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	<title>Furlbachtal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Furlbachtal&amp;diff=763920&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-18T21:42:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
 | Name           = Schluchten und Moore am oberen Furlbach&lt;br /&gt;
 | Bild    = Furlbach.jpg&lt;br /&gt;
 | Bildbeschreibung = Furlbach im Furlbachtal&lt;br /&gt;
 | IUCN_Kategorie = IV&lt;br /&gt;
 | Karte          = &lt;br /&gt;
 | Kartenbreite   = &lt;br /&gt;
 | Kartentext     = Der Furlbach im Naturschutzgebiet Furlbachtal&lt;br /&gt;
 | px = &lt;br /&gt;
 | py = &lt;br /&gt;
 | Lage           = [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
 | Breitengrad    = 51.883816&lt;br /&gt;
 | Längengrad     = 8.702266&lt;br /&gt;
 | Region-ISO     = DE-NW&lt;br /&gt;
 | Fläche         = 205 [[Hektar|ha]]&lt;br /&gt;
 | Einrichtungsdatum = 1937&lt;br /&gt;
 | Verwaltung     = [[Untere Landschaftsbehörde]] des Kreises Gütersloh&amp;lt;br /&amp;gt;Untere Landschaftsbehörde des Kreises Lippe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Furlbachtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 205&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] großes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] in der [[Senne]] in [[Nordrhein-Westfalen]] (offizieller Name: „Schluchten und Moore am oberen Furlbach“). 121&amp;amp;nbsp;ha liegen auf dem Gemeindegebiet von [[Schloß Holte-Stukenbrock]] im [[Kreis Gütersloh]], 84&amp;amp;nbsp;ha gehören zu [[Augustdorf]] im [[Kreis Lippe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Furlbach ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Tal fließt der 14,6&amp;amp;nbsp;km lange [[Furlbach]]. Er ist ein rechter Nebenfluss der [[Ems]], der bei Augustdorf in der oberen [[Senne]] entspringt und südlich von [[Verl|Kaunitz]] in die Ems mündet. Der Furlbach entwässert ein Gebiet mit einer Fläche von 48,6&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVermANRW&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tim-online.nrw.de/ Landesvermessungsamt NRW]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt nicht eine einzige Quelle des Furlbachs, sein Quellgebiet liegt in einem großen Dünenbogen, wobei das Wasser an vielen Stellen zu Tage tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet (geführt mit den Nummern GT-002 und LIP-018) ist fast vollständig bewaldet. Während am Furlbach [[Eichen]], [[Buchen]], [[Birken]] und [[Erlen (Botanik)|Erlen]] wachsen, ist die Vegetation auf den [[Binnendüne]]n von [[Kiefern]] geprägt. Seltenere Pflanzenarten, die im Furlbachtal wachsen, sind z.&amp;amp;nbsp;B. [[Sonnentau]], [[Rosmarinheide]], [[Moosbeeren]] und [[Wollgras]] in den [[Moor]]en, [[Rauschbeere]], [[Königsfarn]], [[Keulen-Bärlapp]] und [[Kleines Wintergrün]] in den Kiefern-Mischwäldern oder [[Siebenstern]] und [[Riesen-Schachtelhalm]] an den Furlbachquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[urwald]]artige Zustand des Gebiets bietet ideale Lebensbedingungen für Vogelarten wie [[Schwarzspecht|Schwarz-]] und [[Buntspecht]], [[Wasseramsel]], [[Eisvogel]], [[Hohltaube]], [[Waldschnepfe]] oder [[Gebirgsstelze]]. Wegen der guten [[Wasserqualität]] stellt der Furlbach ein wichtiges Fortpflanzungsgewässer für die gefährdeten Fischarten [[Groppe]] und [[Bachneunauge]] dar. [[Bachforelle]]n sind hier ebenso anzutreffen wie [[Wasserfrösche|Grünfrösche]] und [[Erdkröte]]n. In den Mooren finden mit der [[Torf-Mosaikjungfer]] und der [[Kleine Moosjungfer|Kleinen Moosjungfer]] zwei stark gefährdete Libellenarten gute Lebensbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Augustdorf - 2014-09-15 - Furlbachtal (32).jpg|mini|Ehemalige Tütgemühle]]&lt;br /&gt;
Für die Herstellung von [[Dachziegel]]n wurde im Furlbachtal früher [[Torf]] abgegraben, um die stauende Tonschicht abbauen zu können. Nach Beendigung des Abbaus lief Regenwasser in die Tonmulden – an dieser Stelle entstanden die so genannten Bentteiche, heute ein wertvolles Biotop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am Oberlauf ist die Abflussmenge des Furlbaches so groß, dass dort 1849 eine Wassermühle, die Tütgemühle errichtet wurde. Sie wurde bis 1925 betrieben, ab 1951 als Landschulheim genutzt und 1978 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1937 wurden 17,5&amp;amp;nbsp;ha im Furlbachtal (damals im [[Kreis Paderborn]] gelegen) als Naturschutzgebiet eingetragen. Am 11. März 1991 wurde das Schutzgebiet durch den Landschaftsplan Senne auf die heutige Größe erweitert. Seit 2004 ist das Gebiet Bestandteil des europaweiten Netzwerks [[Natura 2000]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Furlbachtal dient als [[Naherholungsgebiet]] für die Städte Bielefeld und Paderborn. Es gibt zwei Rundwanderwege. Führungen entlang eines naturkundlichen Lehrpfads bietet das Naturschutzzentrum-Senne der [[Biologische Station|Biologischen Station]] Kreis Paderborn-Senne an, die für die Pflege des Furlbachtals zuständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederschlagsmenge in der Region ist mit bis zu 900 mm pro Jahr relativ hoch. Die [[Stadtwerke Bielefeld]] gewinnen im Furlbachtal seit 1979 aus insgesamt neun [[Brunnen]] (einem Tiefbrunnen, der Wasser aus über 400 m Tiefe fördert, und acht oberflächennahen Brunnen) rund eine Million Kubikmeter [[Trinkwasser]] pro Jahr. Ein Pumpwerk pumpt das Trinkwasser über Fernwasserleitungen nach Bielefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.naturpark-teutoburgerwald.de/137.html Nikolaus Risch und das Furlbachtal]&lt;br /&gt;
* [https://d1u1p2xjjiahg3.cloudfront.net/110b72d7-ea89-4be4-99b1-833d5177d43e_l.jpg Foto der Tütgemühle]&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW|GT-002}}&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW|LIP-018}}&lt;br /&gt;
* {{WDPA|81706|NSG Schluchten und Moore am oberen Furlbach, Kreis Gütersloh}}&lt;br /&gt;
* {{WDPA|165424|NSG Schluchten und Moore am oberen Furlbach, Kreis Lippe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Augustdorf&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Schloß Holte-Stukenbrock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Kreis Gütersloh}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schloß Holte-Stukenbrock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Augustdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Kreis Gütersloh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Kreis Lippe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natura-2000-Gebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binnendüne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1937]]&lt;/div&gt;</summary>
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