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	<title>Furna GR - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Furna_GR&amp;diff=390221&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plutowiki: Kategorie:Ort im Prättigau</title>
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		<updated>2025-10-20T23:21:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Ort im Prättigau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|GR|Graubünden|Furna}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Furna&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Furna 2021.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Furna COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Prättigau/Davos&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Prättigau-Davos&lt;br /&gt;
| BFS = 3862&lt;br /&gt;
| BILD = Furna Prättigau.jpg&lt;br /&gt;
| PLZ = 7232&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.93333&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.666662&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1351&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 33.32&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.furna.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Furna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im [[walserdeutsch]]en Ortsdialekt &amp;#039;&amp;#039;Furnä&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[furnæ, furnɐ]}},&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]], Band V, 1b.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{rmS|{{Audio|Roh-Fuorn.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Fuorn&amp;#039;&amp;#039;}}}}) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]]. Sie gehört zur [[Region Prättigau/Davos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Streusiedlung Furna liegt im mittleren [[Prättigau]] am Osthang des &amp;#039;&amp;#039;Furner Bergs&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1824|CH|link=true}}). Das ausgedehnte Territorium umfasst im Wesentlichen die linke Talseite des &amp;#039;&amp;#039;Furner Bachs&amp;#039;&amp;#039;, eines rund 10&amp;amp;nbsp;km langen linken Nebenflusses der [[Landquart (Fluss)|Landquart]]. Im Süden wird das Tal durch die [[Hochwangkette]] abgeschlossen, die markantesten Gipfel sind der &amp;#039;&amp;#039;[[Hochwang (Schweiz)|Hochwang]]&amp;#039;&amp;#039; (2533&amp;amp;nbsp;m, höchster Punkt der Gemeinde) und der &amp;#039;&amp;#039;Cunggel&amp;#039;&amp;#039; (2413&amp;amp;nbsp;m). Die westliche Begrenzung verläuft zunächst auf dem vom Hochwang nach Norden zum &amp;#039;&amp;#039;Wannenspitz&amp;#039;&amp;#039; (1970&amp;amp;nbsp;m) ziehenden sanften Höhenrücken und dann in unregelmässigem Auf und Ab nordwestlich um den Furner Berg herum. Im Osten reicht das Gebiet bis zum tief eingeschnittenen, weglosen Tobel des Furner Bachs. Wanderer gelangen von Furna über den [[Faninpass]] nach [[Peist]] im Schanfigg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlungen verdichten sich in den Gruppen &amp;#039;&amp;#039;Usserberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mittelberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hinterberg&amp;#039;&amp;#039;. Daneben gibt es zahlreiche Einzelgehöfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Arosa]], [[Grüsch]], [[Jenaz]], [[Schiers]] und [[Trimmis]] (bis 31. Dezember 2007 als Exklave, nach Fusion mit [[Says]] direkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche und Pfarrhaus in Furna im Prättigau (Graubünden).jpg|mini|links|180px|Kirche und Pfarrhaus in Furna, das erst 1968 ans Stromnetz angeschlossen wurde]]&lt;br /&gt;
Bereits 1394 ist auf dem nicht ganzjährig bewohnten Furnerberg eine Walsersiedlung erwähnt. Das Dorf selbst ist urkundlich erstmals 1479 als Furnen belegt. Im [[Spätmittelalter]] waren das [[Bistum Chur]] und die [[Toggenburg|Grafen von Toggenburg]] Grundbesitzer. Im 14. und 15. Jahrhundert siedelten sich die Walser im Hofsystem an und es erfolgte eine Germanisierung. Furna war Teil des Hochgerichts [[Burg Castels|Castels]] und gehörte zum [[Zehngerichtenbund]], später zum Gericht Castels-[[Jenaz]]. Kirchlich gehörte es, vor und nach der 1526 eingeführten Reformation, zu Jenaz. Seit 1672 ist Furna eine selbstständige Pfarrei. Die Kirche St. Georg wurde um 1490 erbaut, der Turm 1690.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Am 13. September 1931 wählten die Furner [[Greti Caprez-Roffler]] zur [[Pfarrer]]in und erweckten damit in der ganzen Schweiz Aufsehen. Die Wahl der ersten Pfarrerin Europas&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/die-erste-pfarrerin-europas-wirkte-in-einem-dorf-im-praettigau Die erste Pfarrerin Europas wirkte in einem Dorf im Prättigau], SRF Kultur, 23. November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde gegen das Reglement der kantonalen Landeskirche durchgeführt, und prompt beschlagnahmten die kantonalen Kirchenbehörden das Kirchenvermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 wurde die Fahrstrasse von Pragg nach Furna gebaut, 1936 eine Postautoverbindung aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Furna wurde 1968 – als letztes Dorf des Kantons Graubünden und eines der letzten Dörfer in der Schweiz – elektrifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Gadient: &amp;#039;&amp;#039;Cherza, Pfunzla, Gasliecht.&amp;#039;&amp;#039; Warum in Furna zu Weihnachten 1968 zum ersten Mal elektrisches Licht brannte. Eine Dokumentation zur Elektrifizierung. Hrsg. vom Verein für Bündner Kulturforschung. Bündner Monatsblatt, Chur 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Insbesondere im Prättigau wurden darum Witze über die Furner und deren Rückständigkeit gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf verfügt über eine Primarschule und eine bescheidene touristische Infrastruktur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = CHE Furna COA.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 70&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Blau steigend goldener Halbmond, überhöht von zwei gekreuzten goldenen Pfeilen mit silbernem [[Strahl (Heraldik)|Strahl]]&lt;br /&gt;
 |Zusatz = &lt;br /&gt;
Die Pfeile aus dem Wappen der Familie [[Sprecher von Bernegg (Adelsgeschlecht)|Sprecher]] sind mit dem in Walser Familienwappen häufig vorkommenden Mond kombiniert. Farben des Zehngerichtenbunds.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-center&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850 || 1900 || 1950  || 1990 || 2008|| 2020&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 216 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 209 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 222 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 211     || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 214 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 207&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die ländlich geprägte Gemeinde ist seit 1879 mit einer Fahrstrasse erschlossen. 1889 wurde die Bahnlinie Landquart–Klosters ([[Rhätische Bahn]]) mit der auf Gemeindegebiet Jenaz gelegenen Haltestelle Furna eröffnet, 1936 eine [[Postauto]]verbindung zwischen Station und Dorf eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Furna strebt eine Entwicklung im Sinne des [[Sanfter Tourismus|sanften Tourismus]] an. Es gibt mehrere Berggasthäuser und eine Vielzahl von Möglichkeiten zum Wandern und [[Mountainbike]]n. Ein grosser Teil des [[Wintersport]]gebiets Grüsch-Danusa liegt auf Furner Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Furna}}&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz steht die [[Reformierte Kirche Furna|reformierte Dorfkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Rätikon-Süd-01.jpg|2000|Blick von der Alpstrasse Furna–Alp Lerch zur Bergkette des [[Rätikon]]. Aufnahmestandort unweit des Ronentobels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1573|Furna|Autor=Otto Clavuot|Datum=2006-11-14}}&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons  Graubünden II. Die Talschaften Herrschaft, Prättigau, Davos, Schanfigg, Churwalden, Albulatal&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;9). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 1937. {{DNB|811066703}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Furna, Switzerland|Furna|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.furna.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Furna]&lt;br /&gt;
* [https://www.praettigau.info/Media/Orte/Furna Furna Tourismus] auf praettigau.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1573|Küblis|Autor=Otto Clavuot}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Prättigau-Davos}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4845094-7|VIAF=234361321}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Prättigau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prättigau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Furna GR| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1479]]&lt;/div&gt;</summary>
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