel-dapi.jpg|mini|Ein Fussel 40-fach vergrößert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pilling.jpg|mini|Pilling auf einem Gewebe]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fusseln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flusen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Faser]]n, welche sich aus [[Garn]]en von [[Textilgewebe|Gewebe]]n oder [[Gewirke (Textil)|Gewirke]]n gelöst haben. Bei [[Wolle|Wollfasern]] [[Filz|verfilzen]] diese Fusseln häufig an der Oberfläche des [[Textilie|Stoffes]] und bilden Knötchen. Das Phänomen der Knötchenbildung wird &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pilling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mechanische und thermische Belastung der [[Kleidung]]sstücke in der [[Waschmaschine]] und im [[Wäschetrockner]] begünstigt die Lösung von Fasern aus den Fäden. Auch werden die bereits an der Oberfläche oder locker im Stoff befindlichen Fusseln beim Waschen gelöst oder vom Luftstrom des Trockners erfasst. Daher finden sich im [[Flusensieb]]&amp;amp;nbsp;– insbesondere des Wäschetrockners&amp;amp;nbsp;– neben Staub und Haaren auch viele Fusseln. So lässt sich auch erklären, warum Stoffe mit zunehmender Anzahl an Wäschen und Trocknungen dünner werden und schließlich reißen können. Pilling entsteht aber auch durch mechanische Belastung beim Tragen eines Kleidungsstücks, zum Beispiel durch die Reibung unter den Armen oder im Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entfernung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Fusseln auf Kleidungs- oder Möbelstoffen das Aussehen beeinträchtigen, können diese folgendermaßen entfernt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fusselrolle]]: leichte Entfernung ohne den Stoff zu beschädigen&lt;br /&gt;
* [[Fusselrasierer]]&lt;br /&gt;
* [[Fusselstein]] (aus [[Lava]]gestein)&lt;br /&gt;
* [[Fusselbürste]]: bei losen Fusseln. Der Stoff wird abgekämmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbeugung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textilindustrie setzt [[Chemie|chemische]] Mittel wie zum Beispiel [[Kieselsäure]] ein, um das Fusseln von Geweben zu reduzieren und sie damit haltbarer zu machen. Solche Antipilling-Ausrüstungen, die auch als fusselfrei beworben werden, sind jedoch nur begrenzt wirksam. Darüber hinaus gibt es bei Garnen konstruktive Möglichkeiten, die Pillingneigung durch gezielte Faserauswahl und -bearbeitung sowie Drehungsveränderungen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen auf die Umwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer Studie, die im Fachjournal &amp;#039;&amp;#039;Environment Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/v2/stories/2086419 Gefahr durch Mikroplastikmüll], bei ORF.at&amp;lt;/ref&amp;gt; reiben Waschmaschinen mehr als 1.900 Mikropartikeln  – im Durchmesser kleiner als ein Millimeter  – pro Waschgang von [[Fleece (Stoff)|Fleece-Stoffen]] aus [[Polyester]]- und [[Polyacrylnitril|Acryltextilfasern]] ab, die in konventionellen Kläranlagen ohne Mikrosiebung oder [[Membranfilter]]ung nicht zurückgehalten werden können. Gelangen diese Mikropartikeln über Fließgewässer ins Meer, so bilden sie einen Teil des [[Plastikmüll in den Ozeanen|Plastikmülls in den Ozeanen]]. Derartige Partikeln wurden weltweit im Sediment von 18 Stränden gefunden, keine einzige Probe war frei davon.&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Anthony Browne, Phillip Crump, Stewart J. Niven, Emma Teuten, Andrew Tonkin, Tamara Galloway, Richard Thompson: &amp;#039;&amp;#039;Accumulation of Microplastic on Shorelines Worldwide: Sources and Sinks&amp;#039;&amp;#039;, Environment Science and Technology, 2011, 45 (21), Seiten 9175–9179, {{doi|10.1021/es201811s}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hausstaub]]&lt;br /&gt;
* [[Bauchnabelfussel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilfaser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staub]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
	</entry>
</feed>