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	<title>Funktionserdung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Funktionserdung&amp;diff=1107118&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T18:28:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Functional Earth.svg|mini|Symbol für die Funktionserde&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 19&amp;quot; /&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:IZ4AKS-BY1RX - Beijing - China - Nov. 09 (4083361754).jpg|mini|Funktionserdung diverser Geräte an einer Schiene]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Funktionserdung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist für die störungsfreie Funktion von [[Elektrotechnik|elektrischen]] Anlagen und Geräten von Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 18&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Schutzerdung]] kann diese Funktion nur bei Geräten der Schutzklasse I mit Einschränkungen erfüllen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 17&amp;quot; /&amp;gt; Man unterscheidet zwischen zwei [[Erdung]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;sarten: Der Schutzerdung und der Funktionserdung. Während die Schutzerdung zum Schutz von [[Mensch]]en und [[Tier]]en vor einem elektrischen Schlag dient und während eines Fehlerfalls Schutz bietet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 18&amp;quot; /&amp;gt; ist die Funktionserdung ein funktioneller Teil und für den regulären Betrieb der elektrischen Anlage wesentlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 17&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Symbol hat die Schaltzeichen-Nr.: 02-15-02 „Fremdspannungsarme Erde“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 20&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Die Funktionserdung (englisch: &amp;#039;&amp;#039;functional earth&amp;#039;&amp;#039;) dient oft dazu, eine elektrische Anlage [[Elektromagnetische Verträglichkeit|elektromagnetisch verträglich]] zu installieren. Der Funktionserdeanschluss wird mit dem entsprechenden Schaltzeichen oder mit den Großbuchstaben „FE“ gekennzeichnet. Die dem Personenschutz dienende [[Schutzerdung]] (PE) ist oft nicht geeignet, die [[Elektromagnetische Verträglichkeit]] (EMV) einer elektrischen Anlage zu gewährleisten. Hierzu ist es oft erforderlich, eine zusätzliche Funktionserde anzuschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Geräten der [[Schutzklasse (Elektrotechnik)|Schutzklasse]] II oder III ist oft eine [[Galvanische Trennung|Trennung]] von Funktionserde und Schutzerde vorhanden. Die Schutzerdung eines Verbrauchers darf nicht durch Anschluss an die Funktionserde hergestellt werden&amp;amp;nbsp;– die Funktionserde erfüllt meist nicht die Anforderungen an einen [[Schutzleiter]]. Ein Anschluss des Schutzleiters an den Funktionserdeanschluss kann die Personensicherheit nicht gewährleisten. Umgekehrt kann der Schutzleiter hingegen eventuell die Anforderungen an eine Funktionserde erfüllen (Beispiel Laptop-Netzteil mit [[Schutzkontakt]]-Stecker). Eine leitende Verbindung zwischen Schutzerde und Funktionserde ist gestattet, oft handelt es sich aber nur um eine lose Kopplung mit Kondensator und Widerstand, um [[Brummschleife]]n zu verhindern (Beispiel Audiogeräte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Ausführung des elektrischen [[Niederspannung]]s-Versorgungsnetzes ist wichtig für den Anschluss von Funktionserden. Das [[TN-S-System]] mit zentraler Sternpunkterdung ist in vielen Fällen geeigneter als andere Systeme, EMV-Anforderungen zu erfüllen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Bei der [[Erdung]] hat der [[Personenschutz]] Vorrang. Erst in zweiter Linie ist die Sicherheit der Funktionserde eines elektrischen Betriebsmittels maßgebend. Die Kennzeichnung der Funktionserde ist dementsprechend nicht einheitlich und darf nicht derjenigen der Schutzerdung gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Einsatzbereiche der Funktionserdung ==&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen hat die Funktionserdung eine Verbesserung der [[Elektromagnetische Verträglichkeit|elektromagnetischen Verträglichkeit]] zum Ziel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ableiten von Störströmen und somit Begrenzen von deren Spannungsabfällen auf Masseleitungen, die ansonsten zu Störspannungen führen&lt;br /&gt;
* Festlegen eines gemeinsamen Bezugspotentials für Signale&lt;br /&gt;
* Anschluss von Abschirmungen an dieses Potential, um elektrische Störeinkopplungen zu vermeiden&lt;br /&gt;
* Erdung von Antennen (Gegengewicht), Funkgeräten oder der Abschirmung von Störquellen, um die Erzeugung oder den Empfang von [[Funkwellen]] zu verbessern oder zu verringern&lt;br /&gt;
* Verwendung der Erde als Pol bei manchen Anlagen zur [[Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung|HGÜ]] um einen zusätzlichen Leiter zu ersparen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallene Gehäuse oder Montageplatten besitzen bei Schutzklasse II kein definiertes Potential. Sie schützen daher nicht vor elektrischen Störungen und werden daher oft an die Funktionserde angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Transformator]]en in elektronischen Geräten werden oft mit einer Schirmwicklung versehen, welche mit der Funktionserde verbunden ist, um [[Netzseite|netzseitige]] Störungen abzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei elektronischen Steuerungen werden, um einen Spannungsausgleich zu erreichen, oft die [[Masse (Elektronik)|Massen]] und die Gehäuse miteinander zur Funktionserde verbunden. Bei symmetrischer Spannungsversorgung ist dies der Mittelpunkt mit 0&amp;amp;nbsp;V und bei asymmetrischer Spannungsversorgung ist das oft der Minuspol der Spannungsquelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsveränderliche Musikanlagen, die den VDE-Bestimmungen entsprechen, werden oft über [[Trenntransformator]]en angeschlossen. Um hier einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, ist es oftmals erforderlich, die angeschlossenen Gehäuse, Anlagenteile und Abschirmgeflechte der [[Niederfrequenz]]-Signalwege (dies ist in der Regel die [[Abschirmung (Elektrotechnik)|Abschirmung]]) entweder mittelbar oder unmittelbar mit der Funktionserde zu verbinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Eine mittelbare Verbindung über ein [[RC-Glied]] kann nützlich sein, um [[Erdschleife]]n zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Telefonnetz|Fernmeldeanlagen]] ermöglicht die Funktionserde eine ordnungsgemäße Funktion der Anlage. Betriebsstätten mit konsequentem Erdungskonzept, z.&amp;amp;nbsp;B. Schaltwarten, stellen eine separate Funktionserde zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen elektronischen Geräten ist trotz Schutzklasse II oder III oft ein Funktionserdeanschluss notwendig. Dieser gewährleistet die [[Funkentstörung]]. Außerdem verbessert die Funktionserde bei Leuchtstofflampen mit elektronischem Vorschaltgerät oft die Starteigenschaften der [[Lampe]]. Bei Leuchten mit digital dimmbaren Vorschaltgeräten ist manchmal der Anschluss einer Funktionserde vorgeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei elektronischen Mess- und Prüfgeräten ist es oft erforderlich, die Abschirmung mit Erde zu verbinden. Hochspannungs-Messspitzen besitzen neben dem Anschluss für das Messgerät auch einen Erdanschluss als zweiten Messpunkt.&amp;lt;!--tot&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Potentialausgleich ===&lt;br /&gt;
Ein [[Potentialausgleich]] zu Zwecken der Störspannungsminderung muss hochfrequenztauglich und niederohmig ausgeführt werden. Das wird oft durch flächige Verbindungen (Bänder, Blechstreifen) von metallischen Anlageteilen ermöglicht. Eine große Oberfläche ist hierbei weniger wegen der Stromtragfähigkeit wichtig, sondern um die Induktivität gering zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potentialausgleichsschienen dienen bei elektronischen Steuerungen als Massereferenzpunkt. Dort werden alle Masseleitungen und Abschirmungen sternförmig zusammengeführt. Dies ist insbesondere bei gemischten digitalen und analogen Signalen wichtig&amp;lt;!--Quelle?--&amp;gt;. Hierbei müssen, um [[Erdschleife]]n zu vermeiden, vor dem Massereferenzpunkt Masseleitungen voneinander getrennt geführt werden. Bei manchen Geräten ist die Gerätemasse nicht gleich dem Erdpotential. Ihre Bezugspotentiale sind floatend (undefiniert) und dürfen nicht direkt mit dem erdpotentialbehafteten Massereferenzpunkt verbunden werden.&amp;lt;!--Quelle tot, nicht erklärt-- Diese [[Gerätetechnik|Geräte]] oder Baugruppen müssen über spezielle Zwischenkoppelstufen mit den anderen [[Baugruppe]]n verbunden werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--allg. Hinweise für Stromleitungen gehören nicht hierher--Die Kontaktflächen in den [[Gehäuse]]n müssen fett- und schmutzfrei sein. Sie dürfen nicht lackiert sein und keine Oxidschichten haben. Zur Vermeidung von nachträglich entstehenden [[Oxidation|Oxidschichten]] an den Kontaktstellen sind, wenn möglich, geschweißte Masseverbindungen den Schraubverbindungen vorzuziehen.--TF, u.a. bei Bewehrungen ist Schweißen gar nicht gut--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Belege tot oder unzutreffend--Bei der Verwendung von metallischen Montageplatten oder Schottwänden sind verzinkte Eisenblechplatten den chromatierten Eisenblechen vorzuziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 19&amp;quot;/&amp;gt; Verzinkte [[Eisenblech]]e haben bessere Hochfrequenzeigenschaften und eignen sich somit besser zur großflächigen Erdung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt;--unbelegt und vermutlich irrelevant--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss von Leitungslänge und Querschnitt ===&lt;br /&gt;
Bei hochfrequenten Strömen fließen die Elektronen nicht über den gesamten Leitungsquerschnitt, sondern zunehmend auf der Leiteroberfläche ([[Skineffekt]]). Daher ist für die Ableitung der hochfrequenten Ströme nicht der Leiterquerschnitt, sondern die Leiteroberfläche entscheidend. Runde Leiter haben eine kleinere Oberfläche als flache mit rechteckigem Querschnitt. Aus diesem Grund sind runde Leiter zum Ableiten hochfrequenter Signale weniger geeignet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede Leitung pro Meter Leiterlänge eine bestimmte [[Induktivität]] besitzt, nimmt ihre [[Impedanz]] mit steigender Frequenz und größer werdender Leitungslänge zu. Zum Ableiten hochfrequenter Störströme sind deshalb kurze Leitungen oft vorteilhaft. Bei [[Masseband|Massebändern]] ist die Induktivität wesentlich geringer als bei Rundleitern gleichen Querschnitts. Dies kommt jedoch erst bei Frequenzen oberhalb von 10&amp;amp;nbsp;MHz zum Tragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Massebänder sollten möglichst kurz sein, eine großflächige Kontaktfläche haben und ein großes Verhältnis von Breite zu Länge aufweisen. Um eine wirksame, impedanzarme Erdungsverbindung zwischen den einzelnen Erdungsanschlüssen und dem Erder zu erzielen, gibt es die drei Möglichkeiten Flächige Leiter (Massebänder) mit großen Kontaktflächen, viele einzelne gegeneinander isolierte Einzelleiter (Erdungslitze, Erdseile, mehrere Verbindungen) und kurze Verbindung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erdungsanlage ===&lt;br /&gt;
Eine Erdungsanlage ([[Erder (Elektroinstallation)|Erder]], Erderverbindungsleitungen) sollte eine niedrige Impedanz aufweisen.&lt;br /&gt;
Um Ströme sicher zu [[Erdung|erden]], muss der Erder einen großflächigen Kontakt mit dem Erdreich haben. Die Forderungen nach geringer [[Impedanz]] im Hochfrequenzbereich werden von normalen Tiefenerder, wie sie z. B. bei Schutzerdungen verwendet werden, in der Regel nicht erfüllt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einbringen zusätzlicher Erder, in Form eines Erdersystems, verringert die Impedanz. Neben dem schon installierten Fundamenterder oder Tiefenerder werden zusätzliche Ringerder im Erdreich verlegt und an die Erdungsanlage angeschlossen. Gut geeignet ist hierbei ein Ringerder aus Kupferband mit einem Mindestquerschnitt von 50&amp;amp;nbsp;mm², der in einem Abstand von ca. 1&amp;amp;nbsp;m und in einer Mindesttiefe von 50&amp;amp;nbsp;cm um ein Gebäude im Erdreich verlegt ist. Die Trennung von Schutzerder, Funktionserder oder Blitzschutzerder ist wegen möglicher Potentialunterschiede nicht zulässig – Erder müssen gut leitend miteinander verbunden werden, um eventuelle Potentialunterschiede auszugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verwendung unterschiedlicher Erdermaterialien ist nicht nur auf die Korrosionsfestigkeit der Materialien, sondern auch auf deren Potentialunterschiede aufgrund der [[Elektrochemische Spannungsreihe|elektrochemischen Spannungsreihe]] zu achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdungsanlagen für Anlagen zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung und von Sendeanlagen großer Leistung können beachtliche Ausmaße annehmen, siehe [[Erdnetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kombinierte Erdungen ==&lt;br /&gt;
Damit man eine Erdung gleichzeitig als Schutzerdung und als Funktionserdung benutzen kann, muss diese Erdung folgende Kriterien erfüllen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# um gefährliche Körperströme sicher in die Erde abführen zu können, muss sie einen niedrigen [[Ohmscher Widerstand|ohmschen Widerstand]] haben und stromtragfähig sein (siehe auch [[Schleifenimpedanz]]).&lt;br /&gt;
# um Störsignale ableiten zu können, muss sie eine niedrige Induktivität besitzen.&lt;br /&gt;
# um ein störspannungsfreies Bezugspotential darzustellen muss die Funktionserde möglichst flächig oder maschenförmig ausgeführt sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Niederfrequenz]]bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ist der Querschnitt einer Leitung für deren Leitungswiderstand (bzw. Leitungsimpedanz) entscheidend.&lt;br /&gt;
* muss die Leitung stromtragfähig sein, die Impedanz ist nur wichtig für thermische Gesichtspunkte.&lt;br /&gt;
* muss der Potentialausgleich stromtragfähig sein.&lt;br /&gt;
* muss der Erder einen niedrigen Erdungswiderstand haben und ebenfalls stromtragfähig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Hochfrequenz]]bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ist kurze Leitungslänge entscheidend.&lt;br /&gt;
* hat der Leitungsquerschnitt auf die Leitungsimpedanz einen geringen Einfluss.&lt;br /&gt;
* hat eine große Leiteroberfläche großen Einfluss.&lt;br /&gt;
* ist die geringe Induktivität entscheidend.&lt;br /&gt;
* muss der [[Elektrischer Kontakt|Kontakt]] großflächig sein.&lt;br /&gt;
* muss der Erder eine niedrige Impedanz (große Oberfläche und großflächigen Kontakt zum Erdreich) besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das vermaschte Erdungssystem werden leitfähige Metallteile, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wasserleitung]]en, Gitterbahnen, [[Kabelpritsche|Kabeltrassen]] und Stahlbewehrungen mit einbezogen. Dabei werden die Metallkonstruktionen untereinander, aber auch mit den Metallgehäusen der elektrischen Betriebsmittel an mehreren Stellen maschenförmig verbunden. Die einzelnen Erdungsmaschen oder „Erdungsinseln“ sind untereinander möglichst mehrfach verbunden. Bei mehrgeschossigen Gebäuden sollen die Erdungsnetze an mehreren Stellen vertikal miteinander verbunden werden. Durch den maschenförmigen Aufbau des Erdungsnetzes entsteht eine große Oberfläche und kurze Leitungslängen und somit eine niedrige Erdungsimpedanz, die für ein gutes Ableitvermögen von Störsignalen förderlich ist. Gleichzeitig bildet das vermaschte System ein Erdpotential, das überall gleich ist und nur geringe Potentialunterschiede gegenüber dem Referenzpunkt aufweist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 14&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzleiter müssen entsprechend den DIN-VDE-Vorschriften dimensioniert werden.&lt;br /&gt;
Ein korrekt dimensionierter Schutzleiter eignet sich nur bedingt zur Ableitung von EM-Störungen. Kombinierte Schutz- und Funktionserdungsleiter müssen neben dem vorschriftsmäßigen Querschnitt auch eine große Oberfläche haben. Geflecht-Erdungsbänder haben sich für diesen Einsatz bewährt. Diese Erdungsbänder besitzen in der Regel Querschnitte von 10&amp;amp;nbsp;mm² bis 25&amp;amp;nbsp;mm². Sollen die Ableitaufgaben von Rundleitern übernommen werden, müssen diese gelegentlich einen größeren Querschnitt haben, als für die Schutzfunktion gefordert wird. Da bei mehradrigen [[Elektrische Leitung|Anschlusskabeln]] der Schutzleiter nicht größer als die Außenleiter dimensioniert ist, besteht die Möglichkeit, zusätzlich eine Funktionserdung zu verlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 15&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blanke Montageplatten als Potentialausgleich mit einem großflächigen Kontakt zu Leitungen und Schirmungen im Schaltschrank sind hilfreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 16&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmungen und Regelwerke ==&lt;br /&gt;
* [[Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln]] (EMVG)&lt;br /&gt;
* [[DIN]] *[[Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik|VDE]] 0100-540 Errichten von Niederspannungsanlagen Teil 5-54: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel – Erdungsanlagen, Schutzleiter und Schutzpotentialausgleichsleiter&lt;br /&gt;
* DIN [[Europäische Norm|EN]] 50310 VDE 0800-2-310 „Anwendung von Maßnahmen für Erdung und Potentialausgleich in Gebäuden mit Einrichtungen der Informationstechnik“&lt;br /&gt;
* DIN VDE 0618-1:1989-08 „Betriebsmittel für den Potentialausgleich, Potentialausgleichsschiene (PAS) für den Hauptpotentialausgleich“&lt;br /&gt;
* Unfallverhütungsvorschrift BGI 811 „Arbeitssicherheit in Übertragungsfahrzeugen“&lt;br /&gt;
* Merkblatt der [[Gesetzliche Unfallversicherung (Deutschland)|Gesetzlichen Unfallversicherung]] GUV-I 810 „Arbeitssicherheit in Produktionsstätten für szenische Darstellung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Kiefer]]: &amp;#039;&amp;#039;VDE 0100 und die Praxis. Wegweiser für Anfänger und Profis&amp;#039;&amp;#039; 12. Auflage, [[VDE-Verlag]], 2006, ISBN 978-3-8007-2867-1&lt;br /&gt;
* Klaus Tkotz: &amp;#039;&amp;#039;Fachkunde Elektrotechnik&amp;#039;&amp;#039;, 25. Auflage, [[Europa Verlag|Verlag – Europa – Lehrmittel]], 2006, ISBN 978-3-8085-3159-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elektromagnetische Verträglichkeit&amp;#039;&amp;#039; Expert – Verlag&lt;br /&gt;
* Franz Pigler: &amp;#039;&amp;#039;EMV und [[Blitzschutz]] leittechnischer Anlagen&amp;#039;&amp;#039;, [[Siemens AG|Siemens Aktiengesellschaft]], Publicis Corporate Publishing 2001, ISBN 978-3-8009-1565-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive=&amp;quot;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;Allgemeine Erdungsempfehlung. Brüel &amp;amp; Kjær Vibro GmbH [http://xfel.desy.de/localfsExplorer_read?currentPath=/afs/desy.de/group/xfel/wof/WPG/WPG04-operation/wp39-emc/Meetings/060710_BuK_Erdung.pdf Online] (abgerufen am 17. Juli 2017; PDF; 908&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;TÜV Süddeutschland: &amp;#039;&amp;#039;Schutz gegen elektromagnetische Störungen durch fremdspannungsarme Sternpunkterdung.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.netinform.de/GA/Recherche/HM/pdf/Fremdspannungsarme%20Sternpunkterdung.pdf Online] (PDF; 360&amp;amp;nbsp;kB) (abgerufen am 21. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;Niederfrequenzleitungsübertrager NFLUE 1 OHP Automatisierungssysteme. {{Webarchiv|url=http://www.ohp.de/de/produkte_kommunikation/nflue1_TD.pdf |wayback=20160721100319 |text=Online |archiv-bot=2019-04-12 10:34:50 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 21. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;Energieversorgung und Schutzmaßnahmen für Telekommunikationsanlagen Dipl.-Ing. Walter Schlothauer, Dipl.-Ing. Klaus Schwarz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;Schutz- und Funktionserde von elektronischen Vorschaltgeräten, insbesondere in Leuchten der Schutzklasse 2 Tridonic.Atco.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot;&amp;gt;EMV leicht erreicht Pocket Guide; Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 10&amp;quot;&amp;gt;Rainer Thüringer, FH Gießen, FB Elektro- und Informationstechnik: Impedanz elektrischer Leitungen. {{Toter Link |datum=2019-09 |url=http://wiki.fed.de/fed-wiki/images/4/4c/Impedanz_von_Leitungen.pdf |text=Online |archivebot=2019-09-06 06:14:02 InternetArchiveBot}} (PDF; 102&amp;amp;nbsp;kB) (abgerufen am 21. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 11&amp;quot;&amp;gt;Telematic Limited: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch TAN 1003 Erdung für Überspannungsschutz – ein Ratgeber.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.mtl.de/pdfs/surge/TAN1003_deut.pdf Online] (PDF; 437&amp;amp;nbsp;kB) (abgerufen am 21. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 12&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch Auszug aus Praxis der Antriebstechnik&amp;#039;&amp;#039;. [http://download.sew-eurodrive.com/download/pdf/19469608.pdf Online] (abgerufen am 10. September 2012; PDF; 9,2&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 13&amp;quot;&amp;gt;Ausschuss für Blitzschutz und Blitzforschung: &amp;#039;&amp;#039;Der Blitzschutz in der Praxis&amp;#039;&amp;#039;. {{Webarchiv|url=http://www.vde.com/de/Ausschuesse/Blitzschutz/Publ/Fkr/Archiv/Documents/BlitzschutzPraxis4.pdf |wayback=20121203013121 |text=Online |archiv-bot=2025-03-13 09:42:58 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 30. Dezember 2011; PDF; 789&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 14&amp;quot;&amp;gt;Frank Schneider Messen auf Erden. {{Webarchiv|url=http://www.anasync.de/eurolab/Erdung.pdf |wayback=20140714200028 |text=Online |archiv-bot=2025-03-13 09:42:58 InternetArchiveBot }} (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB) (abgerufen am 21. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 15&amp;quot;&amp;gt;EMV – gerechte Schaltschrankinstallation Jetter AG. [https://www.jetter.de/fileadmin/benutzerdaten/jetter-de/download/07_application_notes/emv-gerechte_schaltschrankinstallation_apn_016/installation_apn016_d_100_emv_schaltschrank.pdf Online] (abgerufen am 21. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 16&amp;quot;&amp;gt;SEW-Eurodrive (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Praxis der Antriebstechnik Band 9 EMV in der Antriebstechnik&amp;#039;&amp;#039;. {{Toter Link |datum=2025-03 |url=http://antriebstechnik.fh-stralsund.de/1024x768/Dokumentenframe/Kompendium/Antriebstechnik/EMV_in_der_Antriebstechnik.pdf |text=Online |archivebot=2025-03-13 09:42:58 InternetArchiveBot}} (PDF; 827&amp;amp;nbsp;kB) (abgerufen am 21. Juli 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 17&amp;quot;&amp;gt;Dieter Anke, H.-D. Brüns, B. Deserno, Heyno Garbe, P. Hansen, J. Luiken ter Haseborg, S. Keim, S. Kohling, K. Rippl, V. Schmidt, H. Singer: &amp;#039;&amp;#039;Elektromagnetische Verträglichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Grundlagen - Analysen - Maßnahmen, B.G. Teubner Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 978-3-322-82992-4, S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 18&amp;quot;&amp;gt;Carl Donath, Christian Orgel, Rainer Rottmann: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen und Betriebsmittel.&amp;#039;&amp;#039; Prüfungsabläufe - Grenz und Richtwerte, Forum Verlag Herkert GmbH, Mering 2016, ISBN 978-3-86586-703-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 19&amp;quot;&amp;gt;Symbol für die Funktionserde [https://www.iso.org/obp/ui#iec:grs:60417:5018]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 20&amp;quot;&amp;gt;Elektrotechnik Tabellen Energie-/Industrieelektronik; Brechmann, Dzieia, Hörnemann, Hübscher, Jagla, Klaue; Westermann-Verlag; 2002; ISBN 3-14-225035-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Abschirmung (Elektrotechnik)]]&lt;br /&gt;
* [[Masse (Elektronik)]]&lt;br /&gt;
* [[Brummschleife|Erdschleife]]&lt;br /&gt;
* [[Betriebserdung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektromagnetische Entstörung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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