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	<title>Funktionelle Proteomik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T05:42:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Funktionelle_Proteomik&amp;diff=1984548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: /* Einsatzgebiete */ Zeilenabstand korrigiert</title>
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		<updated>2018-05-22T18:04:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einsatzgebiete: &lt;/span&gt; Zeilenabstand korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zu den wissenschaftlichen Untersuchungen über die Funktion der Proteine siehe [[Proteomik]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beispiel Eiweissprofil.png|mini|Beispiel Eiweissprofil]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Funktionelle Proteomik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;biodynamisches Eiweißprofil, Flockungsprofil, Serumlabilitätsprobe&amp;#039;&amp;#039;, frz. &amp;#039;&amp;#039;bilan protéomique&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[alternativmedizin]]ischer Bluttest mit dem Ansatz, Erkrankungen zu erkennen und zu beheben. Dazu wird ein Profil von 44 [[Fällungsreaktion]]en (Ausflockungen) im [[Blutserum]] bestimmt. Die unterschiedlichen Reaktionsprofile sollen Rückschlüsse auf den Zustand innerer Organe erlauben. Auch die Wirkung von alternativmedizinischen Heilmitteln soll durch Veränderungen im Profil sichtbar werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reagentien und Anleitungen werden vom privaten &amp;#039;&amp;#039;Centre Europeen d&amp;#039;Informatique et d&amp;#039;Automation (CEIA)&amp;#039;&amp;#039; in [[Lacenas]] bei [[Lyon]] vertrieben. Nach Angaben von CEIA gibt es europaweit ca. 1500 ärztliche Anwender. [[Klinische Studie|Wissenschaftliche Studien]] sind bisher nicht vorgelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die funktionelle Proteomik wurde in den 1970er Jahren von den französischen Ärzten &amp;#039;&amp;#039;André Martin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Eric Reymond&amp;#039;&amp;#039;, dem französischen Biologen &amp;#039;&amp;#039;Jean Pacquelet&amp;#039;&amp;#039; und dem belgischen Arzt &amp;#039;&amp;#039;Pol Henry&amp;#039;&amp;#039; (1918–88, außerdem Erfinder der [[Gemmotherapie]]) aus dem [[Serumlabilitätstest]] (Eiweißfällung z.&amp;amp;nbsp;B. mit [[Zinksulfat]], ca. 1910) entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Die Ausflockung führt zu einer Veränderung der optischen Dichte des Serums, welche [[Densitometrie|densitometrisch]] erfasst wird. Die Reaktionskinetik hat einen typischen Verlauf. Die Dichtemessung erfolgt immer zum selben Zeitpunkt, nämlich an dem Punkt, an dem die Reaktionsgeschwindigkeit maximal ist. Die Messergebnisse werden als Vielfaches der Standardabweichung von einem bei CEIA vorhandenen Mittelwert aus früheren Messungen angegeben. Dieser soll auf einem Vergleichskollektiv von Patienten gleichen Alters und Geschlechts beruhen (geprüfte Publikationen dazu liegen allerdings nicht vor).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:proteingruppen.png|mini|Proteingruppen nach molarer Masse und pH-Wert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Proteingruppen Diagnosen.png|mini|Proteingruppen nach Diagnosen]]&lt;br /&gt;
Anwender dieser Methode teilen die [[kolloidal]] im Blut gelösten Proteine nach ihrer Masse und ihrem chemischen Verhalten in grobe Gruppen ein, denen sie bestimmte klinische Bedeutungen zuschreiben. Die konkrete Zuordnung ist sehr vage, z.&amp;amp;nbsp;B. sollen [[Glykoprotein]]e auf Krankheiten mit entzündlichen Reaktionen, Stoffwechselentgleisungen mit pH-Verschiebungen und Neoplasien hinweisen. Die Therapie der Veränderungen erfolgt mit nicht näher spezifizierten alternativmedizinischen Medikamenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzgebiete ===&lt;br /&gt;
Die funktionelle Proteomik soll sich nach Ansicht der Anwender vor allem für die Prävention und Therapie chronischer und funktioneller Krankheiten eignen: Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, chronische Entzündungen, chronische Schmerzen, Hauterkrankungen, Rheuma, Arthritis, Arthrose, vegetative Störungen, chronische Erschöpfung, und hormonelle Störungen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eric Reymond: La Méthode du CEIA ou l’Analyse du Vivant, Brüssel 1999 (éditions Satas, ISBN 2-87293-048-5)&lt;br /&gt;
* De Natura Rerum, International Medical Review for Documentation and Information: Les Bulletins d’Information Scientifique du CEIA, n° 5, CEIA, 1982. Karl F. Haug Verlag, 1987–1995&lt;br /&gt;
* F. Lasne: Floculation Test and Contemporary Biology, in: De Natura Rerum, International Medical Review for Documentation and Information, Karl F. Haug Verlag, 4, 1988&lt;br /&gt;
* Sabine Fischer (Hrsg.): Funktionelle Proteomik, München 2007 (Elsevier, ISBN 978-3-437-57920-2)&lt;br /&gt;
* Helmut Sauer: Das CEIA-Flockungsprofil in der Diagnostik und Differentialdiagnostik allergischer Erkrankungen, In: EHK 2003/52; S. 241–256&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Alternativmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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