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	<title>Funkstation Togblekovhe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Funkstation_Togblekovhe&amp;diff=1993802&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-09-21T14:55:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sendeanlage&lt;br /&gt;
| NAME       = Funkstation Togblekovhe&lt;br /&gt;
| OFZ_NAME   = &lt;br /&gt;
| FUNK_NAME  = KBL&lt;br /&gt;
| BILD       = &lt;br /&gt;
| BILD_BES   = &lt;br /&gt;
| ORT        = [[Lomé|Lome]]&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = TG-M&lt;br /&gt;
| LAGEPUNKT  = &lt;br /&gt;
| VERW       = Fernmeldeanlage&lt;br /&gt;
| BESITZER   = [[Deutsches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
| ABRISS     = August 1914&lt;br /&gt;
| BAU_DEKADE = 191&lt;br /&gt;
| ABR_DEKADE = 191&lt;br /&gt;
| NS         = 6.273333&lt;br /&gt;
| EW         = 1.213611&lt;br /&gt;
| S_ANZAHL_T = &lt;br /&gt;
| S_HOCH_GES = &lt;br /&gt;
| S_BAU_ZEIT = 1913–1914&lt;br /&gt;
| S_BET_ZEIT = Mai 1914–August 1914&lt;br /&gt;
| S_ANT_BAU  = &lt;br /&gt;
| S_UMBAU    = &lt;br /&gt;
| S_WELLE    = MW&lt;br /&gt;
| S_TYP      = Richtfunk/Seefunk&lt;br /&gt;
| CAT_TYP    = Anlage&lt;br /&gt;
| CAT_NAME   = Togblekovhe&lt;br /&gt;
| CAT_STADT  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Togo land 1885.jpg|miniatur|Küstenregion um die Funkstation Togblekovhe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Funkstation Togblekovhe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Sende- und Empfangsanlage für [[Telegrafie#Telegrafie per Funk|drahtlose Telegrafie]] ([[Löschfunkensender]]) in der [[Deutsche Kolonie Togo|deutschen Kolonie Togo]] im Verwaltungsbezirk &amp;#039;&amp;#039;Lome-Land&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Station wurde im Auftrag des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreiches]] durch das deutsche Unternehmen [[Telefunken]] in den Jahren 1913 und 1914 errichtet. Der Standort befand sich nahe dem Ort Togblekovhe, etwa 16 km nördlich von [[Lomé]]. In der Nähe verlief die [[Bahnstrecke Lomé–Blitta|Eisenbahnlinie Lomé-Atakpamé]] (&amp;#039;&amp;#039;Hinterlandbahn&amp;#039;&amp;#039;), die am [[Streckenkilometer]] 17 ebenfalls eine Station namens Togblekovhe besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Schroeter, Roel Ramaer: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenbahnen in den einst deutschen Schutzgebieten/German Colonial Railways&amp;#039;&amp;#039;. Krefeld: Röhr-Verlag, 1993, S. 105, ISBN 3-88490-184-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Station fungierte als kleinere [[Küstenfunkstelle]] der [[Funkstation Kamina|Großfunkstation Kamina]], die sich bei [[Atakpamé]] im Landesinneren Togos befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Togoland Nachrichtenwesen 1914.png|miniatur|hochkant|Nachrichtennetz in der Kolonie Togoland um 1914]]&lt;br /&gt;
Togblekovhe (heute: Togblé Kopé) lag im Hinterland der Hafenstadt Lomé. Dies hatte vorwiegend militärische Gründe: Nach Maßgabe der Reichweite damaliger Schiffsgeschütze wurden die gut 16 Kilometer messende Entfernung von der Küste als Sicherung vor [[Artillerie]]beschuss einkalkuliert. Diese Sicherheit erschien anfangs umso notwendiger, als eine Großfunkstelle in der deutschen Kolonie [[Kamerun]] geplant war, worüber Togblekovhe im Kriegsfall den Kontakt Togos mit Deutschland hergestellt hätte. Letztlich wurde aber nur im nördlich gelegenen Kamina eine transkontinentale Station errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
Das Gouvernement von Togo stellte ein Gelände von etwa 400 Metern Durchmesser zur Verfügung und verpflichtete sich zur „Überstellung“ (oftmals Zwangsrekrutierung) afrikanischer Arbeitskräfte. Zudem übernahm es die Beaufsichtigung des Baus, die Abnahme der Gebäude und gewährleistete die zollfreie Einfuhr der Baumaterialien und Apparate. Der funktechnische Aufbau der Station erfolgte durch jeweils einen Ingenieur und Monteur der Firma Telefunken, die am 25. September 1913 aus Hamburg abreisten. Die Übergabe der Station war ursprünglich auf den 15. März 1914 terminiert, was aber aufgrund schwerer Krankheit beider Bauleute mit vorzeitiger Rückreise des Ingenieurs nicht eingehalten wurde. Aushilfsweise wurde auf Personal der Funkstation Kamina zurückgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb ==&lt;br /&gt;
Am 20. März 1914 begann der Probebetrieb. Nach der Abnahme der Station durch den leitenden Beamten der Reichspostverwaltung in Lomé, Postinspekteur Laage, erfolgte die Übergabe am 12. April 1914. Der offizielle Beginn des Funkdienstes mit Schiffen auf See fiel auf den 11. Mai 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Station hatte das amtliche Rufzeichen &amp;#039;&amp;#039;KBL&amp;#039;&amp;#039;. Die Reichweite betrug etwa 1.100 bis 1.500 Kilometer. Es wurde auf Wellenlängen von 300, 600, 1.400, 1.800 und 2.500 Meter (120 bis 1000 [[Hertz (Einheit)|kHz]]) gesendet. Die Dienststunden lagen zwischen 7 und 10 Uhr sowie 18 und 21 Uhr [[Greenwich Mean Time|GMT]]. Ein Funkspruch von 10 Wörtern kostete 6,50 [[Goldmark|Mark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende der Station ==&lt;br /&gt;
Beim Beginn des [[Togo im Ersten Weltkrieg|Ersten Weltkriegs in Togo]], Anfang August 1914, zogen sich die deutschen Kolonisten von Lomé aus eilig ins Landesinnere zurück. In Anbetracht der maritimen und militärischen Bedeutung der Station wurde nachträglich ein deutsches Kommando zurückbefohlen, um die Funkstelle nicht in Feindeshand fallen zu lassen. Das Kommando traf per Eisenbahn Atakpamé-Lomé am 11. August 1914 bei Togblekovhe ein und machte die Station vor dem endgültigen Rückzug unbrauchbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Sebald: &amp;#039;&amp;#039;Togo 1884-1914 - Eine Geschichte der deutschen „Musterkolonie“ auf der Grundlage amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Akademie-Verlag, 1988, S. 600.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Erster Weltkrieg außerhalb Europas]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der deutschen Kolonialfunkstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard Klein-Arendt: Die Küstenfunkstelle Togblekovhe, in: (ders.); &amp;#039;&amp;#039;“Kamina ruft Nauen!” Die Funkstellen in den deutschen Kolonien&amp;#039;&amp;#039;. Köln: Wilhelm Herbst Verlag, 1995, S. 207f. ISBN 3-923925-58-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Togblekovhe Schlagwort „Togblekovhe“] im [[Deutsches Kolonial-Lexikon|Deutschen Koloniallexikon]] von 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Kolonialgeschichte (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koloniale Architektur in der Deutschen Kolonie Togo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region Maritime]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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