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	<title>Funny Games - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Funny_Games&amp;diff=391910&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert</title>
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		<updated>2026-04-27T11:33:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Film &amp;#039;&amp;#039;Funny Games&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1997; für das Remake von 2007 siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Funny Games U.S.]]&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = &lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Funny Games&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Österreich&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Deutsch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1997&lt;br /&gt;
| Länge                  = 104&lt;br /&gt;
| FSK                    = 18{{FSK|77759-a/V|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Michael Haneke]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = Michael Haneke&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Veit Heiduschka]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Georg Friedrich Händel]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pietro Mascagni]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Wolfgang Amadeus Mozart]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[John Zorn]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Jürgen Jürges]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Andreas Prochaska]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Susanne Lothar]]: Anna Schober&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Mühe]]: Georg Schober&lt;br /&gt;
* [[Arno Frisch]]: Paul (bzw. Tom oder Butt-Head)&lt;br /&gt;
* [[Frank Giering]]: Peter (bzw. Jerry oder Beavis)&lt;br /&gt;
* [[Stefan Clapczynski]]: Georg Schober Jr. („Schorschi“)&lt;br /&gt;
* [[Doris Kunstmann]]: Gerda&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Glück]]: Robert&lt;br /&gt;
* [[Susanne Meneghel]]: Gerdas Schwester&lt;br /&gt;
* [[Christoph Bantzer]]: Fred Berlinger&lt;br /&gt;
* [[Monika von Zallinger]]: Eva Berlinger&lt;br /&gt;
| Synchronisation        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Funny Games&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[österreich]]ischer [[Thriller]] von [[Michael Haneke]] aus dem Jahr [[Filmjahr 1997|1997]] mit [[Ulrich Mühe]] und [[Susanne Lothar]] in den Hauptrollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Urlaubsidylle einer dreiköpfigen Familie wird durch das Erscheinen zweier junger Männer jäh zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Filmgenre|Genrezuordnungen]] und Überschriften schwanken mit Lesart und Haltung der [[Rezension|Rezensenten]]. So wird &amp;#039;&amp;#039;Funny Games&amp;#039;&amp;#039; einerseits als Medienreflexion,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot; /&amp;gt; als [[Skandalfilm]]&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Assheuer, [http://www.zeit.de/1997/38/haneke1.txt.19970912.xml Die Zeit], abgerufen am 11. November 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Versuchsanordnung,&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Willmann, [https://www.artechock.de/film/text/kritik/f/fugame.htm Artechock Film], abgerufen am 11. November 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; andererseits als [[Horrorfilm]], aber auch als (Psycho-)Thriller bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;imdb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tvs&amp;quot;&amp;gt;{{TV Spielfilm||Abruf=2022-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;cinema&amp;quot;&amp;gt;{{Cinema|1342442|Abruf=2021-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde von [[Jugendschutz|Jugendschützern]] als „sozialethisch desorientierend“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cinema&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Anna und Georg Schober bezieht mit Sohn Georg Jr. (im Film von den Tätern despektierlich „Schorschi“ genannt) in ihrem an einem See gelegenen Ferienhaus Quartier. Kurz nach ihrem Eintreffen erscheint der schüchtern wirkende Peter an ihrer Tür, um sich, angeblich im Auftrag der Nachbarn, ein paar Eier zu erbitten. Nachdem er Anna, bezüglich der Eier, in eine Situation gebracht hat, die sie als Bedrängung empfindet, tötet sein kurz darauf hinzugekommener Verbündeter Paul den Hund der Familie außerhalb des Hauses mit einem Golfschläger. Als etwas später Annas Ehemann versucht, die Eindringlinge auf Bitten seiner Frau hinauszukomplimentieren, wird er von Paul, ebenfalls mit einem Golfschläger, niedergeschlagen und somit außer Gefecht gesetzt. Als Bekannte der Familie Schober (Gerda und Robert) mit ihrem Boot am Steg des Ferienhauses [[Schiffsanleger|anlegen]] und laut nach Anna und Georg rufen, achtet Paul darauf, dass Anna sie abfertigt und wieder wegschickt, ohne dass ein Verdacht erregt wird, während Peter im Haus Georg und seinen Sohn mit dem Golfschläger in Schach hält. Paul und Peter führen das Spiel mit ihren Gefangenen weiter bis zum Einbruch der Dunkelheit. Georg Jr. gelingt, nachdem er sich eingenässt hat, die Flucht ins Nachbarferienhaus, wo er versucht, sich vor dem ihn verfolgenden Paul zu verstecken und u. a. auf die Leiche der ihm bekannten Nachbarstochter stößt. Nach einem kurzen Katz-und-Maus-Spiel ergreift Paul den Jungen und bringt ihn zurück zum Ort des Hauptgeschehens, wo ihn Peter schließlich, nach weiteren Quälereien und Demütigungen gegenüber dem Ehepaar und dem Aufsagen eines [[Abzählreim]]s, mit dem aus dem Nachbarhaus mitgebrachten Gewehr erschießt, während Paul sich teilnahmslos in der Küche etwas zu essen zubereitet. Die beiden jungen Männer verlassen daraufhin demotiviert das Haus. Nach einer gewissen Zeit versucht Anna Hilfe zu holen, wird aber von ihren [[Scherge|Häschern]] letztendlich wieder aufgegriffen und zurück zum Haus gebracht, in dem der arg lädierte Georg zurückblieb und daraufhin das Quälen und Demütigen fortgesetzt wird. Paul erschießt Georg schließlich mit dem Gewehr und Anna wird, gefesselt und [[Knebel (Mund)|geknebelt]], mit auf das Segelboot des Ehepaars genommen. Auf der Fahrt über den See wirft Paul Anna, die immer noch gefesselt und geknebelt ist, nach ihrem Befreiungsversuch mit einem Messer, über Bord und lässt sie somit ertrinken. Sie segeln weiter zum Haus von Gerda und Robert, wo nun Paul, statt Peter (nun angeblich im Auftrag von Anna und Georg) höflichst um ein paar Eier bittet. Nachdem Gerda darauf eingegangen ist, blickt Paul, in einer sehr speziellen, die [[vierte Wand]] durchbrechenden Art und Weise, in die Kamera und nach dem Einsetzen einer [[Kakophonie|kakophonischen]] Musik wird dem Zuschauer klar, dass Paul und Peter im Begriff sind, die „lustigen Spiele“, die sie schon bei der Familie Schober und deren Nachbarn „gespielt“ haben, bei diesen Nachbarn erneut beginnen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur ==&lt;br /&gt;
Die auf den ersten Blick sehr linear wirkende Handlung wird wiederholt durch die direkte Ansprache des Betrachters gebrochen. So kommt es in dem Film mehrmals vor, dass der Psychopath Paul bei besonders makaberen Szenen (zum Beispiel wird die Ehefrau aufgefordert, nach dem toten Hund zu suchen) grinsend in die Kamera schaut und den Zuschauer anzwinkert. Zudem wird der Zuschauer bei der Verkündung des ersten Opfers mit einem fragenden Blick in die Kamera und dem Satz „Sie wollen doch auch wissen, wie es weitergeht, oder?“ konfrontiert. In diesem Augenblick durchbricht die bösartige Figur Paul für einen Moment die [[Vierte Wand]]. Später gelingt es Anna, einen der beiden Psychopathen zu erschießen. Daraufhin spult der andere kurzerhand den Film wieder zurück, um dies ungeschehen zu machen. Hinzu kommt das [[Überzeichnung (Kunst)|überzeichnet]] höfliche Benehmen der beiden Bösewichte, welches in krassem Gegensatz zu ihren Handlungen steht. Einer der beiden empört sich sogar über die Gewaltbereitschaft der Jugend von heute, während der andere nur verständnislos und scheinbar betroffen den Kopf schüttelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regisseur Michael Haneke erläuterte sein Vorgehen im Presseheft zu &amp;#039;&amp;#039;Funny Games&amp;#039;&amp;#039;: „Ich versuche Wege zu finden, um Gewalt als das darzustellen, was sie immer ist, als nicht konsumierbar …“. Ziel von Haneke war es, einen radikalen, [[Nihilismus|nihilistischen]] Gegenentwurf zur leicht verdaulichen, aber eben omnipräsenten Gewalt des Fernsehens und des Mainstream-Kinos zu entwerfen. Haneke will mit seinem drastisch-lakonischen Stil und der beinahe banalen Gewaltdarstellung das Leiden der Opfer betonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Funny Games&amp;#039;&amp;#039; wurde erstmals im Mai 1997 auf den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 1997|Internationalen Filmfestspielen von Cannes]] gezeigt und lief ab dem 11. September 1997 in den deutschen Kinos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;imdb&amp;quot;&amp;gt;{{IMDb|tt0119167|Abruf=2021-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Funny Games&amp;#039;&amp;#039; polarisierte schon bei seiner Premiere in Cannes Publikum und Kritiker.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/kultur/kino/filmkritik-funny-games-gewalt-ohne-motiv-a-31933.html Rezension] auf &amp;#039;&amp;#039;Spiegel.de&amp;#039;&amp;#039; vom 8. September 1997, abgerufen am 3. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1997/22/cannes.txt.19970523.xml &amp;#039;&amp;#039;Die Foltern des Auges: Bericht vom 50. Filmfestival in Cannes&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 22/1997 vom 23. Mai 1997, abgerufen am 3. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hanekes französischer Regiekollege [[Jacques Rivette]] bezeichnete den Film als „Schande“ und „schlimmer als &amp;#039;&amp;#039;[[Uhrwerk Orange (Film)|Uhrwerk Orange]]&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sensesofcinema.com/2001/16/rivette-2/ Interview] mit Jacques Rivette in &amp;#039;&amp;#039;Les Inrockuptibles&amp;#039;&amp;#039;, 1998, und auf &amp;#039;&amp;#039;Sensesofcinema.com&amp;#039;&amp;#039;, 2001, abgerufen am 3. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urteil in der angloamerikanischen Presse schwankte zwischen „kaum glaubwürdig und in höchstem Maße unangenehm“ ([[Leonard Maltin]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Leonard Maltin’s 2008 Movie Guide.&amp;#039;&amp;#039; Signet/New American Library, New York 2007, S. 500.&amp;lt;/ref&amp;gt; und „brillant, radikal, provozierend“ (&amp;#039;&amp;#039;Time Out Film Guide&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Time Out Film Guide,&amp;#039;&amp;#039; Seventh Edition 1999. Penguin, London 1998, S. 326.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ed Gonzalez schrieb im &amp;#039;&amp;#039;Slant Magazine&amp;#039;&amp;#039;: „Hanekes Rügen sind nur deswegen verstörend, weil sie jede Selbstkritik missen lassen, und beim Anschauen seiner Werke drängt sich immer der Eindruck auf, er glaubt, seinen Figuren, seinem Publikum und seiner Studie überlegen zu sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ed Gonzalez |url=https://www.slantmagazine.com/dvd/funny-games/ |sprache=en |titel= Funny Games |werk=Slant |datum=2006-05-03 |abruf=2019-04-24 |zitat=Haneke’s admonishments are disturbing only in the sense that they’re never self-critical, and while watching one of his films, there’s always a sense that he thinks he’s above his characters, his audience, and scrutiny.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Claus Philipp vom österreichischen &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard|Standard]]&amp;#039;&amp;#039; urteilte: „Haneke hat recht, wenn er manche Verherrlichungen von Gewalt eng mit der gegenwärtigen Praxis der Massenmedien zusammendenkt – aber sein polemischer Ingrimm, mit dem er Grausamkeiten noch zuspitzt, beliefert letztlich nur einen Markt, der tatsächlich immer härteren ,Stoff‘ sucht. Ein bisschen erinnern die Kontroversen rund um &amp;#039;&amp;#039;Funny Games&amp;#039;&amp;#039; an die &amp;#039;&amp;#039;[[Natural Born Killers]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Oliver Stone]]. Auch dort gab jemand vor, mediale Gewalt zu dekonstruieren. Auch das wurde letztlich nur modisch begrüßt – für schwere Denke bei kulturpessimistischen Selbstgeißlern bzw. als Schauwert für [[MTV]]-Freunde.“&amp;lt;ref&amp;gt;Der Standard vom 12. September 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sah das &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Internationalen Films]]&amp;#039;&amp;#039; eine „schockierende, nur schwer erträgliche Medienreflexion, die anhand der Strukturmerkmale des Thrillers übliche Sehgewohnheiten in Frage stellt und den Zuschauer als heimlichen Mittäter der filmischen Grausamkeit entlarvt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot;&amp;gt;{{LdiF|507121|Abruf=2021-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Thomas Willmann kritisierte in &amp;#039;&amp;#039;[[artechock]]&amp;#039;&amp;#039;: „FUNNY GAMES ist Michael Hanekes neueste, ach-so-tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Gewalt. […] Den schwarzen Peter bekommen […] die Zuschauer zugeschoben, die der Film ständig für das, was er zeigt, haftbar machen will. Das erspart ihm, über die eigene Fasziniertheit von der Gewalt reflektieren zu müssen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Willmann |url=https://www.artechock.de/film/text/kritik/f/fugame.htm |titel=Funny Games |werk=[[Artechock]] |abruf=2008-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[TV Spielfilm]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb, „Michael Haneke (‚[[Caché (Film)|Caché]]‘) liefert keine Erklärungen für die Brutalität seiner Folterknechte. Einen moralisch Schuldigen macht er dennoch aus: Es sind die Medien, der abgestumpfte Konsument, letztlich wir. Diese Sicht mag man teilen oder nicht: ‚Funny Games‘ ist ein fast unerträgliches Kunst-Experiment irgendwo zwischen [[Tobe Hooper]]s ‚[[Texas Chainsaw Massacre 2|The Texas Chainsaw Massacre]]‘ und [[Stanley Kubrick]]s ‚[[Uhrwerk Orange (Film)|Uhrwerk Orange]]‘.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;tvs&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Cinema]]&amp;#039;&amp;#039; meint, dass Michael Haneke in seinem „beklemmenden Psychothriller die Zuschauer zu hilflosen Voyeuren einer radikalen und realistischen Gewalteskalation“ mache und dass es, wenn es je eine Tortur gab, der zu unterziehen sich lohne, es dieser Film sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cinema&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1997: Auszeichnung für die beste Regie auf dem [[Chicago International Film Festival]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[FIPRESCI-Preis]] für &amp;#039;&amp;#039;Funny Games&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen des [[Flanders International Film Festival Ghent]]&lt;br /&gt;
* 1998: Auszeichnung für die beste Regie auf dem [[Portugal|portugiesischen]] [[Fantasporto]]-Festival&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
2007 drehte Haneke eine [[Vereinigte Staaten|amerikanische]] Neuverfilmung mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Funny Games U.S.]]&amp;#039;&amp;#039; Das Ehepaar spielen [[Tim Roth]] und [[Naomi Watts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günter Helmes]]: „An einem Tag wie jeder andere“ … in einem Film wie kein zweiter. Michael Hanekes &amp;#039;&amp;#039;Funny Games&amp;#039;&amp;#039; (1997) als Reflexion auf Gewalt, den Film und den Zuschauer. In: Visualisierungen von Gewalt. Beiträge zu Film, Theater und Literatur, hrsg. von Dagmar von Hoff, Brigitte E. Jirku und Lena Wetenkamp. Berlin: Peter Lang 2018, S. 81–99. ISBN 978-3-631-71763-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0119167}}&lt;br /&gt;
* {{Rotten Tomatoes}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|656ff8fb7ffa402b82c3a3e42be865cc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Michael Haneke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=7758835-6|VIAF=198625904}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Haneke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Horrorfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thriller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Independent-Film]]&lt;/div&gt;</summary>
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